Konzertberichte


Savi

Co-Schädling
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Wow, was für ein Konzertbericht. :beten:

Ich will die auch noch mal sehen. :(
Kannste Dir sparen. Ich habe die auch erstmalig vor 9 Jahren gesehen und schon da war klar:
Wir beide (also vor allem Du :D ) sind zwar auch schon alt, aber ein Metallica Konzert in der jüngeren Vergangenheit kam mir da schon vor wie so eine Event Veranstaltung wo so Leute hingehen, die sich gesagt haben: Lass uns diese Band, die so bekannt ist mal angucken. Langweilig wars in Köln. Stimmung fast schon lächerlich für ein Thrash Metal Konzert. Bis Mitte der 90er hätte man die am besten mal Live gesehen, danach kann man sich das Geld sparen :clowns:
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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@desl: Kannste mal was zu den Preisen sagen?
Ansonsten kann ich viel davon nachvollziehen, war ja auch schon auf div. Riesen-Events im Stadion und ja, das ist schon mehr ein Abenteuer mit allen Höhen und Tiefen.

@Savi: Ich nehm VIP Golden-Circle mit Massage-Sessel und Du darfst mir die Lachs Schnittchen reichen.
Nee, ich bin mittlerweile an einem Punkt in meinem Leben angelangt, wo ich mir sage: "Alles noch mitnehmen, was geht". Damit ich später nichts bereuen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:

White Barkley

Globetrotter
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Ich habe Metallica tatsächlich 1993 das erste Mal gesehen. Das war die "Nowhere else to roam" Tour mit The Cult und Suicidal Tendencies als Vorbands. Tatsächlich bin ich ziemlich früh schon auf Metallica gestoßen, so zwischen den Alben "Ride the Lightning" und "...And Justice for All". Konzertbesuche waren altersbedingt damals noch etwas schwer. Mit den neueren Alben kann ich nicht mehr so viel anfangen und wie @Savi schon sagte, haben die Konzerte mittlerweile Event Charakter. Das trifft allerdings auch bei vielen anderen Bands aus dieser Zeit zu. Ich bin da eher Purist: der Sound muß stimmen, die Show drum herum ist ******egal. Ich brauch da kein Pyro usw.

Mein erstes großes Konzert überhaupt war 1991 Guns 'n' Roses mit Nine Inch Nails und Skid Row in Mannheim.
 

TheBigO

3rd Wagner Brother
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Also ich sah Metallica das zehnte Mal nun letzten Mittwoch insgesamt. Dieses Mal in Zürich. Grossartiges Sonnenwetter, ausgelassene Stimmung bei rund 50000 Fans im Letzigrund. Metallica waren saugut aufgelegt und strotzten nur so vor Spielfreude. War ein rundum grossartiges Konzert. Rob Trujillo und Kirk Hammet spielten und sangen (!) in sehr gutem Berndeutsch den Mundart Hit von Polo Hofer "Alpenrose".
 

desl

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@desl: Kannste mal was zu den Preisen sagen?
Ansonsten kann ich viel davon nachvollziehen, war ja auch schon auf div. Riesen-Events im Stadion und ja, das ist schon mehr ein Abenteuer mit allen Höhen und Tiefen.

Als Metallica 2023 während ihrer M72-Tour in Hamburg an zwei Tagen zwei unterschiedliche Sets spielten, da gab es innerhalb des "Golden Circles" - glaube ich - nur eine Preiskategorie für etwas über 350€ (kein Extra-Preis für Snake Pit ... aber sicher bin ich mir nicht). Ich hatte überlegt mir da ein Ticket für meine teuerste und mich zu holen. Allerdings wäre es damals etwas schwieriger gewesen (bzgl. Betreuung unserer Kinder). Und München im Jahr drauf war örtlich weniger passend.
Da gab es auch manch Unterschiede, weil zunächst nur Tickets für beide Tage als Paket angeboten wurden und erst später Tickets für den einen oder anderen Tag kamen.

