O-Scoring: Moses Itauma vs. Filip Hrgovic | IBF-Weltmeisterschaft im Schwergewicht | DAZN PPV


Wir hatten ja auch einen "unerfahrenen" WM, namens Marco Huck,
der aber in Sachen Kondition die 12 Runden mitgebracht hat und recht lange Weltmeister war.

...ohne annnähernd and dieses Skill Level von Itauma ranzukommen.

Es gibt einfach immer wieder erfolgreiche Boxer, die mit Willen, Stamina, "Nehmerqualis", Resilienz, Kondition, Kraft oder Herz ect. ihren Weg machen.

Noch was zu Hrgovic:
Der Plan war zwar gesundheitsgefährtend, aber er hat durchgezogen und für mich anders gekämpft als sonst.
Das war zwar risikoreich, aber nicht planlos.

Ich habe schon viele Kroaten boxen sehen, auch selber einige geboxt, aber noch nie war ein Hasenfuß darunter.
 
Naja, mit Dillian Whyte hatte er ja dieses Vortasten.
Wenn man ehrlich sein will, war Dillian Whyte schon extrem shot. Der sah gegen Ebernezer Teteh so dermaßen uninspiriert und unfähig aus, dass ich persönlich dachte das wars jetzt endgültig für Dillian. Jermain Franklin hätte eigentlich gar nicht gegen Itauma Boxen dürfen, weil die Grundvoraussetzung der Sieg in seinem vorangegangen Fight, gegen Ivan Dychko war. Diesen hat Franklin aber in einem Robbery of the Year Contender, zugeschuhstert bekommen. Der Sieg war so dermaßen lächerlich, dass selbst die amerikanischen Kommentatoren perplex zurück blieben


Persönlich hätte ich lieber einen Fight gegen Bakhodir Jalolov gesehen. Das wäre ein guter Test gewesen um zu schauen wo er steht.
 
In der UDSSR und im Kommunismus gab es offiziell sowieso keine Armut. Sie sind beide bescheiden Verhältnissen aufgewachsen, die man heute als Armut bezeichnen würde. Sie mussten nicht hungern und hatten ein Dach über dem Kopf, aber sie waren weit weg vom Prunk der ranghohen Militär Familien Moskaus. VK drückte es in der Klitschko Doku recht gut aus. In der Kindheit und Jugend hatten sie ein paar Schuhe für den Alltag und den Sport und jeweils einige paar Hosen, T Shirts und Pullover.

Ich glaube, dass man gemessen an westlichen Standards im Ostblock generell eher "arm" war. Ich bin mir aber nicht sicher, ob andere ranghohe Militärs in Moskau so viel mehr Wohlstand geniessen konnten, als die Klitschko-Familie. Sie lebten ja eine Weile in der Tschechoslowakei und später stieg der Vater sogar zum Militärattaché auf. Der war nicht irgendein x-beliebiger Armeemann.

Was ich krass finde und nicht wusste: Die Klitschkos haben offenbar auch in Pripyat gelebt und mussten wegen der Chernobyl-Katastrophe evakuiert werden. Der Vater war dann ja auch einer der Liquidatoren. Das hat ihm vermutlich auch seine Krebserkrankung eingebracht. Ich glaube, dass das für sowjetische Verhältnisse aber keine schlechte Karriere war.

Aus kroatischer Sicht freut mich natürlich der Titel für Hrgovic. :) Ich komme kampfsporttechnisch ja aus dem Kyokushin-Karate, wodurch Faustschläge in Richtung Kopf nicht unbedingt mein Fachgebiet sind. Aber wenn ich sehe, wie er den Uppercut von Itauma frisst, ohne mit der Wimper zu zucken...Hut ab. Das macht natürlich auch psychologisch etwas mit einem, wenn man den Gegner so erwischt und merkt, dass der Treffer kaum Wirkung hat.
 
Ich bin mir aber nicht sicher, ob andere ranghohe Militärs in Moskau so viel mehr Wohlstand geniessen konnten, als die Klitschko-Familie.
Ich kann nur an Vitali Klitschkos Aussagen messen ob und wie bescheiden ihre Lebensverhältnisse tatsächlich waren und Vitali sagt selbst sie lebten in sehr bescheiden Verhältnissen. Sie mussten nie hungern und hatten ein Dach über dem Kopf, aber wie schon erwähnt war der Rest dann doch eher sehr wenig bemessen. Sie hatten z.B. auch kein Auto oder Geld für Dinge, für die sich junge Menschen so interessieren.

