Jugendliche. mit deiner argumentation könnten wir auch kinder wieder unter tage schicken. wie ja in anderen teilen der welt auch gemacht, und solange man sie nur ein paar tage pro woche schuften lässt, geht es schon
Du wirfst hier zwei Dinge in einen Topf die nichts miteinander zutun haben.
Zuerst einmal verurteile ich Kinderarbeit zutiefst.
Junge Sportler werden auf eine körperliche Eignung zum Profi untersucht. Du musst schon bestimmte körperliche Parameter aufweisen. Danach musst du den Test für die Profilizenz bestehten. Dann gibt es Regularien zum Jugendschutz die in Kraft treten, wie z.B das Jugendliche ab einer bestimmten Uhrzeit des Abends nicht mehr in den Ring steigen dürfen.
Man muss sich auch mal die Relation zum Amateurboxsport vor Augen führen. Im Alter von 15 und 16 Jahren wird bis zu 20 mal im Jahr über 1½ Minuten geboxt. Das sind auch 10 Volle Runden mit 10 oz Handschuhen und Kopfschutz.
Mit 17 Jahren sind es schon a 2 min Runden mit Kopfschutz und ohne Kampfbegrenzung, sondern nur der Einhaltung der Mindesabstände zwischen Kämpfen.
Mit 18 Jahren sind es 3×3 Minuten Runden ohne Kopfschutz, aber dafür Gewichtslimit Abhängigkeit der Handschuhe zwischen 10 und 12 oz.
Zudem gibt es kein Limit bei der Anzahl der Fights, sondern wieder die Einhaltung der Mindestabstände zwichen Kämpfen.
Zudem sind die Boxer alle mehr weniger auf dem gleichen Level und ballern sich dementsprechend auch die Backpfeifen.
Glaubst du etwa das ein junger Sportler, den man 2- 3 mal, über 4 Runden gegen Gegner in den Ring stellt, die praktisch nur zum Schlägekassieren kommen und dem Prospect Wettkampfhärte zu verschaffen, mehr Schaden antust als beim Amateurweg.
Klar die Fighten sofort ohne Kopfschutz und mit Handschuhe zwischen 8 und 10 oz, je nach GK. Aber das sind 2-3 Kämpfe im Jahr.