🇫🇮 WC Ruka (Herren), 23. bis 26. 11. 23


Lamparter hat gesagt, läuferisch sei er noch nicht so weit, wie er möchte, wohingegen Stefan Rettenegger sich über "nicht das beste" Material beschwert hat. Ich hatte auch den Eindruck, dass bei einigen die Skis nicht so gut waren.

Sonst bin ich nach dem gestrigen Wettkampf überzeugt, dass für Ruka alles andere als das "normale" Gundersen das richtige ist.
Bereits der 21. Thannheimer musste schon in der Welle starten. Wahnsinn!
Umso mehr freue ich mich, dass wir heute den Massenstart haben.
Also „alles andere“ würde ich nicht sagen. Der Massenstart zum Beispiel kommt doch tendenziell den guten Springern noch mehr entgegen als der Gundersen-Wettkampf, weil sie grundsätzlich von Beginn an lutschen können. Die Zeitabstände sind doch im Vergleich zu dem, was nachher wieder auf der Schanze passieren wird, ein Witz.
 
Aber für Zuschauer ist es attraktiver einen Lauf im MS Format und dann ein spannendes Springen anzuschauen, anstatt diese absurden Abstände im Gundersen.
 
Klasse Rennen, Abstände extrem eng und man darf aufs Skispringen gespannt sein. Lamparter mit sehr guter Ausgangsposition fürs Springen, er meinte grade im ORF die Kälte war schon extrem heute aber die Anstiege hätten ihn gut aufgewärmt ;) Bei Riiber wird man annehmen dürfen dass er wieder mal eins drauflegen kann, aber vielleicht schaff es Johannes heute ja ihn zu packen auf der Schanze. Rettenegger läuferisch ebenfalls sehr gut aus österreichischer Sicht. Von Geiger und Oftebro durfte man das ja sowieso erwarten
 
Aber für Zuschauer ist es attraktiver einen Lauf im MS Format und dann ein spannendes Springen anzuschauen, anstatt diese absurden Abstände im Gundersen.
Und genau das sehe ich überhaupt nicht so! Natürlich ist der Massenstart-Lauf für sich genommen spannend. Aber dadurch, dass das Ergebnis für den Gesamtwettkampf quasi keine Rolle spielt, schaut man dann doch höchstens mit einem Schulterzucken zu. Ob zum Beispiel Vinzenz Geiger hier den Lauf gewinnt oder mit einem Punkt Rückstand Zehnter wird, ist einfach irrelevant, und deswegen ist es dann doch wieder egal.

Die für mich interessanteste Zeit in der Kombination war die Zeit von Leuten wie Ackermann und Gottwald, zeitweise von Manninen, als Ackermann nach dem Springen 2 Minuten vor den anderen beiden lag und man dann von Zwischenzeit zu Zwischenzeit sehen konnte, wie der Vorsprung geschmolzen ist und bangen musste, ob bis zum Schluss noch was davon übrig ist.
 
Stefan Retteneger macht wirklich extrem viel Richtig! Ich war erst skeptisch als sein Namen für ganz vorne genannt wurde (vom Cheftrainer). Aber wenn der sogar vor den starken Norwegern ins Ziel kommt, oha :eek:
Im Laufen machen die jungen Deutschen auch einen echt guten Job, nur das Springen kommt halt noch...
 
Vielleicht noch eine Idee als Ergänzung von mir: Eventuell müsste man das Compact-Format mit dem Massenstart-Format kombinieren. D.h. man führt zunächst einen Massenstart durch - aber als Basis für die Punkte auf der Schanze werden dann nicht die Zeitabstände genommen, sondern die Platzierungen. Der Sieger des Laufs bekommt zum Beispiel für das Springen 100 Punkte gutgeschrieben, der Zweite 98, der Dritte 96, der Vierte 94 usw. (2 Punkte entsprechen 8 Sekunden, was für Ruka durchaus angemessen wäre) - dadurch wäre es auf einmal von Bedeutung, ob man nun den Lauf gewinnt oder sich kurz vor Schluss noch von ein paar Leuten überholen lässt und mit 2 Sekunden Rückstand auf Platz 5 landet.