Im Nachhinein bin ich glücklich, dass ich den Ticketkauf damals quasi verpasst hab. Zum einen wäre das meiner Madame für den Preis nicht wert gewesen (zu S&M mit ins Kino gehen ... ok ... aber 300€ für ein Ticket für sie hätte sie als Verschwendung angesehen).
Und nach den Erfahrungen am Samstag bin ich glücklich, Architects nicht als Vorband gesehen zu haben ... da hätte mich die Stimmung frustriert.

Zu den Preisen in Berlin:


Wir hatten das 151,75€-Ticket.
Ja ... das ist auch schon happig.

Der Sprung zu den 331,50€ im Golden Circle natürlich auch.
Snake Pit war irgendwas um 600€, glaube ich.

last-night-at-berlins-olympic-stadium-v0-objmapg2hh4h1.jpg


Mit den neueren Alben kann ich nicht mehr so viel anfangen und wie @Savi schon sagte, haben die Konzerte mittlerweile Event Charakter. Das trifft allerdings auch bei vielen anderen Bands aus dieser Zeit zu. Ich bin da eher Purist: der Sound muß stimmen, die Show drum herum ist ******egal. Ich brauch da kein Pyro usw.
ein Metallica Konzert in der jüngeren Vergangenheit kam mir da schon vor wie so eine Event Veranstaltung wo so Leute hingehen, die sich gesagt haben: Lass uns diese Band, die so bekannt ist mal angucken.

Nunja, zumindest um uns herum waren die Fans schon sehr angetan und oft auch sehr textsicher. Is schon etwas anders als damals wie mein Bruder bei Genesis war, weil er von den Eltern seiner damaligen Freundin eingeladen wurde.


Als Rammstein hier letztes Jahr in der "RINNE" gespielt haben, entstand aber in der Tat der Eindruck, dass viele Leute da hingegangen sind, um sich die Pyrotechnik anzuschauen und weniger, um der Musik zu lauschen.

Wir haben uns das Ganze mehr oder weniger auf ein Bierchen auf der Picknick-Decke von außen angeschaut.

Trotz aller Skandale rund um Till Lindemann hatten wir doch mehr oder weniger noch probiert Tickets zu bekommen, weil die bei so vielen Extra-Shows im Fansale teilweise für unter 30€ rausgingen.
Manch Scalper hat da wohl Verlust gemacht, nachdem schließlich auch Show 3 und 4 angekündigt wurden.
 

Lance86

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@desl

Sehr cooler Bericht. Ich war auch beim Konzert, einfacher Steher.

War mein 8. Metallica Konzert, 4x Festival und 4x Tour in 20 Jahren. War auch vor zwei Jahren auf beiden Konzerten in München mit unterschiedlichen Setlists. So kam ich in den Genuss seltenerer Songs. Berlin Samstag war mit Ansage natürlich wieder ein Best of aller Klassiker hauptsächlich. Vermisst habe ich da eigentlich nur Fade to Black.

Der Sound bei Knocked Loose war ein Desaster. Gojira schon viel besser und bei Metallica super gut.

Ab Freitag geht's erst Mal 3 Tage auf Rock im Park vor meiner Haustür mit Iron Maiden, Volbeat, Linkin Park, Limp Bizkit, Electric Callboy, The Offspring, Sabaton u.v.m.

