Anthony Joshua vs. Tyson Fury / 11.12.2026 / Netflix / WBA Weltmeisterschaft


Wer gewinnt?


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Ein verspäteter Schritt führt immer noch zum Ziel, während das vollständige Ausbleiben eine vergebene Chance bleibt. Kann ja sein das AJ uns alle voll überrascht und sich mit einem KO gegen seinen Rivalen vom Boxen verabschiedet. Dann hätte er das Ende neu geschrieben.
 


Omg die Kommentare haha ich kann nicht mehr. „50 Shades of AJ“ „Jean Claude VanDamme hahaha
 
Was ein für eine langweilige PK. Man hätte meine können Kellerman war einer der Boxer. Der hört sich gerne reden und viele der Fragen waren völlig überflüssig "Erzähl mir bitte warum du so großartig bist". Kann den nicht mehr sehen.
Joshua konnte nicht anders und musste wieder den Controlfreak spielen (Schweigeminute). Fury sehr zurückhaltend für seine Verhältnisse, aber immerhin mit weniger Schwachsinn dieses mal.
 
Nur Dana White war nirgends zu sehen!🤡
Aber er wurde von El Sheikhy mit einem "Thank's to my Brother Dana White" bedacht. Während Eddie Hearn ein " Eddie, don't watch Braveheart all the time" bekam. Selbst das Ring Magazin Maskottchen durfte sich nochmal über Eddie lustig machen.

Ich glaube das war's forever mit der Zusammenarbeit zwischen den Briten (Matchroom/Queensberry) und TKO/Zuffa. Eddie hat vor kurzem in einem Interview darüber berichtet daß die Saudis direkt an AJ heran getreten sind, damit er Matchroom hintergeht. Blöd nur das AJ es war der auf die Einhaltung des Vertrags zwischen ihm, Matchroom, TKO und Sela, für den Fury Kampf, bestanden hat.
:LOL:
 
Das sollen laut Dailymail die wichtigsten Aussagen gewesen sein:

  • 'During the time that AJ became world champion, I was getting drunk every day and taking cocaine every week.' - Fury
  • 'We arrive at this moment; is it too late? Is it f*** too late? It's the icing on the cake, and may the best man win. Let's go out swinging.' - Fury
  • 'I know in pubs people have had proper fights about who is going to win between me and Tyson, I know family members have fallen out. And I know we are going to inspire the next generation.' - Joshua
  • 'You have this guy carved out of stone like an Olympian made of marble, but every time he gets cracked on the jaw, he falls over.' - Fury
  • 'Behind the scenes, you have been crying like little girls. You have tried everything to get out of this fight; there is no more running.' - Fury
Quelle:
 
Verabschiedet sich Turki Alalshikh?
El Sheikhy hat definitiv eine Gehirnerkrankung. Soweit ist das glaube ich klar. Vor ein paar Monaten ließ Turky schon wissen das seine Krankheit ihm die Erinnerung nehmen wird. Woran er genau leidet ist nicht bekannt. Man kann nur darüber nur spekulieren. Vielleicht ist es Alzheimer oder vielleicht hat er einen unheilbarer Tumor?
 
Obwohl der Kampf ungefähr 8 Jahre zu spät kommt und sowohl Fury als auch Joshua sich bereits deutlich auf dem absteigenden Ast befinden, hat diese Auseinandersetzung nach wie vor einen hohen sportlichen Mehrwert.

Am naheliegensten wäre wohl die Annahme, dass Fury aus folgenden Gründen gewinnt:
  1. Seine Körpergröße, seine - zumindest in früheren Kämpfen - überlegene Kondition und seine unorthodoxe Art zu boxen sind stilistisch sehr unbequem für den eher statisch und orthodox boxenden Joshua.
  2. Durch sein besseres boxerisches Fundament sollte Fury schwindende Athletik und Geschwindigkeit besser kompensieren können als Joshua und somit im boxerischen Sinne langsamer altern.
  3. Die letzten zwei Kämpfe von Joshua waren wenig überzeugend. Ich finde es nicht ganz so schlimm, dass Joshua Paul erst nach sechs Runden ausknocken konnte, weil es auch unübersehbar Pauls einziges Ziel in dem Kampf war, nicht ausgeknockt zu werden. Aber Joshuas Defensivschwäche und nachlassende Schlagresistenz waren gegen Prenga schon sehr auffällig. Viele Schläge von Prenga - zum Beispiel der Uppercut ganz zu Beginn - sahen gar nicht mal so hart aus und haben Joshua trotzdem ordentlich durchgerüttelt. Außerdem kassierte Joshua gegen Prenga nahezu eine exakte Kopie des Kinntreffers aus der ersten Runde gegen Dubois, was dafür spricht, dass er sich diese riskante Angewohnheit, bei einem angeflogenen Schlag einfach nur den Oberkörper zurück zu lehnen, anstatt einen Schritt nach hinten rauszugehen, nicht abtrainiert hat.

