Deutsche Nationalmannschaft

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thedoctor46

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Gab ja auch einige Berichte, dass die Neuer-Nummer eben außer bei seinen Bayern-Kumpels nicht so wahnsinnig gut ankam. Da Nagelsmann auch in anderen Dingen nicht gerade alle gleich behandelt hat, sind das alles Dinge die dem Teamgeist nicht zuträglich gewesen sind.
 

Micha38

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Kommt drauf an was der neue Trainer möchte, wie er spielen lassen möchte. Ich gehe jetzt mal von Klopp als Trainer aus. Geradlinigen Fußball, Motivator, Tempofußball. Keine Ahnung ob er das so umsetzen kann/möchte. Falls ja, dann bis zum EM Turnier. Das wird nicht auf Knopfdruck gehen im September.

Vielleicht möchte er auch eine neue Hierarchie in der Truppe. Ähnlich wie Ballack nicht mehr zurückkam nach der WM 2010 könnte es auch Kimmich ergehen. Das wird der Trainer entscheiden müssen und ganz sicher wird es nicht schon im September passieren. Er wird sich ja schon ein Bild machen müssen von der Truppe.

Das einige Spieler aufgrund des Alters nun ausscheiden ist klar. Neuer hat es Glücklicherweise bestätigt, Rüdiger, Goretzka, Sane Baumann und Co. Die ganze Truppe der über 30 jährigen werden die EM wohl nicht mehr erleben, was auch OK ist.

Kommt halt drauf an wie Klopp, sofern er es wird, angehen möchte. Turnier für Turnier denken, oder komplett auf die WM 2030 ausgerichtet und ggf. Risiken und Schwächung für die EM in Kauf nehmen.

Was man auch merkt, wir sind nicht gut genug um Ballbesitz Fußball bis zum Exzess zu spielen. Trotz Bayern Block und diese es zumindest in der Liga gewohnt sind. Aber ohne ihre internationalen Mitspielern, eben mit den vorhandenen Mitspielern im DFB-Kader, kommen diese nicht an die Bayern Form heran. Seit einigen Turnieren. Das ist halt der Nachteil wenn man die Liga so beherrscht. Für solch einen Fußball sind wir nicht stark genug.

Klopp muss erst einmal folgende Fragen klären:

-wie groß soll der Umbruch jetzt schon sein
-welches System möchte er spielen
-danach werden dann die Spieler ausgewählt.

Es ist ja alles auch nicht ganz so einfach. Nehmen wir mal die Torhüter als Beispiel. Mit Urbig, Atubolu und Backhaus stehen drei junge TW zur Verfügung.

Backhaus jetzt mit Vereinswechsel nach Freiburg als Stammkeeper aber auch erste Saison wo er internationale Erfahrung sammelt und er muss die Bremen Saison bestätigen, bei Urbig weiß man nicht wie viele Spiele es sein werden und ob man sagen kann, dass er Stammtorhüter sein wird kommende Saison und bei Atubolu weiß keiner wohin die Reise geht .........................gleiches gilt für Nübel, Nicht das er das Geld mitnimmt lt. Vertrag aber nirgens spielt oder nicht auf höchstem Niveau und Nübel und Atubolu sich "verwechseln".

Wenn es blöde läuft, ist man vielleicht froh, dass MaTS wieder fit wird und auf hohem Niveau spielen kann.

Das kann in die ein oder andere Richtung sich entwickeln. Die jungen TW starten durch, oder sie brauchen aus verschiedenen Gründen noch Zeit.
Und so gibt es im gesamten Kader einige Baustellellen.
 

LeZ

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Ich hoffe, dass Klopp es so behandelt, dass er sich erst ein System ausdenkt und dann die potenziellen Spieler dafür vorspielen lässt. Egal was dann bei Freundschaftsspielen oder der Näischns Lieg bei rauskommt. In Qualispielen muss er natürlich ans Ergebnis denken.

Glücklicherweise ist Klopp kein Typ, der irgendwas darauf gibt, was oder wen Mediendeutschland "fordert".
 

Masmiseim

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Ich hoffe, dass Klopp es so behandelt, dass er sich erst ein System ausdenkt und dann die potenziellen Spieler dafür vorspielen lässt. Egal was dann bei Freundschaftsspielen oder der Näischns Lieg bei rauskommt. In Qualispielen muss er natürlich ans Ergebnis denken.

