Vuelta a España 2026


Was ein Gemetzel heute. :eek:
Für die vielen Gestürzten natürlich schlimm und Pogacar hat es übel erwischt.
Beim Massensturz im Massensprint lagen viele Fahrer auf dem Asphalt oder in den Banden.

Spannender wird es ohne den Dominator Pogacar allemal.
Im Unterschied zu einigen anderen hätte ich nichts gegen Primoz als Vueltasieger einzuwenden. Weil ich ihn kool :cool1: finde. Fünf Vueltasiege hätte schon etwas.

Würde es aber auch allen anderen Kandidaten der Top 7 gönnen.

Das vorläufige Resultat auf Pro Cycling Stats stimmt noch nicht. Da sind Zeitabstände drin, die aber wohl durch den Massensturz in der Crashzone bedingt waren. Jetzt stimmt es:
Enric Mas 1 Minute vor Primoz und 1:11 vor Felix Gall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das lange brettebene ITT kommt erst in der 18 Etappe. Bis dahin müssen die soliden Zeitfahrer auch erstmal sturzfrei durchkommen und die Bergfahrer haben bis dahin noch viele Etappen um Zeit heraus zu fahren. Sollten sie diese im ITT wieder verlieren, bleiben ihnen noch 2 heftige Bergetappen und die Alhambra-Schlussetappe, um das zu klären.
 
Pogi ist übrigens über nen Stein gefahren (rechts unten, Screenshot aus dem Video) und daher gestürzt.

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Danke dass du auch diesen Thread mit deinen Doping Weisheiten beehrst Hajo. Sonst hast du ja nichts beizutragen.

Warum so stutenbissig? Wo ich so klar differenziere! Ok, dein naives Bad hab ich möglicherweise nicht berücksichtigt. Hab ich aber Pogacar etwas abgesprochen? Nein und ihm wünsche nur gute Besserung 🙂!
 
:panik::panik::panik:

Ich mein - Schlüsselbein und Gehirnerschütterung konnte man sofort erkennen und auch erwarten nach dem Sturz.

Aber der Halswirbelbruch (C7) klingt schon komplett übel. Und erklärt dann auch, warum Pogi sofort Schmerzen im ganzen Arm hatte (bei Schlüsselbein ist es ja sehr lokal, Halswirbel strahlt dagegen in den kompletten Arm aus). "Stable Fracture" bedeutet immerhin wahrscheinlich keine neurologischen Folgen, wird aber dennoch eine Weile dauern, bis das alles komplett verheilt ist. Saison sollte damit auch definitiv vorbei sein. Wird auch nicht direkt operiert wegen der Gehirnerschütterung, was dann auch nochmal alles weiter verzögern wird (und wahrscheinlich auch brutal unangenehm ist).
 
Puuuh, das ist wirklich ganz übel. Das sind dann auch die Art Stürze bzw. die Art Verletzung wo man dann gucken muss wie man wieder kommt, s. z.B. Froome oder Bernal. Damit rechne ich bei Pogi nicht, aber das ist natürlich ein ganz schwerer Schlag und man wird ihn erst nächste Saison wiedersehen.
 
Puuuh, das ist wirklich ganz übel. Das sind dann auch die Art Stürze bzw. die Art Verletzung wo man dann gucken muss wie man wieder kommt, s. z.B. Froome oder Bernal. Damit rechne ich bei Pogi nicht, aber das ist natürlich ein ganz schwerer Schlag und man wird ihn erst nächste Saison wiedersehen.
Ich konnte es gestern abend erst ansehen.
Ich bin jetzt noch ganz geschockt.
Das war ein ganz übler Tag, für alle.

Das mit Pogi ist wirklich dramatisch.
Vor allem die Sache mit dem Halswirbelbruch ist schlimm.
Wir hatten das so ähnlich letztes Jahr bei einem Bewohner von uns.
Gut, es ist nicht ganz so zu vergleichen, aber der ist 3mal operiert wurden deswegen und hat jetzt an der Stelle ein Implantat und kann trotzdem seitdem seinen Hals nicht mehr richtig bewegen.

