Was ich wirklich nicht verstehe, wirklich überhaupt gar nicht, absolut null...
Ich kann mich hier mit x Usern über politische Themen streiten, Herzensthemen, whatever.
Aber wieso zur Hölle besteht für den Kampf gegen den Klimawandel eigentlich keine fucking breite 'Koalition' von ganz links bis kurz vor die AfD-Schwurbler, die sich auf den ersten 45° Tag vermutlich noch einen runterholen werden.
Wie kann das sein, dass diese nahende Katastrophe - und noch viel mehr für die nachfolgenden Generationen a.k.a. als unsere eigenen fucking Kinder - so komplett ignoriert wird und es klimaschädliche Politikbeschlüsse gibt, Ziele aufgeweicht werden etc pp?
Weil die individuelle Freiheit mir eine Ölheizung einzubauen wichtiger ist als die Lebensqualität nachfolgender Menschen?
Mein individuelles Recht (ich kann machen was ich will) ist also > als die Zukunft unseres ******* Planeten?
Ich meine das wirklich losgelöst von Parteien - ich will hier explizit keine links-rechts-mitte-Debatte. Ich frage mich ganz ernsthaft, wieso eigentlich nicht 60 Millionen Menschen hierzulande gemeinsam auf der Straße stehen?!
Was zum Teufel stimmt nicht mit uns? Alle Menschen / Parteien, die den Klimawandel nicht leugnen, sollten dieses Thema auf der 1 haben. Ich brauche mich hier nämlich mit niemandem über Vermögen oder Rassismus streiten, weil uns die Natur einfach am Ende alle ****** wird. Und das wird sie selbst wenn wir jetzt 100% dagegen steuern würden.
Man kann dann nur versuchen das Schlimmste zu verhindern.
Ich. Kann. Das. Nicht. Mehr.
Genau das habe ich mich gestern auch schon gefragt. Auslöser war ein Post bei LinkedIn, in dem auf diese Bild-Ausschnitte aus den 50ern und 70ern eingegangen wurde, bei denen 40 Grad Hitzewellen thematisiert wurden. Jetzt denkt man ja, dass zumindest bei LinkedIn etwas differenziertere und "klügere" Kommentare kommen, aber es hätte genau so gut Facebook sein können. Klimawandel gibt es nicht, das ist nur eine Erfindung, früher gab es auch heiße Phasen, im 16. Jahrhundert waren sogar mal 11 Monate Dürre!!!1!1 Ja Volker, nur leider waren das alles extrem lokale Ereignisse und die Phase fast im Mittelalter wurde anhand von Baumringen rekonstruiert, nicht anhand von Messwerten. Vielleicht war das auch nur in Erwitte-Anröchte so.
Im Ernst, die Leute verstehen einfach nicht, was Wetter und was Klima ist. Es ist wissenschaftlicher Konsens, und trotzdem wird dann einfach gesagt "das sind doch alles bezahlte Wissenschaftler, ist klar dass die das sagen müssen". Ich habe da (leider) jemandem im Familienkreis, mit dem diese Gespräche genau so verlaufen. Früher wars auch heiß, die GrüÜüÜnen wollen uns nur an die Kohle, die Wissenschaftler gekauft, und selbst bei fundierten Beweisen würde man einfach sagen "glaube ich nicht. Nö. Kann ich mir nicht vorstellen". Da ist einfach Hopfen und Malz verloren. Was mich aber nervt: Wir sind dadurch verloren. Die Natur gewinnt immer, und wir tun so, als wären wir die Krone der Schöpfung.
Ich bin manchmal echt froh, keine Kinder zu haben. Wenn ich überlege, dass die bis übers Jahr 2100 leben können, dann will ich mir nicht vorstellen, wie schwierig das Leben dann sein wird.