Glücklicherweise ist Klopp kein Typ, der irgendwas darauf gibt, was oder wen Mediendeutschland "fordert".
Das muss die Zeit zeigen. Klopp war noch nie in so einer Position.
Medial wird der Rummel um ihn unfassbar groß sein, wenn er in der Buli irgendwo im Stadion auftaucht.
Und gerade die Medien, allen voran Bild werden schon ein Faktor werden - Da dauert es u.U. nur 14 Tage von der "Messias" zur "wäre er mal lieber bei der Brause geblieben" Überschrift.
 

Michel der Trabant

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Das muss die Zeit zeigen. Klopp war noch nie in so einer Position.
Medial wird der Rummel um ihn unfassbar groß sein, wenn er in der Buli irgendwo im Stadion auftaucht.
Und gerade die Medien, allen voran Bild werden schon ein Faktor werden - Da dauert es u.U. nur 14 Tage von der "Messias" zur "wäre er mal lieber bei der Brause geblieben" Überschrift.
Langsam wirds wild hier.
 

le freaque

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Gab ja auch einige Berichte, dass die Neuer-Nummer eben außer bei seinen Bayern-Kumpels nicht so wahnsinnig gut ankam. Da Nagelsmann auch in anderen Dingen nicht gerade alle gleich behandelt hat, sind das alles Dinge die dem Teamgeist nicht zuträglich gewesen sind.
Ich glaube nicht, dass das dahingehend eine Rolle gespielt hat. DIe Neuer-Rückkehr war gegenüber Baumann nicht schön und sportlich halt unnötig. Die Vorrunde wäre mit Baumann genau gleich verlaufen, gegen Paraguay war Neuer dann stark, aber genutzt hat es auch nichts. Und ich hätte Baumann diese Leistung ebenso zugetraut.
Aber mit dem Teamgeist hat das mMn nicht viel zu tun. Der war vorher "ganz ok" und hinterher auch. Es gab keine Spalter oder verschiedene Fraktionen im Kader, aber eine verschworene Gemeinschaft war es eben auch nicht. Das war sie noch bei der EM, aber das ist schon in den beiden Jahren vor Neuers Comeback erodiert. Im Jahr 2026 sicher vor allem durch Nagelsmanns Fehler in der Kommunikation, aber auch schon in dem Jahr davor konnte man sehen, dass viele Spieler wieder in alte Verhaltensmechanismen zurückkehrten (ständige fragwürdige Verletzungsabsagen vor LS, etc). Nagelsmann hat es nicht geschafft, die Einheit, die es eine Zeit lang gab, bis zur WM rüberzuretten. Das lag an ihm aber natürlich auch an den Spielern selbst. Schon vor 2026. 2026 war kommunikativ insgesamt ein Desaster, die Entscheidung für Neuer hat da weder was verschlimmert, noch verbessert. Ich glaube, dass sie auf das Abschneiden einfach überhaupt keine Auswirkungen hatte.
 

VvJ-Ente

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Neuer hat es Glücklicherweise bestätigt
Das hat er 2024 nach der EM auch. Der feine Herr könnte, wenn die Knochenmühle Qualifikation und die Testspiele durch sind, durchaus wieder Lust haben, "sich für Deutschland zu opfern". Und natürlich werden sich auch wieder genug Stimmen finden, die eine Nominierung befürworten, weil war ja mal bester Torwart der Welt usw.. Die Frage ist, ob er nochmal einen Bundestrainer findet, der sich so komplett zum Löffel macht.

Das reale Leben ist übrigens immer noch kein Fußballmanagerspiel - von daher ist völlig irrelevant, ob die Mannschaft mit Baumann und El Mala auch gegen Paraguay rausgeflogen wäre. Entscheidend ist, dass sie mit Neuer und Sané nicht erheblich besser gespielt hat. Die erste große Aufgabe für den neuen Trainer wird damit sein, den Spielern aus der zweiten Reihe klarzumachen, dass es sich lohnt, sich für die Nationalmannschaft voll reinzuhängen, weil mindestens zu den wichtigen Spielen der Spieler nominiert wird, der am besten passt und aktuell am besten in Form ist. Und nicht irgendwelche Altvorderen, die keine Leistung gezeigt haben, die eine Bevorzugung rechtfertigt.
 

