NBA Season-Thread 2025/26


Spree

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Weiß nicht wie es euch geht, aber mir geht die aktuelle NBA Lage so aufn Zeiger. Habe gar keinen Spaß mehr daran und schaue kaum noch Highlights mehr außer NY und auch hier nur halbherzig, weil mich die RS eh nicht wirklich interessiert. Playoffs jährlich hätten mir gereicht. Ich finde die Regeln sind ein Witz heutzutage, jeder Hanz und Franz kann offensiv machen was er will. 30, 40, 50 oder 80 Punkte scoren die heute easy und es juckt mich nicht, kann man einfach nicht ernst nehmen. Teils wie aufm Freiplatz ist das.

Ja die Jungs sind athletischer heute und das Spiel ist schnell geworden aber der Verteidiger ist immer der angearschte. Eine Berührung hier und da, schon ist man raus. Kein Wunder dass die Offensivspieler glänzen können. Ich kann mit dieser Sportart in der Art wie es aktuell ist, sehr wenig was anfangen. Mir blutet mein Basketballherz. Regt mich nur noch auf. Dazu die Bullshit Calls der gewohnten "Superstars"... Zum Kopfschütteln alles. 🤦‍♂️
 
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Angliru

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Ich glaub, du blendest dabei auch einfach aus, dass das allgemeine Niveau der Spieler einfach deutlich über dem ist, was die Spieler vor 20-30 Jahren hatte - vielleicht mal die absolute Spitze ausgenommen. Ein heutzutage guter Offensivspieler ist im Vergleich zu seinem damaligen Pendant einfach deutlich besser und vielseitiger. Wenn ich mal auf die Saison vor 20 Jahren schaue und so auf die Plätze im Scoring nach der Top10 gucke - da kommt ein Elton Brand oder ein Jason Richardson. Und nix gegen die beiden, das waren klasse Zocker - aber deren offensives Talent und Skillset ist einfach nicht vergleichbar mit dem, was heutzutage in der Liga rumläuft. Und dementsprechend gibt es einfach mehr viel Spieler, die in der Lage sind, absurde Scoringzahlen aufzulegen.

Und ja - es gehört halt auch dazu, dass einfach fast jeder gelernt, wo die effizientesten Würfe sind.

Vielleicht auch mal ein Vergleich auf die Freiwurfzahlen - auf 100 Poss. hatten in der Saison 2005/06 insgesamt 17 Spieler mehr als 10 Freiwürfe. Diese Saison sind es 12 Spieler. Eddy Curry hatte 05/06 z.B. 13,8 FT / 100 Poss. Eddy Curry!!! Das ist mehr als Shai aktuell.

Da wird mir die gute, alte Zeit einfach viel zu sehr glorifiziert, was auch daran liegt, dass man damals einfach viel weniger mitbekommen hab. War auch letztens wieder im Pod bei JTNBA, wo sie über Kobes Game gegen die Raptors gesprochen haben und einer meinte, dass er damals in der Schule im Computerkabinett via Modem NBA.com geöffnet hat, um das mitzukriegen - während man heute halt direkt nach dem Aufstehen alles aufs Handy bekommt inklusive 350 Meinungen, warum das alles kacke ist.

Enjoy the game - wir haben die talentierteste Liga aller Zeiten und es wird eher nicht schlechter werden.

Das soll natürlich nicht heißen, dass alles perfekt ist - sicherlich nicht. Aber das durchschnittliche NBA-Game vor 20-30 Jahren war mit absoluter Sicherheit nicht besser als das heutige durchschnittliche Spiel. Da sehe ich lieber einen Spieler 30-40 Punkte machen, als 20 Contested Midranger aus der Iso, nachdem Spieler XY 15 Sekunden lang den Ball sinnlos gedribbelt hat (wer da Bock drauf hat, findet heute immer noch die Spieler :saint: )
 

Lucatoni14

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Ich sehe das auch komplett gegenteilig. Checke jeden Morgen die Scores und die nba ist einfach nur geil. Mein Problem sind Washington, Pacers etc. Das ist eine Schande für jeden Sportler. Seine besten Spieler mit Absicht draußen zu lassen um zu verlieren sollte einfach in keiner Sport Art vorkommen. Und so ein draft wie dieses Jahr treibt das halt dann auf neue Höhen. Washington lässt heute schon wieder 150+ zu. Das kann es einfach nicht sein!
 

