WM 2026 Sechzehntelfinale: Argentinien - Kap Verde


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le Tissier

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Mit der Aussage hat er aber absolut recht

Nein, nichtmal das stimmt...

Argentinien hat vom Anpfiff weg das Spiel und das Tempo kontrolliert und in der ganzen ersten Hälfte nix zugelassen. Sie waren selbst sehr um Kontrolle bemüht und hatten kaum Chancen aber es lief alles nach Plan. Auch nach dem Ausgleich hatte Argentinien die volle Spielkontrolle. In der Verlängerung ging man in Führung. Dann das Traumtor zum Ausgleich. Wieder Führung für Argentinien...

Erst danach gab es eine Phase in der Kap Verde druckvoll war und in der man das Gefühl hatte, dass das Spieltempo und die Richtung nicht von Argentinien kontrolliert wird. Und das waren die letzten 10 Minuten. Da hätte auch durchaus der erneute Ausgleich gelingen können und Argentinien wirkte platt und chaotisch. Die 110 Minuten davor wurden von Argentinien kontrolliert, sie lagen nicht zurück und standen defensiv absolut solide. Sie haben den Ball kontrolliert, das Gegenpressing hat alle Umschaltmomente verhindert, sie hatten bei Standards alles im Griff. Es war langsames Tempo statt wildem Hin und Her. Sie hatten grundsätzlich das Spiel welches sie haben wollten. Auch wenn Kap Verde zweimal ausgeglichen hat. Das gilt nur nicht für die wilden letzten 10 Minuten. Da war das Tempo hoch, das Spiel chaotisch und Kap Verde hatte Chancen zum Ausgleich und Martinez musste eingreifen.
 
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Nein, nichtmal das stimmt...

Argentinien hat vom Anpfiff weg das Spiel und das Tempo kontrolliert und in der ganzen ersten Hälfte nix zugelassen. Sie waren selbst sehr um Kontrolle bemüht und hatten kaum Chancen aber es lief alles nach Plan. Auch nach dem Ausgleich hatte Argentinien die volle Spielkontrolle. In der Verlängerung ging man in Führung. Dann das Traumtor zum Ausgleich. Wieder Führung für Argentinien...

Erst danach gab es eine Phase in der Kap Verde druckvoll war und in der man das Gefühl hatte, dass das Spieltempo und die Richtung nicht von Argentinien kontrolliert wird. Und das waren die letzten 10 Minuten. Da hätte auch durchaus der erneute Ausgleich gelingen können und Argentinien wirkte platt und chaotisch. Die 110 Minuten davor wurden von Argentinien kontrolliert, sie lagen nicht zurück und standen defensiv absolut solide. Sie haben den Ball kontrolliert, das Gegenpressing hat alle Umschaltmomente verhindert, sie hatten bei Standards alles im Griff. Es war langsames Tempo statt wildem Hin und Her. Sie hatten grundsätzlich das Spiel welches sie haben wollten. Auch wenn Kap Verde zweimal ausgeglichen hat. Das gilt nur nicht für die wilden letzten 10 Minuten. Da war das Tempo hoch, das Spiel chaotisch und Kap Verde hatte Chancen zum Ausgleich und Martinez musste eingreifen.
Ich stelle mir da die Frage: kannst du ein Spiel in Griff haben, das in die Verlängerung geht? Meines Erachtens „nein“
 

le Tissier

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Ich stelle mir da die Frage: kannst du ein Spiel in Griff haben, das in die Verlängerung geht? Meines Erachtens „nein“

Klar, im Griff haben heißt für mich, dass du kontrollierst was passiert. Wer den Ball hat, wie hoch das Tempo ist, wo die Zweikämpfe stattfinden. Argentinien hat (als Favorit und bessere Mannschaft) vollkommen richtigerweise in den letzten 10 Minuten nicht auf Sieg gespielt. Denn mit eigenem Risiko erhöht sich Risiko für einen Konter.
Sie haben am Ende in den letzten Minuten das Spiel verwaltet und dann in der Verlängerung wieder mehr riskiert.

Im Gegensatz dazu: In den letzten 10 Minuten hatte Argentinien zwar die Führung aber sie haben das Spiel nicht kontrolliert. Sie wollten Ballbesitz und alles ruhig ausklingen lassen. Aber Kap Verde hat gedrückt, gepresst und ein chaotisches Hin und Her provoziert. Martinez musste zweimal eingreifen... Rein ergebnistechnisch war das für Argentinien eine gute Situation. Im Bezug auf Spielkontrolle war es die einzige Phase im Spiel in denen man nicht Herr der Lage war
 
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Klar, im Griff haben heißt für mich, dass du kontrollierst was passiert. Wer den Ball hat, wie hoch das Tempo ist, wo die Zweikämpfe stattfinden. Argentinien hat (als Favorit und bessere Mannschaft) vollkommen richtigerweise in den letzten 10 Minuten nicht auf Sieg gespielt. Denn mit eigenem Risiko erhöht sich Risiko für einen Konter.
Sie haben am Ende in den letzten Minuten das Spiel verwaltet und dann in der Verlängerung wieder mehr riskiert.

