Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!

  • Ersteller Ersteller Professor Moriarty
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Ha
Naja Thema Dinos halt, Story keine Ahnung. Aber kann mich an keine anderen Dinosaurier Filme in den letzten 30 Jahren erinnern

Ja es gab den grausam schlechten 65 mit Adam Driver in der Hauptrolle ansonsten sieht es ziemlich dünn aus. Bevor ich mir freiwillig nochmal einen der grausam schlechten Jurassic World Filme anschaue, schaue ich den hier lieber in Endlosschleife. ;)

Ich hatte tatsächlich einfach sehr hohe Erwartungen an den Film aufgrund der hohen Vorschusslorbeeren und für mich haben die drei Punkte da erheblich reingehauen. Eventuell geht ja jetzt irgendwer der das liest mit weniger Erwartungen an den Film und ist begeistert. :saint:

Edit:
Hab gerade mal nachgesehen bei IMDB wäre er hinter Jurassic Park (8,2, logisch) und Jurassic World (6,9, warum?) auf dem geteilten dritten Platz mit Lost World (6,6). Ist ja auch relativ nah an meiner Note.
 
The Nightingale
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Der Film geht etwas über zwei Stunden, die Zeit verging für mich aber überraschend schnell. Setting und Atmosphäre sind stark.

Die Darsteller machen ihre Sache insgesamt gut. Besonders der Soldat Hawkins bleibt im Gedächtnis. Der Schauspieler vermittelt ständig eine latente, passive Aggressivität. Man hat immer wieder das Gefühl er könnte vielleicht doch noch das Richtige tun oder einen klaren Moment haben, nur um dann wieder das komplette Gegenteil zu beweisen. Das macht die Figur interessant und unangenehm zugleich.

Die Hauptdarstellerin war ebenfalls gut, auch wenn ich ihre Leistung nicht ganz so überragend fand wie sie oft beschrieben wird. Für meinen Geschmack kam der Schmerz über den Verlust von Mann und Kind nicht immer so stark rüber wie es möglich gewesen wäre.

Insgesamt ein harter, gut gemachter Film mit starker Atmosphäre und guten Darstellern, der sich trotz längerer Laufzeit nicht zieht.

7,5/10
 
Odyssee

Schlimmer Film. Ersten 2 Stunden gingen gut, letzten 45 Minuten Folter.

Und wie schlecht gemacht waren fast sämtliche Fantasy Wesen?

3/10
Wirklich? Finde ich interessant. Habe den Film zweimal im Imax gesehen, und fand es richtig erfrischend, mal nicht CGI Overflow zu sehen. War ein richtig erfrischender Kontrast zu z.B. Spiderman find ich.
Was genau fandest du schlecht?
 
Wirklich? Finde ich interessant. Habe den Film zweimal im Imax gesehen, und fand es richtig erfrischend, mal nicht CGI Overflow zu sehen. War ein richtig erfrischender Kontrast zu z.B. Spiderman find ich.
Was genau fandest du schlecht?
Ist vielleicht auch eine Frage der Erwartungshaltung. Es war ja keine typische Fantasy sondern eher schon ein Film über Schuld und Sühne, eingebettet in die Geschichte der Odyssee.

Und richtig schlecht war ja nur Scylla. Polyphem war einfach nur anders als erwartet und die Laistrygonen eher eine Allegorie auf das Ende der Bronze- und der Anfang der Eisenzeit.
 
Furioza (2021)
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Ich habe mir heute die Miniserie Furioza angesehen, die ich eher als einen langen Film betrachte. Ich hab ihn mir auch in einem Ruck angeschaut.
Die knapp 170 Minuten gingen erstaunlich schnell vorbei und haben mich insgesamt gut unterhalten.

Die Atmosphäre ist stark. Das kalte, raue polnische Hooligan Milieu wird glaubwürdig dargestellt und sorgt dafür das der Film durchgehend interessant bleibt.

Die Darsteller machen ihren Job ordentlich, auch wenn hier keine außergewöhnlichen Leistungen geboten werden. Der Hauptbösewicht ist allerdings etwas zu übertrieben geraten und wirkt stellenweise wie ein kompletter Karikatur Psychopath.

