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Der Wetter-Thread


Ich leugne den Klimawandel doch gar nicht, aber ich frage mich dennoch, was die aktuelle Hitzewelle Ende Juni damit zu tun haben soll.
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches. Natürlich soll und muss man über das Thema sprechen, aber dann bitte unabhängig von der aktuellen Wetterlage und Jahreszeit und nicht nur dann, wenn man mal ein paar Tage lang schwitzt, denn dann kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und schwadronieren über den Weltuntergang und dass man am besten keine Kinder mehr in die Welt setzen sollte, usw.
Die restliche Zeit des Jahres interessiert sie der Klimawandel nämlich nicht.

@carlch , ganz schön große Fresse, ich hoffe Du meinst mit deinen zahlreichen Beleidigungen nicht mich.
Ich hab noch nie dem Klimawandel die Existenz abgesprochen, das kann man hier auch nachlesen, aber darum ging es mir auch gar nicht, sondern um die Hysterie, die bei vielen immer nur dann kommt, wenn es gerad in den Kram passt.
Echt? Ich kann mich an Hitzewellen im Juli und August erinnern, aber eben nicht im Juni. 2006 hatten wir während der WM dauernd Sonne ohne (wesentlichen) Regen, da waren die Temperaturen nicht annähernd so hoch. Die hohen Temperaturen radsüber sind ja auch das eine, die tropischen Nächte, die eben keine Abkühlung bringen, das andere große Problem.
 
Echt? Ich kann mich an Hitzewellen im Juli und August erinnern, aber eben nicht im Juni. 2006 hatten wir während der WM dauernd Sonne ohne (wesentlichen) Regen, da waren die Temperaturen nicht annähernd so hoch. Die hohen Temperaturen radsüber sind ja auch das eine, die tropischen Nächte, die eben keine Abkühlung bringen, das andere große Problem.

Nichts gegen dich, aber es ist egal woran du dich erinnern kannst, es ist auch egal wie ich mein subjektives Empfinden ist, es geht um die fachliche Expertise und um Fakten, alles andere ist ignorant
 
Wenn sich nach der jetzigen Hitzewelle, dann diese Aussicht für Heidelberg
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bewahrheiten sollte, ist das dann auch wiederum normal, weil es ja sowas schon im Juni gab?
Versuche mich nur schon darauf vorzubereiten und nicht in Hysterie zu verfallen.
 
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Ich leugne den Klimawandel doch gar nicht, aber ich frage mich dennoch, was die aktuelle Hitzewelle Ende Juni damit zu tun haben soll.
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches.
ich verweise noch einmal auf den Beitrag, den ich verlinkt habe. Diese Hitzewelle ist absolut ungewöhnlich, da sind sich auch alle Experten einig. "Vor ein paar Jahren hatten wir auch schon mal 30 Grad" ändert auch nichts daran, dass eine solche Hitzewelle im Juni beispiellos ist.

Ganz allgemein verstehe ich auch nicht, was anekdotisches "ich kann mich noch an xy erinnern" in solchen Debatten auch nur irgendetwas bringen soll. Fakten sind Fakten, und die scheren sich nicht um subjektive Empfindungen.
 
ich verstehe nicht, wie man der meinung sein kann, dass 40+ grad in diesen breitengraden irgendwas mit "normal" zu tun haben soll. dafür muss man doch keine wissenschaftlichen studien gelesen haben, um zu diesem schluss zu kommen.

Es ist doch Tatsache, dass von all denjenigen, die in jeder Diskussion pausenlos und beschwörend auf „die Studienlage“ verweisen, mindestens 99 Prozent die besagten Studien nie gelesen haben. Und wenn doch, würden sie diese aufgrund der fachlichen Komplexität (Statistik, Modellierungen, Meteorologie) kaum ansatzweise verstehen. Das ist keine Unterstellung, sondern schlicht die Realität eines hochspezialisierten Wissenschaftsbetriebs. Ich selbst habe mir schon IPCC-Zusammenfassungen vorgenommen – und musste schnell feststellen, dass ich ohne Hintergrundwissen schnell an meine Grenzen komme.

Trotzdem finde ich: Dieses Eingeständnis sollte man nicht als Freifahrtschein für Klimaleugnung missverstehen. Denn neben aller Theorie gibt es etwas, das mir fast noch mehr sagt: die eigene Anschauung. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann den Wandel längst nicht mehr übersehen. Natürlich ist das keine „Wissenschaft“ im engeren Sinne, aber es ist eine empirische Spur, die mir zeigt: Da stimmt etwas nicht mehr mit dem, was wir früher als „normal“ empfanden.

