• Aufgrund der aktuellen Zustände im Non-Sports haben wir den Bereich vorübergehend geschlossen, während wir uns über die zukünftige Ausrichtung des Bereichs beraten. Die Administration

Umgangston im Forum


Google/KI hat mir vorher noch das hier gesagt:

XenForo does not have a built-in native setting to disable reactions for a specific subforum (node) or thread type; permissions in XenForo are generally global, user-level, or applied across all nodes rather than granularly per individual subforum.

liar-anakin.gif
 
Off Topic on


Original-Zitat des Veranstalters?
Habe das hier gefunden:

Das Schwimmbecken vor der Volksbühne

"Die Volksbühne hat ein Problem. Und sie duckt sich weg. Am Freitag soll der temporäre Pool vor dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz von 12 bis 18 Uhr allein für Schwarze Menschen geöffnet sein. Auf der Website des Theaters hieß es: „In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für Schwarze Communitys geöffnet.“ Das sogenannte Volksbad hat gewöhnlich von 12 bis 20 Uhr Betrieb.

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/art...schwarze-community-sorgt-fuer-streit-10284856


Am Freitag sollte allerdings eine Veranstaltung ausschließlich für „Schwarze Communitys“ stattfinden, wie es in einem Eintrag auf der Webseite des Volksbads hieß.

Quelle:


Chronologisch Abfolge gemäss Ki:

Hier ist die genaue, chronologische Gegenüberstellung, wie die Berliner Volksbühne den Text auf ihrer offiziellen Homepage im August 2026 schrittweise verändert hat.
Der Text durchlief innerhalb weniger Tage drei verschiedene Phasen: von der ursprünglichen Ankündigung über die redaktionelle Entschärfung bis hin zur endgültigen Absage.



1. Die Ur-Fassung (Veröffentlicht bis Dienstagmittag)
In dieser Version stand die umstrittene Formulierung im Online-Spielplan. Der Fokus lag hier ganz klar auf der ethnischen Identität als Zugangskriterium:

Der Text auf der Homepage:
„In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für Schwarze Communities geöffnet. Wir bitten, diese kollektive Selbstbezeichnung und die damit verbundenen Räume zu respektieren.“



2. Die korrigierte Fassung (Geändert am Dienstagnachmittag)
Nachdem die ersten Medienberichte erschienen und die Kritik im Netz anschwoll, reagierte die Onlineredaktion des Theaters. Der direkte Bezug auf die Hautfarbe („Schwarze Communities“) wurde aus dem Hauptsatz gestrichen und durch den Namen des Partnervereins ersetzt. Die Formulierung wirkte dadurch wie eine normale, geschlossene Vereinsbuchung:

Der Text auf der Homepage:
„In diesem Zeitraum ist das Volksbad für eine geschlossene Veranstaltung von EOTO e.V. reserviert. Wir bitten, diesen geschlossenen Raum zu respektieren.“
Zusatz in der detaillierten Projektbeschreibung:
„In Kooperation mit EOTO e.V. (Each One Teach One) wollen wir einen Safe Space für Schwarze Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, schaffen.“



3. Die finale Absage-Fassung (Veröffentlicht ab Donnerstag)
Da die Textänderung am Dienstag die Gemüter nicht beruhigen konnte und die Sicherheitslage wegen massiver rassistischer Drohungen und angekündigter Proteste eskalierte, wurde die Veranstaltung komplett gestrichen. Der Text auf der Homepage wurde durch eine offizielle Schadensbegrenzung und Absageerklärung ersetzt:

Der Text auf der Homepage:
„Die für Freitag, den 14. August, von 12:00 bis 18:00 Uhr im Volksbad angekündigte Kooperationsveranstaltung mit EOTO e.V. muss leider abgesagt werden. Aufgrund massiver rassistischer Hetze und konkreter Bedrohungsszenarien im Netz und per Mail können wir die physische und psychische Sicherheit der Teilnehmenden, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, vor Ort nicht garantieren. Das Volksbad bleibt in diesem Zeitraum für die Öffentlichkeit geschlossen.“
Off Topic off
 
Zum Thema Likes:
Ich verstehe grundsätzlich die Kritik, sehe es aber auch eher so, dass hier ein nützliches Tool von einzelnen Nutzern problematisiert wird.

