Umgangston im Forum


Bist dir aber schon darüber im Klaren, dass du wirklich das Abziehbild von dem bist, was du hier beschreibst?
Eitelkeiten besitzt jeder. Ein Ego besitz jeder. Jeder Mensch besitzt eigene Fehler. Man muss nur gewillt sein sich selbst als Mensch weiter entwickeln zu wollen und die Willen besitzen eigene Fehler einzugestehen und zu tilgen. Ich denke ich habe die Bereitschaft gezeigt Fehleinschätzungen zu überdenken und wenn Nötig auch dafür zu entschuldigen.

Du hast selbst im Non Sports Threads eröffnet,
Das ist abslut falsch und unwahr.

immer wieder Videos mit "interessanten, polarisierenden Takes" geteilt und bist selbst meinungsstark, aber siehst sich trotzdem in deinem Selbstbild als irgendeine Art objektiver Beobachter
Ich hab Videos mit als kontrovers beteachteten Persönlichkeiten geposted, weil es wichtig ist zu begreifen warum Menschen sich ihre eigene Meinung bilden und was an kontroversen Charakterteren einnehmenden ist. Damit man weiß worauf man z.B. bei manipulativen Persönlichkeiten zu achten hat. Oder aber auch mal weil ich Spaß an teils idiotischem Webgossip hab.

Meinungsstärke wird von dir oft mit "Ich bin und nichts anderes zählt wervechselt".

Die ganze Diskussionskultur war auch vor 10 Jahren schon im Arsch.
Hinter der Anonymität des Webs versteckt, ist es einfach flegelhaft und besserwisserisch aufzutreten. Das hat sich leider, auch bestärkt durch die inmer weiter stark abnehmende Empathie für die Belange anderer und das arrogante Auftreten von Politik und Wirtschaft in der Öffentlichkeit, auf das gesellschaftliche Miteinander ausgewirkt.

Man vergisst es nur zu gerne und mit Abstand fühlt sich alles nicht so schlimm an. Bzw das heute immer schlimmer.
Ich denke es wird nichts vergessen. Es wird nur mehr als Teil der Vergangenheit betrachtet. Die aktuelle Lage baut auf Entscheidungen der Vergangenheit auf, unf beeinflusst zukünftige Generationen.
 
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Meinungsstärke wird von dir oft mit "Ich bin und nichts anderes zählt wervechselt".
Meinungsstärke bedeutet, dass man eine klare Haltung zu bestimmen Themen zeigt.
Das bedeutet aber nicht, dass man seine eigene, subjektive Meinung stets als unwiederlegbaren Fakt verkauft, gerade bei Sachverhalten, die nicht absolut wasserdicht wissenschaftlich bewiesen sind.

Ich vermisse oft (nicht nur bei Dir) Formulierungen wie:
- Meiner Meinung nach...
- Meiner Ansicht nach...
- Soweit ich mich erinnere...
- Soweit ich weiß....
- Wenn ich es richtig verstanden habe, dann....
- Bin mir nicht ganz sicher, aber....
- Ich habe mal gehört/gelesen, dass...
usw.

die eine Aussage wesentlich sympathischer und pflegeleichter für die Community erscheinen lassen. Das beinhaltet dann nämlich, dass man sich auch irren kann und Irren ist menschlich, wie wir alle wissen. :)

-
 
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Was vielleicht auch helfen könnte, um die Atmosphäre allgemein zu verbessern: Politische Themen / Ideologien konsequent aus den anderen Forenbereichen raushalten! Bringt ja nichts, im Non User zu entfernen oder sich selbst raus zu nehmen - um dann die selben Konflikte und Meinungen in anderen Threads lesen zu müssen. Enthalten also die Posts CDU, FDP, AFD, Trump, Putin und Co. oder andere Reizworte werden diese Posts kommentarlos gelöscht. Damit wäre die Gefahr der Eskalation an der Stelle schon mal stark verringert. Und Threads, die eigentlich interessant sind, werden wieder lesbarer.
 
Was vielleicht auch helfen könnte, um die Atmosphäre allgemein zu verbessern: Politische Themen / Ideologien konsequent aus den anderen Forenbereichen raushalten! Bringt ja nichts, im Non User zu entfernen oder sich selbst raus zu nehmen - um dann die selben Konflikte und Meinungen in anderen Threads lesen zu müssen. Enthalten also die Posts CDU, FDP, AFD, Trump, Putin und Co. oder andere Reizworte werden diese Posts kommentarlos gelöscht. Damit wäre die Gefahr der Eskalation an der Stelle schon mal stark verringert. Und Threads, die eigentlich interessant sind, werden wieder lesbarer.

Sport und Politik lassen sich halt nicht immer so einfach trennen - zB die auf politischen Druck zurückgenommene rote Karte bei der Fußball-WM.
 
Was vielleicht auch helfen könnte, um die Atmosphäre allgemein zu verbessern: Politische Themen / Ideologien konsequent aus den anderen Forenbereichen raushalten! Bringt ja nichts, im Non User zu entfernen oder sich selbst raus zu nehmen - um dann die selben Konflikte und Meinungen in anderen Threads lesen zu müssen. Enthalten also die Posts CDU, FDP, AFD, Trump, Putin und Co. oder andere Reizworte werden diese Posts kommentarlos gelöscht. Damit wäre die Gefahr der Eskalation an der Stelle schon mal stark verringert. Und Threads, die eigentlich interessant sind, werden wieder lesbarer.
Wieviel Zeit sollen die Mods und Admins hier denn noch verbringen? Das, was Du forderst, beinhaltet schon fast eine 24/7 Rundumbetreuung aller User in allen Threads und stets alles mitlesen und entsprechend reagieren.
Kann nicht Dein Ernst sein.
Lieber sollte sich jeder User mal an die eigene Nase fassen und überlegen, was er selbst an seiner Art verbessern kann.
 