Dennoch glaube ich, dass Joshua realistische Siegchancen hat und sehe ihn aktuell aus folgenden Gründen sogar durch einen KO gewinnen:
  1. Während Fury so langsam auf die 40 zumarschiert und seit einem Jahrzehnt regelmäßig Raubbau am eigenen Körper praktiziert, steht Joshua durch lebenslange Trainingsdisziplin und immerhin zwei Lebensjahre weniger auf dem Buckel zumindest körperlich noch voll im Saft.
  2. Dieser Punkt ist reine Spekulation ohne jeden Anspruch auf inhaltliche Korrektheit, aber ich könnte mir vorstellen, dass Joshua auch mentale Vorteile in diesem Kampf hat. Furys öffentliches Auftreten empfinde ich seit vielen Jahren als selbstgefällig und sich selbst gegenüber unkritisch. Gleichzeitig vermute ich, dass er auch in seinem Trainingsumfeld nur wenig Kritik zulässt, was sich irgendwann durch Stagnation im Training rächen kann. Seinen knappen und sehr glücklichen Punktsieg gegen Ngannou hat er als selbstverständlich hingenommen, obwohl man hier genau genommen fragen müsste, warum der Ringrichter ihm nicht mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Punkte für den - aus meiner Sicht absichtlichen - Ellenbogenschlag abgezogen hat. Gleichzeitig beschwert er sich lautstark über seine völlig verdienten Niederlagen gegen Usyk, obwohl er signifkante Größen- und Gewichtsvorteile hatte. Das alles wirkt auf mich wie ein Schutzmechanismus für das eigene Ego und weniger wie sinnvolle Reflexion der eigenen Kämpfe. Im Gegensatz dazu übernimmt Joshua nicht nur sportliche Verantwortung für seine Niederlagen, sondern scheint sich sogar als eine Art lebenslanger Student des Boxens zu sehen, was seine aktuelle Kooperation mit seinem Bezwinger Usyk zeigt. Dieses Mindset, auch bei bereits fortgeschrittener Karriere für Kritik offen zu sein, neue Dinge lernen zu wollen und neue Trainingsmethoden ausprobieren zu wollen, könnte einen entscheidenden erfrischenden Effekt auf Joshuas Leistung haben.
  3. Im Rematch gegen Usyk war zum ersten mal deutlich erkennbar, dass Furys Kondition so langsam schwindet. Er war zwar die vollen zwölf Runden konkurrenzfähig, aber er hat zu keinem Zeitpunkt so stark aufs Gaspedal gedrückt, wie es nötig gewesen wäre, um Usyk die Runden zu klauen.
  4. Selbst in seiner Prime war Fury defensiv immer wieder sehr nachlässig. In den drei Kämpfen gegen Wilder war er insgesamt vier Mal am Boden, gegen Ngannou und Usyk ebenfalls jeweils einmal. Sogar Makhmudov und Wach konnten zuletzt vereinzelte harte Treffer gegen Fury landen. Rein statistisch gesehen wäre es fast schon überraschend, wenn Joshua nicht irgendwann mal voll durchkommt. Wilder mag zwar die bessere rechte Gerade gehabt haben als Joshua, aber wenn man die durchschnittliche Schlagkraft pro Schlagart (Jab, linker Haken, Uppercut, rechte Gerade) betrachtet, ist Joshua für mich der bessere Puncher und vor allem auch der bessere Finisher als Wilder.
 
Fury hat in jüngerer Vergangenheit selbst gegen drittklassige Leute enttäuscht. Makhmudov hätte er ausknocken müssen, Ngannou war ein schlechter Witz. Ob man extra nach Thailand fliegen muss um einen abgehalfterten Wach zu vermöbeln?

Joshua ist eine Wunderkruke. Mal souveräner als man denkt, anderentags zu schwach, um die eigentlichen Erwartungen zu erfüllen. In fast jeder Runde am Boden gegen Dubois, nachdem er einem Ngannou gezeigt hat was Boxen bedeutet?