Ich persönlich nutze Likes natürlich selbst, um Zustimmung zu äußern. Manchmal bezieht sich das auf gesamte Beiträge, manchmal nur auf bestimmte Teile.
Ich mache da keinen Unterschied von wem der Beitrag ist und es ist für mich auch zweitrangig, wer meine Beiträge "liket".

Ja, dadurch poste ich seltener, aber oft hätte ich auch nur wenig mehr als Zustimmung beizutragen.

Ich finde es hilfreich, für eine Einschätzung, wie die Stimmungslage bei einem bestimmten Thema ist.
Wenn ein kontroverser Beitrag von einem einordneten, sachlichen Widerspruch beantwortet/widerlegt wird und dieser viele Likes hat, sieht man sofort, wie die Mehrheit der aktiven Nutzer:innen das Thema einordnet. Das verhindert mMn weitere Beiträge mit empörtem Widerspruch, die dann oft eine emotionale Debatte ohne viel Inhalt nach sich ziehen. Diese sind Gift für die Debatte im Non-Sports, bereits jetzt. Ich fürchte das würde sich deutlich verstärken, wenn man das Gefühl hat, ein provokanter, unfundierter Beitrag stehe gleichwertig neben einer sachlichen Einordnung bzw. einem widerlegenden Beitrag. Das ist für mich vergleichbar mit der Rolle der AfD in Talkshows. Da findet die Partei schon lange statt und ihre Positionen werden dadurch normalisiert, dass sie vermeintlich gleichwertig neben Vertreter:innen des demokratischen Spektrums verbreitet werden.
Ich persönlich würde selbst den Drang empfinden Widrrspruch durch einen Beitrag zu wiederholen, ohne viel zusätzlichen Inhalt, wenn ich das Gefühl hätte, sonst könnte der Eindruck entstehen, gewisse Beiträge seien gleichwertig bzw. erhielten gleich viel Zuspruch.

Zudem sind Likes für mich aktuell schon ein Hilfsmittel der Nutzung des Non-Sports. Emotionale, provokante Beiträge, vor allem aber unsachliche, persönliche Grabenkämpfe erhalten signifikant weniger bis gar keine Likes. Beiträge, die in einem solchen Umfeld sachlich einordnen und inhaltlich einordnen erhalten überproportional viele Likes.
Entgleitet eine Diskussion, zu einem Thema das mich interessiert, ins Persönliche und unsachliche, überspringe ich häufig (seitenweise) Beiträge bis zum nächsten Beitrag mit wenigstens einigen Likes. Andererseits würde ich wahrscheinlich ganz aussteigen, wenn ich wüsste, ich muss 20 mal Kleinkrieg lesen, um einmal sinnvolles zu finden.
 
Das erinnert mich an diverse Diskussionen, wo Symptome mit Ursachen verwechselt werden. Glaubt ihr ernsthaft Änderungen bei den Likes, Mindest-Postlängen o.ä. würde etwas an der Situation verbessern? Eine Abschaffung oder Anonymisierung der Likes würde mMn sogar ziemlich klar dazu führen, dass noch wilder mit noch mehr Einzeilern diskutiert werden würde, weil man seine Zustimmung eben nicht durch einen Klick geben kann. Viel mehr wäre vielleicht sogar noch ein Dislike-Button zielführend, damit auf einen provokanten Post nicht 10 Nachrichten folgen, die den Troll füttern (ja, ich schließe mich da auch mit ein, manchmal juckt es zu sehr in den Fingern). Und nach 10 Dislikes wird der Post am besten automatisch ausgeblendet und nur auf Klick des Lesers wieder sichtbar oder so ähnlich.

