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Der große Auto-Thread


Das ist ein Zugeständnis an die europäische Automobilindustrie für den Übergang, weil die einfach mit ihren sch*** ineffizienten, nicht zu Ende entwickelten E-Modellen technisch noch hinterherhinken bei der Reichweite. Weil die ***geigen zu spät angefangen haben, zu lange festgehalten an Verbrenner First, bei weitem zu halbherzig mit zu wenig Engagement und lächerlich arroganter Einstellung von der Konzernspitze her.

In wenigen Jahren (5-10) wird die Feststoffbatterie oder die übernächste Generation marktreif sein, dann wird endgültig das E-Auto zum Standard wenn man es nicht künstlich zu teuer macht. Bis dahin MÜSSEN die verk***** europäischen Autohersteller technisch auf Stand und preislich konkurrenzfähig sein, sonst können sie einpacken. Auch die Deutschen.

China hat den häufig von "Insidern" behaupteten technischen Vorsprung nur bei der Batteriefertigung und eventuell -technik, sonst nirgendwo. Durch die Fertigung von Vorprodukten im Auftrag Europas ist China aber mittlerweile bei diesen so gut, dass Kleinigkeiten wie Maßhaltigkeit, Zuverlässigkeit von Mechaniken und Teilkomponenten nicht mehr absurd schlecht sind. Es ist halt die Premiumtechnik von VW und Audi, abgekupfert und in großen Mengen nachgefertigt. Darum hauen die alles an Entertainment-Systemen und Elektromotoren für jeden Mist in die Autos, weil es im Vergleich nichts kostet. Hier kommen ja 1780% Gemeinkostenaufschlag auf einen 5-Euro-Elektromotor, weil so schlau nach Kalkulationsmethoden von 1978 bepreist wird. Im Detail ist so ein MG Cyberster dann aber doch nicht so gut wie er aussieht, wenn Europa solche und Alltags-Autos dann mit vernünftiger Ingenieurskunst baut, ist man im Geschäft.

 
Das ist ein Zugeständnis an die europäische Automobilindustrie für den Übergang, weil die einfach mit ihren sch*** ineffizienten, nicht zu Ende entwickelten E-Modellen technisch noch hinterherhinken bei der Reichweite.


sag mir dass du keine ahnung von e-autos hast, ohne zu sagen dass du keine ahnung davon hast. Die Deutschen Elektroautos stehen den Teslas oder den Chinesen in nichts nach was reichweite und verbrauch angeht. was soll so ein blödsinn?
 
Ab welcher Preisklasse? In den bezahlbaren Kategorien habe ich solche Reichweiten wie bei Tesla noch nicht gesehen. Aber gut, dass dir dein hauptberuflicher Cheerleader wieder zustimmt.
 
Dass selbst das Hausblatt der Union, die Blöd Zeitung sich langsam fragt ob Fossil-Merz jetzt China ein riesen Weihnachtsgeschenk unter den Baum gelegt und parallel der deutschen Autoindustrie einen Platz in den Technologiemuseen anstatt auf dem Weltmarkt gesichert hat zeigt schön auf was für einen rückständigen Murks diese Kanzlerunion und deren Kanzlerazubi liefert.
 
Gebraucht bekommt man einen VW id.3 mit der 77kWh-Batterie jetzt tatsächlich erschwinglich für ca. 32000. Die Frage ist, wie oft.
 
Der ADAC Chef ist zurückgetreten. Grund ist das es Aufregung unter Autofahrern und ungewöhnlich viele Auftritte aus dem ADAC gab weil Hillebrand in einem Interview aus umweltgründen höhere Benzinpreise befürwortet hat

 
Ein großer Feiertag für die Diesel-Dieters in den Facebook-Kommentarspalten, dass der woke Hillebrand gegangen ist. Wie konnte er es nur wagen allzu viele Gedanken an die Zukunft der Automobilität zu verschwenden?

Ich wollte aus Wut schon meinen Traktor auf der Autobahnauffahrt parken. Blöderweise hab ich keinen...
 
Ich kann nachvollziehen, warum das Leuten ohne große finanzielle Spielräume aufregt. Es gibt wesentlich mehr Leute, die ihren zusammengesparten Verbrenner noch viele Jahre fahren müssen, als solche denen es eigentlich egal ist, ob sie in 2 Jahren halt einen 70k-Elektriker oder einen 70k-Verbrenner kaufen. Wenn es einen ordentlichen Gebrauchtmarkt und eine Infrastruktur für EVs gibt, kann man über "Hilfsmaßnahmen" für den Umstieg nachdenken. Ich werde nach neuesten Entwicklungen meinen Benziner noch wesentlich länger fahren müssen, als mir eigentlich lieb ist. Allerdings trifft mich bei geschätzt 2000km im Jahr der Benzinpreis auch nicht wirklich.