Was mich jedoch zunehmend stört, ist die immer spürbarere Instrumentalisierung des Themas. Klimawandel wird heute von fast allen Seiten vereinnahmt: von Politikern, um neue Steuern oder Verbote durchzusetzen; von Unternehmen, um sich grün zu waschen; von Aktivisten, um Aufmerksamkeit zu generieren; und sogar von Populisten, um genau dagegen zu wettern und damit eigene Klientel zu bedienen. Diese Politisierung macht eine sachliche Verständigung unfassbar schwer. Man hat schnell den Eindruck, dass es längst nicht mehr um den Planeten geht, sondern um Macht, Geld und Ideologie.

Mein Standpunkt ist deshalb ein bewusst ungemütlicher: Ich akzeptiere den physikalischen Kern des Problems – der Klimawandel ist real und hauptsächlich menschengemacht. Aber ich wehre mich dagegen, dass jede Kritik an Maßnahmen oder jeder Hinweis auf Übertreibungen sofort als „Leugnung“ abgestempelt wird. Gleichzeitig halte ich nichts davon, die Wissenschaft pauschal zu diskreditieren, nur weil sie unangenehme Wahrheiten liefert.
 
Nichts gegen dich, aber es ist egal woran du dich erinnern kannst, es ist auch egal wie ich mein subjektives Empfinden ist, es geht um die fachliche Expertise und um Fakten, alles andere ist ignorant
Und deswegen darf ich @Brummsel nicht fragen, welche vergleichbaren Hitzewellen er meint? Bleib mal aus der Sonne und spiel hier nicht Internetpolizei. Ich habe weder Fakten auch nur in Frage gestellt, geschweige den Expertise, sondern einfach nach Beweggründen für einen post gefragt.
 
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Wenn sich nach der jetzigen Hitzewelle, dann diese Aussicht für Heidelberg
Anhang anzeigen 72980
bewahrheiten sollte, ist das dann auch wiederum normal, weil es ja sowas schon im Juni gab?
Versuche mich nur schon darauf vorzubereiten und nicht in Hysterie zu verfallen.

Jo bei uns sind für Montag 25 grad und 15 Liter Regen jetzt auch 28 und 3 Liter geworden. Schade. Man darf echt gespannt sein, ob man die Wohnung bis zur nächsten Hitzewelle wieder auf normal Temperatur bekommt. Bei 28 grad kann ich auch den ganzen Tag lüften weils immer noch kälter ist. Dauert halt länger.
 
Jo bei uns sind für Montag 25 grad und 15 Liter Regen jetzt auch 28 und 3 Liter geworden. Schade. Man darf echt gespannt sein, ob man die Wohnung bis zur nächsten Hitzewelle wieder auf normal Temperatur bekommt. Bei 28 grad kann ich auch den ganzen Tag lüften weils immer noch kälter ist. Dauert halt länger.
In Wien sind wir jetzt Mittwoch (wo ursprünglich das Ende der Hitzewelle prognostiziert war) auch schon wieder bei 31 Grad... wenn der Ausgangspunkt 39-40 Grad sind, dann sind 31 Grad natürlich eine "Abkühlung". Aber letztlich ein (schlechter) Witz. Gewitter sollen möglich sein, aber auch das tritt hier leider recht selten ein aufgrund der geografischen Lage im Becken und dem "Lurcheffekt" :saint: Am Ende ist's eh egal, man nimmt es nur noch mit einem Schulterzucken hin und versucht das beste draus zu machen.

 
Hier im Hamburger Umland 38 Grad, gefühlt 41 Grad.

Habe gerade kalt geduscht und bei 29 Grad im Haus mit Ventilator lässt es sich halbwegs aushalten. Haben einfach die Rollläden unten gelassen, damit die Hitze nicht reinkommt.
 
Warnstufe rot für Gewitter heute Abend. die Temperaturen sinken danach kaum, aber die Luftfeuchtigkeit schließt in die Höhe. Also wirds tendenziell eher schlimmer :cry1:
 
Es ist doch Tatsache, dass von all denjenigen, die in jeder Diskussion pausenlos und beschwörend auf „die Studienlage“ verweisen, mindestens 99 Prozent die besagten Studien nie gelesen haben. Und wenn doch, würden sie diese aufgrund der fachlichen Komplexität (Statistik, Modellierungen, Meteorologie) kaum ansatzweise verstehen. Das ist keine Unterstellung, sondern schlicht die Realität eines hochspezialisierten Wissenschaftsbetriebs. Ich selbst habe mir schon IPCC-Zusammenfassungen vorgenommen – und musste schnell feststellen, dass ich ohne Hintergrundwissen schnell an meine Grenzen komme.

