Das wird ein Spaß, wenn Slot nochmal ein paar hundert Millionen rausblasen darf, um dann nach 10 Spieltagen entlassen zu werden
Gerrard wird's freuen, wenn er dann übernehmen darf.
ich sehe Chelsea völlig entspannt. Ich halte Alonso für einen guten Trainer, aber das hat ihm bei Real auch nicht geholfen. Chelsea hat nicht so große Egos, aber trotzdem Unruhe in der Mannschaft (siehe Enzo Fernandez). Alonso ist neu in der PL und Chelsea ist kein einfaches Pflaster ... soll er erst mal machen.@Max Power, Du kannst ja in Zukunft Deine Augen etwas verstärkt auf Chelsea unter Alonso richten. Ich befürchte die werden nächstes Jahr und auch danach wieder vor uns landen.
City hat um die 130 Verstöße gegen FFP ( oder wie es jeweils genannt wird) und hat dies über ihr Anwaltsteam über Jahre ausgehebelt.wenn man in die E-Mails etc reinschaut sieht man das ganz bewusst dagegen verstoßen wurde in extremen Ausmaß. Sie haben das in UK mit teuerste Anwaltsteam. Es ist das Fazit was recht universell gezogen wird. Wenn du Geld hast kommst du straffrei aus und City ist da das perfekte Beispiel weit mehr als jeder andere Verein. Verdient sehe ich da keinen einzigen ihrer Titel.Da bist du aber auch speziell... Wenn man gegen City und deren Vorgehen in den letzten Jahren pöbeln will... Fair enough. Ich verstehe zu wenig davon um da eine Meinung zu haben und kann da im Detail nicht mitreden. Aber natürlich ist da kritisches Hinschauen angebracht... Guardiola ist der prominente Mann der in dieser Zeit an der Spitze stand. Auch logisch.
Aber es geht ja um wirtschaftliche Themen und um Finanzregeln die nicht eingehalten wurden. Das ist ja nicht Kernkompetenz und Baustelle des Trainers (auch nicht wenn der viel mitreden darf) und es spielt eigentlich auch bei der Einordnung der sportlichen Zeit keine Rolle.
Vielleicht kommt irgendwann eine Entscheidung, dass City alle Titel aberkannt werden. Ändert dann die "Legacy" aber nicht die Beurteilung der "TRAINERLEISTUNG".
Und ich finde ziemlich logisch und nachvollziehbar, dass es jetzt viele positive Stimmen gibt zur Trainerleistung gibt. Denn die Entwicklung von City im sportlichen Bereich und auch der Einfluss auf den Fussball in der Premier League und generell ist dann eben eher eine positive Story wert als wenn jetzt der 4te Übergangstrainer von United oder den Spurs wieder nach einem Jahr rausgekickt wird.
Ich finde Guardiola nicht sehr sympathisch. Finde er redet auch viel Quatsch und hat sicher nicht in jedem Jahr das Maximum rausgeholt. Die Geldverbrennung auf dem Transfermarkt ist brutal... Aber er gehört eben auch zu den Coaches die einen Stil implementieren können und die es scheinbar hinkriegen auch in einer erfolgsverwöhnten Truppe den Laden irgendwie zusammenzuhalten und wieder an die Leistungsgrenze zu gehen. Und das verdient einfach Respekt.
...es kann sein, ich kann mich da natürlich auch täuschen, dass das morgige Spiel gegen Brentford entscheidend für Slot wird. Die Champions-League Quali wird man erreichen, es sei denn, es passiert was ganz Verrücktes morgen. Liverpool hat gegenüber Bournemouth drei Punkte und 6 Tore Vosprung (auch mehr erzielte Tore als Bournemouth). Liverpool müsste schon mit mindestens vier Toren Differenz verlieren und Bournemouth mit mindestens drei Toren Differenz gewinnenAlso bis jetzte gibt's keine offizielle Bestätigung von Pool das Slot gefeuert wurde.
Ich denke, in der nächsten Saison, völlig egal, wer die Reds trainiert, ist mit Liverpool auf jeden Fall wieder zu rechnen, auch wenn zum Beispiel ein Ekitiké noch lange fehlen wird.
