Alpiner Skiweltcup


Suomigirl26

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Martin_D

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Das sind einfach hirnrissige Ideen, zerstören eh schon Skispringen und jetzt wollen sie noch an die Alpinen ran 🙄
Ein Punktesystem braucht auch kein Mensch.
Wenn man früher beginnt ok, dann könnte man nach Levi, die 3 Wochen Pause füllen, und im hohen Norden bleiben. Oder wo es halt schon kalt ist.
Aber hintenraus im Frühjahr wird das definitiv schwierig. Da macht man definitiv schon anderes. Zudem brauchen auch die Sportler, Pause und Regenation.

Und dazu würde ich zuerst mal alle Fragen, ob sie 50 Rennen pro Saison wollen :crazy:

Ich bin sicher, wenn man die Abfahrtsspezialisten fragen würde, wären die schön dafür, dass es mehr als nur die 8 Abfahrten gibt, die etwa in diesem Winter angesetzt sind.
 

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werde meine Meinung dazu nie ändern: 4 Disziplinen zu je 10 Rennen = 40 Rennen ohne Großereignisse, 4 Disziplinen zu je 9 Rennen = 36 Rennen
Das Problem sind die vielen Slalomrennen bei den Herren. 11 Slaloms gibt es diese Saison, welchen will man davon streichen? Am ehesten dann schon Alta Badia und Gurgl oder Levi.
Dann hätte es diese Saison genau 9 Rennen von jeder Disziplin gegeben.
 

Martin_D

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Ja, also vermutlich schon. 😁

Theoretisch wäre denkbar, in der Früh einen kurzen Trainingslauf im oberen Teil durchzuführen, um die ganze Strecke im Rennen fahren zu können. Das wurde in der Vergangenheit in dem einen oder anderen Fall so gehandhabt. Doch angesichts der Wetterverhältnisse auch morgen werden sie froh sein, wenn sie wenigstens auf der verkürzten Strecke ein Rennen durchbekommen.
 

Suomigirl26

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Ja hoffentlich findet es statt, wäre sonst unfair wegen dem Nationencup, sonst eben nachholen.
Weil das Training war stark mit den Plätzen 2,3, und 4. Vorallem der jungen Wechner von der ich schon mehrmals geschrieben habe (y)
 

Paracelsus

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werde meine Meinung dazu nie ändern: 4 Disziplinen zu je 10 Rennen = 40 Rennen ohne Großereignisse, 4 Disziplinen zu je 9 Rennen = 36 Rennen.

Hirscher setzt unterdessen diese Saison komplett aus:

Den Gedanken teile ich, aber echte Ausgewogenheit ist damit eigentlich auch nicht zu erreichen. Der nominelle Kalender ist das eine, Speedrennen sind trotzdem deutlich anfälliger für Absagen... Abfahrten bei Weltcup-Finals sind gefühlt 50:50 :LOL:

Ich hätte dazu eine (sicher kontroverse) Idee: Für die Gesamt-Wertung würde ich pro Läufer nur die besten n Rennen pro Disziplin werten. n = Anzahl der ausgetragenen Rennen in der Disziplin mit am wenigsten Rennen.

Damit wäre es für die große Kugel egal, ob 12 Slaloms aber nur 9 Super-Gs im Kalender sind, es zählen dann einfach nur die besten 9 Slaloms, die anderen wären nur für die kleine Kugel relevant.

Dass man wie jetzt in Livigno nur 1 Rennen ansetzt und extra keinen Technikrennen fährt um die Ausgewogenheit Speed/Technik nicht zu gefährden finde ich jedenfalls schräg. Die Läufer sind angereist, die Hotels sind gebucht, also sollen sie auch fahren dürfen.
 

gentleman

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Zur Einstimmung auf das Adelboden-Wochenende ein echt sympathisches und reflektiertes Interview von Hans Knauß zu seinem Erfolg 2003 in Adelboden, der respektvollen Rivalität mit der Schweiz und welche Bedeutung Adelboden seiner Meinung nach generell für den Skiweltcup als berühmtesten RTL des Jahres hat:
STANDARD: Die Abfahrt hat Kitzbühel, der Slalom hat Schladming. Ist Adelboden der prestigeträchtigste Riesentorlauf?
Knauß: Eigentlich schon. Einen Sieg in Adelboden nimmt dir keiner aus dem Herzen, da bist du einfach stolz. Alleine die Einfahrt in den Zielhang ist ein unvergleichliches Spektakel. Ich habe 1985 Hans Enn bewundert, wie er dort gewonnen hat. Das ist mir immer durch den Kopf gegangen. Später habe ich gesehen, wie Pirmin Zurbriggen am Weg zum Sieg auf der Strecke herumgerutscht ist. Als junger Bursch konnte ich nicht verstehen, warum der Beste der Welt so herumeiert. Nach meiner ersten Hangbefahrung war mir alles klar. Es gibt vom Gelände her keinen schwierigeren Riesentorlauf.

