WC Finals: Oklahoma City Thunder (1) vs San Antonio Spurs (2)


Wer gewinnt die Serie?


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Cicero

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Was ich besonders bedruckend in Game 4 fand: mit welchem Fokus und Willen Wemby in die Partie gegangen ist und man gespürt hat, dass er heute die Thunder absolut dominieren will. Die Folge waren dann auch 17 (?) Würfe allein in Halbzeit 1.

Um ehrlich zu sein, vermisse ich diese Einstellung ein bisschen bei Shai. Ich kann verstehen, dass Shai die richtigen Entscheidungen treffen will, die Defense der Spurs korrekt team-orientiert ausspielen und weniger erzwingen will, aber um es auf einen Satz runterzubrechen: Keine falschen Entscheidungen zu treffen bedeutet nicht, dass man alles richtig gemacht hat. Das ist etwas, was zum Beispiel Michael Jordan und Kobe Bryant perfekt verkörpern haben. Den absoluten Willen, eine Partie den Stempel aufzudrücken, selbst wenn man 6/27 aus dem Feld gehen sollte. Scheitert man dann, hatte der Superstar die Sache selbst in der Hand, nach seinen Bedingungen, nicht nach den Bedingungen des Gegners. Bei Shai habe ich den Eindruck (auch schon gegen die Lakers), dass er alles zu perfekt ausspielen will.
 

Mahoney_jr

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Was ich besonders bedruckend in Game 4 fand: mit welchem Fokus und Willen Wemby in die Partie gegangen ist und man gespürt hat, dass er heute die Thunder absolut dominieren will. Die Folge waren dann auch 17 (?) Würfe allein in Halbzeit 1.

Um ehrlich zu sein, vermisse ich diese Einstellung ein bisschen bei Shai. Ich kann verstehen, dass Shai die richtigen Entscheidungen treffen will, die Defense der Spurs korrekt team-orientiert ausspielen und weniger erzwingen will, aber um es auf einen Satz runterzubrechen: Keine falschen Entscheidungen zu treffen bedeutet nicht, dass man alles richtig gemacht hat. Das ist etwas, was zum Beispiel Michael Jordan und Kobe Bryant perfekt verkörpern haben. Den absoluten Willen, eine Partie den Stempel aufzudrücken, selbst wenn man 6/27 aus dem Feld gehen sollte. Scheitert man dann, hatte der Superstar die Sache selbst in der Hand, nach seinen Bedingungen, nicht nach den Bedingungen des Gegners. Bei Shai habe ich den Eindruck (auch schon gegen die Lakers), dass er alles zu perfekt ausspielen will.

Ich glaube, Shai holt mehr aus seinen Möglichkeiten heraus als Kobe, so absurd das klingen mag. Es ist eigentlich unglaublich, wie dominant er mit dieser Physis geworden ist. Ihm fehlt diese Endstufen-Athletik und er konnte das mit herausragender Skillentwicklung kompensieren und, um auf deinen Punkt zurückzukommen, mit einer sehr analytischen Spielweise. Dieses Maß an Effizienz wäre imho nicht möglich, wenn er Kobe's Ego hätte.

Ich bin also wahrscheinlich deiner Meinung, aber ich weiß nicht, ob der Shai, der eine Mamba Mentalität entwickelt, der bessere Shai wäre. Was ihn u.a. für die gegnerische Mannschaft so nervig macht, ist eben diese kühle Kalkulationsfähigkeit und das er sich nicht baiten lasst.

Eine interessante Diskussion rund um die aktuelle Serie war, warum die Spurs Shai so stark gedoppelt haben. Wahrscheinlich weil die Spurs Shai's Mitspielern nicht so trauen. War offensichtlich eine Fehlkalkulation, da Caruso, Jaylin u.a. die offenen Würfe sehr gut verwandelt haben.

Nach Spiel 4 wird es für mich nun taktisch sehr interessant bei der Frage, ob Shai nun die Mamba herausholt, weil es ja das ist, mit dem die Spurs nun leben möchten. Das wäre sowieso auch das, was ich machen würde. Spieler wie Shai, Luka, Cade würde ich nicht zu stark doppeln. Deren Playmaking ist zu stark.
 

TheBigO

3rd Wagner Brother
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Was ich besonders bedruckend in Game 4 fand: mit welchem Fokus und Willen Wemby in die Partie gegangen ist und man gespürt hat, dass er heute die Thunder absolut dominieren will. Die Folge waren dann auch 17 (?) Würfe allein in Halbzeit 1.