Insgesamt ist es ein richtiges Seuchenjahr.
Pogi, Lipowitz, Jonas Vingegaard und das sind ja nur die ganz prominenten Namen.
Vielleicht doch Zeit füf eine konstruktive Diskussion um Sturzvermeidung und Sturzsicherheit.
 
Insgesamt ist es ein richtiges Seuchenjahr.
Pogi, Lipowitz, Jonas Vingegaard und das sind ja nur die ganz prominenten Namen.
Vielleicht doch Zeit füf eine konstruktive Diskussion um Sturzvermeidung und Sturzsicherheit.
Naja, wenn man die drei Stürze anspricht - was will man da machen? Pogi war einfach riesiges Pech, Vingegaard eher ausgelöst durch den eigenen Mann vor ihm und bei Lipo sind 150 Fahrer vorher ohne Sturz durch die Kurve gekommen. Diese Sachen wird es - leider - immer geben. Kritischer fand ich da eher den Schluss, wo man im Massensprint in einer viel zu engen Straße ankommt. Hab mir das auch mal auf der Karte angeschaut, das war ja wirklich nur ne kleine Strandpromenade, die dann direkt zum Meer führte (daher auch dann die Bilder von Coquard im Sand). Das hätte man viel besser lösen müssen, vor allem, wenn man halt mit einem Sprint am Ende rechnet.
 
Naja, wenn man die drei Stürze anspricht - was will man da machen? Pogi war einfach riesiges Pech, Vingegaard eher ausgelöst durch den eigenen Mann vor ihm und bei Lipo sind 150 Fahrer vorher ohne Sturz durch die Kurve gekommen. Diese Sachen wird es - leider - immer geben. Kritischer fand ich da eher den Schluss, wo man im Massensprint in einer viel zu engen Straße ankommt. Hab mir das auch mal auf der Karte angeschaut, das war ja wirklich nur ne kleine Strandpromenade, die dann direkt zum Meer führte (daher auch dann die Bilder von Coquard im Sand). Das hätte man viel besser lösen müssen, vor allem, wenn man halt mit einem Sprint am Ende rechnet.
Ich glaube gestern hat man halt eigentlich mit einem Sprint einer wesentlich kleineren Gruppe gerechnet. Durch den Sturz von Pogacar war das Rennen für große Teile von diesem Anstieg da aber quasi neutralisiert. Trotzdem war das natürlich alles andere als optimal
 
Get well soon


Heute dann mal eben gut 5000 Höhenmeter und das bei einem Klassement, was sich jetzt erstmal neu finden muss. Abgesehen von Decathlon gibt es quasi kein Team, was wirklich gut aufgestellt ist in den Bergen, um da was zu kontrollieren. Denke mal, dass die UAEs heute gezielt in die Gruppe wollen, um den Tagessieg für Pogi einzufahren (Vine, Torres). Fast 190 Kilometer nur hoch und runter, zwischendurch sehr steile Rampen und am Ende der zwar nicht wirklich steile, aber sehr lange Anstieg zum Alto de Aitana. Immerhin hat der Aitana zum Ende hin noch paar schwere Kilometer, die nochmal gut zum selektieren sind.

Tippe mal auf ne Gruppe die durchkommt und Ausscheidungsfahren am Ende der übriggebliebenen Favoriten. Aber irgendwie auch ein sehr komisches Gefühl, das man seit gut 2 Jahren mal wieder eine GT-Bergetappe hat, wo sich nicht alles auf Pogi oder Jonas konzentriert und ein Team auch alles problemlos zufährt.

