Finn-Lady
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Nur noch wenige Tage vor den Olympischen Spielen und wahrscheinlich mit der aller- aller- allerletzten Chance den Flieger nach Peking zu erwischen, finden in Titisee Neustadt zwei Weltcup-Springen statt.
Wer am Ende allerdings wirklich auf dem Balken Platz nehmen wird, wird sich zeigen. Gönnen sich einige bereits fest für Olympia nominierte Athleten ein wenig Abstand und gehen ins Training oder aber holen sie sich im Wettkampf den letzten Schliff? Für die Springer bedeutet die Reise nach Titisee Neustadt sicher weniger Stress als den im ursprünglichen Kalender fixierten Irrsinn Zakopane – Sapporo – Willingen – Peking.
Frühzeitig wurden die Bewerbe in Sapporo abgesagt und so wird Titisee- Neustadt wie schon öfter als Ersatzausrichter fungieren können.
Am 1. Dezember 2001 fand das erste Springen im Rahmen eines Weltcups im Hochschwarzwald statt. Ich kann behaupten: Ja, ich war dabei, als sich Adam Malysz und tags darauf Sven Hannawald in die Siegerliste eintrugen. Seit dieser Zeit taucht die große Naturschanze immer mal wieder im Weltcup- Kalender auf. Große Namen siegten zu Beginn der 2000er Jahre, unter anderem Janne Ahonen und Jakub Janda. Tami Kiuru setzte seinen ersten und einzigen Weltcup-Sieg in Titisee- Neustadt. Aber auch später konnten z.B. mit Thomas Morgenstern, Severin Freund, Kamil Stoch oder Dawid Kubacki große Namen siegen.
Hochfirst-Schanze:
Schanzengröße HS 142m
K-Punkt 125m
Offizieller Schanzenrekord: Domen Prevc, WC 11.03.2016, 148m
Letzte Sieger:
Im vergangenen Jahr siegt zunächst Kamil Stoch vor Halvor Egner Granerud und Piotr Zyla, tags darauf gewann Granerud vor Daniel Andre Tande und Stefan Kraft.
Aktuelle Situation:
Die deutschen Springer haben angekündigt, bis zu Olympia alle Bewerbe zu springen. Zuletzt gab es allerdings den ein oder andere Rückschlag zu vermelden. Gelingt es ihnen, im Wohnort von Stefan Horngacher wieder an die guten Leistungen der ersten Saisonwochen anzuknüpfen? Vor allem gilt es wohl auch, letzte Fragen zu Olympiatickets zu klären.
Die Österreicher konnten in Zakopane überzeugen, auch wenn der Teamwettbewerb enttäuschend verlief. Da wird es schwer werden für Stefan Kraft, wenn er zurückkehren sollte – er sollte aber sicherlich neben Hörl und Huber gesetzt sein. Da sich aber nun auch noch Daniel Tschofenig und Clemens Aigner für einen Olympiastart ins Gespräch bringen, wird es womöglich auch für sie in Titisee- Neustadt zum Showdown kommen.
Die Norweger mussten abseits des starken Marius Lindvik etwas Federn lassen. Das Olympiateam wird wohl aus den üblichen Verdächtigen bestehen, aber da lautet wohl die Frage: Training oder Wettkampf. Auf der veröffentlichen vorläufigen Meldeliste* steht die erste Reihe.
Die Springer der Stunde sind im Moment vor allem die Slowenen. In Zakopane waren sie mannschaftlich sehr stark. Ob sich der Trend in Titisee- Neustadt fortsetzen kann?
Die Sorgenkinder im Moment sind die Polen. Da hilft wirklich nur Daumendrücken, dass bis Olympia ein wenig Licht am Ende des Tunnels erscheint.
Und da ist natürlich Ryoyu Kobayashi. Am Mann im gelben Trikot führt natürlich kein Weg vorbei, wenn es um die Favoriten geht. Bislang stehen ein dritter und ein zweiter Rang aus dem Jahr 2020 von ihm in Titisee- Neustadt zu Buche.
*Aber wie das so ist mit diesen Meldelisten, schön, dass es sie gibt, aber vor dem TCM Freitagvormittag ist nichts offiziell. (Zumal die Meldeliste vom 14.01.2022 ja auch mit Martin Hamann einen achten deutschen Springer verspricht… wo bekommt man denn einen weiteren Startplatz her und warum eigentlich gerade Martin Hamann? Fragen über Fragen…
)
Stand in der Weltcup-Wertung nach Zakopane:
https://medias4.fis-ski.com/pdf/2022/JP/3894/2022JP3894WC.pdf
Offizielle Ausschreibung:
https://weltcupskispringen.com/wp-content/uploads/Ausschreibung-FIS-Neu.pdf
Homepage des Veranstalters:
https://weltcupskispringen.com/willkommen/
Wer am Ende allerdings wirklich auf dem Balken Platz nehmen wird, wird sich zeigen. Gönnen sich einige bereits fest für Olympia nominierte Athleten ein wenig Abstand und gehen ins Training oder aber holen sie sich im Wettkampf den letzten Schliff? Für die Springer bedeutet die Reise nach Titisee Neustadt sicher weniger Stress als den im ursprünglichen Kalender fixierten Irrsinn Zakopane – Sapporo – Willingen – Peking.