Was ich krass finde und nicht wusste: Die Klitschkos haben offenbar auch in Pripyat gelebt und mussten wegen der Chernobyl-Katastrophe evakuiert werden. Der Vater war dann ja auch einer der Liquidatoren. Das hat ihm vermutlich auch seine Krebserkrankung eingebracht. Ich glaube, dass das für sowjetische Verhältnisse aber keine schlechte Karriere war.
Das wusste ich persönlich schon, ebenfalls das er deshalb an Krebs erkrankt und auch letztlich daran verstorben ist. Wie gesagt ich kann mich nur nach Vitalis Aussagen richten und die klingen jetzt wirklich nach armen Verhältnissen. Vielleicht klingt es nicht nach unter der Armutsgrenze lebend, aber schon eher nach, wir waren arm, mussten aber nie hungern oder auf der Straße schlafen.
 
Ich kann nur an Vitalität Klitschkos Aussagen messen ob und wie bescheiden ihre Lebensverhältnisse tatsächlich waren und Vitali sagt selbst sie lebten in sehr bescheiden Verhältnissen. Sie mussten nie hungern und hatten ein Dach über dem Kopf, aber wie schon erwähnt war der Rest dann doch eher sehr wenig bemessen. Sie hatten z.B. auch kein Auto, oder Geld für Dinge für die sich junge Menschen so interessieren.


Das wusste ich persönlich schon, ebenfalls das er deshalb an Krebs erkrankt und auch letztlich daran verstorben ist. Wie gesagt ich kann mich nur an Vitalis Aussagen richten und die klingen jetzt wirklich nach Armen Verhältnissen. Vielleicht klingt es nicht nach unter der Armutsgrenze lebend, aber schon eher nach, wir waren arm, mussten aber nie hungern oder auf der Straße schlafen.

Ich will ja Vitali auch nicht seine Erfahrungen absprechen. Dazu habe ich gar kein Recht. Man darf aber auch nicht ausser Acht lassen, welchen Kontrast die beiden erlebt haben. Wenn du nach dem Zusammenbruch der UdSSR in den Westen gehst und dann eine solche internationale Karriere hinlegst, wie die beiden, hast du halt auch paar Euro eingenommen. Dass dann ein Leben, wie zuvor im Ostblock, sehr bescheiden rüberkommt, ist ja nur normal.

Es kann also beides wahr sein. Du kannst aus westlicher Wahrnehmung, (vor allem, wenn du so erfolgreich bist, auch auf finanzieller Ebene), das Leben vorher als bescheiden betrachten und trotzdem aus sowjetischer Sicht eher zur Oberschicht gehören. Soviel ich weiss, hat Vitali z.B. auch bei ZSKA trainiert. Das ist ja die Militär-Sportvereinigung. So was ich mitbekommen habe, bist du auch heute noch in Russland ziemlich angesehen, wenn du in irgendeinem Sport bei ZSKA ausübst.

Ich glaube lediglich, dass in der Sowjetunion gar nicht mehr möglich war. Gibt ja Gründe, wieso der Ostblock zusammengebrochen ist. Der hat wirtschaftlich nicht funktioniert. Vermutlich gab es schon Militärs, die noch bisschen mehr Kohle und Wohlstand hatten als die Klitschkos, aber es ist eben eine Frage der Perspektive, ob sie arm waren oder nicht. Du sagst es ja selbst, dass Vitali nicht von "arm" sondern eher von "bescheiden" spricht.
 