Solomo

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Das hat er 2024 nach der EM auch. Der feine Herr könnte, wenn die Knochenmühle Qualifikation und die Testspiele durch sind, durchaus wieder Lust haben, "sich für Deutschland zu opfern". Und natürlich werden sich auch wieder genug Stimmen finden, die eine Nominierung befürworten, weil war ja mal bester Torwart der Welt usw.. Die Frage ist, ob er nochmal einen Bundestrainer findet, der sich so komplett zum Löffel macht.
Wenn Neuer 2028 immer noch (bei Bayern) Stammtorwart ist, gehören die Verantwortlichen aus der Stadt gejagt :D
 

VvJ-Ente

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Wie man an Sané 26 gesehen hat, muss man bei gewissen Trainern kein Stammspieler sein, um einen Stammspieler mit internationaler Erfahrung auf die Bank bzw. Tribüne zu schicken...
 

Zapator

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Die erste große Aufgabe für den neuen Trainer wird damit sein, den Spielern aus der zweiten Reihe klarzumachen, dass es sich lohnt, sich für die Nationalmannschaft voll reinzuhängen, weil mindestens zu den wichtigen Spielen der Spieler nominiert wird, der am besten passt und aktuell am besten in Form ist. Und nicht irgendwelche Altvorderen, die keine Leistung gezeigt haben, die eine Bevorzugung rechtfertigt.
Wenn unsere vermeintlichen Topspieler mal dauerhaft Topleistungen zeigen (im Verein), dann regelt sich das Problem von alleine, denn dann kann man auch wieder mit den Teams von Platz 5-10 mithalten (um ganz vorne dabei zu sein bräuchten wir 2 weitere sehr gute bis dato "unbekannte" Spieler, weil der Kader einfach klar hinter den Top-Teams liegt.
Wenn Wirtz und Musiala aus was für Gründen auch immer auf dem momentanen Level stagnieren, muss man die ganze NM neu denken.
Dann kann man sich an Österreich und Ungarn orientieren in der Spielweise und dazu dann auch die entsprechenden Spieler nominieren.
Und ab da kommen dann auch andere Skills ins Spiel.
 

Mav007

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Ich glaube nicht, dass das dahingehend eine Rolle gespielt hat. DIe Neuer-Rückkehr war gegenüber Baumann nicht schön und sportlich halt unnötig. Die Vorrunde wäre mit Baumann genau gleich verlaufen, gegen Paraguay war Neuer dann stark, aber genutzt hat es auch nichts. Und ich hätte Baumann diese Leistung ebenso zugetraut.
Aber mit dem Teamgeist hat das mMn nicht viel zu tun. Der war vorher "ganz ok" und hinterher auch. Es gab keine Spalter oder verschiedene Fraktionen im Kader, aber eine verschworene Gemeinschaft war es eben auch nicht. Das war sie noch bei der EM, aber das ist schon in den beiden Jahren vor Neuers Comeback erodiert. Im Jahr 2026 sicher vor allem durch Nagelsmanns Fehler in der Kommunikation, aber auch schon in dem Jahr davor konnte man sehen, dass viele Spieler wieder in alte Verhaltensmechanismen zurückkehrten (ständige fragwürdige Verletzungsabsagen vor LS, etc). Nagelsmann hat es nicht geschafft, die Einheit, die es eine Zeit lang gab, bis zur WM rüberzuretten. Das lag an ihm aber natürlich auch an den Spielern selbst. Schon vor 2026. 2026 war kommunikativ insgesamt ein Desaster, die Entscheidung für Neuer hat da weder was verschlimmert, noch verbessert. Ich glaube, dass sie auf das Abschneiden einfach überhaupt keine Auswirkungen hatte.

Darf ich nachfragen, was an seiner Leistung in den 120 Minuten gegen Paraguay "stark" war?
 

Sm0kE

The Magic Man
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Tja, ich persönlich bin weiterhin der Meinung, dass man den ersten Schuss in der ganzen Abfolge, wo letztlich das 0:1 fällt, besser zur Seite wegfausten muss als in die Mitte. Er hatte später eine wirklich gute Parade, mit der er das 0:2 verhindert hat. Und er hat einen Elfer gehalten im Elferschießen. Ansonsten hatte Paraguay insgesamt nur 7 Torschüsse in der gesamten Partie, da war es nun nicht so, dass man sich groß hätte auszeichnen können.