Klar, am Grundproblem der Kombination ändert das nichts... es gibt eben nunmal einen Sportler, der mit Abstand am besten springt, aber gleichzeitig immer noch ein guter Läufer ist...
 
Und genau das sehe ich überhaupt nicht so! Natürlich ist der Massenstart-Lauf für sich genommen spannend. Aber dadurch, dass das Ergebnis für den Gesamtwettkampf quasi keine Rolle spielt, schaut man dann doch höchstens mit einem Schulterzucken zu. Ob zum Beispiel Vinzenz Geiger hier den Lauf gewinnt oder mit einem Punkt Rückstand Zehnter wird, ist einfach irrelevant, und deswegen ist es dann doch wieder egal.

Die für mich interessanteste Zeit in der Kombination war die Zeit von Leuten wie Ackermann und Gottwald, zeitweise von Manninen, als Ackermann nach dem Springen 2 Minuten vor den anderen beiden lag und man dann von Zwischenzeit zu Zwischenzeit sehen konnte, wie der Vorsprung geschmolzen ist und bangen musste, ob bis zum Schluss noch was davon übrig ist.
Gottwald, Ackermann, Manninen und ich ergänze noch SAMPPA LAJUNEN! :jubel:

zu deinen Ideen bzgl. Compact + Massenstart: Hat sicher auch was für sich, die Frage ist halt dann schon wieder wie verkompliziert man dann alles macht und ob sich die Zuseher dann nicht noch weiter abwenden würden.. es ist sehr schwierig
 
Die für mich interessanteste Zeit in der Kombination war die Zeit von Leuten wie Ackermann und Gottwald, zeitweise von Manninen, als Ackermann nach dem Springen 2 Minuten vor den anderen beiden lag und man dann von Zwischenzeit zu Zwischenzeit sehen konnte, wie der Vorsprung geschmolzen ist und bangen musste, ob bis zum Schluss noch was davon übrig ist.
Das kommt aber nie wieder, denn es gibt einfach keine Zeit dafür. Natürlich sind solche Wettkämpfe für "Geniesser" wie wir trotzdem spannend, aber man muss eben die Kombination irgendwie attraktiver für einen Otto-Normalzuschauer machen und das geht leider eben nun manchmal auf Kosten der Disziplinen-Ausgeglichenheit, denke ich.

Vielleicht noch eine Idee als Ergänzung von mir: Eventuell müsste man das Compact-Format mit dem Massenstart-Format kombinieren. D.h. man führt zunächst einen Massenstart durch - aber als Basis für die Punkte auf der Schanze werden dann nicht die Zeitabstände genommen, sondern die Platzierungen.
Das ist eine sehr gute Idee und ich denke, sogar für durchschnittliche Zuschauer ziemlich nachvollziehbar.
Aber: Das Risiko ist, dass dann eben noch mehr taktiert wird um eine Rakete für den Schlussspurt anzuzünden. Wobei man dann ja sowieso während dem ganzen Rennen extrem aufpassen muss, um die Position nicht zu verlieren.
 
Graabak springt wirklich top für seine Verhältnisse, Rettenegger kann kontern auf 138,5m und liegt jetzt knapp voran.

edit: Lamparter geht wieder 2 Gates runter und springt solide 134,5m - da hätte er sich wohl noch etwas mehr erhofft. Es reicht aber mal für Platz 1

Rydzek stürzt in der Folge mit dem geringeren Anlauf komplett ab...

Riiber... 153,5m :crazy:
 
Zuletzt bearbeitet:
13,5 heißt wohl er hat den Schnee berührt...
Naja Glückwunsch, hätte auch mit durchgehen 13 noch gereicht...
 
Oben