Sport und Politik lassen sich halt nicht immer so einfach trennen - zB die auf politischen Druck zurückgenommene rote Karte bei der Fußball-WM.
In dem Zusammenhang gebe dir Recht. Genauso wenn sich Trump aufs Siegerfoto drängelt. Aber oft wird das auch von Usern reingebracht, um mal wieder drüber reden zu können und seine (guten) Ansichten zu unterstreichen. Oder die bösen des Gegenüber. Bei Politik knallts hier doch als erstes.
 
Ich arbeite mal ein bisschen was ab.

Hier werden die Forenlinkem unter dem Schutzschild von „ich bin ja auch links, aber nicht so wie ihr“ alle als ******* abgewatscht. Beweis für den Linksdrall? Oder eher einen Linksdrall im Stil des ÖR? Aka „Rechte jammern, wie links alles ist, bis es alle glauben“
Ich glaube, wir brauchen echt nicht drüber diskutieren, dass die User, die eine linke Meinung vertreten, in diesem Forum in der absoluten Überrzahl sind. Das erste Zitat ist eigentlich leider eher sinnbildlich dafür, wie sich "the left", egal wo, immer wieder selbst ins Knie schießt, weil man sich, anstatt am gleichen Strang zu ziehen, lieber wegen Meinungsverschiedenheiten bei einzelnen Punkten gegenseitig ans Bein pisst. Und den ÖR-Kommentar kannst du gepflegt stecken lassen. Ihr checkt halt gar nicht mehr, dass es auch viele linksgerichtete User gibt, die mit der Diskussionsführung so mancher "Verbündeter" ein Problem haben. Aber wie gesagt, es ist halt das alte "ich hab Recht und die sind doof".

Nein. Theoretisch kannst du mich rauswerfen, weil dir meine Fresse nicht passt, da Hausrecht. Und meine Meinung musst du schon gar nicht ertragen. Und ab wann „Grenzen überschritten sind“ lässt sich auch debattieren.
doch. Wir können das Forum auch zu einer kompletten Echokammer machen, aber ich glaube nicht, dass das besonders zielführend ist. Und ich glaube auch nicht, dass hier irgendwer über eine Administration glücklich wäre, die Leute einfach rauswirft, weil ihnen "die Fresse nicht passt". Dass sich darüber debattieren lässt, ab wann Grenzen überschritten werden, versteht sich von selbst.

Aus Neugier: hat Grenzdebilist euch gesagt, was ihm diesmal die Lust am Forum genommen hat? Um einzuschätzen zu können, ob sich das „an eigener Nase nehmen“ nur an den Pöbel richtet oder die Forenchefs das auch mal bevorzugen?
wir waren mit Grenzdebilist extrem lang im PN-Austausch und ich glaube schon, dass ich das einschätzen kann.

Und den Pöbel kannst du gepflegt stecken lassen ... so eine ******e muss ich mir dann auch nicht sagen lassen. Aber ja, wir reflektieren permanent. Machst du das auch? Bei der Anzahl an persönlichen Beleidigungen, die du alleine gestern hier wieder reingerotzt hast, bin ich mir nicht sicher.

@Max Power @Angliru
Wird bei einer Sperre eine Mittelung an den gesperrten User gesendet oder bekommt der nur die Information, dass er gesperrt ist?
Gibt die Forensoftware eine automatisierte Nachricht nicht her?
bei einer Verwarnung oder kompletten Sperre gibt es eine automatisierte Nachricht, die vom Mod/Admin noch ergänzt werden kann. Bei einer Sperre fürs Non-Sports ists aber so, dass wir die händisch einstellen - in diesem Fall wird dann keine automatisierte Nachricht geschickt. Wir schreiben dann selber eine PN, aber das haben wir in diesem konkreten Fall leider verkackt (bzw. kam uns @Matt mit dem Post im anderen Thread zuvor). Dafür kann ich mich nur noch mal entschuldigen.

Ich habe wirklich null Verständnis, wie man die aktuelle Regierung auch nur ansatzweise gut finden oder in Schutz nehmen kann und AfD-Wähler sind wir mich dumm und/oder unanständig. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch "mein eigenes" Lager kritisieren kann.
genau so sehe ich das halt auch. Aber weil der Post von @le freaque angesprochen wurde, der war leider auch so ein bisschen ein Paradebeispiel dafür, was ich im (jetzigen) Eingangspost angesprochen habe: inhaltlich waren da absolut valide Punkte drin, aber dann sind halt leider auch wieder die persönlichen Beleidigungen drin. Dafür hat er sich bei mir übrigens entschuldigt, aber da war das Kind dann halt auch schon in den Brunnen gefallen, weil die Beleidigungen natürlich dann im Fokus stehen und wieder jede Chance auf nen vernünftigen Austausch dahin ist.

Über bestimmte User wird außerdem scheinbar eine schützende Hand gehalten
Wir kriegen diesen Vorwurf echt von allen Seiten, und zwar regelmäßig. Ohne ******. Mal schützen wir die Linken, mal die Rechten, mal diesen Altuser, mal jenen. @gentleman hat das in seinem Post auch noch mal gut zusammengefasst.

