Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!

  • Ersteller Ersteller Professor Moriarty
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edit: Kann gut sein, dass es dieses Foto gewesen ist. Jedenfalls kann ich mich an die gelbe Jacke (von Tenzing) noch erinnern.
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Kann die Kritik an Digger nicht teilen.
Wusste nicht worum es geht und wurde im Kino erstens sehr gut unterhalten und zweitens finde ich die Botschaft adäquat umgesetzt. Ist nicht aus einem Guss das Drehbuch, aber was solls.
8,5/10 von mir.
 
Tenzing 9/10

Habe gerade ein absolut bemerkenswertes Stück Kino gesehen. Was hier optisch geboten wird, ist schlichtweg atemberaubend: Die gewaltigen Naturaufnahmen, die tiefen Gesichtslandschaften bestimmter Darsteller/Darstellerinnen und eine ungewohnte, angenehme Farbpalette wissen zu begeistern.

Wer packende Bergsteigergeschichten gepaart mit einer Prise Mystik mag, ist hier goldrichtig, oder wies User @Gladio bereits treffend auf den Punkt gebracht hat: Dieser Film kreiert Fernweh.

Erzählerisch bleibt das Drama erfreulich nah an den historischen Tatsachen. Einzige Wermuttropfen sind ein paar kreative Freiheiten, die mich persönlich gestört haben - wie die historisch nie stattgefundene Begegnung mit Mallory oder die Inszenierung des exakt gemeinsamen Gipfelerreichens. Zudem empfand ich das Casting für Tenzing und Hillary optisch nicht ganz stimmig: beide Hauptdarsteller sehen ihren realen Vorbildern schlicht zu unähnlich und strahlen eine andere Chemie aus.

Rein handwerklich gibts an der Schauspielleistung jedoch absolut nichts auszusetzen. Das Drehbuch ist clever geschrieben und das Spiel mit dem Spannungsbogen pfiffig angelegt.

Fazit: Ein visuell überzeugendes Epos, das man jedem Filmliebhaber bedenkenlos ans Herz legen kann.
 
Interstellar. Zum x. Mal. Knallt mich emotional immer noch weg. Der Soundtrack, die Bilder, Matthew Macconaughey, die Atmosphäre, die Story, es ist alles so absurd gut. Was ein Meisterwerk. Je älter ich werde, desto öfter werden die Augen feucht. Muss wohl ne normale körperliche Verfallsreaktion sein.

Die Atmo ja, aber was für ein Quatschkäse. Swingby an einem schwarzen Loch, das hätte auch zu einer Folge Raumschiff Orion oder Raumschiff Enterprise aus den 1960er Jahren gepasst. Okay, mit diesmal besseren Special Effects.

Inception (ebenfalls Nolan) war stark. Noch stärkere Bilder und Special Effects. Selbst die krude Story (Traum-Manipulation) passte da besser, während ich bei Interstellar beide Male dachte: Warum habe ich bis zum Ende vergeblich darauf gewartet, dass dieses ständig ausschweifend erklärte Konstrukt "Wurmloch" zur Rettung der Menschen einfach ausblieb?
Stattdessen in der 2. Halbzeit lieber Star Wars (die Computer) und Triple Warp am Wurmloch vorbei (unbegrenzter Sauerstoff sowieso).
Irgendwann nahte das Ende des Films und dann Zack-Zack ein Ende, wo der Menschen-Umzug auf einen Jupitermond irgendwie gelungen war wegen der schlauen Tochter. Das war dann halt eben so. Der Papa konnte irgendwie aus der falschen Dimension per Morse-Alphabet zurückfinden (ist dann halt so) und sich danach zur gestrandeten Astronautin (per Wurmloch?) aufmachen.
Was ein Quatschkäse.
Definitiv starke Bilder und Effekte (Weltall, Wasser, Eis & Staub).
Beide Male (Kino und TV) wurde ich geflasht von der Story / den tollen Effekten und beide Male war ich am Ende doch enttäuscht über das Ende und dass ich solange bis zur "Aufklärung" durchgehalten habe.

Inception ist viel besser, ebenfalls mit offenem Ende eines Story-Konstrukts. Da passte es, bei Insterstellar wird etwas kompliziertes vorgestellt und irgendwann abgewürgt mit: "das wäre dann jetzt einfach mal so".
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Atmo ja, aber was für ein Quatschkäse. Swingby an einem schwarzen Loch, das hätte auch zu einer Folge Raumschiff Orion oder Raumschiff Enterprise aus den 1960er Jahren gepasst. Okay, mit diesmal besseren Special Effects.