Ich bin mir nicht sicher ob er es psychisch und auch physisch unbeschadet übersteht, ich wäre nicht verwundert wenn er auf beiden Ebenen einen Knacks davon getragen haben sollte. Sein Managment dürfte auch aus ziemlichen Hirnis bestehen, ihn ausgerechnet gegen diesen eisenharten Kroaten als Entree in die obere Etage zu stellen ist einfach verantwortungslos, zumal er sowohl als Amateur, als auch als Profi noch relativ grün ist.Da nimmt man in aller Regel einen ehemaligen mit gutem Namen welcher gerade drei vier mal verloren hat, und tastet sich so langsam vor.
Persönlich hätte ich lieber einen Fight gegen Bakhodir Jalolov gesehen. Das wäre ein guter Test gewesen um zu schauen wo er steht.
Nene, das war schon super Matchmaking vom Warren. Der kennt sich in seinem Geschäft schlichtweg aus. Bei Hrgovic wusste man genau was man bekommt; nämlich keinen besonders starken Puncher, der gegen Ende gerne keine Luft mehr hat. Das bedeutet, dass Itauma nicht Gefahr läuft, in den ersten Runden ausgeknockt zu werden und gleichzeitig (unter normalen Umständen) gegen den völlig fertigen Hrgovic auf den Punktzetteln auch nicht besonders gefährdet ist. Und parallel musste man Itauma (auch für dessen Entwicklung) einen step up in der Gegnerwahl zumuten. Warum also nicht einen Mann wie Hrgovic, der rein zufällig auch noch bei Queensberry unter Vertrag ist? Also ein anerkannter Gegner, den man aber so genau kennt, dass das Risiko überschaubar ist. Das war die ganz alte Schule des Matchmakings, die zu 99 % eben auch gut geht. Deswegen waren die Quoten auch spot on. Da kann man doch nicht jemanden wie Jalolov nehmen, bei dem man überhaupt nicht weiß, was man erwarten kann.

Und letztlich ging die Rechnung doch auch komplett auf. Die Schläge von Hrgovic nahm Itauma ohne mit der Wimper zu zucken. Und Hrgovic war doch am Ende völlig tot. Womit man halt nicht rechnen konnte (und deswegen müssen Kämpfe halt auch noch geboxt werden), dass Itauma eine so abstruse Kampfesführung an den Tag legt, dass er in Runde 9 auf eine Weise stehend KO ist, die ich selten in meinem Leben (und ich hab den ein oder anderen Fight schon gesehen) so erlebt hab.

An Warrens Stelle würde ich eher das frühere Matchmaking kritisch hinterfragen. Die Briten haben Zugriff auf Eisenschädel über Eisenschädel. Das macht die Kämpfe totlangweilig, aber gibt den Prospects eben wertvolle Runden. Am Anfang hatte man noch solche Leute, aber dann wurde es eben immer weniger, weil er eben auch in guten Slots boxen sollte und solche Fights ja auch niemand sehen möchte. Aber im Ergebnis fehlte diese Kampferfahrung Itauma deutlich. In der zweiten Hälfte wusste er einfach nicht mehr, was er machen sollte.
 
Ich glaube, dass man gemessen an westlichen Standards im Ostblock generell eher "arm" war. Ich bin mir aber nicht sicher, ob andere ranghohe Militärs in Moskau so viel mehr Wohlstand geniessen konnten, als die Klitschko-Familie. Sie lebten ja eine Weile in der Tschechoslowakei und später stieg der Vater sogar zum Militärattaché auf. Der war nicht irgendein x-beliebiger Armeemann.
Glauben braucht es dazu nicht. Selbst in der DDR - eines der am weitesten entwickelten Länder im Ostblock - war der Lebensstandard vergleichsweise bescheiden. Mangelwirtschaft, die Städte in der Provinz sahen teilweise noch ein wenig so aus wie nach dem Krieg, vieles grau in grau und dem Verfall preisgegeben. Ich weiß noch wie ich Ende 89 direkt nach der Wende als Westberliner Jugendlicher eine mehrtägige Radtour durch Brandenburg gemacht habe. Das war wirklich teilweise erschreckend, wie herunter gekommen das alles war. Gerade in den 80ern, in der Endphase des Ostblocks, waren die Menschen im Vergleich zum Westen schon arm. Aber natürlich waren die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland größer als beispielsweise zwischen der DDR und Spanien oder Griechenland. Denn auch innerhalb der damaligen EG waren die Entwicklungs-Unterschiede größer als heutzutage.
 
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Glauben braucht es dazu nicht. Selbst in der DDR - eines der am weitesten entwickelten Länder im Ostblock - war der Lebensstandard vergleichsweise bescheiden. Mangelwirtschaft, die Städte sahen teilweise aus wie nach dem Krieg, vieles grau in grau und dem Verfall preisgegeben. Gerade in den 80ern, in der Endphase des Ostblocks, waren die Menschen vergleichse arm. Aber natürlich waren die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland größer als beispielsweise zwischen der DDR und Spanien oder Griechenland. Denn auch innerhalb der damaligen EG waren die Unterschiede größer als heutzutage.