Mas oder Gall wären schon grandios als Vuelta-Sieger. Mas hätte es sich einfach verdient (und Spanien braucht auch mal wieder einen einheimischen Sieger nach 2014, nachdem man in den 00er-Jahren fast alles gewonnen hatte) und Gall wäre natürlich einfach eine grandiose Story für die Österreicher sowie auch für Decathlon, die viel investieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird interessant werden. Für alle Top Ten Leute geht es nun überraschenderweise wieder um alles. Mal sehen, wer das am besten umsetzt. Könnte mir vorstellen, dass es jetzt eher "oldschool" zugehen wird, wo die Top Leute bis zum Ende alle zusammenbleiben.
 
Naja, wenn man die drei Stürze anspricht - was will man da machen? Pogi war einfach riesiges Pech, Vingegaard eher ausgelöst durch den eigenen Mann vor ihm und bei Lipo sind 150 Fahrer vorher ohne Sturz durch die Kurve gekommen. Diese Sachen wird es - leider - immer geben. Kritischer fand ich da eher den Schluss, wo man im Massensprint in einer viel zu engen Straße ankommt. Hab mir das auch mal auf der Karte angeschaut, das war ja wirklich nur ne kleine Strandpromenade, die dann direkt zum Meer führte (daher auch dann die Bilder von Coquard im Sand). Das hätte man viel besser lösen müssen, vor allem, wenn man halt mit einem Sprint am Ende rechnet.
Da ist man halt wieder bei einer Diskussion, die man vor Jahren bei der Tour ziemlich intensiv geführt hat.
Um dem zu entgehen müsstest du halt in die Peripherie der Städte gehen, am besten auf eine 6spurige Autobahn oder so.
Aber der Radsport möchte ja zu den Leuten und letztlich wollen sich ja auch die Städte ein bißchen präsentieren, wenn sie schon einen haufen Kohle ausgeben für die Sache.

Ich denke das Problem ist halt die immense Geschwindigkeit, die heute entwickelt wird. Für mich, der ich Radsport seit über 40 Jahren verfolge ist das eine immense Entwicklung. Selbst in Passagen, wo früher fast gemütlich rumgefahren wurden ist, wird heute gnadenlos reingeknüppelt. Besonders natürlich dann, wenn es um vermeintlich entscheidende Rennsituationen geht.

Frage wäre natürlich auch, wie man Sturzfolgen abmildern kann. Schulterpolster zum Beispiel, wäre das wirklich unvorstellbar?
 
Da ist man halt wieder bei einer Diskussion, die man vor Jahren bei der Tour ziemlich intensiv geführt hat.
Um dem zu entgehen müsstest du halt in die Peripherie der Städte gehen, am besten auf eine 6spurige Autobahn oder so.
Aber der Radsport möchte ja zu den Leuten und letztlich wollen sich ja auch die Städte ein bißchen präsentieren, wenn sie schon einen haufen Kohle ausgeben für die Sache.
Muss ja nicht zwingend die 6-spurige Autobahn sein, aber sowas ist halt einfach extrem kritisch bei einer GT-Etappe, wo die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es einen Massensprint geben kann.

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Das ist der gestrige Zielort. Sprint war auf der mittigen Straße, die halt gerade so zweispurig ist. Das kann halt gut gehen, aber wenn es dann so unruhig ist wie gestern, gibt es halt auch das Chaos.

Und einen Etappensieger im Sand :crazy: :LOL:
 
Da kommt einiges zusammen: Natürlich war das gestern eine schmale Gasse für den Sprint. Aber ich bin mir sicher, dass es auch auf der oben genannten 6spurigen Autobahn zu stürzen kommen würde. Ich mein, da fahren halt ca 30 Anfahrer/Sprinter mit CM Abständen bei Tempo 60+.
Da führt der kleinste Fehler unweigerlich zum großen Knall.

Zum Thema Schulterpolster: Klar, es sind andere Geschwindigkeiten, aber bei den Motorradrennfahrern gehört das Schlüsselbein auch zu den am häufigsten gebrochenen Knochen. Und die haben zumindest mehr Polster als ein Radfahrer. Glaube, da kann man im Radsport nichts machen.
 
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