Ich persönlich finde, dass ein paar Spitzen, Polemik und auch mal eine etwas derbere Frotzelei zu politischen Diskussionen dazugehören. Gerade im Non-Sports-Bereich sollte man sowas auch aushalten können. Nicht jeder blöde Spruch in einer hitzigen Diskussion muss direkt ein Fall für die Moderation sein.
Ehrlich gesagt sehe ich das genau umgekehrt. Ich denke, gerade im Non-Sports, der einfach aus Prinzip eine gewisse Brisanz mitbringt, muss die Latte höher liegen, weil sonst halt sofort alles in die Luft fliegt. Es ist ganz bewusst von uns so gesetzt, dass neue User erst nach 100 Posts Zugriff auf den Bereich bekommen. Und es ist auch ganz bewusst von uns so gesetzt, dass bei Entgleisungen im Non-Sports der Stecker schneller gezogen wird als in anderen Bereichen. Und eben weil der Bereich so brisant ist und die Emotionen hochgehen, ist der Weg zu persönlichen Beleidigungen leider oft kurz.

wir können den thread auch in rechtsausleger circlejerk umbennen, so wie unsere (angeblich gar nicht) rechten sich hier gegenseitig auf die schulter klopfen und sich mut zusprechen. afd und fpö wirken, und hier im thread merkt man es ganz deutlich.
bodenlos von vorne bis hinten. Hier wird über Diskussionsstil, Umgangston und so weiter gesprochen, und du kommst sofort mit Rechtsausleger Circlejerk und AFD/FPÖ. Ganz schwach.

Die ganze Diskussionskultur war auch vor 10 Jahren schon im Arsch. Man vergisst es nur zu gerne und mit Abstand fühlt sich alles nicht so schlimm an. Bzw das heute immer schlimmer.
Mag sein. Kann ich selber schwer beurteilen, weil ich vor 10 Jahren noch nicht Admin war und als "normaler" User noch weniger in dem Bereich unterwegs war. Mir gehts primär erst mal drum, die aktuelle Situation zu verbessern, weil ich mit der halt nicht besonders glücklich bin.
 
Wir kriegen diesen Vorwurf echt von allen Seiten, und zwar regelmäßig. Ohne ******. Mal schützen wir die Linken, mal die Rechten, mal diesen Altuser, mal jenen. @gentleman hat das in seinem Post auch noch mal gut zusammengefasst.
Gut. Ich nehme meinen Vorwurf zurück. Wenn der Vorwurf von allen Seiten kommt müsst ihr ja alle Seiten gleich behandeln. Ist dann wahrscheinlich auch wieder ein "Lager"-Ding, wie man es persönlich jeweils empfindet.
 
Weiß nicht, ob der Non-Sports heute wirklich schlimmer ist als bspw. bis vor 10 Jahren. Er ist auf jeden Fall anders. Damals gab es ein paar rechtskonservative bis rechte User, die das Forum mit 0815-Meldungen, angereichert mit einem :crazy:, :kopfpatsch: oder :LOL: 24/7 geflutet und jeden, der nicht mindestens rechtkonservativ war, als "Gutmensch" oder "linksversifft" bezeichnet haben. Danach war es einige Jahre ganz Ok, seit einiger Zeit wird das Forum jedoch genau von der entgegensetzten Seite geflutet und nahezu alle die nicht die Linie der Linkspartei oder der grünen Jugend vertreten, sind mindestens rechts...
 
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Wir kriegen diesen Vorwurf echt von allen Seiten, und zwar regelmäßig. Ohne ******. Mal schützen wir die Linken, mal die Rechten, mal diesen Altuser, mal jenen. @gentleman hat das in seinem Post auch noch mal gut zusammengefasst.

Zeigt es ganz gut, dass es bestimmt nicht immer einfach als Admin ist, die anfallenden Herausforderungen zu meistern.

Insbesondere Deine Posts hier und jenes längere von @gentleman haben mir gefallen. Dafür möchte ich Euch auch mal ein Lob aussprechen.
 
Ich lese in jüngster Vergangenheit öfters dieses "Die Linken machen das Non Sports kaputt". Ab und an kommt auch die These "Das Non Sports war schon immer so". Letzteres ist sicherlich nicht vollkommen falsch, dennoch möchte ich mal an der Stelle ein Phänomen der letzten Jahre genauer beschreiben.

Früher war das in dem Bereich eine klassische Auseinandersetzung "Links vs. Rechts".

Das gibt es natürlich immer noch, aber mittlerweile ist da etwas neues hinzugekommen bzw. hat es sich in der Vergangenheit deutlich gesteigert: Und zwar die Auseinandersetzung (und ich formuliere das mal aus deren Sicht) "Vernünftige Mitte / Vernünftige Linke" vs. "Diskursunfähige Linke".

Ich glaube, ich müsste lange suchen bis ich einen Konflikt finde, in dem ich involviert war und in dem nicht mindestens *ein* User aus dieser "vernünftigen Mitte-Links" Fraktion mitgewirkt hat.

Vorneweg: Natürlich muss ich mich da auch an meine eigene Nase fassen. Ich wünschte, ich wäre geduldiger. Ich wünschte, ich würde in solchen Konfliktmomenten nicht so häufig in Polemik verfallen, so gerechtfertigt ich das in dem Moment auch empfinden mag. Da gibt es User aus der linken Ecke, die deutlich geduldiger sind. Aber jeder User hat seine ganz eigenen Triggerpunkte.

Aber ich muss auch deutlich sagen: Mir geht diese "ich bin / wir sind die Vernünftigen hier, deshalb hab ich / haben wir automatisch Recht" Haltung auf den Senkel. Es hat sich zuletzt sehr anschaulich in dem von @JL13 zitierten Non Sports Posting von @le freaque manifestiert (2tes Posting in diesem Thread). Ein ewig langes, selbstgerechtes Posting, indem die verkorkste Atmosphäre dieses Bereichs allein diesen "diskursunfähigen Linken" zugeschrieben wird, die in ihrem "Rechthabewahn" und ihrer "moralischen Überlegenheit" keinerlei Interesse an einem "echten Meinungsaustausch" haben. Ursprünglich noch mit ein paar netten Schimpfwörtern garniert (die wurden später immerhin von Moderatorenseite entfernt) macht dieses Posting genau das, was es der adressierten Gruppe eigentlich vorwirft - es wird nur nicht so empfunden, weil man sich selber ja als den nicht-radikalen Part der Linken wahrnimmt, der sich ja nur wehrt. Gestartet haben das andere. Es ist also letztendlich immer nur Notwehr und daher immer gerechtfertigt.