Aber das alles wird nichts daran ändern, dass die veränderte Diskussionskultur nunmal auch hier ankommt. Es ist noch lange nicht so schlimm wie auf fu..... Facebook o.ä., aber wieso sollte das Forum davon verschont bleiben? Die Grenzen des Sagbaren sind in der Gesellschaft dauerhaft wieder rückwärtsgewandt verschoben, man kann überall mit ganz wilden Takes reinplatzen, die keiner Meinung entsprechen, sondern klar widerlegbar sind, aber wen interessiert das schon, wenn Heinz Müller es in der Realität ja auch besser weiß als Wissenschaftler, Juristen o.ä. Gelehrte? Die Opferrolle folgt natürlich sofort, wenn man stumpfen Unsinn verbreitet hat und entsprechende Reaktionen bekommt, mit "Mimimi, ihr wollt ja gar keine sachlichen Diskussionen".
 
Off Topic on



Habe das hier gefunden:

Das Schwimmbecken vor der Volksbühne

"Die Volksbühne hat ein Problem. Und sie duckt sich weg. Am Freitag soll der temporäre Pool vor dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz von 12 bis 18 Uhr allein für Schwarze Menschen geöffnet sein. Auf der Website des Theaters hieß es: „In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für Schwarze Communitys geöffnet.“ Das sogenannte Volksbad hat gewöhnlich von 12 bis 20 Uhr Betrieb.

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/art...schwarze-community-sorgt-fuer-streit-10284856


Am Freitag sollte allerdings eine Veranstaltung ausschließlich für „Schwarze Communitys“ stattfinden, wie es in einem Eintrag auf der Webseite des Volksbads hieß.

Quelle:


Chronologisch Abfolge gemäss Ki:

Hier ist die genaue, chronologische Gegenüberstellung, wie die Berliner Volksbühne den Text auf ihrer offiziellen Homepage im August 2026 schrittweise verändert hat.
Der Text durchlief innerhalb weniger Tage drei verschiedene Phasen: von der ursprünglichen Ankündigung über die redaktionelle Entschärfung bis hin zur endgültigen Absage.



1. Die Ur-Fassung (Veröffentlicht bis Dienstagmittag)
In dieser Version stand die umstrittene Formulierung im Online-Spielplan. Der Fokus lag hier ganz klar auf der ethnischen Identität als Zugangskriterium:





2. Die korrigierte Fassung (Geändert am Dienstagnachmittag)
Nachdem die ersten Medienberichte erschienen und die Kritik im Netz anschwoll, reagierte die Onlineredaktion des Theaters. Der direkte Bezug auf die Hautfarbe („Schwarze Communities“) wurde aus dem Hauptsatz gestrichen und durch den Namen des Partnervereins ersetzt. Die Formulierung wirkte dadurch wie eine normale, geschlossene Vereinsbuchung:





3. Die finale Absage-Fassung (Veröffentlicht ab Donnerstag)
Da die Textänderung am Dienstag die Gemüter nicht beruhigen konnte und die Sicherheitslage wegen massiver rassistischer Drohungen und angekündigter Proteste eskalierte, wurde die Veranstaltung komplett gestrichen. Der Text auf der Homepage wurde durch eine offizielle Schadensbegrenzung und Absageerklärung ersetzt:


Off Topic off

Keine Ahnung, was exakt Du damit sagen möchtest, aber ich würde meinen Pool im Garten jetzt nicht unbedingt als Schwimmbad bezeichnen, und allein aus technischen Gründen dürfen da nicht unbegrenzt Leute rein. Wenn ich den jetzt an einen gemeinnützigen Verein für 0 Euro verpachte, dürfen da halt auch dann gegebenenfalls nur die Vereinsmitglieder drin plantschen. Alternative dazu wäre ausschließlich: Es plantscht niemand! Wer plantschen will, darf auch weiterhin öffentliche Schwimmbäder nutzen, aber halt nicht meinen Pool.
Aber wenn man natürlich wie die AfD darauf setzen kann, dass die meisten Sympathisanten halt nicht gerade die cleversten Mitbürger sind, dann kann man einen vermeintlichen Skandal daraus basteln, bei dem sich ein paar Leute als Opfer irgendeiner eingebildeten Ausgrenzung verkaufen dürfen. Herzlichen Glückwunsch Young Kaelin ... Steigbügelhalter für Neonazis gibt es halt auch noch nicht genug.