Um ehrlich zu sein, vermisse ich diese Einstellung ein bisschen bei Shai. Ich kann verstehen, dass Shai die richtigen Entscheidungen treffen will, die Defense der Spurs korrekt team-orientiert ausspielen und weniger erzwingen will, aber um es auf einen Satz runterzubrechen: Keine falschen Entscheidungen zu treffen bedeutet nicht, dass man alles richtig gemacht hat. Das ist etwas, was zum Beispiel Michael Jordan und Kobe Bryant perfekt verkörpern haben. Den absoluten Willen, eine Partie den Stempel aufzudrücken, selbst wenn man 6/27 aus dem Feld gehen sollte. Scheitert man dann, hatte der Superstar die Sache selbst in der Hand, nach seinen Bedingungen, nicht nach den Bedingungen des Gegners. Bei Shai habe ich den Eindruck (auch schon gegen die Lakers), dass er alles zu perfekt ausspielen will.

Game 5 50 Punkte SGA Game Incoming :belehr:
 

LeZ

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SGA ist auch im Vergleich mit Kobe ein Leichtgewicht (bei gleicher Größe wie MJ und Kobe ca. 10kg leichter), Athletik hat er aber. Er springt an seinen Spots schon herausgehoben hoch und ist dann kaum zu blocken, nur vielleicht nicht auf MJ- oder Edwards-Niveau. SGA prallt dann aber auch stärker ab als die schwereren MJ und Kobe, wenn es in den Verkehr geht.
 

HeroPodkolzin

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Sieg OKC passt. OKC war sauberer in ihren Aktionen, allen voran SGA. McCains guter Tag hat natürlich geholfen [Edit: war gar nicht so gut, nur 7/19], Hartenstein hat Wemby sehr gut vom Korb weggehalten und kaum Offensivrebounds zugelassen. San Antonio war nicht unbedingt schlecht, aber hatte zu viele unkonzentrierte Phasen. Und Wemby hat ungewöhnlich passiv begonnen. Für Game 6 kann man keine Schlüsse ziehen, finde ich.
 

ocelot

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Ein paar oberflächliche Eindrücke:

Das erste Spiel diese Serie, in dem die Spurs die Minuten mit Wemby verloren haben und ich habe den Eindruck, er kann noch nicht alle zwei Tage auuf Playoff Intensität spielen.

Harper nicht fit, wird auch nicht respektiert.

Thunder ohner zwei ihrer Main Creator, hier hätten die Spurs alles in die Waagschale schmeißen müssen, aber es wirkte so, als haben die Thunder hier mehr gezeigt von...naja wie LeBron sagen würde, "play with a sense of urgency". Auch defensiv die Spurs irgendwie gar nicht so bissig wie sonst.

Und danach konzentriert man sich in der PK auf die Linie der Refs. Finds auch mies, hier die Narrative vom Stammtisch zu bedienen. Aber gut, OKC muss das leider aushalten, ist Usus bei domminanten Mannschaften. Boston hat den Sport ja auch angeblich zerstört wegen zu vielen Dreiern usw..

Ich hoffe, Pop gibt dem Team jetzt noch mal einen radioaktiven Einlauf und dann holen sie sich Spiel 6 Zuhause und wir neutrale Fans bekommen ein weiteres Spiel 7, hoffentlich auf höchstem Niveau :jubel:
 

henningoth

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Ein paar oberflächliche Eindrücke:

Das erste Spiel diese Serie, in dem die Spurs die Minuten mit Wemby verloren haben und ich habe den Eindruck, er kann noch nicht alle zwei Tage auuf Playoff Intensität spielen.
ich würde behaupten, dass er das wahrscheinlich auch nie können wird. Der Defensive Anker und gleichzeitig noch der Topscorer seines Teams zu sein ist halt sehr kräftezerrend. Das können die wenigsten über 35-40 Minuten pro Spiel und speziell Wemby ist grade defensiv ja extrem intensiv am Werk und bekommt offensiv auch die meisten Aufmerksamkeit der generischen Defensive.
Nicht umsonst spielt er in der Regular Season auch nicht so viele Minuten wie manch anderer Star.
Und selbst in der RS wars ja auch schon so. Mal ballerte er unglaubliche Spiele raus und mal war er dann grade offensive weniger aktiv.

Klar wird er mit mehr Erfahrung auch noch konstanter werden und lernen Kräfte zu sparen, wenn es denn geht, aber athletischer und energievoller als mit 22 Jahren wird er wahrscheinlich auch nicht mehr werden.
 

John Lennon

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Und danach konzentriert man sich in der PK auf die Linie der Refs.

Find ich gut.

Schlechtes Spiel, zurecht mit 20 hinten, kämpfst dich auf minus 10 ran, kannst das 3. Viertel mit nem Lauf beenden. Dann wird erst nicht gesehen, dass der Ball von Chets Fuß ins Aus geht, dann wird Mitch Johnson "übersehen", so dass man die Challenge nicht nutzen kann. Nächster Angriff der Thunder...Shai schmeißt sich hin...Freiwürfe. Wallace wischt den Ball vom Ring, kein Goaltending. Ball geht eindeutig von Hartenstein ins Aus, Jumpball. Williams rennt in Johnson, wirft sich hin...Foul Johnson. McCain foult Harper, kein Pfiff, McCain wirft sich hin, Foul.