Ich habe versucht, auf dieses Posting inhaltlich zu antworten. Es wurde natürlich ignoriert.

Dafür haben es unter anderem User geliked, die sich selber wohl in dieser "vernünftigen" Ecke sehen und selber super empfindlich sind, sobald sie sich (von was auch immer) attackiert fühlen. Unter anderem gibt es da einen, der sich regelmäßig an meinem Umgangston stört, aber ein Posting mit der Haltung "Ihr Linken seid A****löcher und W*****r" offenbar okay findet. Da fühle ich mich schon ein klein wenig veralbert und frage mich, was hier von den Linken eigentlich erwartet wird.

Es sind einfach diese Art von Wahrnehmungsproblemen, die mich so stören.

Es gibt zB einen User, der sich vor Jahren unter anderem an einem (aus seiner Sicht) sexistischem Begriff störte, den ich in einer Diskussion verwendet habe - und dann schreibt dieser User nicht etwa mir, sondern anderen Usern, dass er mit mir nicht mehr diskutieren will. Selbstverständlich ohne mich zu markieren. Fast forward in die jüngste Vergangenheit, und ich habe diesen User direkt auf ein sexistisches Posting von ihm angesprochen. Reaktion? Beleidigt sein, Sarkasmus, Opferrolle. Und der Vorwurf, dass ich mit solchen Reaktionen das Gegenteil von dem erreiche, was ich wollte. Also sozusagen: Trotz als legitime Antwort. Selbstverständlich nur auf meine Postings, bei ihm selbst ist das ja anders.

Jüngste Diskussion um Politik, ich schreibe ein Posting mit ein paar Fragen an einen User. Dieser User antwortet in einem aggressiven Grundton, und nach einiger Zeit finde ich heraus, dass dieser User offenbar immer noch grantig war wegen einer vorherigen Auseinandersetzung, in dem ich ihn angeblich mit einem (aus seiner Sicht) diskriminierenden Begriff aus der "Political Correctness" Ecke beleidigt habe. Nach mehrfachem Nachfragen, mir diese Stelle zu zeigen, kam dann heraus, dass es das genaue Gegenteil war - ich habe explizit geschrieben, dass ich ihn nicht so bezeichne. Was allein deshalb schon nicht möglich war weil ich damals deutlich klargemacht habe, dass ich diesen Begriff selber überhaupt nicht verwende. Aber da war es halt schon passiert: Ich versuche, sachbezogen über ein Thema zu diskutieren, und bekomme als Antwort eine heftige Reaktion aufgrund eines alten (und zum Teil eingebildeten!) Konfliktes. Ich mein, wie soll ich mit sowas denn letztendlich umgehen?

Ich könnte an der Stelle noch zig weitere Beispiele nennen. Unter anderem mein Lieblings-Moderator im Non Sports (Fans von mir wissen wen ich meine :D), der sich bei Widersprüchen von mir gerne auf die Schiene zurückzieht: Das ist ad hominem, auf sowas antworte ich nicht. Fair enough, denn wie gesagt: Mein Umgangston ist sicherlich nicht immer der diplmomatischste. Aber wenn dieser Moderator dann wiederum Postings liked, in denen ich persönlich angegriffen werde, dann ist dieser Standpunkt halt einfach heuchlerisch. Man muss sich dann schon entscheiden was man will. Sachlicher Grundton oder nicht. "Ist okay wenn es Shakey betrifft" ist dabei keine konsistente Haltung.

Alles in allem habe ich halt einfach nicht den Eindruck, dass sich die User dieser "vernünftigen Links-Mitte" Fraktion wirklich mal ernsthaft hinterfragen. Es sollen halt die anderen machen, dann man selber ist ja schließlich nicht-radikal und hat daher immer Recht. Das ist wie bereits gesagt genau die Art von moralischer Überlegenheit, die dann wiederum uns "Radikalen" vorgeworfen wird. Und wenn es dann wieder irgendwo einen Artikel gibt, mit dem man meint, diese radikalen Linken vorführen zu können, dann setzt man den hier rein - selbst wenn es von einer rechtsradikalen Quelle wie "Apollo News" kommt. Sich über Gutmenschen und Weltverbesserer lustig machen zu können hat dann einfach Vorrang.

Und dieses "sich lustig machen" / empören über bestimmte linke Ideen, über politisch korrekte Sprache oder Kritik an gesellschaftlicher Diskriminierung, das darf man im Non Sports gerne in aller Ausführlichkeit und mit jeglicher Form von Polemik zelebrieren. Da stören sich die Kritiker der Non Sports Atmosphäre offenbar überhaupt nicht dran. Aber in dem Moment, in dem ein "radikal Linker" polemisch wird, da muss man es dann einfach anprangern.

Wie gesagt: Ich versuche wirklich, mich selbst zu hinterfragen. Nicht immer bei selbst empfundenen Anzeichen von Ungerechtigkeit verbal um mich zu schlagen. Das klappt manchmal besser, manchmal schlechter. Ich finde generell (ohne mir jetzt selbst auf die Schulter klopfen zu wollen), dass mir das im Verlauf meiner Mitgliedschaft in diesem Forum im Schnitt (!) immer besser gelungen ist. Aber natürlich bin ich nicht perfekt, ist keiner von uns.

Das war mein Empfinden an der Stelle.

Es wäre generell schön, wenn User nicht allein beim Anblick eines bestimmten Usernamens gleich austicken, sondern sich erstmal auf den Inhalt konzentrieren.

Und das gilt für alle!
 