Alles in allem wäre ich da eher bei "durchschnittlich".
 

All.Sport

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Ich habe selber ja nur positive Gefühle wenn ich an Schweini, Lahm und Co denke. Klar wegen CL13 und WM14. Aber ich denke viele verklären diese Generation mittlerweile zu sehr. Erinnert ihr euch noch an die ganzen medialen Diskussionen und Dramen: Schweini als "Chefchen", Querpass-Toni kann eh nix, Höwedes als AV eine Katastrophe, Klose eh zu alt und bei Lahm das ständige Gezeter, weil er ja ohnehin falsch eingesetzt würde (LV vs RV vs ZM).
Du es geht mir gar nicht um die positiven Gefühle mein "Fandasein"/Interesse an der deutschen Nationalmannschaft hat irgendwann zwischen 2011/2012 angefangen zu sinken und mit "Der Mannschaft" Anno 2015 entwickelte es sich zu völligem emotionslosen Verfolgen. Deswegen sehe ich das weitgehendst Neutral :)
Aber zum eigentlichen Thema: Mir geht es gar nicht um das medial aufgebauschte was vor/während der WM war, weil ich nicht das Gefühl hatte, es hat einen Effekt auf die Mannschaft. Jetzt könnte man natürlich sagen, die Mannschaft von 2014 war auch Robuster gegen äußere Einflüsse :D aber wenn alles stimmt was man über Nagelsmann so liest, kamen ja viele Einflüsse der Mannschaft ja von innen schon.
Insgesamt ging mir ja rein um das körperliche/robuste Spiel, das man im Zweikampf nicht mehr so gegenhalten kann und dadurch sich weniger Durchsetzt (offensiv wie defensiv), da man zwar jetzt in vielen Bereichen technisch besser ist aber eben andere Attribute vernachlässigt hat zu trainieren/fördern...


Ist mir ein bisschen zu einfach. Das gilt doch eigentlich IMMER im Fussball. Wenn im Pokal ein unterklassiger Verein auf einen Bundesligisten trifft, dann ist es doch schon immer so, dass der Kleinere nur eine Chance hat, wenn sie über Kampf/Einsatz/Fouls/Nicklichkeiten die eigentlich besseren Techniker nerven. Mit dieser Spielweise muss eine Spitzenmannschaft umgehen können. Ja, selbstverständlich. Aber wenn zB Bayern gegen einen Viertligisten auscheidet, dann kann doch auch nicht die Lösung sein für die nächste Saison mehr auf "Zerstörer-Typen" zu setzen als auf verweichlichte Techniker wie Olise. (Ich übertreibe bewusst, und will dir nicht unterstellen das so gesagt zu haben).
Der DFB ist doch der größte Verein der Welt. Wir haben unglaublich viele Spieler und da sind auch viele Gute dabei. Nur, und da geb ich dir natürlich recht, muss es neben den Technikern in jeder Mannschaft auch noch die Kämpfer und Beißer geben. Das stimmt sicherlich auch.
Ich setzt hier mal weiter an: Es geht mir nicht um DFB-Pokal bzw. höherklassig gegen unterklassig, sondern grad um die Entwicklung auf anderen Kontinenten wie Südamerika und das dort ein gewisses Umdenken stattgefunden hat. Das mit den "kleineren Nationen" war von mir im Nachhinein blöd ausgedrückt, sorry dafür. Es ist doch ersichtlich das grad die südamerikanischen Teams in den letzten 10-20 Jahren für sich entdeckt haben, dass es nicht reicht nur technische, wendige, trickreiche gute Spieler sondern sie auch im Fußball der heutigen Zeit andere Spielertypen benötigen. Diese Entwicklung der Teams dauert natürlich auch einige/viele Jahre und kommt jetzt immer mehr bei diesen Teams zu tragen. Gibt natürlich auch Ausnahmen wie Uruguay die schon immer einen robusteren Spielstil hatten. Jetzt kommt ich zu meinem kritisierten Punkt, welchen ich oben im letzten Absatz kritisiert hab und zwar die vermehrte unausgewogene Ausbildung in Deutschland und dass da die "kleinen Nationen" von Früher einfach einen besseren Job machen.

