Die Worte des 59-Jährigen waren als Schmälerungsversuch von Odermatts Leistungen aufgefasst worden, zumal Tomba dem Schweizer riet: "Er soll diese Zeit gut nutzen, solange er von seiner Konkurrenz nicht aufs Schärfste gefordert wird."
Maier stellte sich seinem früheren Konkurrenten nun entgegen. "Ich sehe das eigentlich nicht so", sagte der "Herminator": "Im Endeffekt muss man sich immer erst durchsetzen, egal wer da ist. Er (Odermatt, Anm. d. Red.) hat sich auch nach oben gearbeitet."
Es spiele "keine Rolle, ob da wer verletzt ist oder nicht. Jeder probiert da irgendwo ganz oben zu sein und er setzt sich ab - und zwar in drei Disziplinen", schwärmte der Österreicher von Odermatt, der neben Abfahrt und Super-G auch im Riesenslalom dominiert.