Frühzeitig wurden die Bewerbe in Sapporo abgesagt und so wird Titisee- Neustadt wie schon öfter als Ersatzausrichter fungieren können.
Am 1. Dezember 2001 fand das erste Springen im Rahmen eines Weltcups im Hochschwarzwald statt. Ich kann behaupten: Ja, ich war dabei, als sich Adam Malysz und tags darauf Sven Hannawald in die Siegerliste eintrugen. Seit dieser Zeit taucht die große Naturschanze immer mal wieder im Weltcup- Kalender auf. Große Namen siegten zu Beginn der 2000er Jahre, unter anderem Janne Ahonen und Jakub Janda. Tami Kiuru setzte seinen ersten und einzigen Weltcup-Sieg in Titisee- Neustadt. Aber auch später konnten z.B. mit Thomas Morgenstern, Severin Freund, Kamil Stoch oder Dawid Kubacki große Namen siegen.
Hochfirst-Schanze:
Schanzengröße HS 142m
K-Punkt 125m
Offizieller Schanzenrekord: Domen Prevc, WC 11.03.2016, 148m
Letzte Sieger:
Im vergangenen Jahr siegt zunächst Kamil Stoch vor Halvor Egner Granerud und Piotr Zyla, tags darauf gewann Granerud vor Daniel Andre Tande und Stefan Kraft.
Aktuelle Situation:
Die deutschen Springer haben angekündigt, bis zu Olympia alle Bewerbe zu springen. Zuletzt gab es allerdings den ein oder andere Rückschlag zu vermelden. Gelingt es ihnen, im Wohnort von Stefan Horngacher wieder an die guten Leistungen der ersten Saisonwochen anzuknüpfen? Vor allem gilt es wohl auch, letzte Fragen zu Olympiatickets zu klären.
Die Österreicher konnten in Zakopane überzeugen, auch wenn der Teamwettbewerb enttäuschend verlief. Da wird es schwer werden für Stefan Kraft, wenn er zurückkehren sollte – er sollte aber sicherlich neben Hörl und Huber gesetzt sein. Da sich aber nun auch noch Daniel Tschofenig und Clemens Aigner für einen Olympiastart ins Gespräch bringen, wird es womöglich auch für sie in Titisee- Neustadt zum Showdown kommen.
Die Norweger mussten abseits des starken Marius Lindvik etwas Federn lassen. Das Olympiateam wird wohl aus den üblichen Verdächtigen bestehen, aber da lautet wohl die Frage: Training oder Wettkampf. Auf der veröffentlichen vorläufigen Meldeliste* steht die erste Reihe.
Die Springer der Stunde sind im Moment vor allem die Slowenen. In Zakopane waren sie mannschaftlich sehr stark. Ob sich der Trend in Titisee- Neustadt fortsetzen kann?
Die Sorgenkinder im Moment sind die Polen. Da hilft wirklich nur Daumendrücken, dass bis Olympia ein wenig Licht am Ende des Tunnels erscheint.
Und da ist natürlich Ryoyu Kobayashi. Am Mann im gelben Trikot führt natürlich kein Weg vorbei, wenn es um die Favoriten geht. Bislang stehen ein dritter und ein zweiter Rang aus dem Jahr 2020 von ihm in Titisee- Neustadt zu Buche.
*Aber wie das so ist mit diesen Meldelisten, schön, dass es sie gibt, aber vor dem TCM Freitagvormittag ist nichts offiziell. (Zumal die Meldeliste vom 14.01.2022 ja auch mit Martin Hamann einen achten deutschen Springer verspricht… wo bekommt man denn einen weiteren Startplatz her und warum eigentlich gerade Martin Hamann? Fragen über Fragen…
Stand in der Weltcup-Wertung nach Zakopane:
https://medias4.fis-ski.com/pdf/2022/JP/3894/2022JP3894WC.pdf
Offizielle Ausschreibung:
https://weltcupskispringen.com/wp-content/uploads/Ausschreibung-FIS-Neu.pdf
Homepage des Veranstalters:
https://weltcupskispringen.com/willkommen/