Ich arbeite mal ein bisschen was ab.


Ich glaube, wir brauchen echt nicht drüber diskutieren, dass die User, die eine linke Meinung vertreten, in diesem Forum in der absoluten Überrzahl sind. Das erste Zitat ist eigentlich leider eher sinnbildlich dafür, wie sich "the left", egal wo, immer wieder selbst ins Knie schießt, weil man sich, anstatt am gleichen Strang zu ziehen, lieber wegen Meinungsverschiedenheiten bei einzelnen Punkten gegenseitig ans Bein pisst. Und den ÖR-Kommentar kannst du gepflegt stecken lassen. Ihr checkt halt gar nicht mehr, dass es auch viele linksgerichtete User gibt, die mit der Diskussionsführung so mancher "Verbündeter" ein Problem haben. Aber wie gesagt, es ist halt das alte "ich hab Recht und die sind doof".

Und das ist jetzt die in Stein gemeisselte absolute Wahrheit? Richtig?! Schon mal drüber nachgedacht, dass "wir" (wen auch immer du damit meinst, ich bin mir nicht mal sicher, ob ich dazugehöre) einige der vermeintlichen linksgerichteten User eben gar nicht so wahrnehmen --> als linksgerichtet.

Wird jetzt diesen Usern nahegelegt, dass sie auf "ich bin doof und die anderen haben Recht" switchen sollen, oder dürfen die noch ihre eigene Ansicht zum Thema haben?

Und der Vergleich zum ÖR passt gut. Nur, weil einige lautstark etwas behaupten und selbst wenn sich einige davon auch als links bezeichnen, muss das nicht zwingend stimmen. Und das ist nicht mal zwingend meine Ansicht, aber ich hab schon von mehreren Usern gehört, dass sie halt das vermeintlich linke Forum als gar nicht so links wahrnehmen.

doch. Wir können das Forum auch zu einer kompletten Echokammer machen, aber ich glaube nicht, dass das besonders zielführend ist. Und ich glaube auch nicht, dass hier irgendwer über eine Administration glücklich wäre, die Leute einfach rauswirft, weil ihnen "die Fresse nicht passt". Dass sich darüber debattieren lässt, ab wann Grenzen überschritten werden, versteht sich von selbst.

Es geht doch nicht drum, dass man Leute wegen "Fresse passt nicht" rauswirft. Ich sage nur, dass die Möglichkeit dazu theoretisch besteht. Und das heisst dann auch nicht, dass man andere Meinungen aushalten muss. Der Betreiber muss gar nichts. Wenn er sich halt bei vielen Leuten unbeliebt macht und willkürlich rauswirft, dann ist er hier irgendwann sehr allein. Aber per se muss er gar nichts. Und zwischen einer kompletten Echokammer und auf schwierige Positings/User bisschen früher reagieren, ist hier noch ziemlich viel Spielraum. Aber so ist das, wenn man glaubt die Objektivität selbst zu sein und dabei alles ausblendet, was einem subjektiv nicht passt oder in dem Fall hier ganz gut in den Kram passt.


wir waren mit Grenzdebilist extrem lang im PN-Austausch und ich glaube schon, dass ich das einschätzen kann.

Und den Pöbel kannst du gepflegt stecken lassen ... so eine ******e muss ich mir dann auch nicht sagen lassen. Aber ja, wir reflektieren permanent. Machst du das auch? Bei der Anzahl an persönlichen Beleidigungen, die du alleine gestern hier wieder reingerotzt hast, bin ich mir nicht sicher.

Mit Pöbel habe ich mich und andere User bezeichnet und nicht dich oder andere Admins. Also soviel ich weiss, hatte Grenzdebilist an einer Stelle ein ganz grosses Problem mit der Art und Weise der Moderation. Wie lief es da mit reflektieren? "Haben drüber nachgedacht und sind zum Schluss gekommen, dass wir nichts falsch gemacht haben." Das Gleiche gilt für die persönlichen Beleidigungen meinerseits. Von denen gab es vielleicht 2 und die waren in erster Linie Reaktionen auf Beleidigungen in meine Richtung bzw. anderer User.

bodenlos von vorne bis hinten. Hier wird über Diskussionsstil, Umgangston und so weiter gesprochen, und du kommst sofort mit Rechtsausleger Circlejerk und AFD/FPÖ. Ganz schwach.

Das hast sehr viel mit Diskussionsstil und Umgangston zu tun. Der Auftritt der Admins hier hat ja Rechtsaussen wieder eine Chance gegeben sich in die Opferrolle zurückzuziehen und die böse Linke ist es, die wieder mal für die Diskussionskultur verantwortlich ist

Mag sein. Kann ich selber schwer beurteilen, weil ich vor 10 Jahren noch nicht Admin war und als "normaler" User noch weniger in dem Bereich unterwegs war. Mir gehts primär erst mal drum, die aktuelle Situation zu verbessern, weil ich mit der halt nicht besonders glücklich bin.
 
genau so sehe ich das halt auch. Aber weil der Post von @le freaque angesprochen wurde, der war leider auch so ein bisschen ein Paradebeispiel dafür, was ich im (jetzigen) Eingangspost angesprochen habe: inhaltlich waren da absolut valide Punkte drin, aber dann sind halt leider auch wieder die persönlichen Beleidigungen drin.

Ich schreibe es auch an dich hier nochmal: Ich finde das Posting auch ohne die Beleidigungen in keinster Weise als irgendwie valide, gerechtfertigt - was auch immer. Es ist ein einziges zelebrieren von "Ich habe Recht und ihr seid die *****". Vollkommen ungeeignet, um auch nur ansatzweise eine konstruktive Diskussion damit zu starten. Ein unnötiger verbaler Rundumschlag, nicht mehr.