STANDARD: Wie kann man uns Laien das erklären?
Knauß: Stellen Sie sich den schwierigsten Hügel vor, den Sie je gesehen haben. Dann fahren Sie frei runter. Und obwohl es schon so steil ist, sehen Sie über die letzte Welle nicht mehr drüber. Und dann kommt eine Steilstufe, die Sie kaum noch für wahrhaftig halten. Da kommen die drei steilsten Tore, die es im Skiweltcup gibt. Und das soll man so schnell wie möglich meistern, obwohl man am Ende eines kräftezehrenden Rennens schon völlig blau ist. Bei der ersten Besichtigung dachte ich, das kann es gar nicht geben. Und ich hatte schon vieles gesehen.
STANDARD: Würden Sie die Einfahrt in den Zielhang als absolute Schlüsselstelle bezeichnen?
Knauß: Definitiv. Es entscheidet sich bei dem Rechtsschwung und in den drei folgenden Toren. Wer hat den Mut, den Ski laufen zu lassen? Und wer hält lieber ein bisschen? Wir haben an dieser Stelle unglaubliche Stürze erlebt. Ich erinnere mich an Daron Rahlves 2004. Er ist wie ein Helikopter abgeflogen, durch die Absperrung, fast in die Zuschauer. So etwas hat es früher im Riesentorlauf nicht gegeben. Aber diese Szene hat gezeigt, wie steil es dort wirklich ist. Und wie schnell die Profis unterwegs sind.
STANDARD: Oft wird der Riesentorlauf als technisch anspruchsvollste Disziplin bezeichnet. Ist das korrekt?
Knauß: In der Abfahrt kann man sich mit einem super Material in einer Gleitpassage irgendwie drübermogeln. Auch wenn es mal technisch nicht so gut läuft. In einem Riesentorlauf ist das nicht möglich. 50 Schwünge lügen nicht. Wenn du im Riesentorlauf ein kleines technisches Problem hast, wiederholt sich das bei jedem Tor. Das summiert sich von oben bis unten. Meinem Gefühl nach ist der Riesentorlauf die Disziplin, wo der Schwungaufbau für den Sieger am besten passen muss.
 

Wurzelsepp

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Ja hoffentlich findet es statt, wäre sonst unfair wegen dem Nationencup, sonst eben nachholen.
Weil das Training war stark mit den Plätzen 2,3, und 4. Vorallem der jungen Wechner von der ich schon mehrmals geschrieben habe (y)
Ich fände es aus einem ganz anderen Grund viel wichtiger:

Bisher war die Saison für die Speeddamen doch kaum vorhanden: Insgesamt nur gerade 5 Speedrennen (3xA, 2xSG) an zwei Orten (3x St. Moritz, 2x Val d'Isère) stehen insgesamt 12 Technikrennen (je 6x S und RS) gegenüber. Für reine Speedfahrerinnen wie Vonn oder Hütter hat die Saison doch noch überhaupt keine Fahrt aufgenommen: zuerst dauert es 6 Wochen bis überhaupt ein Rennen stattfindet und inzwischen sind auch schon wieder drei Wochen (und 4 Technikrennen) ohne Rennen vergangen.

Rein für die Nationenwertung wäre es für die CH gut, wenn möglichst viel abgesagt wird... ich möchte trotzdem möglichst viele Abfahrten sehen, das ist nicht umsonst die Königsdisziplin. Und schliesslich wollen wir den Ösis auch keinen Grund für eine Ausrede geben!
 

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Garstige Bedingungen, es schneit in Adelboden immer noch. Bin gespannt, wie die Piste heute hält.
 

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Wow, das war mal wieder Odermatt-Sonderklasse. Der dritte Sektor war absolut ein Träumchen, da nimmt er allen eine halbe Sekunde und mehr ab.

Und dann kommt Haugan. Gerade im so starken dritten Sektor nicht viel verloren und in Anbetracht seiner gesundheitlichen Probleme sind seine Leistungen nicht hoch genug einzustufen.

Edit: schöner Lauf von Haaser. Da ist der RS-Knoten hoffentlich endlich aufgegangen.

Edit 2: Angenout macht Freude, dem fehlt leider wirklich die Konstanz. Starker vierter Zwischenrang für ihn. Das war mal wieder so ein Lauf, wo‘s gepasst hat.
 
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