Borussia Dortmund 2026/27 – Ein Book mit sieben Siegeln


Mal als Quervergleichen.

Yan Diomande ist 19 Jahre alt und spielt auf dem linken Flügel. Er gilt als riesen Talent und wurde gerade für 135 mio Euro von RB Leipzig zu Real Madrid transferiert.

Said El Mala ist 19 Jahre alt und spielt auf dem linken Flügel. Er gilt als riesen Talent und soll für kolportierte 50 mio + Bonizahlungen zu Borussia Dortmund wechseln.

Es gibt drei wichtige Faktoren die Diomande von El Mala unterscheiden.
•Diomande spielte beim Großkonzernverein RB Leipzig, BL Fußball, während El Mala beim FC Köln angestellt ist.
•Diomande wurde mit 19 Jahren zu jüngsten WM Teilnehmer in der Geschichte der Elfenbeinküste, während der Bundestrainer gegen den Rat aller Fußballfachleute Deutschlands, El Mala nicht für die WM nominiert hat.
•Als Konsequenz dieser Faktoren hat Diomande einen Marktwert von 90 mio €, während El Mala, trotz seines Engagements beim FC Köln, einen Marktwert von 45 € Euro besitzt.

Said El Mala ist auf dem heutigen Transfermarkt locker 70 mio € + Bonizahlungem wert. Ob der BVB einen annähernd marktgererechten Preis zahlen will, obliegt der Geschäftsführung. Selbsterklärend entscheidet der Effzeh selber darüber wie weit er diesen marktgerechten Preis, einfordern will.

Was für eine schräge Analyse... Der Unterschied im Marktwert hat nichts mit den verkaufenden Vereinen zu tun.

Die haben bisher in ihrer kurzen Bundesliga Zeit ein sehr unterschiedliches Skillset aufblitzen lassen. El Mala war der Konterstürmer bei einem Abstiegskandidaten. Diomande war einer der Kreativspieler auf dem Flügel bei einem guten Team. El Mala konnte sein Tempo und seine Direktheit in Torchancen ummünzen. Diomande war häufiger in der Rolle die man auch bei einem Olise oder Yamal sieht... Isoliert auf dem Flügel den Ball bekommen, Gegenspieler austanzen und für kreative Momente sorgen.

El Mala hat hervorragende 0,6 expected Goals pro 90 Minuten produziert. Das ist doppelt soviel wie Diomande. Dafür hatte der Ivorer doppelt soviele expected Assists pro 90 Minuten und war einer der besten Dribbler in den Top Ligen Europas. Über 55% Dribblings Quote bei 200 Versuchen ist schlicht Weltklasse. El Mala hatte 120 versuche und 38% waren gelungen.

Die haben bisher einfach ein ganz unterschiedliches sportliches Profil gezeigt. Ob das den doppelten Marktwert rechtfertigt... Keine Ahnung. Aber wenn Diomande bei Köln kicken würde, hätte Real den gleichen Betrag bezahlt. Da geht es um sportliche Qualität, Zukunftsperspektive und Vertragsmodalitäten-. Nicht um den Club
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für eine schräge Analyse... Der Unterschied im Marktwert hat nichts mit den verkaufenden Vereinen zu tun.
What? Der Effzeh lässt einen ganz anderen Fußball spielen. RBL hat zusätzlich ebenfalls Spieler die Räume schaffen für ihre Mitspieler. Das hat der Effzeh nicht. Das hat einen großen Effekt auf das Spiel eines jeweiligen kreative Spielers.

Außerdem war das keine Analyse von mir, sondern eine Feststellung.

Aber wenn Diomande bei Köln kicken würde, hätte Real den gleichen Betrag bezahlt.
Ganz bestimmt nicht. Nicht mal im Ansatz.

Da geht es um sportliche Qualität, Zukunftsperspektive und Vertragsmodalitäten-. Nicht um den Club
Ein Klub ist ein Trittbrett und ein sportlicher und wirtschaftlicher Faktor. Natürlich ist das ebenfalls ein Faktor für den Marktwert eines Spielers.

Man braucht sich nur mal Florian Wirtz als Beispiel anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für eine schräge Analyse... Der Unterschied im Marktwert hat nichts mit den verkaufenden Vereinen zu tun.

Die haben bisher in ihrer kurzen Bundesliga Zeit ein sehr unterschiedliches Skillset aufblitzen lassen. El Mala war der Konterstürmer bei einem Abstiegskandidaten. Diomande war einer der Kreativspieler auf dem Flügel bei einem guten Team. El Mala konnte sein Tempo und seine Direktheit in Torchancen ummünzen. Diomande war häufiger in der Rolle die man auch bei einem Olise oder Yamal sieht... Isoliert auf dem Flügel den Ball bekommen, Gegenspieler austanzen und für kreative Momente sorgen.