Und falls es noch eines Beispiels benötigte, warum die Diskussionen im Non-Sports ausarten: Jemand fühlt sich dazu berufen, für Rassisten Stimmung zu machen, was per se den Nutzungsbedingungen dieses Forums widerspricht, stellt sich dann über mehrere Seiten "doof", und wundert sich am Ende, warum die Mods die Nutzungsbedingungen dann auch umsetzen. Und auch wenn es für einige Kandidaten sehr schwer zu verstehen ist: Es bedarf keinerlei linker Verschwörung, um eine Mehrheit dafür zu finden, Rassisten und Nazis doof zu finden.

Und weil das offensichlich einige nicht gelesen und verstanden haben:
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Also Matt & Co., falls Euch das nicht gefällt, bitte doch einfach in einem anderen Forum anmelden. Vielleicht dürft Ihr da unbescholten plantschen!
 
Also Matt & Co., falls Euch das nicht gefällt, bitte doch einfach in einem anderen Forum anmelden. Vielleicht dürft Ihr da unbescholten plantschen!

Hast du auch eine eigene Meinung zu den Vorgängen, auf die du Bezug nimmst? Oder bleibt es bei der Zitation der AGB und dem Standard-Geschwafel von "Steigbügelhaltern für Nazis"?

Was für ein Bullshit / Gehirnakrobatik.

Vielleicht tut dir auch eine Forumspause gut?
 
ja die posts von melde @Matt sind es doch auch, feige wie er ist "markiert" er mal wieder user die überhaupt nicht an der diksussion beteiligt sind und die schon seit monaten nicht mehr teil des non sports sind. garniert mit dem üblichen rumgeheule der stramm rechten jammertitten, dass man doch gar nicht rechts ist. immer das gleiche.
 
Eigentlich ist das Thema hier ja völlig fehl am Platz, aber ich versuche dennoch den Dreh zum eigentlichen Thema hinzubekommen, weil es dann doch ein gutes Beispiel für den Umgangston im Forum bzw. Non-Sports ist.

Hier wird ein Sachverhalt derart auf ein rassistisches, rechtes Narrativ verkürzt wiedergegeben und damit werden natürlich entsprechende Reaktionen provoziert. Letztendlich wird sich dann darauf zurückgezogen "Naja, der Satz (Schwimmbad nur für Schwarze) ist in dem Kontext öffentlich gefallen, also keine Lüge ihn wiederzugeben."
Die Fakten bzw. der Kontext sind den Verbreitern dieses Narrativs im Forum umgehend deutlich gemacht worden. Damit hätte sich das Thema eigentlich schnell erledigt haben können. Dass es nicht so war, sondern zu Seiten voller Scheindiskussionen geführt hat, zeigt die Motivation dahinter.

Fakten:
- das "Schwimmbad" war ein temporär installiertes Becken vor einem Berliner Theater, also kein reguläres öffentliches Freibad
- der Eintritt war für alle Menschen frei, nach Anmeldung für einen Zeitslot
- manche Zeiten wurden für künstlerische Darbietungen reserviert
- über den gesamten Zeitraum wurden bestimmte Zeiten exklusiv für Vereine bereitgestellt
- einer dieser Vereine (EOTO) richtet seine Arbeit exklusiv auf Schwarze Menschen aus (bspw. Betreuung nach rassistischen Übergriffen)
- dieser Zeitslot für diesen Verein wurde, anders als alle anderen exklusiven Zeiten für andere Vereine und Darbietungen, politisch bzw. rassistisch ausgeschlachtet

