Bevor heute das Eishockey-Finale zwischen den USA und Kanada (im Moment sieht es nach einem Erfolg der US-Boys aus) sowie die Schlussfeier diese Paralympics beenden, möchte ich gerne noch einen Blick auf den Medaillenspiegel und die Paralympics an sich werfenâŠ
Wie schon 2022 ist im Medaillenspiegel China

vorne. Allerdings ist die Ausbeute mit 15

13

17

dieses Mal geringer als vor 4 Jahren (18 Gold, 20 Silber, 23 Bronze). Auf Rang 2 folgen die USA

um Ikone Oksana Masters mit z.Zt. 12

5

6

(noch ohne Eishockey), dann schon Russland

8

1

3

auf Rang 3.
In Peking war die Ukraine

mit 29 Medaillen (11,10,8) noch auf Rang 2 der Medaillenwertung. Die Bilanz heuer ist mit 3

8

8

ist etwas dĂŒrftiger, man dĂŒrfte allerdings jetzt verstĂ€ndlicherweise ganz andere Probleme haben. Im Moment liegt die Ukraine auf dem 7. Rang der Wertung, könnte aber noch von Kanada

ĂŒberholt werden. Die Kanadier lagen in Peking auf Rang 3 des Medaillenspiegels.
Das ResĂŒmee in den DACH-Staaten fĂ€llt sicher durchwachsen aus.
Die Schweiz

konnte vor allem durch die 4 Medaillen von Robin Cuche 2

2

2

deutlich mehr als die eine Bronzemedaille 2022 mit nach Hause nehmen.
Ăsterreich

holt gesamt 7

2

4

(2022: 5,5,3), alle im Ski Alpin und Rang 5 in der Wertung. Der Wechsel von Carina EdlingerovĂĄ nach Tschechien verhindert den Sprung auf Rang 3 der Medaillenwertung.
Team D

dĂŒrfte womöglich in der Ausbeute nicht ganz die Erwartungen erfĂŒllt haben, 17 Medaillen (Rang 4 in diesem Ranking) klingen gut, aber 2

6

9

und Rang 11 im Medaillenranking werden nicht ĂŒberzeugen. In Peking waren es noch 4 Goldene, 8 Silberne, 7 Bronzene und Rang 7 in der Nationenwertung. Selbst wenn man etliche 4. PlĂ€tze (analog zu den Olympischen Spielen) vorzuweisen hat, wird es auch hier Diskussionen um Fördergelder geben.
Ich möchte noch einmal das Streamingangebot der ĂR und die Sendezeiten lobend erwĂ€hnen. Gerade in den Mediatheken konnte man alle Entscheidungen jederzeit live verfolgen. Die Kommentatoren waren gröĂtenteils sehr gut vorbereitet und wurden ab und an durch ehemalige Sportler*innen unterstĂŒtzt. Ich fand es positiv, dass man viel zur BeeintrĂ€chtigung zu den Athletinnen und Athleten wusste, was ja auch viel zum besseren VerstĂ€ndnis der Klassifizierung und der Faktorzeit beitrug.
Es gab verschiedentlich Kritik an den VerhĂ€ltnissen bedingt durch das frĂŒhlingshafte Wetter. NatĂŒrlich ist da die Terminierung im MĂ€rz in Frage zu stellen. FĂŒr einzelne BeeintrĂ€chtigungen waren es nochmals erschwerte Bedingungen.
Auch wenn nicht alle Veranstaltungen ausverkauft waren, es herrschte oftmals eine gute Stimmung an den WettkampfstĂ€tten. NatĂŒrlich werden viele Familienmitglieder und Freunde mit dabei gewesen sein, etwas, was viele deutsche Starter*innen als positiv empfunden haben.
Wenn heute Abend die Spiele beendet werden, dĂŒrfen erneut nicht alle teilnehmen. Aufgrund der eingeschrĂ€nkten PlĂ€tze in der Curling-Arena von Cortina wird das deutsche Eishockey-Team nicht dabei sein können. Die Ukraine wird ebenso wie einige andere Nationen nicht an der Schlussfeier teilnehmen. Das ist einfach sehr, sehr schade. Aber dazu habe ich schon etwas in meiner Nachbetrachtung der Eröffnungsfeier geschrieben. Es ist und bleibt alles sehr bedenklich.
Die Schlussfeier heute kann ĂŒber die Mediatheken von ARD und ZDF um 20.30 Uhr gestreamt werden.
FĂŒr mich war es wie immer ein BedĂŒrfnis, von den Paralympics zu schreiben. Ich habe beeindruckende Leistungen gesehen, auch wenn es vielleicht ânurâ ums Dabeisein gehen kann. Ich habe Geschichten gehört, die mich sehr berĂŒhrt haben. Und das ist es einfach fĂŒr mich, um was es abseits des ZĂ€hlens von Medaillen geht.
Danke fĂŒrs Mitlesen und Mitschreiben
