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(Teil-)Privatisierung der WM


TheFreshPrince

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Südamerika ist schon sehr wichtig. Vorallem für den Markt in den USA. Asien stellt mit ca. 5 Mrd Menschen, die größte Bevölkerungsmasse. Das ist nicht richtig, dass nur die starken europäischen Verbände und Märkte relevant sind für eine WM.

Und wen genau interessiert das? Es spielen rund 470 von 832 Spielern eines nicht UEFA-WM Teilnehmers für UEFA-Clubs und sicherlich nicht die schlechtere Hälfte. Die werden einen Teufel tun und ihre Angestellten freistellen für ein Turnier wenn sie es nicht müssen.

Ich bin mir sicher die 5 Milliarden in Asien hätten alle gebannt vorm Fernseher gesessen wenn Messi, De Paul, Paredes und die Busfahrercrew das WM-Finale gegen die drei Torhüter von Marokko und wer auch immer bei der Abfahrt in Rabat kurz vorher am Flugzeug vorbeigelaufen ist bestritten hätten. ;)

Wenn die UEFA geschlossen bleibt und nicht irgendwann bröckelt kann der Rest machen was er will.
 

carlch

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Südamerika ist schon sehr wichtig. Vorallem für den Markt in den USA. Asien stellt mit ca. 5 Mrd Menschen, die größte Bevölkerungsmasse. Das ist nicht richtig, dass nur die starken europäischen Verbände und Märkte relevant sind für eine WM.
Das stimmt natürlich aber Asien ist gleichzeitig schon auch immer noch der in der Breite am wenigstens am Fußball interessierte Markt. Gerade in China und Indien spielt der Sport schon eine sehr sehr untergeordnete Rolle und ich schätze auch die Zahlungsbereitschaft (gerade so Richtung TV-Angebot) eher gering ein. Da ist Europa als zum einen zahlungskräftiger und als im einzelnen sportlich relevantester Markt schon sehr sehr wichtig (denke auch noch vor Südamerika). Viele Sponsoren sind ja auch aus dem europäischen Markt und würden sich ein Engagement sicher zweimal überlegen wenn die eigenen Teams nicht dabei wären
 

Max Power

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Also nen geschlossenen und einstimmigen Boykott durch die 55 UEFA-Verbände hatte ich tatsächlich nicht auf meiner Bingo-Karte. Traue dem Braten zwar nicht, aber das ist erst mal ein sehr schönes Signal ... hoffentlich ziehen andere Dachverbände noch nach, aber noch wichtiger: hoffentlich bleiben die UEFA-Mitglieder hier auch standhaft.
 

Gladio

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Und wen genau interessiert das? Es spielen rund 470 von 832 Spielern eines nicht UEFA-WM Teilnehmers für UEFA-Clubs und sicherlich nicht die schlechtere Hälfte. Die werden einen Teufel tun und ihre Angestellten freistellen für ein Turnier wenn sie es nicht müssen.

Ich bin mir sicher die 5 Milliarden in Asien hätten alle gebannt vorm Fernseher gesessen wenn Messi, De Paul, Paredes und die Busfahrercrew das WM-Finale gegen die drei Torhüter von Marokko und wer auch immer bei der Abfahrt in Rabat kurz vorher am Flugzeug vorbeigelaufen ist bestritten hätten. ;)

Wenn die UEFA geschlossen bleibt und nicht irgendwann bröckelt kann der Rest machen was er will.
Das ist eine massive Ansage, die zeigt das die Situation nicht richtig verstanden und überhaupt nicht ernst genommen wird. Sollte ein Investoren Modell kommen, werden Investoren Einfluss ausüben wollen. Wenn ein sportlicher Erfolg im Fußball durch wirtschaftlichen und politischen Einfluss möglich gemacht werden kann, gibt es einen Grund für die Asiaten, den Fußball mit Sportarten wie Cricket oder Tischtennis gleichzusetzen.

Der Gewinn einer Fußball WM bringt großes Prestige mit sich. In diesem Glanz werden sich viele Länder sonnen wollen. Mit dem Iran, Japan und Korea gibt es schon drei Länder im Weltfußball, die aus Asien kommen. Die arabische Halbinsel wird mit ihren Peteodollars, nach ziehen bzw. tut das schon. Aserbaidschan Kasachstan und Usbekistan sind ebenfalls Erdölproduzenten die immer mehr in den Sport investieren. Auch in den Fußball. In Vietnam ist Fußball sogar der beliebteste Sport.
 