El Mala hat hervorragende 0,6 expected Goals pro 90 Minuten produziert. Das ist doppelt soviel wie Diomande. Dafür hatte der Ivorer doppelt soviele expected Assists pro 90 Minuten und war einer der besten Dribbler in den Top Ligen Europas. Über 55% Dribblings Quote bei 200 Versuchen ist schlicht Weltklasse. El Mala hatte 120 versuche und 38% waren gelungen.

Die haben bisher einfach ein ganz unterschiedliches sportliches Profil gezeigt. Ob das den doppelten Marktwert rechtfertigt... Keine Ahnung. Aber wenn Diomande bei Köln kicken würde, hätte Real den gleichen Betrag bezahlt. Da geht es um sportliche Qualität, Zukunftsperspektive und Vertragsmodalitäten-. Nicht um den Club
Das ist halt das Ding. Ich halte die aufgerufenen Summen für El mala schon für halbwegs marktgerecht, aber ich weiß nicht so recht, ob er den Teamneed des BVB erfüllt. Kovac wird wohl 3-4-2-1 oder 3-4-1-2 spielen, im ersten System ist El mala eine Fehlbesetzung udn im zweiten auch seiner Stärke, mit dem Tempo über außen zu kommen und abzuschließen, eher beraubt. El Mala und Adeyemi sind nicht genau die gleichen Spielertypen, aber letztlich würde man einen Spieler, dessen Stärken nicht zu 100% zum Stil passen, mit einem ersetzen, der zwar vielleicht besser ist - aber genau dasselbe Problem aufwirft.
Ich finde es gut, dass der BVB einen Offensivspieler auf diesem Niveau sucht. Aber ich bezweifle etwas, dass El mala das richtige Skillset hat. Ich würde eher auf einen kreativeren Spieler gehen, der auch initiieren kann (und ich meine nicht zwingend Sancho). Für ein 3-4-1-2 habt ihr mit Silva einen Ersatz für die 9 und mit Beier und Inacio auch zwei Spieler, denen die Rolle als zweite Spitze gut behagt. Für ein 3-4-2-1 ist es schon schwieriger, finde ich: Karetsas ist ein sehr guter Transfer, Lerma wird aber Zeit brauchen und mit Chuck ist es auch nie ganz einfach. Da sehe ich viel eher Bedarf, damit man auch in der Anlage ein weing switchen kann. Und das kann El Mala ganz sicher nicht.

Summa sumarum: ich würde schon auf dem Niveau 40-50 Mio suchen, diese Klasse braucht der BVB nach meiner Meinung. Aber ncht unbedingt mit dem Skillset von El Mala. Lennart Karl (ok der ist nicht auf dem Markt) würde als Spielertyp (nicht als Name) z.B. für mich viel besser passen. Derjenige musss auch nciht 18 oder 19 sein (aber auch nicht 30, schon noch mit Steigerungspotential und Wiederverkaufswert), aber ich finde schon, dass ihr im letzten Drittel eher mehr Ideen als mehr Verwertungspotential braucht. Und El mala ist für mich eher Verwerter als Initiator.
 
Gibt meiner Meinung nach zwei Fragen.

1. Frage: Ist El Mala diese Ablöse wert? Sieht man sich den Markt an und was vergleichbare Spiele kosten kann man über diese Frage ganz schnell mit einem Ja drüber gehen.

2. Frage.: Ist El Mala der richtige Transfer für den BVB?
Da wird es schon schwieriger...
Die Dreierkette bleibt bestehen heißt die BVB-Depth Chart sieht aktuell so aus:

TW: Kobel / Meyer / Drewes
IV: Schlotterbeck / Anton / Gadou / Mane / Reggiani / Bensebaini / Can / Riedl
LOV: Svensson / Prates / Kabar
ROV: Ryerson
ZM: Nmecha / Bellingham / Sabitzer / Duarte / Kaba
RA: Karetsas / Chuck / Lerma
MS: Guirassy / Silva
LA: Beier / Inacio / Albert

Da wird wohl jeder der Meinung sein, dass El Mala die Qualität in der Offensive deutlich anheben dürfte.
Persönlich würde ich das Geld lieber in einen richtigen talentierten RV stecken. Das würde die Möglichkeit geben auch mal mit Viererkette aufzulaufen und damit einen zusätzlichen Offensiven generieren.
Karetsas, Beier, Chuck, Inacio, Lerma und Albert ist sicher nicht die Offensive Qualität die den BVB ins CL-Finale führen wird aber da ist wenigstens Talent vorhanden das sich eventuell dorthin entwickeln kann. Außerdem drückt da auch mit zum Beispiel Hamzath Mohamadou Talent von unten nach.
Auch im Zentralen Mittelfeld würde uns Qualität wie bei El Mala noch besser machen...
 
