Die Atmo ja, aber was für ein Quatschkäse. Swingby an einem schwarzen Loch, das hätte auch zu einer Folge Raumschiff Orion oder Raumschiff Enterprise aus den 1960er Jahren gepasst. Okay, mit diesmal besseren Special Effects.
Inception (ebenfalls Nolan) war stark. Noch stärkere Bilder und Special Effects. Selbst die krude Story (Traum-Manipulation) passte da besser, während ich bei Interstellar beide Male dachte: Warum habe bis zum Ende vergeblich darauf gewartet, dass dieses ständig ausschweifend erklärte Konstrukt "Wurmloch" zur Rettung der Menschen einfach ausblieb?
Stattdessen in der 2. Halbzeit lieber Star Wars (die Computer) und Triple Warp am Wurmloch vorbei (unbegrenzter Sauerstoff sowieso).
Irgendwann nahte das Ende des Films und dann Zack-Zack ein Ende, wo der Menschen-Umzug auf einen Jupitermond irgendwie gelungen war wegen der schlauen Tochter. Das war dann halt eben so. Der Papa konnte irgendwie aus der falschen Dimension per Morse-Alphabet zurückfinden (ist dann halt so) und sich danach zur gestrandeten Astronautin (per Wurmloch?) aufmachen.
Was ein Quatschkäse.
Definitiv starke Bilder und Effekte (Weltall, Wasser, Eis & Staub).
Beide Male (Kino und TV) wurde ich geflasht von der Story / den tollen Effekten und beide Male war ich am Ende doch enttäuscht über das Ende und dass ich solange bis zur "Aufklärung" durchgehalten habe.
Inception ist viel besser, ebenfalls mit offenem Ende eines Story-Konstrukts. Da passte es, bei Insterstellar wird etwas kompliziertes vorgestellt und irgendwann abgewürgt mit: "das wäre dann jetzt einfach mal so".