Ich habe das damals im Forum nur überflogen (siehe mein vorheriger Beitrag hier), meine mich aber zu erinnern, dass schlussendlich durch die Moderation ein Schlussstrich gezogen wurde.
Dass hier auf dem selben Weg nun erneut zu zündeln versucht wird, zeigt, dass es manchen eben nur darum geht. Umso wichtiger ist die Gegenrede (sachlich, wobei ich bei der offensichtlichen Motivation der Provokateure auch die Wut verstehe) und eine Moderation, die eher strenger als nachsichtiger ist. Diese muss dann natürlich auch entsprechend von allen Seiten akzeptiert und respektiert werden, um ihre Arbeit nicht zu behindern und der Freiwilligkeit und dem "Ehrenamt" Rechnung zu tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist der Nachweis, dass

@Matt s

dass ein Schwimmbad "exklusiv für schwarze Communitys" die Türen öffnet

nicht einfach als



abgetan werden kann.

Man würde denken, dass dies anhand des präsentierten Materials nicht sonderlich schwierig zu erkennen sei.....

Bestimmt wird der entsprechende User sich hier noch entschuldigen, dass er vorschnell mit "Lüge" vorgeprescht ist.

So wie der edle User und feine Charakter, der hier Lügen verbreitet hat bez. meiner Beiträge zu politischen Botschaften auf Festivals vor einigen Monaten.
 
Ich habe ein Like gegeben ... :devilish:

Aber das alles wird nichts daran ändern, dass die veränderte Diskussionskultur nunmal auch hier ankommt.

Hier sollte aber auch mal betont werden, dass es schon immer eine Gruppe von Leute gab, die glaubte, dass das Verbreiten von rechtsextremem Gedankengut ohne jedwede Widerrede zugelassen werden sollte, weil sonst die "Diskussionskultur" darunter leiden würde. Das war auch hier im Forum der Fall. Man erinnere sich da nur an wirr, der als Moderator gerne erklärte, dass das eigentliche Problem gar nicht die hingerotzten rechtsextremen Meinungen seien, sondern die pöhsen vermeintlichen Linken hier im Forum nur daran interessiert sind, die Meinungsfreiheit einzuschränken, wenn sie diesen Ansichten widersprachen. Den Vogel hatte aber wohl Roberts abgeschossen, als er felsenfest behauptete, dass es hier linke Verschwörer geben würde, die sich im Hintergrund abstimmen würden, um gezielt rechtsextreme Meinungen zu attackieren, allein nur deshalb, weil man einzelne Nutzer nicht leiden könne (oder so ähnlich). Aber vielleicht gab es das ja auch, und ich war nur nicht eingeladen ... :confuse:

Aus meiner Sicht leidet die Diskussionskultur in erster Linie darunter, dass es Leute gibt, die gar nicht an einer redlichen Diskussion interessiert sind, sondern allenfalls ihre persönliche Meinung unwidersprochen von sich geben wollen. Wenn man sich dann die Mühe macht, auf die Punkte einzugehen, dann passiert es in der Regel, dass sie sich an irgendeiner Formulierung aufhängen, und ganz empört darüber sind, dass sie angeblich persönlich beleidigt wurden. Normalerweise schreien dabei die am lautesten, die zwar gerne gegen andere austeilen (besonders beliebt sind dabei irgendwelche mehr oder weniger bekannte "Promis" oder Politiker mit eher progressiven Einstellungen), aber selbst nicht einstecken können. Hinzukommen diejenigen, die wahrscheinlich irgendwelche Aussagen aus ihrem privaten oder allgemeinen social media Umfeld nehmen, und sie verallgemeinert auf die Nutzer in diesem Forum projizieren. Wenn man dann konkret nachfragt, welcher Nutzer hier derartige Aussagen getätigt habe, kommt meist ... nichts ... Letzteres ist aus meiner Sicht etwas geschuldet, was sich wahrscheinlich tatsächlich noch über die Zeit verstärkt hat: nicht zugeben wollen, dass man daneben gelegen hat.

