Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!


Metro5827

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Also the furious hat es doch in den internationalen Kinos geschafft und die lorbeeren hätten ja nicht höher sein können. Die Erweiterung der "The Raid"-Reihe hieß es. Ich liebe die beiden teile, weshalb ich wusste, dass ich diesen film dringend anschauen musste. Auch wenn nicht derselbe regisseur regie geführt hat, so merkt man die Inspiration deutlich. Auch Schauspieler wie Joe Taslim und Yayan Ruhian die auch bei den the raid teilen dabei waren, sind auch hier vertreten. Die Handlung ist simpel: Tochter wird entführt von einer kriminellen Organisation die kinderhandel betreibt. Vater mit MMA-Erfahrung will tochter retten. So in etwa kann ich sie erklären. Also wer hier eine deepe story erwartet ist hier ganz falsch, auch schauspielerisch ist es nicht ganz so groß aufgezogen.

ABER: Genau deshalb sollte man filme nicht nur nach schauspielerischer Meisterleistung verfolgen, sondern nach der Intention und dem Genre. Was will der Film uns zeigen? Wieso ist der film so positiv bewertet worden? Wer ist die Zielgruppe? Und für welches Genre ist der film hier gemacht? Wer bei einem MMA-Action Film jetzt schauspielerischen Tiefgang erwartet ist ganz falsch.
Was wir hier bekommen ist ein Augenschmauß was ich lange nicht mehr gesehen habe. So schnelle kampfsequenzen, die kamera hält voll drauf und kommt super mit. Schnelle hände, wo du in jeder szene merkst, die leute können kämpfen. mit allen mitteln der Kunst wird versucht den Gegner auszuschalten und da macht der film spaß. Was ich liebe ist, dass der film sich offensichtlich von the raid (bereits erwähnt) als auch von John wick inspierieren lassen hat und seine völlig eigene würze verleiht. Wir bekommen eine volle ladung von action, mit sequenzen die ich so noch nie in der form gesehen habe - stichwort motorrad szene und 5 fight szene gegen ende mit einem bogen was in der form schon brutal geil war. auch die club nummer hat mir mega gefallen.

2 negative sachen jedoch, die jeweils 1 punkt kosten:
1. Man merkt dem Film das niedrige Budget an. So sind manche Effekte (ob es der sprung kurz vorm fahrrad fight ist oder eiskühltruhe) sehr schlecht die leider einen trashigen vibe geben, das hält sich in grenzen zum Glück, darüber kann man hinwegsehen
2. die handlung ist vorhersehbar, dialoge sind quasi non existent und tiefgang ist nicht da. da muss ich einfach ein punkt abziehen

trotzdem ein empfehlenswerter film mit 8/10 wer the raid mochte wird diesen streifen auch lieben
 

Metro5827

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Backrooms

Zur Story:

Möbelverkäufer Clark (Chiwetel Ejiofor) hat sein eigenes Möbelgeschäft das Cap’n Clark’s Ottoman Empire. Dieses läuft mehr schlecht als recht. Seine Ehe ist zerbrochen und er muss in seinem Geschäft übernachten. Eines Nachts flackern die Lampen im Laden. Clark folgt der Ursache in den Keller und enteckt einen unsichtbaren Durchgang in eine unheimliche Welt aus gelben Fluren, Treppenhäusern und kahlen Räumen. Als Clark nicht mehr zu seinen Therapiestunden erscheint, fährt seine Psychotherapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve), zu seinem Möbelhaus um nach ihm zu schauen.

Fazit:
Backrooms ist eine weirde Mischung aus Cabin in the Woods, Blair Witch Project, Cube und Friday Nights At Freddy's. Allgemein gefällt mir der Streifen gut. Die überschwänglichen Kritiken finde ich persönlich etwas to much.


7/10
muss sagen dass der Film für mich viele auf und abs hatte. Positiv war die kulisse, die backrooms sahen mega spannend aus. Ich hätte da gerne mehr von gesehen. Leider driftet der film ab dem letzten drittel in eine typische horror richtung ab die mir einfach wenig zusagt. Bis zu dem zeitpunkt bleibt backrooms mega spannend und elektrisierend. 7/10 gehe ich definitiv mit
 

M-shock

Reigning 'Hip-Hop' GP 49 Champion
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The Killer on the Road
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Der Film hat mich über die kompletten 90 Minuten gut unterhalten. Nicht wegen großer Action oder Mega Twists, sondern weil permanent diese unangenehme Spannung zwischen den beiden Hauptfiguren herrscht. Man weiß nie, ob der Killer im nächsten Moment ruhig bleibt oder komplett durchdreht.

Die Dynamik zwischen dem herzensguten Affendomteur und dem Killer funktioniert richtig gut. Teilweise wirkt das Ganze fast wie ein Buddy Movie über zwei Außenseiter auf einem Roadtrip. Genau da liegt aber auch gleichzeitig das Problem des Films.
Er weiß nicht immer, was er sein will. Mal melancholisches Roadmovie, mal Thriller, mal schwarzer Humor und dann wieder brutal, wenn der Killer plötzlich Leuten ein Messer durch die Hand rammt oder Menschen erschießt. Das passt manchmal nicht ganz zusammen.

Auch der Affe selbst wirkt eher wie „90er-TV-Maske“ statt wirklich glaubwürdig. Das hätte man besser machen können.

Trotzdem: Der Film bleibt interessant, die Atmosphäre funktioniert und Jacob Elordi sowie Zachary Quinto tragen den Film über die Laufzeit.

Solider kleiner Road-Thriller mit unangenehmer Daueranspannung.

6,5/10
 

Chancho

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Citizen Vigilante

In gewisser Weise ist der Film genau das, was der Titel verspricht: Ein ganz normaler Bürger nimmt das Gesetz selbst in die Hand und bestraft Kriminelle, wenn das Justizsystem versagt hat. Ich finde, Armie Hammer spielt den kalten, berechnenden und emotional kontrollierten Selbstjustizler sehr gut. Sein Gesichtsausdruck und sein Auftreten verändern sich kaum, aber er scheint sich um die Opfer zu kümmern – oder zumindest habe ich den Eindruck, dass er sich nicht nur dafür interessiert, dass sie die Gerechtigkeit bekommen, die sie verdienen. Ich bekam Dark-Batman-Vibes – nur eben ohne Anzug und ohne die schicken Spielzeuge.

Ich hatte einen klassischen Selbstjustiz-Rachethriller erwartet. Umso überraschter war ich, dass der Film meiner Meinung nach eine völlig einseitige und ausgesprochen politische Botschaft vermittelt, er ausschließlich Straftaten von Einwanderern in den Mittelpunkt stellt.

Ich hatte vor dem Anschauen keine Kritiken über den Film gelesen. Erst danach habe ich nachgeschaut und erfahren, dass er von Elon Musk beworben wurde. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht angesehen. Jetzt, wo ich das weiß, erklärt das allerdings vieles.

Als Film: 6/10
Politische Botschaft: 0/10
Im Grunde teile ich deine Einschätzung. Aber es gab auch viele Szenen, die absolut trashig waren, z.B. dass die SEKs sich in der Wohnung des Killers reihenweise abknallen lassen, weil sie alle direkt vor seine gepanzerte Schießscharte laufen.
Ohne die Berichterstattung in den Medien über die verweigerte Freigabe dieses Machwerks hätte ich mir den Film wohl niemals angeguckt. Aber so war ich natürlich neugierig.
 
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