Alternativkraftstoffen (E85 mit künstlichem Substitut für Benzin) stehe ich positiv gegenüber und war schon dabei umzustellen, aber vermutlich möchte der Finanzminister auch nicht auf den riesigen Batzen aus der Mineralölsteuer verzichten. Das hat ja das Original-E85 ohne jeden Sinn oder Verstand gekillt.
 
Mein Auto wurde diesen Monat vor 12 Jahren auf mich zugelassen und hatte damals ein paar Jährchen auf dem Buckel. Es fährt gut 15.000km im Jahr und hat letztes Jahr die 200.000-Marke geknackt.

Es fährt noch gut, aber wird früher oder später weichen müssen, wenn wir etwas mehr Platz im Innenraum haben möchten. Der nächste Wagen wird auch ein Benziner werden, weil der Elektro-Gebrauchtwagen-Markt einfach noch nicht hinreichend viel hergibt.

Dennoch, die Betriebskosten meines Autos sind nicht das, was bei uns das größte Loch ins Haushaltsbuch schlägt. Das wird sich mit einer etwas höheren CO²-Besteuerung auch nicht ändern.

Gefühlt sind diejenigen, die am lautesten schreien, auch diejenigen die am meisten Sprit verbrauchen. Entweder weil sie sehr viel fahren, oder weil sie ne fette Karre haben.
Gleichzeitig sind dies oft auch diejenigen Leute, die etwas mehr bei der Anschaffung ausgeben. Wer viel fährt will ja auch was gutes haben.

Und an der Stelle sind es am ehesten auch die Vielfahrer, die bereit wären für ein Auto das Geld auszugeben, in welchen Größensummen man sich bei einigen Elektrofahrzeugen auf dem Neu- oder Gebrauchtwagenmarkt befindet.

Und gerade die Vielfahrer würde es dann freuen, dass die Betriebskosten eines Elektroautos nur gut die Hälfte eines Benziners betragen. Das wird in 10, 20, 30 Jahren nicht anders sein. Da wird der Strompreis eher noch attraktiver in Relation zum Ölpreis ... unabhängig von der CO²-Steuer.


Der einzige Verbrenner - der mir spontan einfällt - der bei den Betriebskosten mit Elektroautos einigermaßen mithalten kann ist der CNG-betriebene Verbrenner. Das liegt aber auch an der steuerlichen Begünstigung von CNG (insbesondere, wenn man Bio-Methan tankt).
Ein Kumpel von mir ist da recht günstig unterwegs ... allerdings darf er auch mehr nach Tankstellen suchen.
 
Privat würde ich auch ein Elektro-Auto anschaffen, aber solange mein 1,0 Liter Benziner mit unter 6 Litern Realverbrauch und 10 Jahren auf der Uhr es noch tut, werde ich einen Teufel tun und mir etwas anderes anschaffen. Ist mir einfach zu teuer.
Dienstlich gebe ich meinen Diesel nicht freiwillig ab. Erst wenn man mich dazu zwingt! :D
 
Ich fahre immer noch hauptsächlich meinen Smart seit 2007, habe aber nebenbei ein Geschäftsfahrzeug von Mercedes. Das sollte eigentlich weg weil brauchichnich, der bisherige Fahrer war aber so rattendämlich, dass der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs nicht mal die Restkreditrate einbringen würde. Also fahre ich den dann selbst, bis es nicht mehr geht. An sich hatte ich mich schon nach Gebraucht-EVs zwischen 20k und 30k umgesehen. :/

Wenn es nur die älteren Herren mit >120k verfügbarem Haushaltseinkommen wären, könnte einem das egal sein. Das glaube ich aber nicht, denen tut eine Benzinpreiserhöhung von 20% nicht weh. Interessant wären hier nur Wenigverdiener, die mit einem älteren Auto weite Strecken zur Arbeit fahren müssen. Ich tanke momentan nicht mal für 50 Euro im Monat.
 
Jede Fall ist anders. Einzelne Beispiele sagen wenig bis gar nichts über sie Auswirkungen und wen ein solche Benzinpreiserhöhung "hart" trifft aus.
 
Es reicht, rechnen zu können. Mich trifft es nicht hart, weil es um sagenhafte 10 Euro im Monat geht. Die habe ich in fast jedem vierten Monat knapp übrig. Bei jemandem, der 50km zur Arbeit fährt, wären das bei ca. 8 Litern Verbrauch schon 60 Euro (bei 20% Mehrpreis), was der eine oder andere der nicht wie Merz mit 800.000 Jahreseinkommen zur "Mittelschicht" gehört schon nicht so leicht entbehren kann. Plus was derjenige so privat verfährt.
 
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