Jo Glückwunsch an Hull! Wie halt schon im Europaleague-Thread geschrieben, das sind Summen die sind für alle anderen Ligen einfach sowas von utopisch und es wird von Jahr zu Jahr mehr. Ist keinesfalls Kritik an den offenbar sehr smarten TV- und Vermarktungsdeals der Premier League... aber der europäische Spielermarkt wird halt schon zunehmend dadurch verzerrt.How much is this win worth to Hull City? The Championship play-off final is the most valuable one-off fixture in world football. For Hull, their 1-0 victory against Middlesbrough at Wembley will see them bank at least £205m ($275m) in additional revenue across the next three seasons,. Deloitte said this could jump to more than £365m ($490m) if Hull manage to stay in the Premier League after their first season. (The Athletic)
Chelsea ist ein sehr ähnlicher Fall wie City. Bevor dort Abramovich eingestiegen ist, haben die wie City vor dem Einstieg der Saudis kaum was auf die Kette bekommen. Der Einstieg von Abramovich war ca. eine Dekade früher. Deswegen sind sie bereits länger als City in der europäischen Spitze oben mit dabei. Beides sind für mich sogenannte Hybride zwischen Traditionsvereinen und Retortenvereinen mit der Tendenz zum Retortenverein.. Beides irgendwie Drecksvereine.ich sehe Chelsea völlig entspannt. Ich halte Alonso für einen guten Trainer, aber das hat ihm bei Real auch nicht geholfen. Chelsea hat nicht so große Egos, aber trotzdem Unruhe in der Mannschaft (siehe Enzo Fernandez). Alonso ist neu in der PL und Chelsea ist kein einfaches Pflaster ... soll er erst mal machen.
Ich habe aber jetzt schon großen Bock auf nächste Saison ... wird gefühlt sehr offen. Kann Arsenal den Titel bestätigen? Wie geht es City Post-Guardiola mit Maresca? Kann Carrick bei United auf Dauer funktionieren? Kriegt Slot doch noch die Kurve bei Liverpool? Wie geht es Alonso bei Chelsea? Kann Emery mit Villa vielleicht noch mal den nächsten Schritt machen? Was macht Newcastle, eventuell mit neuem Trainer? Können die Brightons, Bournemouths und Brentfords der Liga vielleicht Nadelstiche setzen? Bin schon sehr gespannt.
Abramovich hat Chelsea natürlich in ganz andere Sphären gebracht aber der Verein war vor der Übernahme deutlich erfolgreicher als City. In den 90ern holte man 2 FA Cups sowie den Europapokal der Pokalsieger.Chelsea ist ein sehr ähnlicher Fall wie City. Bevor dort Abramovich eingestiegen ist, haben die wie City vor dem Einstieg der Saudis kaum was auf die Kette bekommen. Der Einstieg von Abramovich war ca. eine Dekade früher. Deswegen sind sie bereits länger als City in der europäischen Spitze oben mit dabei. Beides sind für mich sogenannte Hybride zwischen Traditionsvereinen und Retortenvereinen mit der Tendenz zum Retortenverein.. Beides irgendwie Drecksvereine.
Vor dem Einstieg der Investoren war Chelsea einmal Meister und City zweimal. Auch City hat den Cup der Pokalsieger mal gewonnen.Abramovich hat Chelsea natürlich in ganz andere Sphären gebracht aber der Verein war vor der Übernahme deutlich erfolgreicher als City. In den 90ern holte man 2 FA Cups sowie den Europapokal der Pokalsieger.
Chelsea war vor Abramowitsch ne ziemlich coole Truppe. Auch in der CL richtig gut unterwegs. Da waren so Legenden wie Gianfranco Zola, Tore Andre Flo, Marcel Desailly, Frank Leboeuf, Emanuel Petit, Boudewijn Zenden, Jimmy Floyd Hasselbaink und Gustavo Poyet am Start.Vor dem Einstieg der Investoren war Chelsea einmal Meister und City zweimal. Auch City hat den Cup der Pokalsieger mal gewonnen.
Chelsea war vor Abramovich nur 1955 Meister und City vor den Saudis immerhin 1937 und 1968.
Selbst PSG war vor dem Einstieg der Investoren zweimal Meister und somit häufiger als Chelsea und zwar 1986 und 1994.
City ist ein paar Jahre vorm Einstieg Abu Dhabis zweimal abgestiegen, war kurzfristig sogar in Liga 3. Chelsea war vor dem Einstieg Abramowitschs schon eine etablierte Top 5-Mannschaft.