Dafür hat er sich bei mir übrigens entschuldigt

Wäre schöner gewesen, @le freaque hätte sich bei denjenigen entschuldigt, die er angegriffen hat. Aber das hat ja dann schonmal nicht geklappt.
 
Ich lese in jüngster Vergangenheit öfters dieses "Die Linken machen das Non Sports kaputt". Ab und an kommt auch die These "Das Non Sports war schon immer so". Letzteres ist sicherlich nicht vollkommen falsch, dennoch möchte ich mal an der Stelle ein Phänomen der letzten Jahre genauer beschreiben.

Früher war das in dem Bereich eine klassische Auseinandersetzung "Links vs. Rechts".

Das gibt es natürlich immer noch, aber mittlerweile ist da etwas neues hinzugekommen bzw. hat es sich in der Vergangenheit deutlich gesteigert: Und zwar die Auseinandersetzung (und ich formuliere das mal aus deren Sicht) "Vernünftige Mitte / Vernünftige Linke" vs. "Diskursunfähige Linke".

Ich glaube, ich müsste lange suchen bis ich einen Konflikt finde, in dem ich involviert war und in dem nicht mindestens *ein* User aus dieser "vernünftigen Mitte-Links" Fraktion mitgewirkt hat.

Vorneweg: Natürlich muss ich mich da auch an meine eigene Nase fassen. Ich wünschte, ich wäre geduldiger. Ich wünschte, ich würde in solchen Konfliktmomenten nicht so häufig in Polemik verfallen, so gerechtfertigt ich das in dem Moment auch empfinden mag. Da gibt es User aus der linken Ecke, die deutlich geduldiger sind. Aber jeder User hat seine ganz eigenen Triggerpunkte.

Aber ich muss auch deutlich sagen: Mir geht diese "ich bin / wir sind die Vernünftigen hier, deshalb hab ich / haben wir automatisch Recht" Haltung auf den Senkel. Es hat sich zuletzt sehr anschaulich in dem von @JL13 zitierten Non Sports Posting von @le freaque manifestiert (2tes Posting in diesem Thread). Ein ewig langes, selbstgerechtes Posting, indem die verkorkste Atmosphäre dieses Bereichs allein diesen "diskursunfähigen Linken" zugeschrieben wird, die in ihrem "Rechthabewahn" und ihrer "moralischen Überlegenheit" keinerlei Interesse an einem "echten Meinungsaustausch" haben. Ursprünglich noch mit ein paar netten Schimpfwörtern garniert (die wurden später immerhin von Moderatorenseite entfernt) macht dieses Posting genau das, was es der adressierten Gruppe eigentlich vorwirft - es wird nur nicht so empfunden, weil man sich selber ja als den nicht-radikalen Part der Linken wahrnimmt, der sich ja nur wehrt. Gestartet haben das andere. Es ist also letztendlich immer nur Notwehr und daher immer gerechtfertigt.

Ich habe versucht, auf dieses Posting inhaltlich zu antworten. Es wurde natürlich ignoriert.

Dafür haben es unter anderem User geliked, die sich selber wohl in dieser "vernünftigen" Ecke sehen und selber super empfindlich sind, sobald sie sich (von was auch immer) attackiert fühlen. Unter anderem gibt es da einen, der sich regelmäßig an meinem Umgangston stört, aber ein Posting mit der Haltung "Ihr Linken seid A****löcher und W*****r" offenbar okay findet. Da fühle ich mich schon ein klein wenig veralbert und frage mich, was hier von den Linken eigentlich erwartet wird.

Es sind einfach diese Art von Wahrnehmungsproblemen, die mich so stören.

Es gibt zB einen User, der sich vor Jahren unter anderem an einem (aus seiner Sicht) sexistischem Begriff störte, den ich in einer Diskussion verwendet habe - und dann schreibt dieser User nicht etwa mir, sondern anderen Usern, dass er mit mir nicht mehr diskutieren will. Selbstverständlich ohne mich zu markieren. Fast forward in die jüngste Vergangenheit, und ich habe diesen User direkt auf ein sexistisches Posting von ihm angesprochen. Reaktion? Beleidigt sein, Sarkasmus, Opferrolle. Und der Vorwurf, dass ich mit solchen Reaktionen das Gegenteil von dem erreiche, was ich wollte. Also sozusagen: Trotz als legitime Antwort. Selbstverständlich nur auf meine Postings, bei ihm selbst ist das ja anders.

Jüngste Diskussion um Politik, ich schreibe ein Posting mit ein paar Fragen an einen User. Dieser User antwortet in einem aggressiven Grundton, und nach einiger Zeit finde ich heraus, dass dieser User offenbar immer noch grantig war wegen einer vorherigen Auseinandersetzung, in dem ich ihn angeblich mit einem (aus seiner Sicht) diskriminierenden Begriff aus der "Political Correctness" Ecke beleidigt habe. Nach mehrfachem Nachfragen, mir diese Stelle zu zeigen, kam dann heraus, dass es das genaue Gegenteil war - ich habe explizit geschrieben, dass ich ihn nicht so bezeichne. Was allein deshalb schon nicht möglich war weil ich damals deutlich klargemacht habe, dass ich diesen Begriff selber überhaupt nicht verwende. Aber da war es halt schon passiert: Ich versuche, sachbezogen über ein Thema zu diskutieren, und bekomme als Antwort eine heftige Reaktion aufgrund eines alten (und zum Teil eingebildeten!) Konfliktes. Ich mein, wie soll ich mit sowas denn letztendlich umgehen?