Das größte Problem des Films ist seine Vorhersehbarkeit. Viele Wendungen sind schon lange vorher zu erkennen. Gerade die großen Enthüllungen und das Ende sollen einen überraschen, waren für mich aber relativ früh vorherzusehen.
Man arbeitet mit vielen bekannten Klischees: der ausgestiegene Bruder, der ehrenhafte Anführer, der Verräter in den eigenen Reihen und die Vergangenheit, die einen am Ende wieder einholt. Das ist solide umgesetzt, aber nicht wirklich originell.

Trotzdem hat mich Furioza gut unterhalten. Der Film ist spannend und hat atmosphäre, möchte aber manchmal etwas tiefgründiger und cleverer wirken als er tatsächlich ist.

Fazit: Kein großes Gangster Meisterwerk, aber ein guter und unterhaltsamer Milieufilm.

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirklich? Finde ich interessant. Habe den Film zweimal im Imax gesehen, und fand es richtig erfrischend, mal nicht CGI Overflow zu sehen. War ein richtig erfrischender Kontrast zu z.B. Spiderman find ich.
Was genau fandest du schlecht?

Die Gestaltung der Wesen.
Zyklop ging noch. Fand ich aber auch nicht gut.
Die Riesen sahen aus wie aus den 80er.
Skylla und Charybdis wurden fast gar nicht gezeigt. Skylla als habe man einfach den Zyklopen verwendet.
 
Hellhound

Was ein Shit, der mich aber gepackt hat. Worum geht es, egal. Halt Gott, Ehre, Rache usw...Halt ein Unfall wo man wegschauen sollte aber hinschaut. Es gab eine Szene, wo man einen am Boden liegenden einen Absperrpömpel umgedreht mit dem Kugelknauf ins Maul steckte und draufhaute, brutal ala Bordstein History X. Der Film sah auch nicht so billig aus, wie ich es am Anfang vermutet habe.
Ich gebe den Film eine 8. Das machen wohl wenige^^
 
Zuletzt bearbeitet:
The Mule
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Leider muss ich sagen, dass der Film meine Erwartungen nicht erfüllt hat.
Überhaupt hat Eastwood meiner Meinung nach, seit Gran Torino, keinen wirklich überragenden Film mehr gemacht.

Das größte Problem ist für mich tatsächlich Clint Eastwood selbst. Er ist einfach zu alt für die Rolle. Ja, die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, aber trotzdem wirkt vieles nicht mehr wirklich glaubhaft. Früher hat Eastwood viel durch seine Präsenz und Ausstrahlung wettgemacht. Davon ist altersbedingt nicht mehr viel übrig.

Der Film selbst ist solide, aber auch ziemlich unspektakulär. Über fast zwei Stunden passiert erstaunlich wenig, die Spannung hält sich in Grenzen und die Nebenfiguren sind zum größten Teil blass und stereotyp.

Kein schlechter Film, aber eben auch keiner der länger im Gedächtnis bleibt.

6/10
 
Odyssee

Was fürn Scheiss. Ist auf der „Nolan produziert immer mer Gülle“-Skala zwar kein Tenet, aber halt auch kein guter Film. Das Motiv von „Schuld und Sühne“, das @Mustrum erwähnt, ist mMn zwar erkennbar und die Idee dahinter auch gut. Die Umsetzung finde ich aber mässig gelungen. Das Gleiche gilt für die Ambivalenz zwischen „Eingreifen der Götter“ vs „rational erklärbare Unglücke“. Idee dahinter gut, Umsetzung blödsinnig.

Nolan lässt ausserdem so viel vom Epos weg und ändert es ab, dass mir zB die Begegnung mit den Laistrygonen komplett überflüssig erscheint. Wenns um das „Schuld und Sühne“-Ding geht, erfüllen Polyphem, Circe, Scylla und Charybdis, Teiresias, Calypso etc. eine Rolle. Die Laistrygonen hingegen ziehen den Film einfach unnötig in die Länge. Vor allem so, wie sie dargestellt werden.

Muss mir noch ne Note überlegen. Die 3/10 von @LoverNo1 erscheinen mir irgendwie zu tief. Irgendwie sehe ich gleichzeitig aber keinen Grund, mehr zu geben.

