Neben schlechten Transfers oder langen Vertragsverlängerungen (so etwas bricht einem das Genick) finde ich ist bei uns das Chaos größer geworden bezüglich Verantwortlichkeiten im Bereich Sport. Schröder hat als Head of Sport vermutlich nicht viel zu sagen. Hat wirklich er sein Ja gegeben zu Polanski für diese Saison (und Vetrag bis 2028)? Ich vermute da eher Bonhof, Stegemann und Aretz dahinter.
Eberl, Korell, Königs, Schippers. Ob im Sport, Scouting, CEO oder Finanzen. Ein gewaltiger Aderlass bei den Geschäftsführern. Korell war nur Chef Scouting.
Selbst Virkus war noch Geschäftsführer Sport. Aretz Marketing, Stegemann CEO, sind nun die Geschäftsführung, darunter darf Schröder berichten.
Für mich das Dilemma: zu wenig sportliche Kompetenz, sportliche Geschäftsführung existiert nicht mehr nach Eberl und Virkus. Bonhof war früher Vize- Präsident und hat im Sport mitgespielt, jetzt als Präsident wird er bei Personalien auch mitreden. Ich vermute das er auch bei Polanski mit entschieden hat.
Im Präsidium war früher auch ein Hans Meyer. Da sitzt jetzt Uwe Kamps. Sicher kein schlechter Goalie, aber es ist schon was anderes ob du einen guten Ex- Trainer im Präsidium sitzen hast oder einen Spieler. Und daneben Brandts (Mode Hersteller) und Vizepräsidentin ist Hannelore Kraft. Zu der muss man nichts sagen. Beim Präsidenten Bonhof steht übrigens Fußballlehrer als Beruf. Ja er war ein sehr guter Fußballspieler, aber ein guter Trainer ist er nicht. Als er das gemerkt hat, hat er sich zum Vizepräsident wählen lassen. Und seit März 2024 ist er Präsident. Er hat es bald geschafft Borussia wieder zu schaffen... wie 1998 als wir sang und klanglos abgestiegen sind als 18. Damals hat er sich auf geopfert für Liga 2, bis er endlich im August 1999 entlassen wurde. Angekommen im Tabellenkeller der 2.Liga. Punkteschnitt 0,57. So jemand ist jetzt Präsident und mischt sich in die sportlichen Bereiche ein. Er ist ein netter Mensch, aber er ist weder ein guter Trainer noch ein guter Präsident. Große Kritikfähigkeiten hat er auch nicht, das hat man gemerkt bei Mitgliederversammlungen.
Vor Jahren hatte Bonhof einen Hans Meyer, einen Max Eberl oder Steffen Korell neben sich. Jetzt sitzt er alleine da, selbst verschuldet, weil von Außen kommend darf niemand eine Geschäftsführung verantworten.
Virkus ist jetzt wieder eingestiegen fürs Trainer Scouting. Den hat bestimmt Schröder eingestellt, weil er keine gute Trainer Auswahl kann. Ein Bl.ödsinn was da gemacht wird. Viele Heads of, aber keine sportliche Geschäftsführung mehr die wirklich Entscheidungen selbst treffen darf.
Wir gucken immer auf Trainer, Kader und Sportdirektor. Aber das was sich dahinter abspielt ist oft ein Vakuum welches eine große Rolle spielen kann. Wenn ein Trainer weitermachen darf, nur weil er Gladbacher Spieler war. Lange Vertragslaufzeiten, Verlängerung (ursprünglich 3 Jahre) nach einem Top Jahr um gleich nochmal 2 Jahre. Das ist verrückt. Oder Spieler holen und ihnen gleich einen 4 Jahresvertrag anbieten. Kleindienst ein Top Jahr und gleich nochmal verlängert. Zu Neuhaus muss man nichts schreiben. So etwas macht man nicht einmal wenn man oben steht. Das sind die Basics eines Sportdirektors. Man steht jetzt da, weil man als Eberl gegangen ist sich auf einen Azubi verlassen hat. Stuttgart hat sich bei Paderborn umgesehen, der BVB bei Elversberg. Damals Vizepräsident Bonhof, dessen Aufgabe war es sich darum zu kümmern. Wer selbst wenig Kompetenzen hat der guckt halt intern.
Die Trainerwahl von Virkus fand ich nicht so schlecht mit Farke und Seoane. Ich vermute bei Polanski hat dann schon das Präsidium mit gesprochen und seine Kompetenzen infrage gestellt.