Ich habe ja nur meine ersten fünf Lebensjahre im Ostblock verbracht, aber so aus der Erinnerung und der Erzählung meiner Familie, war schon alles ziemlich abgefuckt zu dieser Zeit. War halt auch die Endphase des Ganzen.
 
Nene, das war schon super Matchmaking vom Warren. Der kennt sich in seinem Geschäft schlichtweg aus. Bei Hrgovic wusste man genau was man bekommt; nämlich keinen besonders starken Puncher, der gegen Ende gerne keine Luft mehr hat. Das bedeutet, dass Itauma nicht Gefahr läuft, in den ersten Runden ausgeknockt zu werden und gleichzeitig (unter normalen Umständen) gegen den völlig fertigen Hrgovic auf den Punktzetteln auch nicht besonders gefährdet ist. Und parallel musste man Itauma (auch für dessen Entwicklung) einen step up in der Gegnerwahl zumuten. Warum also nicht einen Mann wie Hrgovic, der rein zufällig auch noch bei Queensberry unter Vertrag ist? Also ein anerkannter Gegner, den man aber so genau kennt, dass das Risiko überschaubar ist. Das war die ganz alte Schule des Matchmakings, die zu 99 % eben auch gut geht. Deswegen waren die Quoten auch spot on. Da kann man doch nicht jemanden wie Jalolov nehmen, bei dem man überhaupt nicht weiß, was man erwarten kann.

Und letztlich ging die Rechnung doch auch komplett auf. Die Schläge von Hrgovic nahm Itauma ohne mit der Wimper zu zucken. Und Hrgovic war doch am Ende völlig tot. Womit man halt nicht rechnen konnte (und deswegen müssen Kämpfe halt auch noch geboxt werden), dass Itauma eine so abstruse Kampfesführung an den Tag legt, dass er in Runde 9 auf eine Weise stehend KO ist, die ich selten in meinem Leben (und ich hab den ein oder anderen Fight schon gesehen) so erlebt hab.

An Warrens Stelle würde ich eher das frühere Matchmaking kritisch hinterfragen. Die Briten haben Zugriff auf Eisenschädel über Eisenschädel. Das macht die Kämpfe totlangweilig, aber gibt den Prospects eben wertvolle Runden. Am Anfang hatte man noch solche Leute, aber dann wurde es eben immer weniger, weil er eben auch in guten Slots boxen sollte und solche Fights ja auch niemand sehen möchte. Aber im Ergebnis fehlte diese Kampferfahrung Itauma deutlich. In der zweiten Hälfte wusste er einfach nicht mehr, was er machen sollte.
Sehr guter Beitrag.
Man hat Itauma halt auch als KO Maschine verkauft. The next Iron Moses from UK.

Ich glaube es war Chisora, der meinte, ein Boxer müsse 4, 6, 8, 10 und dann 12 Runden boxen lernen.

Jetzt hat der gute Moses auch noch gesagt, dass er überhaupt nicht wisse, ob er schon einmal 12 Rungen im Training gegangen ist...

Das sollte zumindest sein Team wissen... Denkblase... Dominosteine... Reim drauf machen.

In der zweiten Hälfte wusste er einfach nicht mehr, was er machen sollte.
...schwer atmen!

Ne Spass, ich dachte keinesfalls, dass uns Moses mit so wenig Ring IQ und Gameplan für 36 Minuten präsentiert wird.
Bei all diesen großartigen Anlagen war das echt mal nix.

In den ersten 3 bis 5 Runden hätte er alle Freunde der süssen Wissenschaft, außer evtl. Usyk "ausgeboxt",
das war wirklich "olympisch" mit der Power des Profiboxens.

Lob an Hrgovic, der sogar trotz der Auslage von Moses den Sieg fand.
Gut, dass er da Zhang für die Lernkurve vorher boxen durfte.
 
In Bezug auf Vitali ist es vermutlich so, dass er im Vergleich zu den damaligen entwickelten westlichen Ländern in relativer Armut aufgewachsen ist. Innerhalb der UDSSR Gesellschaft war er aber vermutlich nicht arm sondern eher in der (vielleicht unteren) Mittelschicht. Er musste nicht hungern, lief nicht in Lumpen rum und war in das gesellschaftliche Leben eingebunden. Der richtige Schock kam ja erst mit dem Zusammenbruch der UDSSR. Gerade diese Umbruchszeit, als es verstärkt wirklich absolute Armut und existenzielle Not gab, dürfte ihn geprägt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
hatte mir am samstag vor dem kampf noch das face off angesehen und fand das itauma super überheblich und arrogant rüberkam.
Ich fand ihn noch halbwegs ok, bis auf den Schubser beim Wiegen... 21 Jahre und schon so vermögend, dass kann zur Überheblichkeit führen.