Einerseits ist das sicherlich eine Folge grundsätzlich in der Gesellschaft verschobener Diskussionskultur, aber ich kann mir für dieses Forum auch vorstellen, dass es mit einem gewissen Nachwuchsproblem erklärbar ist. Viele Debatten wurden schon häufiger geführt, und meist verrennt man sich in die gleichen "Kleinigkeiten" mit denselben Usern. Ich sehe das bei mir selbst auch. Klar, ich kann mir dafür auf die Schulter klopfen, schon vor 20+ Jahre irgendwo im Forum geschrieben zu haben, dass der Klimawandel ein riesiges Problem werden wird. Aber das liefert auch keinen Mehrwert in einer Diskussion. Dazu kommt, dass ich teilweise auch einfach nur noch den Kopf schütteln kann, wenn ich sehe, wie Errungenschaften der freiheitlichen Demokratie mit Füßen getreten werden. Wenn ich als ehemaliger DDR-Bürger sehen muss, wie AfD-Anhänger davon faseln, dass es früher in der DDR oder im heutigen Russland mehr Freiheit gegeben hat bzw. geben würde, und das nicht von den wenigen 60+ Leuten kommt, die von den politischen Verhältnissen in der DDR machttechnisch profitierten, sondern von U40, die schlichtweg von den Bauernfängern hinters Licht geführt werden, damit diese ihre rechtsextremen Vorstellungen umsetzen und nebenbei noch ihren eigenen Familienclan versorgen können, dann fällt mir dazu dann auch nicht mehr als ein Like für ein Meme ein.

Ich habe jetzt nicht genau mitbekommen, was exakt die Schliessung des Bereichs verursachte. Grob darüber geschaut, sieht es für mich halt aus "wie immer", aber vielleicht kann man tatsächlich via Mindestlänge von Postings, und Einschränkung von Twitter-Links mit Einzeiler zumindest die Lesbarkeit von Threads erhöhen. Likes fand ich bei der Einführung "doof", aber besser als (y) sind sie dann auch irgendwie. Vielleicht muss man bei Likes eine Begründung angeben, bevor sie akzeptiert werden? No idea ... glaube, es hilft der Diskussionskultur mehr, wenn jeder, bevor er postet, sich das noch mal durchliest, was er da geschrieben hat, und gegebenfalls davon ausgeht, dass das ganz grober Unsinn sein kann, und ein anderer Forennutzer das auch herausstellen wird.

Wäre halt schade, wenn es dauerhaft zu wäre. Woher soll ich sonst solche Ideen nehmen, bei einer kurzen Fahrt mit den Schwiegereltern mal verschiedene Varianten des Bremsen auszutesten, um zu schauen, ob und bei welcher Einstellung jetzt genau, der Motor im Rollen schon ausgeht, außer aus dem Non-Sports Auto-Thread? Jetzt, wo offen linksextreme Menschen ja BMW fahren dürfen, wäre es schon spannend zu sehen, wo da die Reise hingeht. :D
 
Es ist der Nachweis, dass

@Matt s

dass ein Schwimmbad "exklusiv für schwarze Communitys" die Türen öffnet

nicht einfach als



abgetan werden kann.

Man würde denken, dass dies anhand des präsentierten Materials nicht sonderlich schwierig zu erkennen sei.....