Die fünf Jahre Chelseas vor Abramowitsch: 4., 6., 6., 5., 3.
Die fünf Jahre Citys vor Abu Dhabi: 9., 14., 15., 8., 16.
kann man schwer vergleichen. Wenn man City vergleichen will, dann mit Newcastle/Saudi Arabien.
Soweit ich mich richtig erinnern kann, hat Chelsea zu dieser Zeit auf pump gelebt. Abramovich hat den Verein 2003 übernommen. Zu diesem Zeitpunkt würde ich sagen, war Chelsea ganz grob das englische Hertha BSC 2003. Beides Hauptstadvereine, beide tendenziell in der 1. Hälfte der Tabelle, beide lebten auf pump. London und die EPL hatte auch 2003 mehr Potential als Berlin und die Buli. Dafür war Hertha die absolute Nummer 1 in der Stadt, was Chelsea definitiv nicht war. Hier war Hertha eindeutig im Vorteil. Ganz grob passt der Vergleich. Vor 2003 waren Chelsea und Herta nie wirkliche Kandidaten auf die Meisterschaft oder gar den CL Titel. Bei Hertha ist das auch 2026 noch so.
stimmt halt nicht und das haben jetzt mehrere User widerlegt. City war vor dem Scheich-Einstieg eine absolut graue Maus, die auch mal abgestiegen ist und maximal mal im Mittelfeld unterwegs war. Chelsea hatte vor Abramowitsch schon Flair und war eine konstante Top 5-Mannschaft. Kannst du einfach nicht vergleichen, um mehr gings nicht.Chelsea ist ein sehr ähnlicher Fall wie City.
Man kann es nicht total miteinander vergleichen. Beide sind aber erst durch ihre gönnerhaften Eigentümer ein wirlicher europäischer Topverein geworden.das hier
stimmt halt nicht und das haben jetzt mehrere User widerlegt. City war vor dem Scheich-Einstieg eine absolut graue Maus, die auch mal abgestiegen ist und maximal mal im Mittelfeld unterwegs war. Chelsea hatte vor Abramowitsch schon Flair und war eine konstante Top 5-Mannschaft. Kannst du einfach nicht vergleichen, um mehr gings nicht.
Ich werde nicht so tun, als wäre ich objektiv, aber ich gehe gerne noch mal etwas ausführlicher drauf ein.
Vorneweg: ich halte Guardiola für einen großartigen Trainer und habe Respekt vor dem Fußball, den er in seiner Karriere etabliert hat. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass er ein ganz bestimmtes Umfeld und eine offene Geldbörse braucht, um erfolgreich zu arbeiten. Ich habe Guardiola jetzt nie als Trainer wahrgenommen, der vorhandenes Spielermaterial nimmt und weiterentwickelt, Kompromisse eingeht und mit Limitationen umgehen kann. Guardiola war für mich eher ein "ich brauche 22 Spieler auf Top-Niveau"-Trainer, und in der Hinsicht war Guardiola/City auch einfach eine perfekte Symbiose. Ich hätte mir für dieses Modell keinen passenderen Trainer als Guardiola vorstellen können, aber ich glaube auch nicht, dass Guardiola in einer anderen Situation so viel Erfolg gehabt hätte. Ich persönlich würde die Arbeit von Jürgen Klopp bei Liverpool höher bewerten, und da wird man mir wahrscheinlich keinen Bias vorwerfen könnenich bin aber auch davon überzeugt, dass die beiden so ihre Probleme gehabt hätten, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären. Waren unterm Strich die genau richtigen Trainer für die jeweilige Situation.