:jubel:
 

Bongo

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Roland Kaiser@Schloss Schleißheim

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Der Kaiser gibt sich mal wieder die Ehre, diesmal in einer geilen Location im Schlosspark vorm Schloss Schleißheim.
Das normale Kaiser-Publikum (8-80) diesmal größtenteils ohne die ganz Alten, da die ursprünglich geplanten Sitzplätze fast komplett gestrichen werden mussten (der Schlosspark-Boden und so). Dadurch wurde in der Location mit 7000 Leuten gleich mal ein neuer Rekord aufgestellt (obwohl hier schon Größen wie Die Toten Hosen + Gerhard Polt , Wolfgang Ambros etc. gespielt haben)

Seine Stimme hat im Vergleich zu früher schon etwas nachgelassen und so richtig fit sah er mir gestern nicht aus, aber gut 2,5h mit 74 Jahren (habe ihn auch kein einziges Mal was trinken gesehen 🙃) musste auch erstmal abreissen (natürlich wie immer im Anzug und mit knapp 20 Musikern auf der Bühne).
Aber dennoch schafft er es immer noch die Menge mitzunehmen, witzigerweise wird er auch von vielen akzeptiert, die sonst mit Schlager nichts anfangen können.
Und es fehlte dann eigentlich auch kein einziges Must-Sing-Lied. 👍

Auf jeden Fall ein schönes Konzert in geiler Location, ich freue mich schon auf die Kaisermania in Dresden im Sommer. 😁
 

desl

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ich freue mich schon auf die Kaisermania in Dresden im Sommer.
Gefühlt ist das sowas wie Schlager-Wacken ... nur ohne Zelten und nur mit Roland.
Aber es hat seinen Kult-Faktor, so dass ich tatsächlich manchmal beim mdr bei der Übertragung reinschalte und 1-2 Lieder durchhalte.

Ist schon ok, dass ich nicht mehr in meiner Wohnung von 2011-2016 wohne, wo jährlich obendrüber die Kaisermania laut gestellt wurde 😁
 

Bongo

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Gefühlt ist das sowas wie Schlager-Wacken ... nur ohne Zelten und nur mit Roland.
Aber es hat seinen Kult-Faktor, so dass ich tatsächlich manchmal beim mdr bei der Übertragung reinschalte und 1-2 Lieder durchhalte.

Ist schon ok, dass ich nicht mehr in meiner Wohnung von 2011-2016 wohne, wo jährlich obendrüber die Kaisermania laut gestellt wurde 😁
Wird dieses Jahr leider nicht mehr im MDR übertragen.

PS Schlager-Wacken klingt gut, bin gespannt. 😁
 

Tafelspitz

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Ich packs mal hier rein, weil ich mich einfach grad so freue.
Habe heute Karten für Papa Roach in Frankfurt geholt.

Das ist natürlich eine Band meiner späten Jugend zu der ich ordentlich abgegangen bin. Habe sie mal beim Serengeti-Festival 2014 (?) live erleben dürfen und das war wirklich ein unfassbarer kraftvoller Auftritt.

Seit dem hat es leider nicht mehr hingehauen und ich war auch sehr überrascht, wie groß die Band mittlerweile wieder geworden ist.

Festhalle Frankfurt, 15000 Leute. Könnte richtig gut werden! Freu mich derbe!
 

Tafelspitz

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Gefühlt ist das sowas wie Schlager-Wacken ... nur ohne Zelten und nur mit Roland.
Aber es hat seinen Kult-Faktor, so dass ich tatsächlich manchmal beim mdr bei der Übertragung reinschalte und 1-2 Lieder durchhalte.

Ist schon ok, dass ich nicht mehr in meiner Wohnung von 2011-2016 wohne, wo jährlich obendrüber die Kaisermania laut gestellt wurde 😁

Kleine Anekdote: Ich war irgendwann so um 2013 mal in Dresden zu einem Städtetrip und zu dem Zeitpunkt war auch die Kaisermania. Wusste ich nicht. war mir auch völlig Latte. In unserem Hotel liefen plötzlich sehr viele Leute rum, viele mitte 20, die dann an der Bushaltestelle fragten, ob wir auch zu Roland Kaiser fahren. Öhm nö, natürlich nicht :D

Wir durften dann quasi "für umme" am Elbufer von der anderen Seite aus Roland Kaiser "genießen". Hat mir den Abend ein wenig versaut. Sorry.