Ich könnte an der Stelle noch zig weitere Beispiele nennen. Unter anderem mein Lieblings-Moderator im Non Sports (Fans von mir wissen wen ich meine :D), der sich bei Widersprüchen von mir gerne auf die Schiene zurückzieht: Das ist ad hominem, auf sowas antworte ich nicht. Fair enough, denn wie gesagt: Mein Umgangston ist sicherlich nicht immer der diplmomatischste. Aber wenn dieser Moderator dann wiederum Postings liked, in denen ich persönlich angegriffen werde, dann ist dieser Standpunkt halt einfach heuchlerisch. Man muss sich dann schon entscheiden was man will. Sachlicher Grundton oder nicht. "Ist okay wenn es Shakey betrifft" ist dabei keine konsistente Haltung.

Alles in allem habe ich halt einfach nicht den Eindruck, dass sich die User dieser "vernünftigen Links-Mitte" Fraktion wirklich mal ernsthaft hinterfragen. Es sollen halt die anderen machen, dann man selber ist ja schließlich nicht-radikal und hat daher immer Recht. Das ist wie bereits gesagt genau die Art von moralischer Überlegenheit, die dann wiederum uns "Radikalen" vorgeworfen wird. Und wenn es dann wieder irgendwo einen Artikel gibt, mit dem man meint, diese radikalen Linken vorführen zu können, dann setzt man den hier rein - selbst wenn es von einer rechtsradikalen Quelle wie "Apollo News" kommt. Sich über Gutmenschen und Weltverbesserer lustig machen zu können hat dann einfach Vorrang.

Und dieses "sich lustig machen" / empören über bestimmte linke Ideen, über politisch korrekte Sprache oder Kritik an gesellschaftlicher Diskriminierung, das darf man im Non Sports gerne in aller Ausführlichkeit und mit jeglicher Form von Polemik zelebrieren. Da stören sich die Kritiker der Non Sports Atmosphäre offenbar überhaupt nicht dran. Aber in dem Moment, in dem ein "radikal Linker" polemisch wird, da muss man es dann einfach anprangern.

Wie gesagt: Ich versuche wirklich, mich selbst zu hinterfragen. Nicht immer bei selbst empfundenen Anzeichen von Ungerechtigkeit verbal um mich zu schlagen. Das klappt manchmal besser, manchmal schlechter. Ich finde generell (ohne mir jetzt selbst auf die Schulter klopfen zu wollen), dass mir das im Verlauf meiner Mitgliedschaft in diesem Forum im Schnitt (!) immer besser gelungen ist. Aber natürlich bin ich nicht perfekt, ist keiner von uns.

Das war mein Empfinden an der Stelle.

Es wäre generell schön, wenn User nicht allein beim Anblick eines bestimmten Usernamens gleich austicken, sondern sich erstmal auf den Inhalt konzentrieren.

Und das gilt für alle!

Da ich wohl einer der gemeinten User bin und auch genau auf das Thema angespielt wurde weshalb ich keine Lust mehr hatte mit dir zu diskutieren:

Es ging nur am Rande um Sexismus, ich fand den Umgang des Sanders-Lagers mit E. Warren insgesamt traurig und auch ein perfektes Beispiel dafür, was mich an sehr linken Menschen oftmals stört. Wenn jemand, der ideologisch so nah an der "eigenen Linie" ist wie Warren an Sanders derart massiv wegen ein paar "Abweichungen" angegangen wird, was zeigt das bitte auf außer komplett fehlende Kompromissbereitschaft und den eigenen Dogmatismus über alles zu stellen? Das fand ich in diesen Diskussion irgendwann derart frustrierend, dass ich wirklich keine Lust mehr hatte.

Ansonsten bist du natürlich sehr weit weg von dem, was ich an @Sports Almanac kritisiert habe, da wäre es inkonsequent, daran auf Dauer festzuhalten - und es ist mittlerweile auch lange her, gut möglich, dass ich manches falsch in Erinnerung habe. Und auch @Sports Almanac ist niemand, den ich dauerhaft "verdammen" will - er ist einfach nur das sehr naheliegende Beispiel dafür, was meiner Meinung nach derzeit hier falsch läuft.
 
Ich lese in jüngster Vergangenheit öfters dieses "Die Linken machen das Non Sports kaputt".
was ich für ausgewiesenen Schwachsinn halte. Aber nochmal: man muss sich doch zumindest auch eingestehen können, dass es linke User gibt, die mit ihrem Auftreten und Diskussionsstil nicht unbedingt zu einem positiven Klima beitragen. Das ist doch nicht schwarz und weiß.

Dafür haben es unter anderem User geliked, die sich selber wohl in dieser "vernünftigen" Ecke sehen und selber super empfindlich sind, sobald sie sich (von was auch immer) attackiert fühlen. Unter anderem gibt es da einen, der sich regelmäßig an meinem Umgangston stört, aber ein Posting mit der Haltung "Ihr Linken seid A****löcher und W*****r" offenbar okay findet. Da fühle ich mich schon ein klein wenig veralbert und frage mich, was hier von den Linken eigentlich erwartet wird.
ich hatte schon ziemlich klar den Eindruck, dass die Likes nicht wegen der Beleidigungen (die wir ja auch gelöscht haben) kamen, sondern wegen dem einen oder anderen inhaltlichen Punkt. Das kann man jetzt immer noch ******e finden, kein Ding. Aber es macht einen Unterschied.

Wäre schöner gewesen, @le freaque hätte sich bei denjenigen entschuldigt, die er angegriffen hat.
definitiv.

Ich finde das Posting auch ohne die Beleidigungen in keinster Weise als irgendwie valide, gerechtfertigt - was auch immer. Es ist ein einziges zelebrieren von "Ich habe Recht und ihr seid die *****". Vollkommen ungeeignet, um auch nur ansatzweise eine konstruktive Diskussion damit zu starten. Ein unnötiger verbaler Rundumschlag, nicht mehr.
hey, verstehe ich. Aber ob du es glaubst oder nicht, auch ich kann aus dem Beitrag was ziehen, denn:

Ihr dagegen, also die Forumslinke, zeigt jedem, der nicht komplett auf eurer Seite ist, den Mittelfinger und nennt ihn Naziversteher oder ähnlich.
ist grade in diesem Thread wieder passiert, oder ich verstehe den "Rechtsausleger Circlejerk" und den Hinweis über AFD/FPÖ einfach falsch. Das "ihr" in dem Post ist natürlich plakativ und falsch, und in diese Falle bin ich selber vorher auch wieder getappt, aber es passiert.