Dein vorletzter Satz ist genau die Meinung die ich auch vertrete und auf die ich eigentlich hinaus wollte, wir sind da glaube ich nicht mal so weit voneinander entfernt. Für mich ist eben diese Ausgewogenheit der verschiedenen Spielertypen nicht mehr da, die noch zB 2014 geherrscht hat und das diese im Nachwuchs nicht mehr so gefördert wird um diese wieder herzustellen bzw. auch wieder vermehrt andere Spielertypen zu haben. Daher der Satz "es muss alles spielerisch gelöst werden".

P.S. Erstmal sorry für die sehr späte Antwort aber ich war im Urlaub und da möchte ich ungern lang am Handy/Laptop sein. Ich bin jetzt auch nicht jemand der ständig die Zeit hat für lange antworten, da ich gern ausführlicher schreibe und nicht nur 1-2 Zeiler.
Keine Sorge wegen deiner "Übertreibung" ich hab das schon rausgelesen wie du es gemeint hast und verstehe das bestimmt nicht als Unterstellung. Keine Sorge ich bin nicht wirklich empfindlich was das angeht. ;)


Okay!?



Das machen wir lieber nicht.
Ich wollte eigentlich damit ausdrücken, dass ich bei vielen deiner Ansichten sogar in die gleiche Richtung mitgehen.

Nachdem du mich aber wieso schon in eine Schublade gesteckt hast lassen wir das wirklich lieber.
Das sehe ich so nicht. Auch früher haben kleiner Teams schon auf Kraft und Athletik gesetzt. Sehe da keinen Unterschied zu früher.
Der Hauptunterschied ist, dass die kleinen Teams sich Taktisch ganz anders verhalten und nun verstanden haben wie man im Team verteidigt, Abstände, Räume, etc....
Das sich diese Teams auch im taktischen Bereich sehr große Fortschritte, habe ich nie bestritten aber wie du sagst es liegt nicht allein an Kraft und Athletik, sage ich es liegt nicht allein am taktischen Verhalten/Verständnis.

Fußballprofis haben doch im Normalfall eine auf ihr Spiel zugeschnittene Robustheit. Wenn man einem Flo Wirtz sagt, pack 10 kg Muskelmasse drauf, dann ist das ein anderer Spieler. Und das deutsch Team hatte auch genügend "Büffel", mit Tah, Rüdiger Nmecha, Pavlovic ist jetzt auch nicht schmal.
Wenn man härte will kann man Dominik Kohr mitnehmen, der kann dann mit Rüdiger das Duo der Irren bilden.

Ob jetzt ein Schweinsteiger oder Khedira vor einem Nmecha oder Pavlovic sind, wage ich mal zu bezweifeln. Bei den Verteidigern sowieso nicht.
Naja die zugeschnittene Robustheit, entspricht auch der Robustheit die ein Trainer(team) möchte bzw. auch in gewissermaßen der Spieler. ;)
Nochmal es geht mir um Nichten darum und hab ich auch nie geschrieben, 11 Büffel auf dem Spielfeld zu haben.

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und verschiedene Stammspieler von der WM 2014 und WM 2026 positionstreu zu vergleichen:

2014Größe / Gewicht2026Größe / GewichtUnterschied
Jérôme Boateng1,92 m / 90 kgJonathan Tah1,95 m / 98 kgTah +3 cm, +8 kg
Bastian Schweinsteiger1,83 m / 79 kgAleksandar Pavlović1,88 m / 80 kgPavlović +5 cm, +1 kg
Sami Khedira1,89 m / 90 kgFelix Nmecha1,90 m / 80 kgNmecha +1 cm, −10 kg
Toni Kroos1,83 m / 76 kgJamal Musiala1,84 m / 72 kgMusiala +1 cm, −4 kg
Miroslav Klose1,84 m / 83 kgKai Havertz1,93 m / 82 kgHavertz +9 cm, −1 kg

Mit Tah hast du recht, hätte ich auch nie gedacht, dass er so einen Unterschied zu Boateng hat, daher Asche über mein Haupt.

Es fehlt an einem Plan oder wie es der oben genannte Schweinsteiger bei afrikanischen Teams ausdrückt, es ist wild.
Da widerspreche ich dir auch in keinster Weise aber mir ging es jetzt erstmal allein um das Thema Robustheit/Zweikampf etc. und nicht allein um Härte wie du mir mit deinem Dominik Kohr-Vergleich andichten wolltest. Wie oben geschrieben es ging mir um die Balance der Spielertypen innerhalb der Mannschaft.
 
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