Als ich dann über die Jahre aber erfahren durfe, was für ein cooler Typ das ist, mit einer richtig guten Haltung, sehe ich das deutlich entspannter.
Demnach allen Roland Kaiser-Fans weiterhin viel Spaß bei künftigen Auftritten und natürlich Respekt für sein Lebenswerk!
 

desl

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26. - 27. Juni - Leipzig - Messe
Impericon Festival



Tag 1

Auch in diesem Jahr ging es für uns wieder nach Leipzig in die Messe. Wie schon letztes Jahr, fand das Impericon Festival auch in diesem Jahr wieder am letzten Juni-Wochenende statt an Ostersamstag statt. Erneut veranstaltete man über 2 Tage statt einem Tag.

Offenbar war man mit der Erweiterung und der Umplanung zum Jubiläum im letzten Jahr dann doch sehr zufrieden, so dass man dies erneut wiederholte.

Entgegen der Ankündigung "Wir wollen 2026 mit voller Kraft zurückkommen" tut sich wenig bei der Goodlive GmbH, die wohl nicht nur das "Melt!" in den Sand gesetzt hat, sondern wohl auch das "Full Force"-Festival sang und klanglos hat sterben lassen. Dieses hatte quasi in der Leipziger Region über Jahre den Slot Ende Juni/Anfang Juli ... und es gibt keinerlei Nachrichten dazu, ob es jemals das 30ste (With) Full Force geben wird.
Wir haben dann also quasi Zeit.

Nunja, wir haben uns wieder an gleichem Ort zur Abfahrt getroffen wie letztes Jahr (die beiden Katzen haben sich jedoch versteckt, daher gibt es kein Folgevideo) und drei Fahrräder aufs Auto geladen.
Letztes Jahr war ich nur bei einem der beiden Tage anwesend, während einer meiner Kumpel mit seiner Familie in Leipzig nächtigte und jeweils mit dem Rad zur Messe fuhr.

Diesmal hatte er nicht Frau und Kind, sondern 3 andere Jungs mit im Auto sitzen. Weil die Ferienwohnung ihren Check-In erst um 15 Uhr hatte, dauerte es eine Weile bis wir dann nach dem Auspacken und Radfahren bei der Messe angekommen waren. Get The Shot, Gutalax, The Pretty Wild ... da waren ein paar Bands die der ein oder andere von uns eigentlich sehen wollte, aber so verpasst haben. Naja ... is halt so.

Als wir bei der Messe dann ankamen, spielte gerade die Metalcore-Band Boundaries. Joa, war nicht verkehrt, anständiger Start beim ersten Getränk vor Ort (0,4l Bier kostete 6€ ... glatt human verglichen mit den Bier-Preisen bei Metallica).

Anschließend kam die Berliner Truppe Future Palaca, die wir schon ab und an hier und da gesehen haben und uns auch diesmal von weiter vorne angeschaut haben. Absolut solider Auftritt, auch wenn es nach wie vor ungewohnt wirkt, dass die Band niemanden am Bass hat.
Gerade Sängerin Maria Lessing darf man zugute halten, dass sie sich in ihrem Können weiter gesteigert hat. Ob nun Growls oder Clean Vocals ... das kriegt sie beides sauber hin.

Während die Band Catch Your Breath spielte, haben wir die Gelegenheit genutzt etwas zu Abend zu essen. Teilweise gab es wieder ein paar Buden in der Messehalle 3. Diesmal war dort keine Radio-BOB-Karaoke-Bühne aufgebaut, dafür aber ein Hüpfburg-Ninjawarrior-Parkour. Ein paar sind da auch drüber geklettert.

Zwischen Halle 1 und 3 war wieder der primäre Gastro-Bereich, wo sich allerdings - durch die enorme Hitze - dieses Jahr nicht so viele Leute aufhielten. Wir gönnten uns ein paar Langos, so dass wir auch den ganzen Abend etwas vom Knoblauch-Nachgeschmack und -Mundgeruch haben. Währenddessen hab ich wieder - wie letztes Jahr - einen Videocall-Geburtstagsanruf vorgenommen. Wie im letzten Jahr hab ich auch dieses Jahr kein Wort vom Geburtstagskind verstanden.