Vllt ist es auch eine Überlegung, dass El Mala mit seinen Abschlussqualitäten einen Silva im Sturm besser ausgleichen kann.

Weil wenn wir mehr Fussball spielen wollen, müsste Silva vor Guirassy starten. Wenn Guirassy weiter Starter bleiben soll, braucht es eigentlich n anderes Profil als El Mala.

Laut Kicker soll Giannis Konstantelias der Plan B sein. Kenn den Spieler gar nicht. Scheint aber auf dem ersten Blick ein ganz anderes Profil als El Mala zu sein. Schon etwas verwirrend.
 
Die haben bisher einfach ein ganz unterschiedliches sportliches Profil gezeigt. Ob das den doppelten Marktwert rechtfertigt... Keine Ahnung. Aber wenn Diomande bei Köln kicken würde, hätte Real den gleichen Betrag bezahlt. Da geht es um sportliche Qualität, Zukunftsperspektive und Vertragsmodalitäten-. Nicht um den Club

Ich würde El Mala und Diomande auch nicht vergleichen, aber sicherlich macht es für die Ablöse einen Unterschied ob ein Spieler bei Dortmund, Leipzig, Köln oder Heidenheim spielt
 
Ich würde El Mala und Diomande auch nicht vergleichen, aber sicherlich macht es für die Ablöse einen Unterschied ob ein Spieler bei Dortmund, Leipzig, Köln oder Heidenheim spielt

Warum sollte das einen Einfluss haben? Es findet sich halt selten ein 100 Millionen Ausnahmespieler im Kader von Heidenheim. Die Ablösesumme ist abhängig von der Einschätzung des Käufers und der Vertragssituation. Bei einem Jahr Restlaufzeit kann der kaufende Verein natürlich mehr Druck machen.

Was natürlich häufig passiert: Wenn ein Spieler bei Köln oder Heidenheim kickt ist der sportliche und finanzielle Sprung zu beispielsweise Real Madrid noch krasser und steiler als bei einem Spieler von RB. Demnach kommt dann auch von Spielerseite mehr Druck auf den Verein einem Wechsel zuzustimmen. Aber das hat ja nicht immer Einfluss auf die Verhandlung zwischen den Clubs.

Also ja: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Größe des verkaufenden Vereins und der Ablösesumme. Aber das ist nicht kausal. Es ist einfach unwahrscheinlicher, dass ein Spieler direkt von einem kleinen Club zu einem Giganten wechselt.
 
Warum sollte das einen Einfluss haben? Es findet sich halt selten ein 100 Millionen Ausnahmespieler im Kader von Heidenheim. Die Ablösesumme ist abhängig von der Einschätzung des Käufers und der Vertragssituation. Bei einem Jahr Restlaufzeit kann der kaufende Verein natürlich mehr Druck machen.

Was natürlich häufig passiert: Wenn ein Spieler bei Köln oder Heidenheim kickt ist der sportliche und finanzielle Sprung zu beispielsweise Real Madrid noch krasser und steiler als bei einem Spieler von RB. Demnach kommt dann auch von Spielerseite mehr Druck auf den Verein einem Wechsel zuzustimmen. Aber das hat ja nicht immer Einfluss auf die Verhandlung zwischen den Clubs.

Also ja: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Größe des verkaufenden Vereins und der Ablösesumme. Aber das ist nicht kausal. Es ist einfach unwahrscheinlicher, dass ein Spieler direkt von einem kleinen Club zu einem Giganten wechselt.

Das Risiko ist halt auch größer, Diomandes Ablöse kann doch relativ leicht auf 135 Mio steigen, Leipzig hatte ihn für 20 Mio geholt. Der Unterschied liegt doch nicht nur an der Entwicklung. Jemand wie Mazambi hätte auch mehr Ablöse gekostet, wenn er für Dortmund gespielt hätte
Es ist nicht der einzige Grund, aber es ist sicherlich auch kein Zufall, dass bei den Topabgängen in der Bundesligageschichte jetzt keine Teams der unteren Tabellenhälfte auftauchen
 
Leipzig hatte ihn für 20 Mio geholt. Der Unterschied liegt doch nicht nur an der Entwicklung. Jemand wie Mazambi hätte auch mehr Ablöse gekostet, wenn er für Dortmund gespielt hätte
Das zeigt es doch ganz gut. Leipzig hat vor einem Jahr für einen Jungen mit 500 Profiminuten bei Leganes 20 Millionen gezahlt, wegen dem Profil und Potenzial. Das sind Zahlen die man in der unteren Bundesligasphäre eben nicht so locker machen kann. Und natürlich ist ein Spieler wenn er bei Dortmund raussticht teurer als bei Freiburg, liegt aber eben auch an der Leistung und nicht nur am Vereinsnamen.
Ein Diomande in Köln hätte nachdem Jahr auch weitaus mehr gekostet als ein El-Mala in Leipzig.
 
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