Umgangston im Forum


Vielleicht sollte man demnächst noch eine Gebrauchsanweisung herausgeben, ab wann ein Beitrag geliked werden darf und in welchen Fällen nicht, damit es auch wegen eines "Daumen nach oben" Emojis keine Unstimmigkeiten mehr gibt.
Oder man misst möglicherweise einem Like mehr Bedeutung zu, als es verdient.
Ganz sicher aber wird hier und da zuviel geliked. Je emotionaler ein Thema ist, desto mehr.

Ein Like ist nicht nur eine Zustimmung bzw. ein Lob. Es wird auch benutzt - natürlich nur in zweiter Instanz - , um jemandem eine reinzuwürgen, um seiner Abneigung Ausdruck zu verleihen, User aus dem Forum zu ekeln usw.
In manchen Fällen ist es demnach sinniger, sich die Mühe zu machen und eine Reaktion auf ein Posting selbst in die Tasten zu hauen.
Oder ein "in bestimmten Punkten stimme ich Dir zu" macht dann auch mehr Sinn.

Was ich damit im eigentlichen sagen will?
Weiß ich auch nicht, aber ich hätte gerne viele Likes dafür!
 
Vielleicht sollte man demnächst noch eine Gebrauchsanweisung herausgeben, ab wann ein Beitrag geliked werden darf und in welchen Fällen nicht, damit es auch wegen eines "Daumen nach oben" Emojis keine Unstimmigkeiten mehr gibt.
Oder man misst möglicherweise einem Like mehr Bedeutung zu, als es verdient.
Ganz sicher aber wird hier und da zuviel geliked. Je emotionaler ein Thema ist, desto mehr.

Ein Like ist nicht nur eine Zustimmung bzw. ein Lob. Es wird auch benutzt - natürlich nur in zweiter Instanz - , um jemandem eine reinzuwürgen, um seiner Abneigung Ausdruck zu verleihen, User aus dem Forum zu ekeln usw.
In manchen Fällen ist es demnach sinniger, sich die Mühe zu machen und eine Reaktion auf ein Posting selbst in die Tasten zu hauen.
Oder ein "in bestimmten Punkten stimme ich Dir zu" macht dann auch mehr Sinn.

Was ich damit im eigentlichen sagen will?
Weiß ich auch nicht, aber ich hätte gerne viele Likes dafür!

Das gibt ein dickes Like!
 
Ach Du liebe Zeit, ein Posting von November 2025 habe ich vielleicht auch geliked, weil ich Teile davon gut fand? Davon wird eine Kommunikation besser in dem Strichlisten geführt werden wer was geliked hat?

Darum geht es mir überhaupt nicht. Ich habe nur einen User auf seine unterschiedlichen Maßstäbe angesprochen, einfach weil ich das aus unserem letzten persönlichen Gespräch noch in Erinnerung hatte. Damals (im November) wurden mir übrigens Postings vom Februar 2025 vorgehalten ;)
 
Jetzt Like Polizei spielen ist wirklich komplett drüber.
Dabei bräuchten wie diese Funktion eigentlich gar nicht. Das ist im Grunde Luxus und haben andere Foren auch nicht.
Es wurde eingeführt, damit in einem Thread nicht tausendmal hintereinander "Zustimmung" oder dergleichen geschrieben wird. Es sollte das ganze übersichtlicher machen. Wird aber eben auch inflationär benutzt, gerade bei Leuten, die keinen Bock haben groß was zu schreiben.
 
Leitsatz:
Maßstab ist der Satz, nicht der Schreiber.
Widerlege das Argument, nicht den Menschen.

Nur um diesen Teil des Likes zu rechtfertigen:

+ und einer beargwöhnten Ideologie des Absenders. Darüber lässt sich inhaltlich von mir aus mit deutlichen Worten streiten und debattieren. Ob es Apartheids-Schwimmen ist, oder Einlasspolitik beim Wacken-Festival.
Aber muss das unbedingt zu einem Rückschluss auf einen verderblichen Charakter führen?

Wenn eine Debatte zu blöd wird oder inhaltlich fragwürdig, kann man sie auch beenden, wenn alles Wesentliche bereits gesagt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt ein Rollenspiell und Fantasy Forum, bei dem man 6 Emoji Optionen für ein Like oder Dislike zur Verfügung hat. Das ist schön praktisch :D
Ach, ich bin lieber für das geschriebene Wort. Und wenn man dazu schon keinen Bock hat, kann man aus einem Diskussions-Forum auch gleich rausbleiben. Ich mein damit natürlich nicht Dich.
 