Zu We Came As Romans fanden wir uns wieder zwischen Bühne und Wellenbrecher ein. Ich bin mir nicht sicher wie oft ich die schon gesehen habe. Vielleicht ein oder zwei Mal? Dürfte schon ne Weile her sein, aber ich kenn ein paar Songs. Auch sehr stabiler Auftritt, der gut gefallen hat.

Auf der anderen Bühne folgte direkt danach dann Bloodywood, auf welche wir uns durchaus gefreut haben. Die Kombination aus Metal und Indian Folk ist durchaus ungewöhnlich und früher oder später schickt halt jeder Mal ein Video von der Truppe rum. War auf jedenfall eine sehr muntere Show und gut was los im Pit. Die Truppe hat ordentlich Stimmung gemacht.


Danach galt es für uns alte weiße Männer nochmal ein Päuschen zu machen. Da bieten sich die beiden Tribünen in Halle 1 an, auch wenn eine der beiden diesmal nur zu halber Höhe aufgebaut wurde, damit die Leute in den VIP-Logen am anderen Ende der Messe-Halle einen Blick auf die Bühnen haben. Auf jener Bühne waren nun Black Veil Brides. die Truppe erinnert ein wenig an BMTH und Sänger Andy Biersack wirkt aus der Ferne betrachtet ein wenig wie eine Mischung aus Ville Valo und Damiano David. Irgendwie war auch ziemlich viel damit beschäftigt mit dem Publikum zu quatschen. Etwas trübend war, dass von den Leuten an den Instrumenten der Schlagzeuger als der klar talentierteste wirkte.
Naja, konnte man sich dennoch geben.

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Anschließend ging es wieder nach vorne vor die Bühne. Denn nun stand der Auftritt von Babymetal auf dem Plan. Diese sind mir ein Begriff, seitdem @Max Power sie beim SpoFo GP Nr. 1 als Beitrag eingereicht hatte. 7 Punkte gab es damals von mir und ich hatte schon Bock, die 3 Damen irgendwann auf der Bühne zu sehen. Aber bislang hatte es sich nicht ergeben. Ich hätte auch nicht unbedingt erwartet, dass die mal auf dem Impericon Festival spielen würden, so sie doch mittlerweile häufig größere Bühnen und Zuschauer-Ansammlungen bespielen.
Jedenfalls war die Show sehr unterhaltsam (die Kami Band fetzt auch) und die Stimmung im Publikum auch gut dabei. Interessant fand ich, wieviele im Pit und drumherum manch Grußfloskeln u.Ä. zurückriefen. Waren wohl doch so manche dabei, die Babymetal schon öfters gesehen haben.


Den Abschluss des Freitags bildeten die Architects, also mein Beitrag beim SpoFo GP Nr. 1.
Sie waren einige der wenigen Auftritte, welche ich mir dieses Jahr im MagentaMusik-Stream des Rock am Ring live angesehen habe. Dort war - zumindest im Stream - der Sound absolut unterirdisch. Gerade als RaR noch auf MTV übertragen wurde, hat man sich gefühlt mehr Mühe gegeben, dass der abgezweigte Ton einigermaßen in die Nähe von dem kommt, was man vor der Bühne zu hören bekommt. Das war bei den Magenta-Leuten dieses Jahr ab und an der Fall ... nicht aber bei den Architects.
Diese habe ich - glaube ich - zuletzt 2024 gesehen. Zum einen in Prag und zum anderen auf dem Full-Force-Festival, wo die Stimme von Sam Carter nach der langen Tour schon etwas angeschlagen wirkte.

Diesmal war aber alles fein. Klasse Auftritt, begeisterte Menge, alles bestens.


