Finn-Lady
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Wie gut, dass du über allem erhaben bist, dich an keinerlei (und seien sie noch so abstrus) Diskussionen beteiligst. Du bist echt ein HeldDer reinste Kindergarten hier.
Der Fernsehmoderator ist ein ehemaliger Skispringer, der mit Sicherheit über mehr Hintergrundwissen und Einblick verfügt, als wir alle (du und ich eingeschlossen) jemals haben können.Da setzt der Fernsehmoderator Freund ein Gerücht in die Welt (er muss halt Sendezeit füllen) und das Forum dreht wieder frei.
Ich habe mir eben mal Aussagen von dir nach Trondheim angesehen. Da schreibst du im März 2025 (ich zitiere 2 Aussagen):Wurde Domen noch letzte Woche der Start im ersten Durchgang von der guten und gerechten FIS verwehrt, so wird er dieses Wochenende von der bösen bzw. ängstlichen FIS beschützt? Sorry, aber das grenzt doch an Schizophrenie was ihr euch da zusammenreimt... Kommt doch mal aus eurer Negativspirale wieder raus!
Eben deswegen hatte ich schon am Montag Morgen mein Unverständnis geäußert, dass es die FIS unterlassen hat, die Anzüge der Norweger zeitnah sicher zu stellen:
Vielleicht war Polizei und Drogenrazzia übertrieben. Aber man muss inzwischen doch schon von breit angelegtem Betrug ausgehen.
Und das ist am Ende das, was mir bitterböse aufstößt. Geht es hier wirklich noch um den Sport an sich oder doch eher um die eigene Fanbrille? Wird unterschieden nach Pass, wenn man über Regelverstöße diskutiert?Verharmlosung und Whataboutism, meiner Meinung nach. "Schau her, wir haben schon immer bewusst betrogen. Alle anderen machen es doch auch. Und die FIS hat dabei weggeschaut."
Das scheint eine jahrelang eingeübte Geisteshaltung bei den Norwegern zu sein. Passend dazu die Beschuldigungen anderer Nationen, wenn diese dann doch besser sind. "Die müssen noch viel mehr betrogen haben wie wir." Passend dazu die Fotos von österreichischen Anzügen, aufgenommen von einem Norweger, veröffentlicht in Sport.pl.
(Wenn man mich fragt, sind die Ärmel zwecks Trocknung mit Handtüchern oder Papier ausgestopft, weil es hat ja meistens geregnet in Trondheim).
Meiner Meinung nach hat man auf diese Weise, indem man sich immer wieder in den Zwiespalt zwischen Opferrolle, Täter und eigenem, überheblichen Anspruchsdenken als Erfinder des Skisports begeben hat, schleichend in all den Jahren (auch unter Stöckl) jeglichen moralischen Kompass verloren, der dann zur WM im eigenen Land entsprechend kulminiert ist.
Das schlimme an den Kommentaren der Ex-Athleten ist, dass sie das ganze Skispringen in den Abgrund ziehen, weil lt. ihrer Aussage alle Resultate der letzten Jahre durch Manipulationen bzw. Grenzübertritte beeinflusst wurden. Da die FIS dieses Eingeständnis aber niemals machen kann, hofft man wahrscheinlich das man den Skandal kleinreden kann.
Ja, das was letztes Jahr in Trondheim aufgedeckt wurde, war Sportbetrug. Da gehen wir konform. Und ja, die FIS gibt in vielen Bereichen kein gutes Bild ab. Auch da gehen wir konform.
Es wird aber hier mMn seit Wochen eine heuchlerische Diskussion geführt. Was kümmert mich mein Geschwätz vom letzten Jahr, wenn es meinen Lieblingsspringer/meine Lieblingsnation betrifft?
Wer nach den Geschehnissen von Trondheim immer noch nicht den Schuss gehört hat, der sollte schleunigst zum Ohrenarzt gehen. Der braucht aber am Ende nicht etwas von „das Skispringen in den Abgrund ziehen“ fabulieren.
Was im übrigen auch gestern schon von mir angesprochen und im weiteren Verlauf von mehreren Usern thematisiert wurde. Du hast die Ursprungsaussage ja selbst noch zitiert:Im übrigen könnte man genau so sagen, dass wenn Ren Nikaido den Hulk macht, er dabei auch den Anzug hochzieht. Aber der ist ja gottseidank kein Slowene...
Das schließt dann auch Ren ein (und jeden anderen).Das war halt auch mein Gedanke.
Ich habe mich zudem gefragt, wie das mit exzessivem Jubeln nach einem Sprung ist, wo die Arme extrem in die Höhe gerissen werden. Wäre ja vermutlich auch schon eine unerlaubte Veränderung im Schritt. Kann Domen ja auch gut, aber da ist er ja nicht der Einzige![]()
Aber hej, wenn Opferrolle, dann richtig
Sorry, das musste jetzt einfach mal raus. Ich bin es einfach leid, wenn Aussagen verdreht werden, nur damit sie in die eigene Agenda passen. Es betrifft aber auch Aussagen über österreichische und deutsche Bevorzugungen, wo es keinerlei belastbare Beweise für gibt, zumindest seid ihr die trotz Nachfrage einfach schuldig geblieben
Wenn es wirklich um den Sport an sich geht, könnte man auch so Situationen, wie sie gestern gezeigt wurden, einfach mal völlig wertfrei diskutieren. Das wäre halt ein Traum…