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Max Power

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UEFA und CONCACAF geschlossen ist ein starkes Zeichen ... das ist fast die Hälfte aller nationalen Verbände. Ich hoffe, dass das von Dauer ist und man nicht nachgibt, denn Infantino wird jetzt sicher nicht einfach "ach so, ja dann halt nicht" sagen. Das Ganze MUSS mit einem langfristigen Boykott und dem Ende von Infantinos FIFA-Herrschaft enden.

Es ist halt auch einfach so unnötig. Grade ne (großteils) erfolgreiche WM gehabt, Infantino könnte da einfach ein ganz "normaler" Verwalter des Weltfußballs sein und allen würds gut gehen. Stattdessen verkauft er die WM, erpresst er die Verbände und sorgt ernsthaft dafür, dass Sepp fucking Blatter plötzlich in nem besseren Licht dasteht. Aber da sieht man halt auch, in welcher Gesellschaft Infantino in den letzten Monaten unterwegs war.
 

Hans Meyer

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Es ist halt auch einfach so unnötig. Grade ne (großteils) erfolgreiche WM gehabt, Infantino könnte da einfach ein ganz "normaler" Verwalter des Weltfußballs sein und allen würds gut gehen. Stattdessen verkauft er die WM, erpresst er die Verbände und sorgt ernsthaft dafür, dass Sepp fucking Blatter plötzlich in nem besseren Licht dasteht. Aber da sieht man halt auch, in welcher Gesellschaft Infantino in den letzten Monaten unterwegs war.

Der Mensch vergisst schnell und gewöhnt sich an fast alles
Infantino zeigt doch nicht erst heute oder erst in den letzten Monaten sein Gesicht.
Den Vergleich gegen Blatter gewinnt er schon sehr lange sehr deutlich.
Blatter war schlimm, verglichen mit Infantino war er aber ein Schulbub

Schon seine Wahl begann mit einem Hinterhalt gegen Platini und danach wurde es immer "besser"
 

Bevaube

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Die arabische Halbinsel und die Jordanier werden mit ihren Peteodollars, nach ziehen bzw. tun das schon. Armenien, Aserbaidschan Kasachstan und Usbekistan sind ebenfalls Erdölproduzenten die immer mehr in den Sport investieren. Auch in den Fußball. In Vietnam ist Fußball sogar der beliebteste Sport.

Jordanien und Petrodollars? Armenien Erdölproduzent? Vielleicht nochmal das Allgemeinwissen nachjustieren...
 

VvJ-Ente

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Ja, da werden jetzt im Hintergrund erstmal einzelne Verbände bearbeitet, um die Einstimmigkeit aufzubrechen
 
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Sports Almanac

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FIFA schießt erstmal gegen Medien / Fake-News aber hält an den Plänen fest.

Da haben sie gut von Vereinigungen sie der DFL oder der EFC (früher ECA) gelernt.

Ja, da werden jetzt im Hintergrund erstmal einzelne Verbände bearbeitet

Ein paar Millionen können schon ausmachen ob ein Wettbewerb der Abgrund des Bösen ist oder doch ein Turnier der Kategorie "Wir (DFB) müssen mit der Fifa darauf hinwirken, dass sich die Situation in XY, was Menschenrechte und Nachhaltigkeit betrifft, verbessert." ist. Auch da wird Infantino von anderen Fussballvereinigungen gelernt haben.
 

Sanderson

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Die 41 CONCACAF Nationen ziehen beim Boykott mit.

Very nice.
So würde ich das tatsächlich nicht sehen. Ja, CONCACAF "lehnt den Vorschlag ab", aber von einem Boykott ist keine Rede, und auch die Aussage an sich ist extrem weichgespült. Das ließt sich eher wie "im Prinzip okay, aber versuch es auf eine andere Weise" und nicht wie "auf gar keinen Fall kommt das in Frage!".
 

l*v*l

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Und schon wurde Nasser Al-Khelaifi als möglicher Kandidat ins Spiel gebracht, auch wenn er dementieren ließ. Ein Freund der europäischen Großklubs, politisch 0 verbandelt. Einer für den Sport. Man möchte sich an den Abgang von Blatter und die vielen positiven Stimmen erinnern. Es kann ja nur besser werden.

Hoeneß hat auch gleich mal an die G14 und allgemein daran erinnert, wer am Ende den Suppenlöffel in der Hand hält. Oder anders: wozu brauchen die Besitzer-Staaten und die US-Sportkonglomerate/Investoren die FIFA? Geld scheffeln die auch ohne diese.
Die Frage könnte eher im Hintergrund lauten: wie behält man als FIFA Rekordgewinne bei, wenn die Spieler abgestellt werden müssen?
 
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