Übrigens, in diesem Jahr befand sich (wie im Video zu sehen) zwischen den beiden Bühnen ein vertikales Display. Es wurde (zwischen den Auftritten) ein bisserl Werbung angezeigt (Album-Releases bei Century Media; QR-Code für Tickets im nächsten Jahr; erste Headliner-Ankündigung mit Lorna Shore usw.).
Zwischendurch wurde auch ein Satz Regeln für den Pit angezeigt. Allgemeine Verhaltensregeln die jeder kennt (Aufheben wer hinfällt, respektvoller Umgang, bliblablubb), aber auch die Aufforderung, das eigene Oberteil nicht auszuziehen, da sich niemand im Pit dadurch unfühlen soll.

Find ich gut, denn bei den vorherrschenden Temperaturen (auch wenn die Halle klimatisiert ist, dürfte man im Bereich um 27-31°C geschwitzt haben) erlebt man es bei Konzerten und Festivals doch zu weilen, dass einige männliche Gäste im Moshpit ihre T-Shirts ausziehen. Ich persönlich finds nicht sooooo angenehm die nackte glitschige Haut fremder Leute zu berühren (bzw. an ihr abzurutschen) und ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass mehrere weibliche Gäste nicht so sehr Bock darauf haben, im Pit von lauter halbnackter Typen umgeben zu sein. Immerhin sind beim Impericon-Festival gut ein Drittel bis zwei Fünftel der Gäste weiblich, schätze ich.

Gewiss, das hat zur Folge dass viele Damen leichter bekleidet waren als die Herren, weil sie ggf. nur einen Bustier oder Sport-BH anhatten, während die Männer ihre Shirts trugen. Bei den Temperaturen sicherlich angenehm, aber ich hab keinen Bustier in meiner Größe.

Nach der kräftigen Schwitzerei wurde es Zeit für noch ein Bierchen und dann ging es zurück zu den Fahrrädern und ab zurück zur Ferienwohnung. Da waren wir dann noch ne Weile wach, um die dringende Dusche vorzunehmen, noch 1-2 Bierchen zu genießen und irgendwelche komischen Videos auf Amazon Prime zu gucken.

Gegen um 3 gings dann ins Bett.


to be continued...
 

Max Power

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Austria
klingt geil (y)

Gerade Sängerin Maria Lessing darf man zugute halten, dass sie sich in ihrem Können weiter gesteigert hat. Ob nun Growls oder Clean Vocals ... das kriegt sie beides sauber hin.
schön. Ich hatte es damals hier auch erwähnt, ich fand die Wacken- und Hellfest-Mitschnitte 2024 in den Cleans mitunter ein bisschen schief ... aber als ich sie im Dezember 2024 dann live gesehen habe, wars absolut fein. Mir ist damals auch aufgefallen, dass sie gewisse Parts tiefer gesungen hat als bei den Festivals, und das hat sich sehr positiv ausgewirkt. Die Growls fand ich damals schon absolut großartig.

Den Abschluss des Freitags bildeten die Architects, also mein Beitrag beim SpoFo GP Nr. 1.
finde die Setlist aktuell ein bisschen ausbaufähig. Ich mag das letzte Album tatsächlich sehr, aber so wenig "Holy Hell" und "All Our Gods Have Abandoned Us" finde ich schon schade.

Ansonsten, sehr schön. Babymetal und Bloodywood ist auch ein spaßige Kombo, das haben sie bei Impericon gut gebucht. Auf The Pretty Wild wäre ich noch gespannt auf eine Einschätzung gewesen, wie die live so sind ;)

Ich selbst muss 2026 konzerttechnisch leider sehr kurz treten, weil mein Ohr ein ********* ist. Das sollte nach der OP wieder anders aussehen (fingers crossed), aber da ist leider noch ein paar Monate hin. Für Oktober hab ich Karten für Danko Jones, ansonsten geht dieses Jahr nicht viel.
 
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