Man wird eine klare deutliche Leistungsteigerung brauchen, um Spiel 6 zu holen. Die Serie wird man aber so oder so verlieren. Sollte es zu Spiel 7 geben, erwarte ich einen Blowout Sieg von den Champions. Spurs sind platt. Fox kann - aufgrund seiner Verletzung - Wemby nicht entlasten. Zudem merkt man Harper an, dass er nicht bei 100% ist.
 

JamalMashburn

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Refs waren bodenlos. Und es lief sehr viel gegen die Spurs. Trotzdem erstaunt es mich immer wieder wie die Spurs in den Spielen drin sind, obwohl Fox und Harper nicht liefern (können) und Wemby ein mieses Spiel hat. Dieser Umstand gibt noch Hoffnung, wobei ich auch darauf tippe, dass es die Thunder zu Ende bringen können.
 
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LeZ

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Und wieder ein Zirkusspiel mit dem Imperator auf der Tribüne. Are you not entertained!?

Und das Offensichtliche immer als "Linie" verkaufen ... great. Wenn die Spurs Glück haben, halten sich die Herren mit den schwarzen Klamotten, komischen Hüten und langen Haken in einem Spiel 7 zurück, und es gewinnt tatsächlich der Bessere bzw. Glücklichere.
 

Cicero

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Bin stolz auf das Team. Ohne 2 der 6 besten Spieler führt man nun 3:2 gegen die Spurs um Wemby, der knapp 30/11 in der Serie auflegt.
  • Shai sieht für mich komplett durch aus. Habe den Eindruck, dass diese Serie ihn an die absolute Belastungsgrenze bringt. Das liegt natürlich auch an der exzellenten Defense der Spurs gegen ihn. Aber so habe ich Shai noch nicht gesehen. Man kann nun jedenfalls besser nachvollziehen, wie sich gegnerische Guards gegen die Verteidigung der Thunder fühlen müssen. ;)
  • Chet dieses Mal endlich mit mehr Fokus. 12/6 zur Halbzeit, mit einigen schönen Abschlüssen. die er sich selbst erarbeitet hat. Insgesamt noch nicht da, wo ich ihn sehen will, aber das war solide.
  • Hartenstein mit mega Defense gegen Wemby, der Quoten von 4/14 (0/5 3er) hatte und nahezu komplett aus der Zone herausgehalten werden konnte. Die 6 Offensivrebounds waren ebenfalls super wichtig.
  • McCain durfte heute starten. Am Anfang klappte nichts (schnelle 2 TOV, miese Würfe), aber in HZ 2 wurde es dann viel besser.
  • Caruso wieder mit einer beeindruckenden Leistung und eigentlich ist er auch der heimliche MVP der Thunder. Best roleplayer of alltime? möglicherweise, ganz sicher aber in den Top 10.
  • Coach Daigneault hat die Rotation endlich verkleinert - und zwar auf 9 Mann (Wallace/Caruso/Kenrich/Jaylin von der Bank). Bitte so beibehalten.
  • Die Offense war gerade in der 1. Halbzeit extrem gut. 69 Punkte gegen Wemby und die Spurs ist echt stark. Insgesamt 127.
  • Die Refs waren schlecht in der Partie. In Hz 1 gab es ein paar unglückliche Entscheidungen gegen die Thunder, in HZ 2 dann die genannte Sequenz mit fehlender challege, goaltending, usw. Ich kann den Ärger der Spurs verstehen, weil man gerade einen guten Run hatte. Was ich nicht verstehe ist, wie lange die Spurs gebraucht haben, überhaupt zu entscheiden, dass sie challengen wollen. Mitch Johnson war da aus meiner Sicht überhaupt nicht klar und es hat sehr lange gedauert. Ich habe die Zeit mal gestoppt. Mitch Johnson hat nach dem Call der Refs 31 (!) Sekunden gebraucht zu entscheiden ob sie challengen wollen oder nicht. Die Refs hätten die Challenge schon zulassen müssen, weil es extrem knapp vor dem Inbound der Thunder signailisiert wurde, aber es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man so lange wartet und damit riskiert, dass das Spiel direkt weiter geht.
  • Die Medien wieder mit sehr einseitiger Berichterstattung zu den Refs. Nach Game 4 und einigen Entscheidungen zum Nachteil der Thunder wird darüber natürlich kein Wort verloren, aber nach jedem (!!!) Sieg der Thunder findet die Ref-Diskussion statt, obwohl die Spurs das Spiel nicht wegen die Refs verloren haben.
  • Am ende die Spurs sehr unsportlich mit groben, unsportlichen Fouls gegen McCain. Zuvor hatte Wemby Biyombo was zugeflüstert. Man weiß natürlich nicht, was er gesagt hat, aber schon komischer Zufall, dass es danach die harten unsportlichen Fouls von Plumlee und anschließend Biyombo gab. Die Refs hätten das mit flagrant ahnden müssen. Dass die Spurs bei einer sicheren Niederlage in den letzten 2 Minuten versuchen Verletzungen des Gegners in Kauf zu nehmen, geht gar nicht.
 