Spree

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Ich glaub, du blendest dabei auch einfach aus, dass das allgemeine Niveau der Spieler einfach deutlich über dem ist, was die Spieler vor 20-30 Jahren hatte - vielleicht mal die absolute Spitze ausgenommen. Ein heutzutage guter Offensivspieler ist im Vergleich zu seinem damaligen Pendant einfach deutlich besser und vielseitiger. Wenn ich mal auf die Saison vor 20 Jahren schaue und so auf die Plätze im Scoring nach der Top10 gucke - da kommt ein Elton Brand oder ein Jason Richardson. Und nix gegen die beiden, das waren klasse Zocker - aber deren offensives Talent und Skillset ist einfach nicht vergleichbar mit dem, was heutzutage in der Liga rumläuft. Und dementsprechend gibt es einfach mehr viel Spieler, die in der Lage sind, absurde Scoringzahlen aufzulegen.

Und ja - es gehört halt auch dazu, dass einfach fast jeder gelernt, wo die effizientesten Würfe sind.

Vielleicht auch mal ein Vergleich auf die Freiwurfzahlen - auf 100 Poss. hatten in der Saison 2005/06 insgesamt 17 Spieler mehr als 10 Freiwürfe. Diese Saison sind es 12 Spieler. Eddy Curry hatte 05/06 z.B. 13,8 FT / 100 Poss. Eddy Curry!!! Das ist mehr als Shai aktuell.

Da wird mir die gute, alte Zeit einfach viel zu sehr glorifiziert, was auch daran liegt, dass man damals einfach viel weniger mitbekommen hab. War auch letztens wieder im Pod bei JTNBA, wo sie über Kobes Game gegen die Raptors gesprochen haben und einer meinte, dass er damals in der Schule im Computerkabinett via Modem NBA.com geöffnet hat, um das mitzukriegen - während man heute halt direkt nach dem Aufstehen alles aufs Handy bekommt inklusive 350 Meinungen, warum das alles kacke ist.

Enjoy the game - wir haben die talentierteste Liga aller Zeiten und es wird eher nicht schlechter werden.

Das soll natürlich nicht heißen, dass alles perfekt ist - sicherlich nicht. Aber das durchschnittliche NBA-Game vor 20-30 Jahren war mit absoluter Sicherheit nicht besser als das heutige durchschnittliche Spiel. Da sehe ich lieber einen Spieler 30-40 Punkte machen, als 20 Contested Midranger aus der Iso, nachdem Spieler XY 15 Sekunden lang den Ball sinnlos gedribbelt hat (wer da Bock drauf hat, findet heute immer noch die Spieler :saint: )

Kann dem nicht ganz zustimmen. Vor 20-30 Jahren wurde ganz anders verteidigt und deutlich mehr von den Refs zugelassen bzw. als normal angesehen. Es war ein sehr körperbetontes Spiel. Ein Jason Richardson wäre mit seinem Skillset auch in der heutigen NBA ein Superstar auf hohem Niveau. Ich will damit nicht sagen dass es bei jedem so wäre, aber ganz so krass sind die Unterschiede nicht wie man sie gerne anhand der Stats versucht darzustellen. Mir wird dabei die Defense zu sehr in den Hintergrund gerückt. Die Regelauslegung über die Jahre hatte zuviel Einfluß mMn. Da wäre heutzutage das ganze Team fouled out, wenn die so verteidigen würden wie in den 80s/90/00er Jahre. Aus dem Grund kann ich das high Scoring nicht ganz ernst nehmen. Dass die Spieler heute sehr talentiert sind, möchte ich keinem absprechen. Das Regelwerk ist aber übermäßig stark auf die Offensivspieler ausgelegt. Dazu die lächerlichen 2m Stepbacks (Gather) die hinzugekommen sind.
 