Darum geht es mir überhaupt nicht. Ich habe nur einen User auf seine unterschiedlichen Maßstäbe angesprochen, einfach weil ich das aus unserem letzten persönlichen Gespräch noch in Erinnerung hatte. Damals (im November) wurden mir übrigens Postings vom Februar 2025 vorgehalten ;)
O.k. jeder hat halt seine Dinge die ihn stören. Mir missfallen dieses wöchentlich jemand anderes durchs Forum in die Enge treiben. Warum kann man sich da nicht mal zurücknehmen? Es ist alles gesagt nur noch nicht von allen und noch nicht jeder Aspekt. Wie würde man sich selbst als Betroffener fühlen? Würde man sofort sagen Ich habe Mist geschrieben wenn man parallel von einer Handvoll Usern auseinander genommen wird?
Ich verstehe es nicht. Geltungsdrang? Deutungshoheit hoch halten? Was ist die Motivation dahinter? Ist doch nichts anderes wie früher auf dem Schulhof, weil eine richtige Konversation/ Diskussion ist es nicht mehr wenn mehrere parallel über einen herfallen.
Aber gut, wenn man nie Opfer ist wird man sich im recht fühlen seine Meinung zu äußern und der andere hat die Schmach verdient.
Ich werde es nie verstehen.
 
Ach, ich bin lieber für das geschriebene Wort. Und wenn man dazu schon keinen Bock hat, kann man aus einem Diskussions-Forum auch gleich rausbleiben.
Mit diesen Optionen kann man zustimmen oder seinen Unmut mitteilen. So gäbe es hier im Forum keine Agree to maybe/partially/fully disagree but I push the like Button anyway Diskussion.
 
Ich glaube ein Punkt, der das Miteinander hier schon mal wesentlich verbessern würde, ist wenn in den Diskussionen auf das eingegangen wird, was wirklich in einem Post steht. Mich stört es jedenfalls häufig, dass plötzlich Sachen interpretiert und hinzufabuliert werden, die überhaupt nichts mit dem eigentlichen Kommentar oder meinen Ansichten zu tun haben - und nicht selten komplett im Gegensatz dazu stehen. Und schon wird man in eine Ecke gedrängt, mit der man überhaupt nichts zu tun hat. Wenn es wegen einzelnen nicht ganz präzisen oder mehrdeutigen Formulierungen mal zu Missverständnissen kommen kann, ist das ja ok und kann man in der Regel auch recht schnell klären. Oft hilft dann aber auch ein einfaches Nachfragen: „Hast du das so oder so gemeint?“ oder ein Hinweis, dass der oder der Satz ein wenig unglücklich ist, statt direkt auf „Attacke“ zu schalten. Auf diese Weise würden sich einige seitenlange Diskussionen vermeiden lassen.

Ich will damit jetzt nicht bestimmte User kritisieren - ich bin genauso wenig perfekt -, sondern nur allgemein darauf aufmerksam machen.
Störend finde ich auch, dass sich in den meisten Threads ein Kampf Links vs. Rechts/Konservativ entwickelt. Letztlich wird dann nicht mehr über das Thema oder Problem diskutiert, sondern lieber mal mehr und mal weniger lösungsorientiert zwischen den beiden Lagern hin- und hergeschossen. Oft gibt es verschiedene Herangehensweisen für das gleiche Ziel und man liegt eigentlich viel näher beinander als es den Anschein hat, weil der Fokus voll auf den verbliebenen Differenzen liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
O.k. jeder hat halt seine Dinge die ihn stören.

tenor.gif
 
Ach ja und was ich noch los werden wollte: Immer wieder lese ich so Fälle von „Ja zu dem Thema schreibst du natürlich was, bei dem und dem hast du dich aber nicht geäußert“ - und daraus wird dann wieder etwas interpretiert und abgeleitet. Finde, sowas sollte man als Argument generell bleiben lassen. Die meisten haben (hoffe ich jedenfalls mal) auch ein Leben neben dem Forum und schauen an manchen Tagen öfter rein und dann mal wieder eine ganze Weile gar nicht. Niemand ist in jede Diskussion involviert. Also deswegen jemanden zur Rechenschaft ziehen zu wollen, ist ein wenig schräg.
 
Ich könnte mir vorstellen, dass die Diskussion um die Diskussionskultur fast so alt ist wie der Non-Sports selbst. ☺️

Ich finde es trotzdem richtig, dass viele User und vor allem die Mods es doch immer wieder versuchen und an mehr Selbstreflexion und Gleichmut appellieren. Auch wenn es vielleicht nie gelingt, abs gewünschte Ziel zu kommen, so ist es doch schön, dieses zu haben.

Vielleicht ist das, was letztlich hängen bleiben kann beim Non-Sport, wenn man schon nicht andere überzeugen kann: Einen entspannteren Umgang mit Personen, die für einen unverständliche Positionen vertreten, und einen entspannteren Umgang mit den eigenen Ansichten. Wo sonst hat man schon die Möglichkeit, sich auf so viele anders- oder auch gar nicht denkende Menschen einzulassen und dabei noch die Wirkung der eigenen Äusserungen auf andere zu beobachten? 😄 Und das trotz allen Bedenken um die Diskussionskultur in einem doch vertrauten, sicheren und gut moderierten Rahmen?

Darum ein Lob an die Mods, welche mE eine sehr korrekte Arbeitsauffassung haben, und ein Aufruf an uns alle, unseren geliebten kleinen Non-Sports-Bereich auf Kurs zu halten und in noch schönere Gewässer zu lenken.
 
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