Im Nachgang war er aber schon recht demütig - oder?

Der horizontale Abgang hinterlässt hoffentlich keine Spuren.
 
Gerade in den 80ern, in der Endphase des Ostblocks, waren die Menschen im Vergleich zum Westen schon arm.
Das kann man kaum so stehen lassen, hat aber hier kaum was zu suchen. Im Ostblock hatte die DDR den mit Abstand höchsten Lebensstandard, von den Jugos teilweise mal abgesehen. Kein Vergleich mit der UdSSR, Rumänien oder sonstwem.

Dass die Klitschkos bescheiden lebten kann man sich im internen Landesvergleich dort nun absolut nicht vorstellen. Der Vater war Oberst und Militärattaché, kein Bauer in der Kolchose.

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Natürlich hätte Hrgovic auch fallen können, zu 90 % war der ja auch platt. Ist er aber nicht, that's life.
Auf ein Rematch mit Dubois wäre ich am meisten gespannt.
 
In den ersten 3 bis 5 Runden hätte er alle Freunde der süssen Wissenschaft, außer evtl. Usyk "ausgeboxt",
das war wirklich "olympisch" mit der Power des Profiboxens.
Mindestens Fury muss man da auch nennen, vorausgesetzt er bringt sich noch einmal halbwegs in Form. Der hat noch einmal mehr Reichweite und ist auch in der Lage Schläge zu meiden und nicht nur mit dem Kinn zu stoppen. Gegen Fury wäre der Tank vermutlich noch früher leer gewesen. Und auch Agit wäre Gift für diesen dann doch noch erschreckend unerfahrenen - um nicht zu sagen ringdummen - Itauma. Rückblickend haben da einige eine Chance verpasst, wobei Itaumas Management ihn wohl nicht gegen Fury oder Agit rangelassen hätte.
 
Das kann man kaum so stehen lassen, hat aber hier kaum was zu suchen. Im Ostblock hatte die DDR den mit Abstand höchsten Lebensstandard, von den Jugos teilweise mal abgesehen. Kein Vergleich mit der UdSSR, Rumänien oder sonstwem.

Dass die Klitschkos bescheiden lebten kann man sich im internen Landesvergleich dort nun absolut nicht vorstellen. Der Vater war Oberst und Militärattaché, kein Bauer in der Kolchose.
Und was genau habe ich geschrieben? War von Rumänien die Rede?
im Vergleich zum Westen
Selbst in der DDR - eines der am weitesten entwickelten Länder im Ostblock - war der Lebensstandard vergleichsweise bescheiden.
Aber natürlich waren die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland größer als beispielsweise zwischen der DDR und Spanien oder Griechenland.
Jeder, der die DDR noch erlebt hat, weiß, wie heruntergekommen und heruntergewirtschaftet das Land am Ende gerade im Vergleich zum Westen war. Nicht zuletzt deshalb kam es ja zur Wende. Und bzgl. Klitschko und der UDSSR habe ich das bereits entsprechend eingeordnet. Aber lassen wir das, die Debatte ist hier wirklich deplatziert.
 
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In den ersten 3 bis 5 Runden hätte er alle Freunde der süssen Wissenschaft, außer evtl. Usyk "ausgeboxt",
das war wirklich "olympisch" mit der Power des Profiboxens.



Kann es sein das du Moses maßlos überschätzt, gut, er boxt gefällig, flüssig, aber eindimnsional linear ohne taktisches Konzept, noch dazu mit löchriger Deckung
Ich denke er wird maßlos überschätzt, schon seine eigenen Leute haben ihm mit der "leichten" Gegnerwahl Hrgovic maßlos überschätzt.
 
schon seine eigenen Leute haben ihm mit der "leichten" Gegnerwahl Hrgovic maßlos überschätzt.
Itauma soll wohl auf Hrgovic als Gegner bestanden haben. Hrgovic seinerseits hatte in seinem Vertrag einen Fight gegen einen Top 10 Mann garantiert bekommen. Frank Warren wollte diesen Kampf eigentlich gar nicht.
 
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