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lenroy79

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aber der Verteidiger ist immer der angearschte. Eine Berührung hier und da, schon ist man raus. Kein Wunder dass die Offensivspieler glänzen können.
This(y)
Das ganze "Posterdunk"/ich springe in den Verteidiger rein/renne ihn um, obwohl der Verteidiger nur da steht und die Hände sogar teilweise hinten lässt, geht mir seit Jahren auf die Nerven. In 99% der Fälle bekommt der Verteidiger das Foul angehängt. z.B. Edwards Dunk letzte Season wo er dem Verteidiger sogar die Hand ins Gesicht geschlagen hat bzw. sogar ins Auge gegriffen hat wenn ichs richtig im Kopf habe. Der Dunk wird dann im Netz gefeiert, obwohl sowas eher ein Offensivfoul sein muss.
Detto die minimalsten Berührungen bringen so gut wie immer einen Freiwurf, speziell die letzten Minuten eines Spiels kann man sich Live (zumindest gehts mir so) kaum noch anschauen weils in einer Freiwurforgie ausartet. Klar zum Schluss ist es Taktik aber diese ständigen Freiwürfe
sind einfach nervig. Da mache ich SGA nicht mal einen direkten Vorwurf die Regeln sind einfach sch**** was das betrifft.
Nein keiner will den Dreck ala Bad Boy Pistons Ende der 80er sehen oder ein zweites Malice at the Palace, aber man müsste endlich damit aufhören jede kleinste Berührung zu pfeiffen und viel mehr Offensivfouls pfeiffen und nicht den Angreifer jedes Mal für so etwas zu belohnen.
 

ocelot

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Kann dem nicht ganz zustimmen. Vor 20-30 Jahren wurde ganz anders verteidigt und deutlich mehr von den Refs zugelassen bzw. als normal angesehen. Es war ein sehr körperbetontes Spiel. Ein Jason Richardson wäre mit seinem Skillset auch in der heutigen NBA ein Superstar auf hohem Niveau. Ich will damit nicht sagen dass es bei jedem so wäre, aber ganz so krass sind die Unterschiede nicht wie man sie gerne anhand der Stats versucht darzustellen. Mir wird dabei die Defense zu sehr in den Hintergrund gerückt. Die Regelauslegung über die Jahre hatte zuviel Einfluß mMn. Da wäre heutzutage das ganze Team fouled out, wenn die so verteidigen würden wie in den 80s/90/00er Jahre. Aus dem Grund kann ich das high Scoring nicht ganz ernst nehmen.
Das mit der Defense sehe ich nicht ganz so. Alleine die zugelassene Zonenverteidigung ist der größte Boost für Defense in der Ligageschichte. Einiges an individueller Körperlichkeit wurde herausgenommen, ja, aber das ist ein Klecks im Vergleich zur Zonendefense. Teamdefense ist aber auf einem viel höherem Niveau als damals. Muss sie ja auch. Die Einschränkung der individuellen Defense war auch erst erforderlich, weil die Spieler individuell zu schlecht waren, um mit der eingeführten Zonendefense zurecht zu kommen. Die Jahre nach der Zonen Einführung war die schlimmste Offense der Ligageschichte, wenn man vielleicht mal von den ganz frühen Jahren absieht. Was die reine Körperlichkeit angeht, beschweren sich ja heute auch immer noch viele, was Dort und Co. so machen dürfen. Da wird von früher vielleicht auch die Regular Season verklärt. Ich bin oft vor dem TV eingepennt, weil es nicht einfach ist, zuzuschauen wie ein KG mit Nesterovic, Hudson, Peeler, Gill, Trent und Scczerbiak zusammen spielen musste und wie ständig untalentierte Spieler ins Post-Up gegangen sind oder am Ende der Shotclock einen langen Zweier nach dem "Kickout" nehmen musste und dabei 0,4 Punkte pro Wurf herauskamen. Ja es gibt weniger Geschubse unter dem Korb, aber auch einfach, weil es mehr Spieler gibt, die besseres als nur Größe und Physis für ihr Team zu bieten haben, so dass mehr Platz für die Stars entsteht.

Ich habe ebenfalls Probleme mit den heutigen Regeln. Die liegen eher an der unfairen Balance offensiver und defensiver Körperlichkeit (offensive Schulter-/Unterarmbumps aus vollem Lauf, illegal screens usw.) und an der Auslegung, wann der Gather stattfindet. Aber das spielerische Niveau insgesamt ist so hoch wie noch nie.
 
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Angliru

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Ein Jason Richardson wäre mit seinem Skillset auch in der heutigen NBA ein Superstar auf hohem Niveau. Ich will damit nicht sagen dass es bei jedem so wäre, aber ganz so krass sind die Unterschiede nicht wie man sie gerne anhand der Stats versucht darzustellen.
Danke, dass du das Beispiel nimmst, weil ich über Richardson auch noch bissel nachgedacht hab. Und hier stimme ich nicht zu, dass ein Spieler mit dem 1:1-Skillset von J-Rich heutzutage noch ein Star bzw. Top15-Scorer wäre. Die Anforderungen an das offensive Skillset sind einfach enorm gestiegen.