Ich will hier verdammt noch mal einfach nur ein Klima schaffen, in dem man sich nicht permanent gegenseitig beleidigt, sich ans Bein pisst oder sonstwas. Das ist wahrscheinlich naiv, aber es muss zumindest besser gehen als aktuell. Und ich glaube schon, dass wir uns da alle an der eigenen Nase fassen müssen und nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigen können, egal in welche Richtung.
 
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Kann mir mal jemand erklären, wer dieses ominöse Rechtsaußen unter den aktiven Nutzern hier sein soll, die sich angeblich wieder in ihrer Opferrolle einrichten? Ganz ernsthaft, mir fällt da Rechtsaußen wirklich keiner ein.
 
Ich weiß, dass ich hier noch neu bin, aber ich muss sagen, eines ist mir im Non-Sport-Bereich aufgefallen: Wie oft die Leute anfangen, sich gegenseitig zu beleidigen.

Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Menschen völlig unterschiedliche Meinungen haben – links, rechts, irgendwo dazwischen oder auch sehr weit auf der einen oder anderen Seite. Daraus können durchaus interessante Diskussionen entstehen – zu versuchen zu verstehen, warum jemand so denkt, und die Teile seines Arguments, die man für empörend oder unvernünftig hält, objektiv und nicht emotional zu hinterfragen. Lasst uns Logik und nicht Emotionen verwenden.

Aber wenn wir diskutieren wollen, müssen wir bereit sein, einander tatsächlich zuzuhören. Man muss nicht zustimmen und auch nicht seine Meinung ändern, aber man sollte zumindest bereit sein, darüber nachzudenken, was der andere zu sagen hat. So lernt man – etwas über die Meinungen anderer, darüber, warum sie diese Meinungen vertreten, und manchmal auch darüber, ob die eigene Position vielleicht etwas mehr Unterstützung gebrauchen könnte. Und vielleicht stellt man fest, dass etwas, woran man glaubt, eher darauf beruht, wie man sich fühlt, als auf Fakten. Und darüber sollte man nachdenken.

Was ich wirklich nicht verstehe, sind die ständigen persönlichen Angriffe. Ich kann ehrlich gesagt kaum glauben, wie oft ich hier schon gelesen habe: „Du bist dumm“, oder etwas Ähnliches. Wenn du das Argument von jemandem für dumm hältst, dann zeig ihm, warum. Hinterfrage das Argument. Zeige die Schwachstellen auf. Liefere die Fakten. Kläre die Person auf. Ad-hominem-Angriffe bringen absolut nichts. Und auch die kleinen Seitenhiebe sind gar nicht so klein. Sie sind immer ziemlich offensichtlich.

Hier gibt es viele sachkundige und intelligente Menschen. Manchmal sehen sie die Dinge einfach anders. Ich würde wirklich gerne sehen, dass die Leute im Non-Sport-Bereich bei den Fakten bleiben, einander zuhören und die tatsächlichen Argumente diskutieren.

Live long and prosper 🖖
 
was ich für ausgewiesenen Schwachsinn halte. Aber nochmal: man muss sich doch zumindest auch eingestehen können, dass es linke User gibt, die mit ihrem Auftreten und Diskussionsstil nicht unbedingt zu einem positiven Klima beitragen.

Wer bestreitet das?

Aber es gibt halt einen klaren Unterschied zwischen "es gibt solche Linken" und "ihr Linken seid an allem Schuld".

ich hatte schon ziemlich klar den Eindruck, dass die Likes nicht wegen der Beleidigungen (die wir ja auch gelöscht haben) kamen, sondern wegen dem einen oder anderen inhaltlichen Punkt. Das kann man jetzt immer noch ******e finden, kein Ding. Aber es macht einen Unterschied.

Wie gesagt, inhaltlich war da nicht wirklich was. Eine einzige selbstgerechte Anklage an "die Forumslinken", welche selbst unabhängig von den persönlichen Beleidigungen absolut unangebracht war.

Und mal so nebenbei: dieses "ich like das Posting, selbst wenn ich es persönlich anders formuliert hätte" funktioniert als Ausrede nicht. Die Beleidigungen stehen da. Die liked man natürlich mit, ob gewollt oder ungewollt.

Stimmt man nur mit manchem überein, kann man die entsprechenden Stellen zitieren und ein thumbs up darunter setzen, während man sich gleichzeitig von den Beleidigungen distanziert.

Das ist möglich.

hey, verstehe ich. Aber ob du es glaubst oder nicht, auch ich kann aus dem Beitrag was ziehen, denn:


ist grade in diesem Thread wieder passiert, oder ich verstehe den "Rechtsausleger Circlejerk" und den Hinweis über AFD/FPÖ einfach falsch.

Das kam jetzt von EINEM User, mit dem ich zB selber auch massive persönliche Probleme habe.

Das jetzt als Rechtfertigung dafür zu nehmen...

"Ihr dagegen, also die Forumslinke, zeigt jedem, der nicht komplett auf eurer Seite ist, den Mittelfinger und nennt ihn Naziversteher oder ähnlich."

...ist halt genau das, was ich kritisiert habe.

Ein einziger (selbsternannter?) Linker wird als Beweis dafür herangezogen, dass @le freaque mit seinem undifferenzierten Rant ja doch irgendwie Recht hatte.

Du verstehst was ich meine?
 
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