Inception (ebenfalls Nolan) war stark. Noch stärkere Bilder und Special Effects. Selbst die krude Story (Traum-Manipulation) passte da besser, während ich bei Interstellar beide Male dachte: Warum habe bis zum Ende vergeblich darauf gewartet, dass dieses ständig ausschweifend erklärte Konstrukt "Wurmloch" zur Rettung der Menschen einfach ausblieb?
Stattdessen in der 2. Halbzeit lieber Star Wars (die Computer) und Triple Warp am Wurmloch vorbei (unbegrenzter Sauerstoff sowieso).
Irgendwann nahte das Ende des Films und dann Zack-Zack ein Ende, wo der Menschen-Umzug auf einen Jupitermond irgendwie gelungen war wegen der schlauen Tochter. Das war dann halt eben so. Der Papa konnte irgendwie aus der falschen Dimension per Morse-Alphabet zurückfinden (ist dann halt so) und sich danach zur gestrandeten Astronautin (per Wurmloch?) aufmachen.
Was ein Quatschkäse.
Definitiv starke Bilder und Effekte (Weltall, Wasser, Eis & Staub).
Beide Male (Kino und TV) wurde ich geflasht von der Story / den tollen Effekten und beide Male war ich am Ende doch enttäuscht über das Ende und dass ich solange bis zur "Aufklärung" durchgehalten habe.

Inception ist viel besser, ebenfalls mit offenem Ende eines Story-Konstrukts. Da passte es, bei Insterstellar wird etwas kompliziertes vorgestellt und irgendwann abgewürgt mit: "das wäre dann jetzt einfach mal so".
Einfach kurz - danke.
Ich halte Interstellar für maßlos überschätzt. Was nützen tolle Bilder und echtes Physikwissen (liefert TBBT auch) wenn die Story Schrott ist?
 
Apropos Schrott Story ...
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WTF. Das ist ja eh nicht meine Art Film, aber einer der besten Filme 2026???
Total konfus, Mix aus Komödie, Horror und Thriller, taumelt aber durch die Welten ohne Sinn und Verstand. CGI Katastrophe
Rachel McAdams dachte ich immer, wäre eine gute Schauspielerin. Den Film hätte Sie besser mal nicht gemacht.
Die Insel war hübsch und ihre Survival Skills cool.
2/10
 
Ich hab Interstellar glaube ich zweimal geguckt. Aber vieles einfach nicht verstanden. :weghier:
Da gibt es auch nach Ablauf der fast 3 Stunden nicht mehr viel von dem zu verstehen, was man vorher zweieinhalb Stunden lang erklären wollte.

Mein Lieblings-Space-Film aller Zeiten ist und bleibt

2001 - Odyssee im Weltraum

Sowohl Story wie Special Effects. Und das war von 1968.
 
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Einfach kurz - danke.
Ich halte Interstellar für maßlos überschätzt. Was nützen tolle Bilder und echtes Physikwissen (liefert TBBT auch) wenn die Story Schrott ist?

Interstellar ist wie die meisten Nolan-Filme in letzter Zeit einfach nur ein Beweis, dass Nolan viel zu viel Budget kriegt, weil Memento, die Batman-Reihe, Prestige oder Inception gut waren. Seit Inception kackt der einfach grösstenteils auf die Leinwand und möchte besonders intellektuell oder künstlerisch wirken. Die Filme sind aber eben nur kacke.
 
Fand an Interstellar vergleichsweise gut, dass es der emotionalste Streifen von Nolan (abgesehen vielleicht von The Prestige) ist. Diese emotionalen Szenen haben mich auch berührt. Natürlich nicht auf dem Level eines Aftersun, aber schon überraschend für Nolan. Dazu die High Stakes Szenen mit dem Überleben der Menschheit auf dem Spiel. In Richtung intellektuell ist meiner Meinung nach nicht allzu viel versucht worden, es sollte nunmal die Massen in die Kinos locken. Maximal normaler College (undergraduate) Abschluss muss also reichen, für die zentralen Themen gar ganz ohne College. Die zentrale Message am Ende mit der Liebe ist auch eher das Gegenteil, nämlich schlicht. Und er lässt leidernicht einmal wichtige (philosophische) Fragen offen. Auch, wenn er, möglicherweisw unnötig, aber nunmal für Nolan typisch verkompliziert strukturiert ist: Der Film hat bewusst mehr monumentale Musik und Bildsprache als gedankliche Tiefe.
 
Ich will nicht Unken, aber Interstellar ist eindeutig eine Hommage an die Sci-Fi Autoren Der 50ger und 60ger Jahre wie Isaac Asimov, Stanislav Lem und Arthur Clarke. Das Ende des Films ist eindeutig den Physikern Schrödinger, Einstein, Podolsky und Rosen gewidmet.

Ist es intellektuell wie aus Matthew McConaughey Schrödingers Katze wurde, die gefangen war in einem Einstein-Podosky-Rosen Paradox, in das er durch eine Einstein-Rosen-Brücke gelangt ist? Weiß nicht so Recht? Es ist er Nerdig auf dem Niveau Homer Simpsons²÷Sheldon Cooper(-e=m×c²)=e i x = cos ⁡ ( x ) + i sin ⁡ ( x ) Sprich es ist totaler Nonsens und typisch Christopher Nolan. Der Film gefällt mir atmosphärisch und visuell trotzdem gut. Es ist einfach ein super spannender Sci-Fi Film.
 
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