Wenn ich wetten sollte, dann dass Fury am Ende klar gewinnt, trotz Bodenbesuches, von dem er sich sehr rechtzeitig wieder erholen wird.
 
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Fury hat in jüngerer Vergangenheit selbst gegen drittklassige Leute enttäuscht. Makhmudov hätte er ausknocken müssen, Ngannou war ein schlechter Witz. Ob man extra nach Thailand fliegen muss um einen abgehalfterten Wach zu vermöbeln?
Fury wird sich auf Joshua und dessen Puncherqualitäten gut einstellen. Vermutlich wird er auch eine ganz andere Motivation mitbringen, als gegen die letzten schwachen Gegner, so würde ich ihn zumindest einschätzen. Ob es dann reicht für ihn? Für mich ist das ein 50-50 Fight. Wenn ich wetten müsste, würde ich mein Geld aber auf Fury setzen.
 
Das Problem ist, dass Joshua mental so neben der Spur ist, dass man eigentlich nicht sehenden Auges auf ihn setzen kann. Egal gegen wen. Vom eigentlichen Leistungsvermögen hätte prime Joshua immer das Rüstzeug gehabt, Fury ausknocken zu können. Nach dem Autounfall ist davon aber gar nichts mehr übrig, er vergisst mitten im Boxkampf, dass er in einem Boxkampf ist.
 
"****** drauf" - Joshua verzichtet für Fury-Fight offenbar auf Millionensumme!
DAZN

DAZN
Veröffentlicht von Alexander Hagl
2, Okt
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Matchroom Boxing
Es kommt wirklich zur “Battle of Britain” in Großbritannien zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury. Dafür nahm AJ sogar einen Verlust einer Millionensumme in Kauf.
Lange haben sich die Parteien um den Austragungsort des Boxkampfes zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua gezofft. Letztendlich findet die “Battle of Britain” nun doch in Großbritannien statt - auch weil AJ offenbar auf eine Millionensumme verzichtete.
Das behauptet zumindest sein Promoter Eddie Hearn. Er und Joshua hatten auf eine Austragung in Großbritannien bestanden und den von übertragenen Sender Netflix sowie vom saudischen Boxfunktionär Turki Alalshikh favorisierten Madison Square Garden in New York in den USA abgelehnt.

"Die Leute fingen an zu sagen: 'Bitte bringt den Kampf nach Großbritannien', und AJ spürte das zunehmend", sagte Hearn am Rande der ersten Pressekonferenz im Vorfeld des Kampfes in London: "Um den Kampf in Großbritannien zu behalten, muss er ein achtstelliges Angebot ablehnen. AJ kam zu mir und sagte: 'Was auch immer du denkst', und ich meinte: 'Nein, nein, nein, es ist dein Geld. Ich kann diese Entscheidung nicht für dich treffen'", verriet Hearn.

Joshua machte sich demnach Gedanken darüber. "Er fragte mich, was ich denn denke, was er tun solle, und ich sagte ihm, dass der Kampf meiner Meinung nach in Großbritannien stattfinden sollte, weil es für ihn von Vorteil ist, diesen Kampf in Großbritannien zu bestreiten – aber es geht um eine Menge Geld. Und er meinte: '****** drauf, wir machen es in Großbritannien'", erklärte Hearn.


Fury vs. Joshua: "Ich wollte den Kampf in Wembley"​

Der hatte ohnehin auf die Einhaltung der Vorverträge und auf eine Austragung in England gepocht. Das anvisierte Wembley Stadium wurde es dann nicht. Am Ende entschied man sich für das Principality Stadium im walisischen Wales.

In der Nacht von Freitag, den 11. Dezember, auf Samstag, den 12. Dezember sollen dort gegen 2 Uhr die Fäuste fliegen. "Ich wollte den Kampf in Wembley – sagen Sie das dem Bürgermeister. Sagen Sie es Dua Lipa. Ich wusste von Anfang an, dass London mir das Stadion nicht bis 2 Uhr morgens zur Verfügung stellen würde", begründete Turki Alalshikh, Vorsitzender der saudi-arabischen Behörde für Unterhaltung, die Wahl.

"Letztendlich hat Wales geliefert, und das liegt immer noch im Vereinigten Königreich", erklärte er. Ihm zufolge habe die Verlegung des Kampfes von New York nach Großbritannien 53 Millionen Pfund gekostet.
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