Derzeit regt mich auf:
Das jeweils unterschiedliche
dienstliche Zugangsdaten- bzw. Password-Chaos.
Ich arbeite inzwischen nicht mehr in einem festen stationären Büro, sondern die meiste Zeit mobil. Über Dienst-Tablet oder dienstliches Smartphone, manche Bereiche kann ich auch über meinen eigenen PC ansteuern, zum Beispiel Online Fortbildungen.
Doch was ein Wahnsinn: zum Entsperren des Tablets eine 14-stellige (immerhin simple) Zahlen und Buchstabenfolge.
Beim Smartphone sind es nur die ersten 6 davon.
Sollte ein Gerät mal spinnen (kommt vor), schaltet man es aus und wieder ein, aber benötigt zum Neustart die jeweils unterschiedliche PIN für die jeweilige Simkarte.
Für manche Bedarfe benötige ich meinen Zugangsnamen, mit oder ohne das @-Zeichen. Dazu das clevere Passwort aus 15 Zeichen.
Um das Dokumentationsprogramm zu öffnen, ist ein anderes 6-stelliges Password gefragt.
Zu Anfang des Monats kann, sollte, darf die letzte Stunden-Abrechnung eingesehen werden und das regt mich am meisten auf.

Dazu benötigt es das starke Passwort und meinen Namen, aber wie nochmal genau? Mit oder ohne Endung @-Arbeitgeber.de, aber nicht einfach anmelden, sondern nur mit Windows-Nutzer anmelden.
Wie war das noch? Laufe ich da unter Tgegen oder T.Gegen oder tgegen? Mit oder ohne @ ?
Es ist der reinste Irrsinn und kostet Nerven.
Man braucht ja auch noch weitere Zahlen oder Passwörter im Privaten. PIN EC-Karte, PIN Sky, Überweisungsträger mit Zusatz an Stelle 3 und 4, privates Smartphone-SIM und alles das, was man nicht am PC automatisch gespeichert hat.
PS: Ganz vergessen.... bis Ende 2024 bekamen wir unsere Lohnabrechnung online an unsere private E-Mail-Adresse geschickt. Einsicht nur nach einem von der IT zugesandten 4-stelligen Code. Das Schreiben mit diesem Code ist über eine Renovierung abhanden gekommen.
Ich bat um Neusendung dieses Codes, aber inwzischen wurde das System auf dienstliche E-Mail-Adressen umgestellt. So habe ich immerhin Zugriff auf die neuen Abrechnungen, aber an die älteren Bescheide komme ich nicht mehr heran.