"****** drauf" - Joshua verzichtet für Fury-Fight offenbar auf Millionensumme!
DAZN
Veröffentlicht von Alexander Hagl
2, Okt
Matchroom Boxing
Es kommt wirklich zur “Battle of Britain” in Großbritannien zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury. Dafür nahm AJ sogar einen Verlust einer Millionensumme in Kauf.
Lange haben sich die Parteien um den Austragungsort des Boxkampfes zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua gezofft. Letztendlich findet die
“Battle of Britain” nun doch in Großbritannien statt - auch weil AJ offenbar auf eine Millionensumme verzichtete.
Das behauptet zumindest sein Promoter Eddie Hearn. Er und Joshua hatten auf eine Austragung in Großbritannien bestanden und den von übertragenen Sender Netflix sowie vom saudischen Boxfunktionär Turki Alalshikh favorisierten Madison Square Garden in New York in den USA abgelehnt.
"Die Leute fingen an zu sagen: 'Bitte bringt den Kampf nach Großbritannien', und AJ spürte das zunehmend", sagte Hearn am Rande der ersten Pressekonferenz im Vorfeld des Kampfes in London: "Um den Kampf in Großbritannien zu behalten, muss er ein achtstelliges Angebot ablehnen. AJ kam zu mir und sagte: 'Was auch immer du denkst', und ich meinte: 'Nein, nein, nein, es ist dein Geld. Ich kann diese Entscheidung nicht für dich treffen'", verriet Hearn.
Joshua machte sich demnach Gedanken darüber. "Er fragte mich, was ich denn denke, was er tun solle, und ich sagte ihm, dass der Kampf meiner Meinung nach in Großbritannien stattfinden sollte, weil es für ihn von Vorteil ist, diesen Kampf in Großbritannien zu bestreiten – aber es geht um eine Menge Geld. Und er meinte: '****** drauf, wir machen es in Großbritannien'", erklärte Hearn.
Fury vs. Joshua: "Ich wollte den Kampf in Wembley"
Der hatte ohnehin auf die Einhaltung der Vorverträge und auf eine Austragung in England gepocht. Das anvisierte Wembley Stadium wurde es dann nicht. Am Ende entschied man sich für das Principality Stadium im walisischen Wales.
In der Nacht von Freitag, den 11. Dezember, auf Samstag, den 12. Dezember sollen dort gegen 2 Uhr die Fäuste fliegen. "Ich wollte den Kampf in Wembley – sagen Sie das dem Bürgermeister. Sagen Sie es Dua Lipa. Ich wusste von Anfang an, dass London mir das Stadion nicht bis 2 Uhr morgens zur Verfügung stellen würde", begründete Turki Alalshikh, Vorsitzender der saudi-arabischen Behörde für Unterhaltung, die Wahl.
"Letztendlich hat Wales geliefert, und das liegt immer noch im Vereinigten Königreich", erklärte er. Ihm zufolge habe die Verlegung des Kampfes von New York nach Großbritannien 53 Millionen Pfund gekostet.
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