Im Gegensatz dazu: In den letzten 10 Minuten hatte Argentinien zwar die Führung aber sie haben das Spiel nicht kontrolliert. Sie wollten Ballbesitz und alles ruhig ausklingen lassen. Aber Kap Verde hat gedrückt, gepresst und ein chaotisches Hin und Her provoziert. Martinez musste zweimal eingreifen... Rein ergebnistechnisch war das für Argentinien eine gute Situation. Im Bezug auf Spielkontrolle war es die einzige Phase im Spiel in denen man nicht Herr der Lage war
Sehe ich anders…ein Gegentor kannste Dir immer fangen, auch aus dem Nichts. Siehe Algerien vs Österreich
 

le Tissier

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Sehe ich anders…ein Gegentor kannste Dir immer fangen, auch aus dem Nichts. Siehe Algerien vs Österreich

Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst... Ja, es kann (theoretisch) immer ein Tor fallen. Praktisch ist die Wahrscheinlichkeit aber recht gering wenn Argentinien unbedrängt in der gegnerischen Hälfte den Ball laufen lässt und 4 Leute beim einzigen Offensivmann von Kap Verde stehen.
 

Tupelo

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Dass Kap Verde gut verteidigen kann, war bekannt. Aber ihre einzigen beiden Tore in der Vorrunde waren Geschenke von Uruguay. Noch nicht einmal gegen Saudi-Arabien haben sie es geschafft zu treffen.
Wenn du als Argentinien gegen so eine Mannschaft in Führung gehst, muss das Ding durch sein. Dass Kap Verde trotzdem zweimal zurückkommt umd auch noch Chancen auf dass 3:3 hat, ist das eigentlich Unglaubliche. Wir standen 10 Minuten vor einer 50:50 Chance auf die größte WM-Sensation aller Zeiten!

Beispiele fur Mannschaften, die eon Spiel im Griff hatten wären die Kolumbianer, die trotz Führung bis zum Schluss auf das 2:0 drängten oder die Marokkaner, die die sich nach der Führung bietenden Räume eiskalt ausgenutzt haben.
Argentinien hat eigentlich alles falsch gemacht, ist aber dank individueller Klasse dann doch novh weitergekommen. Aber es hätte auch schief gehen können.
 

le Tissier

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Dass Kap Verde gut verteidigen kann, war bekannt. Aber ihre einzigen beiden Tore in der Vorrunde waren Geschenke von Uruguay. Noch nicht einmal gegen Saudi-Arabien haben sie es geschafft zu treffen.
Wenn du als Argentinien gegen so eine Mannschaft in Führung gehst, muss das Ding durch sein. Dass Kap Verde trotzdem zweimal zurückkommt umd auch noch Chancen auf dass 3:3 hat, ist das eigentlich Unglaubliche. Wir standen 10 Minuten vor einer 50:50 Chance auf die größte WM-Sensation aller Zeiten!

Beispiele fur Mannschaften, die eon Spiel im Griff hatten wären die Kolumbianer, die trotz Führung bis zum Schluss auf das 2:0 drängten oder die Marokkaner, die die sich nach der Führung bietenden Räume eiskalt ausgenutzt haben.
Argentinien hat eigentlich alles falsch gemacht, ist aber dank individueller Klasse dann doch novh weitergekommen. Aber es hätte auch schief gehen können.

Nö. Ein Traumtor aus der Distanz wie das 2:2 von Kap Verde kannst du immer kassieren. Wenn ein Ghana Spieler den Ball so in den Winkel haut, hätte auch Kolumbien trotz großer Überlegenheit plötzlich ein Remis auf der Anzeigetafel gehabt.

Und Marokko als Beispiel für Spielkontrolle ist vollkommen absurd. Das Spiel lief überhaupt nicht so wie man sich das vorgestellt hatte. Kanada war über weite Strecken die bessere Mannschaft, hat mehr Druck gemacht, sich viele Standards erspielt und immer wieder in gefärhliche Räume gekommen. Es fehlte bei Kanada einfach die letzte Qualität im 16er. Marokko macht nach Standard das 1:0 und tat sich auch danach schwer. Mit dem stark ausgespielten Konter zum 2:0 war das Spiel durch. Aber die Afrikaner haben zu keinem Zeitpunkt Spielkontrolle gehabt, das Tempo bestimmt oder das Spiel kontrolliert. Die waren heute höchstens mit dem Ergebnis zufrieden.
 

Michel der Trabant

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Nö. Ein Traumtor wie das 2:2 von Kap Verde verteidigst du nicht. Wenn ein Ghana Spieler den Ball so in den Winkel haut, hätte auch Kolumbien trotz großer Überlegenheit plötzlich ein Remis auf der Anzeigetafel gehabt.

Und Marokko als Beispiel für Spielkontrolle ist vollkommen absurd. Das Spiel lief überhaupt nicht so wie man sich das vorgestellt hatte. Kanada war über weite Strecken die bessere Mannschaft, hat mehr Druck gemacht, sich viele Standards erspielt und immer wieder in gefärhliche Räume gekommen. Es fehlte bei Kanada einfach die letzte Qualität. Marokko macht nach Standard das 1:0 und tat sich auch danach schwer. Mit dem stark ausgespielten Konter zum 2:0 war das Spiel durch. Aber die Afrikaner haben zu keinem Zeitpunkt Spielkontrolle gehabt, das Tempo bestimmt oder das Spiel kontrolliert. Die waren heute höchstens mit dem Ergebnis zufrieden.
Das stimmt aber mit klaren Chancen war denke auch Essig. ;)
 

Tupelo

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Bei Marokko sprach ich auch von der 2. Halbzeit. Hatte nach dem 1:0 nie das Gefühl, dass Kanada noch einmal zurückkommt. Die Marokkaner haben sie in den ungefährlich Räumen gewähren lassen und auf ihre Komterchancen gelauert.
 
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