Bleibt dabei, dass die einzig richtige Odyssee aus den 1990ern stammt mit Armand Assanté als Odysseus. Das hier ist mehr ein weiterer Beleg dafür, dass Nolan seit Inception keinen wirklich guten Film mehr rausgehauen hat und immer noch viel zu viel Hype und Budget geniesst, weil Memento und die ersten beiden Batman echt stark waren
 
Odyssee

Was fürn Scheiss. Ist auf der „Nolan produziert immer mer Gülle“-Skala zwar kein Tenet, aber halt auch kein guter Film. Das Motiv von „Schuld und Sühne“, das @Mustrum erwähnt, ist mMn zwar erkennbar und die Idee dahinter auch gut. Die Umsetzung finde ich aber mässig gelungen. Das Gleiche gilt für die Ambivalenz zwischen „Eingreifen der Götter“ vs „rational erklärbare Unglücke“. Idee dahinter gut, Umsetzung blödsinnig.

Nolan lässt ausserdem so viel vom Epos weg und ändert es ab, dass mir zB die Begegnung mit den Laistrygonen komplett überflüssig erscheint. Wenns um das „Schuld und Sühne“-Ding geht, erfüllen Polyphem, Circe, Scylla und Charybdis, Teiresias, Calypso etc. eine Rolle. Die Laistrygonen hingegen ziehen den Film einfach unnötig in die Länge. Vor allem so, wie sie dargestellt werden.

Muss mir noch ne Note überlegen. Die 3/10 von @LoverNo1 erscheinen mir irgendwie zu tief. Irgendwie sehe ich gleichzeitig aber keinen Grund, mehr zu geben.

Bleibt dabei, dass die einzig richtige Odyssee aus den 1990ern stammt mit Armand Assanté als Odysseus. Das hier ist mehr ein weiterer Beleg dafür, dass Nolan seit Inception keinen wirklich guten Film mehr rausgehauen hat und immer noch viel zu viel Hype und Budget geniesst, weil Memento und die ersten beiden Batman echt stark waren
Wat, Interstellar kein guter Film? :eek:
 
Die Abenteuer des Odysseus (1997)
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Charmanter 90er TV Zweiteiler, der natürlich niemals mit Troja mithalten kann, was Budget, Effekte oder große Namen angeht. Aber genau das macht irgendwie auch den Reiz aus.

Während bei Troja Hektor fast schon der eigentliche Held ist, wird er hier gefühlt in 20 Sekunden weggefrühstückt weil Odysseus ganz klar die zentrale Legende ist.
Armand Assante passt überraschend gut als abgekämpfter, stolzer Odysseus.

Klar, vieles wirkt heute billig und wird teilweise extrem schnell abgehandelt. Troja, Poseidons Fluch, Zyklopen, Sirenen, Inseln. Da steckt Stoff für mehrere Filme drin.
Trotzdem hat das Ganze diesen alten Abenteuer Charme, den moderne Hochglanzfilme oft verloren haben.

Kein Meisterwerk, aber ein solides Fantasy Abenteuer mit Nostalgiebonus.

6–6,5/10

Das und nur das ist die Odyssee
 
Das und nur das ist die Odyssee
Weiß nicht. Gibt ne Italo Mini Serie aus den 60gern, die mir persönlich sehr viel besser gefällt als die 90's Version.

Ich hab Nolan's Version noch nicht gesehen. Mich schreckt einfach ab das Nolan Regie führt. Ich stimme @Lance86 zu. Interstellar ist für mich der letzte gute Nolan Flix. Alles danach war für mich sehr schwere Kost. Von Dunkirk bis Oppenheimer und alles dazwischen, ist für mich persönlich perfekt zum Einschlafen
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiß nicht. Gibt ne Italo Mini Serie aus den 60gern, die mir persönlich sehr viel besser gefällt als die 90's Version.

Ich hab Nolan's Version noch nicht gesehen. Mich schreckt einfach ab das Nolan Regie führt. Ich stimme @Lance86 zu. Interstellar ist für mich der letzte gute Nolan Flix. Alles danach war für mich sehr schwere Kost. Von Dunkirk bis Oppenheimer und alles dazwischen, ist für mich persönlich perfekt zum Einschlafen

Die 1960er Serie kenne ich nicht, bin mir aber sicher, dass sie besser ist als Nolans Ding
 
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