Was konnte J-Rich? Er war hyperathletisch und hatte einen guten Dreier mit entsprechend hohen Volumen. Aber - er hatte teils große Probleme bei der Creation - für sich selber, aber auch für andere. Insbesondere der Dreier hat quasi einzig und allein davon gelebt, dass er einen Pass bekommt (über die Karriere 88% Dreier nach Assist, selbst im besten Jahr bei GS waren es 75% - also nur einer von vier Dreier kam aus einem Pull-Up nach eigenen Dribbling). Weiß auch noch, dass bei J-Rich immer das Problem war, dass er an sich kein guter Dribbler gewesen ist, daher kam er trotz der Athletik auch deutlich weniger an die Linie, als man sich erwartet hätte. Und die Defense war über die Karriere auch eher nur so semi. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich richtig gut bzw. wenn dann nur temporär.

Wo wäre denn so ein Spieler heute? Zuallererst würde er niemals den offensiven Load bekommen, den J-Rich damals ja sogar in zwei Teams hatte. Mit kleinerer Rolle würde dieser Spielertyp durchaus auch für gute Teams in Frage kommen, aber maximal als fünfter Mann (aber auch nur, wenn er mit kleinerer offensiver Rolle defensiv anzieht, wobei das zum Ende seiner Karriere auch so stattgefunden hat) oder als 6th-Men bzw. Rollenspieler von der Bank.

Selbst so eine Rolle wie Mikal Bridges aktuell wäre zu hoch für J-Rich - einfach weil Bridges der viel, viel bessere Playmaker ist und offensiv mehr kann als Richardson damals.

Klar würde es auch Spieler geben, deren Skillset in die heutige Liga viel besser passen würde. Dirk wäre offensiv nochmal deutlich tödlicher (hätte aber defensiv ohne Rim-Protector durchaus mehr Probleme). Ein Team mit Steve Nash würde wahrscheinlich offensiv alles zerlegen. Oder auch Chris Bosh, der heute wahrscheinlich zu den Top3-Bigs zählen würde. Aber das sind aus meiner Sicht eher die Ausnahmen.
 

Mahoney_jr

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@Spree es gibt in der Nowitzki Biographie ein paar gute Textstellen zum Spiel der NBA und wie er und Gschwindner es am liebsten hätten. Es soll schnell sein, denn die besten Würfe bekommt man gegen eine Defense, die noch nicht im Set ist.

Die Kultur ist heute zum Glück anders. Früher ist man bewusst in ein Low Post Set gegangen, hat das Spiel verlangsamt. Ich bin einfach sehr froh, dass das vorbei ist. Wir sind damit zwar groß geworden, aber heute ist es besser.

Klar, wenn jemand einen Fastbreak 3 nimmt, der viel besser einen Layer versuchen sollte, dann raufe ich mir auch die Haare, aber wenn Derrick White sowas macht, dann ist das schon richtig so.

Und wir beide müssen der Wahrheit ins Gesicht blicken: Latrell Sprewell hatte keine sehr guten Skills am Ball und einen unsauberen Wurf ;) der hätte heute viel sauberere Technik oder sonst Probleme, Spielzeit in einer Contender Rotation zu bekommen.

Das passt schon.

PS: eine Ausnahme... diese Saison nervt mich das tanking extrem und daher sind viele Spiele sinnlos als neutraler Zuschauer.
 

Ballking

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Weiß nicht wie es euch geht, aber mir geht die aktuelle NBA Lage so aufn Zeiger. Habe gar keinen Spaß mehr daran und schaue kaum noch Highlights mehr außer NY und auch hier nur halbherzig, weil mich die RS eh nicht wirklich interessiert. Playoffs jährlich hätten mir gereicht. Ich finde die Regeln sind ein Witz heutzutage, jeder Hanz und Franz kann offensiv machen was er will. 30, 40, 50 oder 80 Punkte scoren die heute easy und es juckt mich nicht, kann man einfach nicht ernst nehmen. Teils wie aufm Freiplatz ist das.

