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WM 2026 Viertelfinale: Argentinien - Schweiz


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Savi

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Schade. Die Entscheidung in diesem Spiel gegen Embolo war aus sportlicher Sicht doch eine Wohltat. Andere Aktionen beteiligter Spieler bei dieser WM außer acht gelassen.
 

LeZ

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Was ist das denn für ein Quatsch? Falscher Eckball darf dem Offensivteam weggenommen werden, falsch verweigerter Eckball aber nicht zugesprochen??? Und gelbwürdige Fouls jedweder Art (auch klare Schwalben um Karten anzuhängen) dürfen nicht überprüft werden? Oder wie ist das gemeint? Bezieht sich ja nur auf diese spezielle Regel mit der Identität bezüglich Auslegung. Darf es denn aufgrund anderer Regeln dennoch überprüft werden? Also, wenn ein vermeintlich "harmloses" Foul sich als versuchte Körperverletzung herausstellt, oder eine vermeintliche Beinamputation mit Gelb-Rot dann doch eine Schwalbe war.
 

DaLillard

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Was ist das denn für ein Quatsch? Falscher Eckball darf dem Offensivteam weggenommen werden, falsch verweigerter Eckball aber nicht zugesprochen??? Und gelbwürdige Fouls jedweder Art (auch klare Schwalben um Karten anzuhängen) dürfen nicht überprüft werden? Oder wie ist das gemeint? Bezieht sich ja nur auf diese spezielle Regel mit der Identität bezüglich Auslegung. Darf es denn aufgrund anderer Regeln dennoch überprüft werden? Also, wenn ein vermeintlich "harmloses" Foul sich als versuchte Körperverletzung herausstellt, oder eine vermeintliche Beinamputation mit Gelb-Rot dann doch eine Schwalbe war.
In einem solchen Fall schritt Video-Schiri Guillermo Pacheco (Mexiko) aber ein. Die Szene: Im Zweikampf zwischen Embolo und Argentiniens Mittelfeldspieler Leandro Paredes ging der Schweizer zu Boden. Haupt-Referee Joao Pinheiro (Portugal) entschied auf Freistoß für die Schweiz und Gelb für Paredes. VAR Pacheco meldete sich, schickte Pinheiro an den Monitor – genau das hätte er nicht tun dürfen.

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Denn bei der Szene handelt es sich vielmehr um eine Tatsachenentscheidung. Weil Paredes das Foul beging und auch Gelb sah (hier lag keine Verwechslung des Spielers vor), hätte die Karte nicht überprüft werden dürfen. Durch das Einschreiten des Video-Schiris wurde die Situation völlig umgedeutet. Aus einem Foul wurde eine Schwalbe. Ein Vorgang, den die Fußballregeln nicht vorsehen.
 

LeZ

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Das Vorgehen bei Embolo war klar. War zwar "gegen die Regeln", aber sportlich nachvollziehbar, weil es ja nun mal die Mutter aller Schwalben war.

Ich bezog mich aber auf den Artikel aus der Schweiz, wo alle möglichen Regeländerungen drin standen. Danach wäre diese "Auslegung" jetzt nicht mehr möglich, was aber nicht heißt, dass man aufgrund anderer Regeln nicht doch so eine Aktion prüfen darf. Würde mich aber nicht wundern, wenn man das "im Sinne des Sports" (Clickbait, Aufruhr, Faninteresse durch Negativ-Triggering, Diskussionen für Trash-FuBa-Talkformate) doch verboten hätte. Damit man wieder was zum Aufregen hat, wenn dann ein Embolo hämisch grinsend vom Tatort läuft, während der Gegner (hier wäre es allerdings der Richtige gewesen) vom Platz muss.

Sind noch diverse schöne andere Ungerechtigkeiten drin, was scheinbar das Steckenpferd mancher Regelbeauftragter ist. Wie bekomme ich das maximal intransparent und unfair, damit der Boulevard was zu schreiben hat?
 

l*v*l

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Bzgl. der Ecke: Vermutlich will man verhindern, dass ein Tor aus einer halbwegs offensichtlich falschen Ecke heraus entsteht. Bei einem Abstoß ist die Gefahr zumindest geringer.
Bzgl. der gelben Karten: Es wäre im Fall von Embolo ja "nur" die erste Gelbe für den Argentinier gewesen. Hätte ein Platzverweis wegen der Schwalbe gedroht, wäre das nach den neuen Regeln überprüft worden. Alles mit ernsten Folgen (brutales Foul, rot, gelb-rot*, Torerzielung, Elfer) kann man ja (*nun) prüfen. Scheinbar kommt die falsche Auslegung aufgrund des positiven Ergebnisses aus den beiden WM-Szenen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung.

Generell sind das ja kommunikativ unterschiedliche Ebenen:
1. Klar für alle kommunizierte verpflichtende Regeländerungen oder Regel-Optionen. Das mit den Eckbällen, die Möglichkeiten, Verzögerungen zu ahnden, Verhalten nach Behandlungen usw.
2. Anpassungen, die nicht für alle Außenstehenden vorab kommuniziert werden. Die Novelle beim "Impeding" als Beispiel. Es gab da entsprechende Hinweise, wie das bei der WM ausgelegt werden solle. Ergänzend: mit Blick auf die zugrundeliegende Regel und die Auslegung bei der WM bleibt ggf. ein Graubereich und die Umsetzung wird im Alltag sicher interessant.
3. Kreative Neuschöpfungen: Mikstaken Identity oder auch das Aufhaben einer Rot-Sperre. Hier wurde im ersteren Beispiel 2x entgegen der Regel eingegriffen, ohne Kommentar, ohne vorherige Schulung, toleriert von der FIFA.

Wäre 2. und 3. nicht bestehend, hätte man das Problem mit der Transparenz zumindest nicht. Hierbei muss man aber auch verstehen, dass die FIFA eben ein besonderes Verhältnis zur Transparenz besitzt. Dennoch: auch innerhalb der UEFA (und den nationalen Verbänden) gab es eben immer wieder mal Anpassungen, die man unter Punkt 2 einordnen darf, bzgl. des Foulspiels oder des Handspiels hat man die Parameter oft erst für die Öffentlichkeit argumentativ nachgereicht, nachdem die Strafen erstmalig bestanden.
 
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