Das deutsche Langlauf-Team in der offenen Klasse holt sich die Silbermedaille. Es war ein starkes Rennen vom sehbehinderten Theo Bold, der mit seinem Bruder Jacob als Guide unterwegs läuft, von Sebastian Marburger, Linn Kazmaier/Florian Baumann und Marco Maier. Matchwinner für China ist der gegen Kazmaier laufende Wang, der mich die vergangenen Tage schon beeindruckt hat, da er aufgrund von komplett fehlenden Armen die komplette Strecke im Schlittschuhschritt bewältigt. Wer den Zorzi-Hügel von den Olympischen Spielen kennt, weiß, was das für eine starke Leistung ist


Im Mixed wird das deutsche Team Vierter. Ähnlich wie bei den Olympischen Spielen ist auch hier der Trend zur Blechmedaille erkennbar
Und da ist es, das vierte Gold für Veronika Aigner… holla, die Waldfee

Aigner fuhr im übrigen im Riesenslalom und Slalom mit Eric Digruber, dem jüngeren Bruder von Marc. Die Österreicher werden ihn kennen. Digruber ist allerdings nicht der einzig bekannte Name bei den Guides aus dem Alpinbereich. Die Britin Menna Fitzpatrick wird begleitet von Katie Guest, der Schwester von Charlie. Johanna Holzmann, Guide der jungen deutschen Maya Fügenschuh, ist ehemalige Telemarksportlerin (mehrere Titel bei JWM/Weltmeisterin 2019) und Skicrosserin.
Was hatte ich zu 4. Plätzen gesagt? Heute ist es auch Anna Lena Forster, die diesen Rang belegt. Es ist seit 2020 erst das zweite Rennen, das sie nicht siegreich gestalten kann. Ändert aber nichts daran, dass auch sie eine ganz große Sportlerin ist. Gold geht an die Chinesin Zhang Wenjing vor der Finnin Netti Kiviranta und der Spanierin Pascual Seco, die wie Forster 2 Goldene mit nach Hause nehmen darf.
Ebba Årsjö aus Schweden hätte in der stehenden Klasse zu den 4 Goldenen von Aigner aufschließen können, scheidet aber nach fehlerhaftem zweiten DG aus. So geht das zweite Mal Gold an Varvara Voronchikhina.