Ja die Jungs sind athletischer heute und das Spiel ist schnell geworden aber der Verteidiger ist immer der angearschte. Eine Berührung hier und da, schon ist man raus. Kein Wunder dass die Offensivspieler glänzen können. Ich kann mit dieser Sportart in der Art wie es aktuell ist, sehr wenig was anfangen. Mir blutet mein Basketballherz. Regt mich nur noch auf. Dazu die Bullshit Calls der gewohnten "Superstars"... Zum Kopfschütteln alles. 🤦‍♂️
Ein bisschen viel Nostalgie vllt.....
Das Skillset ist in der Breite heute einfach wesentlich höher als vor 20/30 Jahren.
Es wurde härter verteidigt, aber nicht zwingend besser.
Das Niveau, das verteidigt werden muss ist einfach höher.
Damals hast du (fast) immer mit zwei Non-Shooting-Bigs gespielt und auch die Guards waren nicht zwingend Scharfschützen.
Dazu gerade in der Deadball-Ära langsame Pace und wenig Scoring wegen Zonen-Defense + Handchecking.
Glaub mir, die wenigsten würden ne 2004er Playoffserie heute ernsthaft noch feiern, da wäre ein 73-74 ganz normal.
Selbst die Seven-Second-Or-Less-Suns hätten heute die schlechteste Offense der Liga.

Mag die 90er und 00er auch, aber man sollte sich schon ehrlich machen.....
 
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LeZ

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Ich finde die aktuelle NBA gar nicht schlecht, und im Schnitt ist sie auch besser als der Schnitt der 90er und vorher. Ein paar Gimmicks muss man noch loswerden, was man ja teilweise schon gemacht hat, und dann muss das Refereewesen einfach auf professionellen Stand ohne Drama und Spielbeeinflussung gehoben werden. Ein Foul ist ein Foul ist ein Foul, wenn es ein Foul ist (die Definition erfüllt), wobei ich leichte Berührungen außer am Wurfarm nicht gepfiffen haben muss. Aber bitte immer gleich. Shai ankucken = Foul und Bron den Arm abhacken = starke Defense will ich nicht mehr sehen. Ansonsten kann die NBA so bleiben, da passiert schon viel was früher Highlights waren.

Ich fand die Defense früher auch nicht "härter" als der Dreckskram der heute gemacht wird, sondern konstanter "ernsthaft". Wenn man MJ als valide Defense einfach den Fuß in den Landing Spot gestellt hätte statt ihm ne Hand in die Seite mitzugeben, wäre dessen Karriere nach 2 Jahren vorbei gewesen. Das war früher extrem selten oder wurde gar nicht gemacht.
 

Locke

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100 Prozent Fokus aufs sportliche (reg. Season) würde ja schon reichen.
1/3 geht's am Arsch vorbei, weil sie nicht gewinnen wollen, gefühlt 1/3 chillt erstmal ein paar Wochen/Monate um zu checken was zu tun ist ( so kommt es mir z.b. dieses Jahr bei den lakers vor, andere sind krass gestartet und schaukeln zum Ende hin ihre Eier), und das letzte Drittel geht in diesen 8 million Stories um Wetten, Skandale usw komplett unter.

Fans sind mmn auch komplett hyperaktiv geworden.

Aber vor allem brauchen die refs wieder eine klare Linie.
Zwischen offene und defense und vor allem bei dem Punkt, wer wann welchen call kriegt.

Wenn man teilweise sieht, was für wahnwitzige screens gestellt werden, wo gefühlt 10m mit dem Verteidiger mit gelaufen wird, ist z.b. völlig Gaga.
Das Superstars einen Bonus haben, okay, war schon immer so und gehört iwie dazu, aber das hat man in den letzten Jahren komplett übertrieben.
Damit eben die Stories passen.

Das heuer im Grunde auch fast jeder Rollenspieler etwas mit der Murmel anfangen kann ist aber natürlich richtig geil.