Trotzdem finde ich: Dieses Eingeständnis sollte man nicht als Freifahrtschein für Klimaleugnung missverstehen. Denn neben aller Theorie gibt es etwas, das mir fast noch mehr sagt: die eigene Anschauung. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann den Wandel längst nicht mehr übersehen. Natürlich ist das keine „Wissenschaft“ im engeren Sinne, aber es ist eine empirische Spur, die mir zeigt: Da stimmt etwas nicht mehr mit dem, was wir früher als „normal“ empfanden.

Was mich jedoch zunehmend stört, ist die immer spürbarere Instrumentalisierung des Themas. Klimawandel wird heute von fast allen Seiten vereinnahmt: von Politikern, um neue Steuern oder Verbote durchzusetzen; von Unternehmen, um sich grün zu waschen; von Aktivisten, um Aufmerksamkeit zu generieren; und sogar von Populisten, um genau dagegen zu wettern und damit eigene Klientel zu bedienen. Diese Politisierung macht eine sachliche Verständigung unfassbar schwer. Man hat schnell den Eindruck, dass es längst nicht mehr um den Planeten geht, sondern um Macht, Geld und Ideologie.

Mein Standpunkt ist deshalb ein bewusst ungemütlicher: Ich akzeptiere den physikalischen Kern des Problems – der Klimawandel ist real und hauptsächlich menschengemacht. Aber ich wehre mich dagegen, dass jede Kritik an Maßnahmen oder jeder Hinweis auf Übertreibungen sofort als „Leugnung“ abgestempelt wird. Gleichzeitig halte ich nichts davon, die Wissenschaft pauschal zu diskreditieren, nur weil sie unangenehme Wahrheiten liefert.
hm? dafür habe ich doch entsprechende experten, die das für mich - achtung, triggerwort in bestimmten kreisen! - einordnen. ich muss doch gar nicht jede wissenschaftliche abhandlung inhaltlich verstehen. das problem ist nur, wenn irgendwelche trottel glauben, sie hätten, warum auch immer, die kompetenz, einem menschen, der den ganzen tag nichts anderes macht, als sich mit dem thema zu beschäftigen, zu erklären, warum sie falsch lägen.
 
Ich leugne den Klimawandel doch gar nicht, aber ich frage mich dennoch, was die aktuelle Hitzewelle Ende Juni damit zu tun haben soll.
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches. Natürlich soll und muss man über das Thema sprechen, aber dann bitte unabhängig von der aktuellen Wetterlage und Jahreszeit und nicht nur dann, wenn man mal ein paar Tage lang schwitzt, denn dann kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und schwadronieren über den Weltuntergang und dass man am besten keine Kinder mehr in die Welt setzen sollte, usw.
Die restliche Zeit des Jahres interessiert sie der Klimawandel nämlich nicht.

@carlch , ganz schön große Fresse, ich hoffe Du meinst mit deinen zahlreichen Beleidigungen nicht mich.
Ich hab noch nie dem Klimawandel die Existenz abgesprochen, das kann man hier auch nachlesen, aber darum ging es mir auch gar nicht, sondern um die Hysterie, die bei vielen immer nur dann kommt, wenn es gerad in den Kram passt.
Für Juni ist das schon ziemlich ungewöhnlich.

Das Problem sind halt vor allem die Länge der Welle, die Schwüle und das es Nachts nicht mehr anständig abkühlt.
Gebäude ohne Klimaanlagen gleichen einem Backofen und gerade in Ballungsräumen ist es spätestens jetzt komplett unerträglich dank aufgeheiztem Asphalt und Beton.

Unsere Infrastruktur ist auf so was schlichtweg nicht ausgelegt und da muss sich dringend was tun (Klimaanlagenpflicht, Dach - und Fassadenbegrünung, weniger Flächenversiegelung, mehr Springbrunnen und Trinkwasserspender in Städten usw.)
 
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Und deswegen darf ich @Brummsel nicht fragen, welche vergleichbaren Hitzewellen er meint? Bleib mal aus der Sonne und spiel hier nicht Internetpolizei. Ich habe weder Fakten auch nur in Frage gestellt, geschweige den Expertise, sondern einfach nach Beweggründen für einen post gefragt.

Wer hat gesagt dass du ihn nicht fragen kannst?

Ganz allgemein verstehe ich auch nicht, was anekdotisches "ich kann mich noch an xy erinnern" in solchen Debatten auch nur irgendetwas bringen soll. Fakten sind Fakten, und die scheren sich nicht um subjektive Empfindungen.

Darum geht es, und @Brummsel macht das, er relativiert das heute weil er sich erinnern kann, dass ...
Und niemandes Erinnerungen spielen eine Rolle, wenn es um die Einordnung und Bewertung geht
 
Erfreulich, dass viele, die häufig empirische Evidenz mit anekdotischer Evidenz zu kontern versuchen, zumindest bei diesem Thema auf Studien verweisen (y)
 
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