Ein Pool ist kein Schwimmbad. Und ja, derartige Nuancen sollte man erkennen können, das ist nicht so schwierig. Und da Matt darüber ausführlich aufgeklärt wurde, dass es sich eben mitnichten beim "Volksbad" um ein Schwimmbad handelte, sondern um einen temporär aufgestellten Pool, der diversen Vereinen zur Verfügung gestellt wurde (siehe Deine Links), können wir, nachdem er das nach Monaten hier wieder auffrischen musste, getrost von "Lüge" sprechen. ;)
 
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Keine Ahnung, was exakt Du damit sagen möchtest, aber ich würde meinen Pool im Garten jetzt nicht unbedingt als Schwimmbad bezeichnen, und allein aus technischen Gründen dürfen da nicht unbegrenzt Leute rein. Wenn ich den jetzt an einen gemeinnützigen Verein für 0 Euro verpachte, dürfen da halt auch dann gegebenenfalls nur die Vereinsmitglieder drin plantschen. Alternative dazu wäre ausschließlich: Es plantscht niemand! Wer plantschen will, darf auch weiterhin öffentliche Schwimmbäder nutzen, aber halt nicht meinen Pool.
Aber wenn man natürlich wie die AfD darauf setzen kann, dass die meisten Sympathisanten halt nicht gerade die cleversten Mitbürger sind, dann kann man einen vermeintlichen Skandal daraus basteln, bei dem sich ein paar Leute als Opfer irgendeiner eingebildeten Ausgrenzung verkaufen dürfen. Herzlichen Glückwunsch Young Kaelin ... Steigbügelhalter für Neonazis gibt es halt auch noch nicht genug.

Keine Ahnung, warum Du jetzt @Young Kaelin🥊 jetzt hier derart beleidigen musst, er hat lediglich ein paar Fakten wiedergegeben, auch wenn Dir der Kontext des Beitrages nicht passt. Dein zur Begründung bemühter Vergleich hinkt: Das Volksbad wurde von der Volksbühne ausdrücklich als ein temporäres öffentliches Schwimmbad betrieben, mit dem eine politisches Zeichen gegen den Verfall der öffentlichen Inftrastruktur gesetzt werden sollte. Da es als kostenfreies Angebot aus dem Haushalt der Volksbühne bestritten wurde, war es aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das hat kaum etwas mit "Deinem Pool im Garten" zu tun. Eine solche politische und aus öffentlichen Mitteln finanzierte Aktion muss sich dann auch einer kritischen Betrachtung und Diskussion stellen, wenn diese nicht sogar bezweckt ist.

Die Aufregung von rechts war natürlich daneben. Auch eine öffentliche Einrichtung darf gemeinnützigen Vereinen exklusive Zugänge einräumen und natürlich auch Schutzräume für Minderheiten schaffen (Frauensauna), wenn dies sachlich gerechtfertigt ist. Über die sachliche Rechtfertigung darf man sich dann aber ebenso natürlich streiten, wenn es sich um ein öffentliches Gut handelt, das aus öffentlichen Mitteln finanziert ist. Die Kritik von rechts war in diesem Sinne von der Volksbühne sicherlich einkalkuliert, wenn nicht sogar bezweckt. Als politische Aktion dürfte die Veranstaltung dann auch ihren Zweck erreicht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich ist das Thema hier ja völlig fehl am Platz, aber ich versuche dennoch den Dreh zum eigentlichen Thema hinzubekommen, weil es dann doch ein gutes Beispiel für den Umgangston im Forum bzw. Non-Sports ist.

Hier wird ein Sachverhalt derart auf ein rassistisches, rechtes Narrativ verkürzt wiedergegeben und damit werden natürlich entsprechende Reaktionen provoziert. Letztendlich wird sich dann darauf zurückgezogen "Naja, der Satz (Schwimmbad nur für Schwarze) ist in dem Kontext öffentlich gefallen, also keine Lüge ihn wiederzugeben."
Die Fakten bzw. der Kontext sind den Verbreitern dieses Narrativs im Forum umgehend deutlich gemacht worden. Damit hätte sich das Thema eigentlich schnell erledigt haben können. Dass es nicht so war, sondern zu Seiten voller Scheindiskussionen geführt hat, zeigt die Motivation dahinter.

