Borussia Dortmund 2026/27 – Ein Book mit sieben Siegeln


Ist schwer zu beantworten, weil Leipzig und Köln auch unterschiedlichen Fußball spielen lassen und daher auch Diomande anders gespielt hätte. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass der Sprung von Leipzig oder Dortmund zu den absoluten Topvereinen geringer ist und daher das Risiko besser abwägbar. Aber auch bei Köln wäre er natürlich sehr teuer geworden, weil man ihm sein Talent einfach ansieht.
 
Das Risiko ist halt auch größer, Diomandes Ablöse kann doch relativ leicht auf 135 Mio steigen, Leipzig hatte ihn für 20 Mio geholt. Der Unterschied liegt doch nicht nur an der Entwicklung. Jemand wie Mazambi hätte auch mehr Ablöse gekostet, wenn er für Dortmund gespielt hätte
Es ist nicht der einzige Grund, aber es ist sicherlich auch kein Zufall, dass bei den Topabgängen in der Bundesligageschichte jetzt keine Teams der unteren Tabellenhälfte auftauchen

Wobei da natürlich mit reinspielt, dass die absoluten Toptalente meist recht früh herausstechen und daher auch früh bei den Topvereinen landen. Ein Dembele konnte sich damals auch aussuchen, wohin er wechseln will und hat sich für den BVB entschieden, weil er zum damaligen Zeitpunkt dort die größte Entwicklungschance gesehen hat. Der wäre halt nach Stade Rennes nicht zu Köln gewechselt.
 
Warum sollte das einen Einfluss haben? Es findet sich halt selten ein 100 Millionen Ausnahmespieler im Kader von Heidenheim. Die Ablösesumme ist abhängig von der Einschätzung des Käufers und der Vertragssituation. Bei einem Jahr Restlaufzeit kann der kaufende Verein natürlich mehr Druck machen.

Was natürlich häufig passiert: Wenn ein Spieler bei Köln oder Heidenheim kickt ist der sportliche und finanzielle Sprung zu beispielsweise Real Madrid noch krasser und steiler als bei einem Spieler von RB. Demnach kommt dann auch von Spielerseite mehr Druck auf den Verein einem Wechsel zuzustimmen. Aber das hat ja nicht immer Einfluss auf die Verhandlung zwischen den Clubs.

Also ja: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Größe des verkaufenden Vereins und der Ablösesumme. Aber das ist nicht kausal. Es ist einfach unwahrscheinlicher, dass ein Spieler direkt von einem kleinen Club zu einem Giganten wechselt.
Doch es ist kausal. Die letzten veröffentlichten Umsatzzahlen von Köln waren 150 Mio, die von Leipzig 450 Mio.
Daher sind im Verhältnis die 50 Mio. für Köln viel mehr Geld als für Leipzig. Verletzt sich ein 50. Mio Spieler bei Köln schwer, ist es für sie viel dramatischer. Köln kann sich mit 50. Mio. auch signifikant verbessern, bei Leipzig ist dies schwieriger.
Zudem hat sich der Spieler beim größeren Verein (vermeintlich) gegen bessere Konkurrenten im eigenen Team für gesetzt, was den MW auch pusht.
Daher kann Leipzig bei dem Betrag eher nein sagen und der Kaufwillige muss direkt im Angebot höher einsteigen.

Ausnahme dabei ist Bilbao: Da gibt es per se einen 30 Mio. Baskenaufschlag👹
 
Aber auch bei Köln wäre er natürlich sehr teuer geworden, weil man ihm sein Talent einfach ansieht.
Ein Diomande in Köln hätte nachdem Jahr auch weitaus mehr gekostet als ein El-Mala in Leipzig.

Da hätte ich auch nicht widersprochen.
Die Aussage hier war aber, dass ein Diomande als Köln-Spieler genauso viel gekostet hätte wie jetzt als Leipzig-Spieler und dem muss man widersprechen. Die ganze Diskussion begann ja, dass Diomande und El Mala verglichen wurden und da würde ich ja auch sagen, dass der Vergleich hinkt, weil die Einschätzung der Spieler auch ganz anders ist

Köln hätte Diomande nicht für 125 Mio verkauft, so wie es Leipzig geschafft hat
 
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