Aber trotzdem: von mir aus darf man der 1-1 defense gerne wieder mehr Kompetenzen geben und auch die superstars mal ein paar Pfiffe verweigern, damit die merken " hm, damn, auf den Gegner zulaufen und dann den Kopf nach hinten werfen und dann so tun, als hätte ich diesen Wurf nehmen wollen ... Klappt eher selten"
 

Spree

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Und wir beide müssen der Wahrheit ins Gesicht blicken: Latrell Sprewell hatte keine sehr guten Skills am Ball und einen unsauberen Wurf ;) der hätte heute viel sauberere Technik oder sonst Probleme, Spielzeit in einer Contender Rotation zu bekommen.
Sprewell lebte von seiner extremen Athletik, Schnelligkeit und Ausdauer. Sein Wurf war ok, mehr auch nicht. Kreieren konnte er wenn es sein musste, hat dies aber meist durch seinen Speed ausgenutzt. Defensiv auch ganz oben anzusiedeln. Er hatte diesen "Hund-Vibe", er hat nie aufgegeben und war auf beiden Seiten des Feldes eine Maschine. Starke on-ball Defense, einer der gefürchtetesten Fastbreak Spielern seiner Zeit. Dafür benötigt man nicht mal eine rosarote Fanbrille. Ich habe großen Respekt und Anerkennung für Spieler, die vorne und hinten Leistung abrufen und non-stop Gas geben. Das was vorallem einen MJ immer so ausmachte. Sowas steckt an. Sprewell war schon ein pain in the ass Typ. Glaub mir, allein damit hätte er sicher auch heute seinen Spot beim Contender. ;) Solche Typen vom Mindset sind rar. Auch ein Mitch Richmond zB...
 
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Joey

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Wenn @Spree immer von 20-30 Jahren spricht, dann kann ich ihn schon verstehen. Das hat aber nichts mit Basketball an sich zu tun. Denn damals war alles, was man während der RS von der NBA sehen konnte, ein Highlight. Die lange RS, die Verletzungen, das Tanking usw hat man gar nicht wirklich mitbekommen.

Heute serviert die @TheBigO jeden Morgen die Highlights. Mit dem LP kann man jedes Spiel sehen, sogar komprimiert. Dazu zig Podcasts und die Masse an social Media Kommentaren zu jedem Mist. Da bekommst du von der RS eben alles zu 100 Prozent mit, egal wie intensiv du die Spiele schaust. Es reicht schon im NBA Kosmus zu sein.

Daher wahrscheinlich der Overkill, zumal deine Knicks ein starkes Team haben und du sehen willst, ob sie in den POs was reißen. Da kann ich deinen Frust verstehen, gerade Anfang April. Augen zu und durch. Bald ist die schönste Zeit zurück und dann heißt es auch bei dir wieder "i Love this game" (außer NY streicht früh die Segel 😉).

Zum sportlichen Vergleich haben @Angliru und @ocelot alles geschrieben (y)
 

Angliru

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Selbst die Seven-Second-Or-Less-Suns hätten heute die schlechteste Offense der Liga.
Kleiner Fun-Fact am Rande, den die Jungs von JTNBA letztens in einem Pod thematisiert hatten:
In Relation zum Liga-Durchschnitt waren die damaligen Suns z.B. die historisch zweitbeste Offense der Liga-Geschichte. 2004/05 war das Offensivrating um 8,4 Punkte besser als der Liga-Durchschnitt.

Aber es ist nicht der einzige Treffer für die "damaligen" Suns auf der Bestenliste. 2009/10 war man 7,7 Punkte besser als der Ligaschnitt, das reicht historisch für Platz 5. Und 2006/07 hatte man 7,5 Punkten plus, das reicht noch für Platz 9 auf der historischen Bestenliste.

Schauen wir mal auf Platz 4 - hey, da liegen die Dallas Mavericks von 2001/02, ebenfalls mit einem um 7,7 Punkte besseren Offensivrating als der Ligaschnitt. Und ganz vorn? Da sind auch die Mavs aus dem Jahr 2003/04 (das war übrigens das Team mit Walker und Jamison, da hatte man drei Bigs auf dem Feld, die alle werfen konnten) mit einem überragenden Offensivrating, was um 9,2 Punkte besser war als der Schnitt.

Was haben übrigens alle Beispiele gemeinsam? Richtig, überall wurde die Offense vom gleichen Guard angeführt.

Vier der besten fünf Offenses der Liga-Geschichte.
Fünf der besten neun.

Steve Nash war und ist einfach kriminell underrated.
 

elpres

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Der Teil von mir, der letzte Saison OKC scheitern sehen wollte, will jetzt, dass die Spurs in den POs böse auf die Nase kriegen. Das müssen auch nicht erst die Thunder in den WCF sein. Nochmal eine letzte Dosis Demut für Wemby nach harten Fight, würde mir besser gefallen, als wenn die Spurs innerhalb eines Jahres vom Tank zum Titel spazieren.
 
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