Fakten:
- das "Schwimmbad" war ein temporär installiertes Becken vor einem Berliner Theater, also kein reguläres öffentliches Freibad
- der Eintritt war für alle Menschen frei, nach Anmeldung für einen Zeitslot
- manche Zeiten wurden für künstlerische Darbietungen reserviert
- über den gesamten Zeitraum wurden bestimmte Zeiten exklusiv für Vereine bereitgestellt
- einer dieser Vereine (EOTO) richtet seine Arbeit exklusiv auf Schwarze Menschen aus (bspw. Betreuung nach rassistischen Übergriffen)
- dieser Zeitslot für diesen Verein wurde, anders als alle anderen exklusiven Zeiten für andere Vereine und Darbietungen, politisch bzw. rassistisch ausgeschlachtet

Ich habe das damals im Forum nur überflogen (siehe mein vorheriger Beitrag hier), meine mich aber zu erinnern, dass schlussendlich durch die Moderation ein Schlussstrich gezogen wurde.
Dass hier auf dem selben Weg nun erneut zu zündeln versucht wird, zeigt, dass es manchen eben nur darum geht. Umso wichtiger ist die Gegenrede (sachlich, wobei ich bei der offensichtlichen Motivation der Provokateure auch die Wut verstehe) und eine Moderation, die eher strenger als nachsichtiger ist. Diese muss dann natürlich auch entsprechend von allen Seiten akzeptiert und respektiert werden, um ihre Arbeit nicht zu behindern und der Freiwilligkeit und dem "Ehrenamt" Rechnung zu tragen.

Man kann anerkennen, dass EOTO einen nachvollziehbaren Zweck verfolgte, und zugleich hinterfragen, ob die exklusive Öffnung angemessen war. Ebenso kann man die Instrumentalisierung des Vorfalls kritisieren, ohne jede sachliche Kritik an der Zugangsbeschränkung abzutun.

Das Volksbad war vielleicht nicht generell für Schwarze Menschen bestimmt. Für einen bestimmten Zeitraum wurde jedoch ausdrücklich eine exklusive Öffnung für „schwarze Communitys“ angekündigt. Diese Tatsache sollte nicht unterschlagen werden. Zugleich sollte man den ursprünglichen Wortlaut nicht unkritisch übernehmen, da die pauschale Kategorie „schwarze Communitys“ Fragen nach Gruppenzuschreibung, Zugangskriterien und möglichem Ausschluss aufwirft.

Dass auch andere Vereine exklusive Zeitslots erhielten, mag ein relevanter Vergleichspunkt sein, ist aber kein Beleg dafür, dass jede Form der Exklusivität gleich zu bewerten ist...

Mir bleibt es weiterhin ein Rätsel, wie man die ursprüngliche Ankündigung nicht kritisch sehen kann.
 
Ein Pool ist kein Schwimmbad. Und ja, derartige Nuancen sollte man erkennen können, das ist nicht so schwierig. Und da Matt darüber ausführlich aufgeklärt wurde, dass es sich eben mitnichten beim "Volksbad" um ein Schwimmbad handelte, sondern um einen temporär aufgestellten Pool, der diversen Vereinen zur Verfügung gestellt wurde (siehe Deine Links), können wir, nachdem er das nach Monaten hier wieder auffrischen musste, getrost von "Lüge" sprechen. ;)

Der Begriff "Pool" führt da nicht weiter: Unabhängig von der Größe wurde es von der Volksbühne jedenfalls als öffentliche Badeeinrichtung ("temporäres öffentliches Freibad") beworben und betrieben. Es war ja auch aus dem regulären Budget der Volksbühne betrieben und damit aus öffentlichen Geldern. Da muss sich die Veranstaltung dann - anders als Dein Pool im Garten - schon der öffentlichen Kritik stellen. Ich bin mir auch sicher, dass das unter anderem das Ziel war, da es sich eigentlich ja um eine politische Aktion handelte. Inhaltlich fand ich die Kritik von rechts völlig daneben.
 
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