Ich möchte die Gleichung Geld=Erfolg nicht aufstellen, das wäre als United-Fan auch völliger Irrsinn und man sieht ja auch bei Chelsea und Newcastle, dass es nicht ganz so einfach ist. Aber ich würde im Vergleich zu United eben schon Unterschiede sehen, Guardiola hatte da letztlich wenig Druck. Wenn United einen 80-100 Millionen-Transfer macht, dann muss der eigentlich sitzen. Wenn nicht, dann werden er und United zum Meme (Maguire ist ja das beste Beispiel, obwohl der im Vergleich zu den Sanchos und Antonys eine wirklich gute United-Karriere hingelegt hat). Bei City wird er halt auf der Bank geparkt und im nächsten Fenster durch den nächsten Spieler ersetzt, kein Thema. Jack Grealish ist ja ein gutes Beispiel, ich habe keine Zweifel daran, dass der zur riesigen Lachnummer geworden wäre, wenn er bei United gefloppt wäre. Also Guardiola hatte da schon eine perfekte Situation, die in der Form wahrscheinlich auch einzigartig im Weltfußball war. Ich kann mir aufgrund dessen auch nicht richtig vorstellen, dass er noch einmal als Cheftrainer arbeiten wird. Die Möglichkeiten, die er in seiner Karriere bisher genießen konnte, kann eigentlich nur PSG anbieten, und die sind in Katar-Besitz ... irgendwo undenkbar, dass Guardiola nach zehn Jahren plus (wird ja als Ambassador der CFG weitermachen) da die Seiten wechselt.
Und ganz ehrlich, Guardiola hat in den letzten ein, zwei Jahren auch schon ziemlich müde gewirkt. Exzentrisch war er immer schon, aber die skurrilen Momente haben da gefühlt absolut zugenommen und man hat schon gemerkt, dass ihm der Job zugesetzt hat. Und das, wie erwähnt, in einer eigentlich beispiellosen Situation im Weltfußball. Aber zehn Jahre sind heutzutage in diesem Job eben auch eine Ewigkeit ... Sir Alex hat 26 Jahre beim gleichen Verein abgerissen und das finde ich immer noch völligen Wahnsinn, aber ich glaube nicht, dass so etwas heutzutage noch drin wäre. Der Job ist hektischer geworden, hat durch Social Media und Konsorten noch einmal eine neue Dimension bekommen und umfasst noch viel mehr Spiele als früher. Insofern habe ich riesigen Respekt davor, wenn man heutzutage die zehn Jahre voll macht. Gibts gerade auf diesem Level eigentlich kaum noch, wenn man nicht gerade Diego Simeone heißt.
Dann halt noch der Elefant im Raum. Ich kann mich erinnern, dass ich die Diskussion mit @le Tissier hier schon ein- oder zweimal hatte, und ich glaube, wir kommen da auch auf keinen Nenner mehrman kann das Thema natürlich ausklammern oder zumindest kleinreden, wenn man das möchte, aber für mich ist das schwer zu trennen. Für mich ist es einfach naiv zu glauben, dass der Verein reihenweise Finanzregeln bricht, aber der Trainer, auf den im letzten Jahrzehnt wirklich alles ausgerichtet war, komplett außen vor ist, gerade mit seinen Spezis in anderen leitenden Positionen. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass der Spiegel schon vor Jahren aufgedeckt hat, dass Roberto Mancini damals über ein Offshore-Konto doppelt bezahlt wurde. Jetzt kann man natürlich sagen, ja gut, dass war ja vor Guardiola ... und vielleicht hat man in seiner Amtszeit dann urplötzlich ganz sauber gearbeitet. Scheich Mansour erklärte gestern, die zehn Jahre mit Guardiola wären von Ehrlichkeit und Integrität geprägt gewesen. Kann jeder für sich einordnen, wie er möchte, aber ich kann 115 Anklagepunkte nicht einfach wegwischen. Zumal die ja nicht isoliert dastehen, man kam schon einmal nur durch eine höchst fragwürdige CAS-Entscheidung um eine CL-Sperre herum.
Und ja, für mich sind diese Dinge einfach untrennbar von den Erfolgen unter Guardiola. Sportliche Brillianz hin oder her, da wird für mich immer ein "ja, aber" dahinterstehen. Vielleicht ist es wirklich so, dass Guardiola von all den Sachen wirklich überhaupt nichts mitbekommen hat und einfach naiv war. Kann ich mir persönlich nicht vorstellen, aber selbst wenn: er war nun mal DAS Gesicht von Manchester City in den letzten zehn Jahren. Eine Trennung in der Bewertung von Verein und Trainer macht für mich einfach keinen Sinn, selbst wenn man ihn wirklich nur unter "mitgehangen, mitgefangen" einordnen möchte.
Aber wie gesagt, ich erhebe keinen Anspruch auf irgendeine Objektivität. Wenn man mir sagt, "ja Max, du bist ja nur ein verbitterter United-Lemming, der die Brillianz dieses Mannes verkennt", dann kann ich auch damit leben.