HeroPodkolzin

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  • Die Refs waren schlecht in der Partie. In Hz 1 gab es ein paar unglückliche Entscheidungen gegen die Thunder, in HZ 2 dann die genannte Sequenz mit fehlender challege, goaltending, usw. Ich kann den Ärger der Spurs verstehen, weil man gerade einen guten Run hatte. Was ich nicht verstehe ist, wie lange die Spurs gebraucht haben, überhaupt zu entscheiden, dass sie challengen wollen. Mitch Johnson war da aus meiner Sicht überhaupt nicht klar und es hat sehr lange gedauert. Ich habe die Zeit mal gestoppt. Mitch Johnson hat nach dem Call der Refs 31 (!) Sekunden gebraucht zu entscheiden ob sie challengen wollen oder nicht. Die Refs hätten die Challenge schon zulassen müssen, weil es extrem knapp vor dem Inbound der Thunder signailisiert wurde, aber es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man so lange wartet und damit riskiert, dass das Spiel direkt weiter geht.

Es sah für mich so aus, als hätten die Refs unterschiedliche Entscheidungen getroffen und waren am diskutieren, wie sie entscheiden. Insofern konnte er noch nicht challengen, oder?
 

Cicero

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Es sah für mich so aus, als hätten die Refs unterschiedliche Entscheidungen getroffen und waren am diskutieren, wie sie entscheiden. Insofern konnte er noch nicht challengen, oder?

Nein, aber er hätte die Entscheidung treffen können, direkt zu challengen, wenn die Refs nicht mehr diskutieren. Als die Diskussion dann vorbei war und esweiter gehen sollte, hat Mitch Johnson noch nichts signalisiert, sondern erst gewartet, bis die Thunder fast den Inbound gemacht haben. Wie gesagt: die Refs hätten die challenge zulassen müssen, weil es knapp noch in der Zeit war, aber ich verstehe nicht, wieso Mitch Johnson während der Diskussion der Refs noch nicht weit genug mit seiner Entscheidung war, um direkt für eine challenge bereit zu sein. Wenn ich Mitch Johnson wäre, hätte ich mich über mich selbst geärgert.
 

John Lennon

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2 Refs zeigen Ball für OKC an. Der dritte kommt hinzu, die besprechen sich, es wird aber nicht angezeigt, was letztlich entschieden wurde. Tony Brothers geht danach langsam zur Seitenlinie. Was entschieden wurde, wird aber erst deutlich, als die Spursspieler Richtung Mittellinie gehen. Johnson zeigt eindeutig vor dem Einwurf an, das man die Challenge nehmen will.
 

Cicero

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2 Refs zeigen Ball für OKC an. Der dritte kommt hinzu, die besprechen sich, es wird aber nicht angezeigt, was letztlich entschieden wurde. Tony Brothers geht danach langsam zur Seitenlinie. Was entschieden wurde, wird aber erst deutlich, als die Spursspieler Richtung Mittellinie gehen. Johnson zeigt eindeutig vor dem Einwurf an, das man die Challenge nehmen will.

Und genau hier kann Mitch Johnson für den Fall, dass die Refs beim Call pro OKC bleiben, bereit sein, direkt zu signalisieren, dass er challengen will. Und das Video zeigt eindeutig, dass er dann immer noch nicht bereit war, als die Refs auseinandergegangen sind, sondern noch mal sekunden gewartet hat und dann erst das Zeichen kam. Wie gesagt: Die Refs hätten die challenge geben müssen, aber Mitch Johnson hätte das auch besser und schneller lösen können.
 

Cicero

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Warum sollte er eine Challenge anzeigen, wenn die Entscheidung noch gar nicht getroffen wurde?

Er soll sie nicht anzeigen, er soll die entscheidung treffen, challengen zu wollen, um direkt zu signalisieren, wenn die Refs auseinander gehen. Das hat er nicht getan (siehe Video). Er hat noch gewartet bis alle Spieler für den Inbound bereit sind und dann erst das Zeichen gegeben. Wieso hat er das Signal nicht sofort gegeben, als die Refs auseinander gegangen sind?
 
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