Hans Meyer
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Rinderknech und Vacherot ziehen zusammen ins Doppelfinale ein, da wartet Guinard auf Rinderknech, sprich: Mit seinem Cousin spielt er im Finale gegen seinen engen Freund Guinard
sinner ist hier mmn gut drauf und gegen alcaraz hat zverev bei den AO fast gewonnen, schon vergessen? da brauchte alcaraz glück und seine unsportliche aktion zum sieg.Zverev verliert das Duell gegen Sinner sang- und klanglos mit 2:6 und 4:6. Der Italiener ist ziemlich weit entfernt von seiner Topform. Und es reicht dennoch locker und leicht, um den Deutschen zu besiegen.
Alcaraz und Sinner sind für Zverev mindestens ein Level zu hoch. So ehrlich muss man mittlerweile sein.
Sowohl bei den Australian Open als auch hier in Indian Wells beim 1. Mastersturnier des Jahres konnte Zverev aber das Halbfinale erreichen, sodass er seinen Top-4-Status bestätigen konnte. Insgesamt ein solider Saisonstart für den Deutschen.
Carlos selbst hebt aber die starke Leistung Medvedevs hervor, nicht seine eigenen Fehler:Die Krake hat spektakulär gewonnen. Allerdings gegen einen Alcaraz, der ungewöhnlich viele UE´s gemacht hat, das war letztendlich entscheidend... Schön, dass Alcaraz offensichtlich keiner KI entsprungen ist und auch mal verliert... Gegen Sinner dürfte es dann aber für Medvedev etwas schwerer werden!
Ich kann Daniil nur loben. Er hat ein unglaubliches Spiel gemacht. Vom Anfang bis zum Ende war seine Leistung überragend. Ehrlich gesagt, hatte ich ihn noch nie so spielen sehen. Er hat diesen Sieg und die Teilnahme am morgigen Finale absolut verdient. Ich kann ihm nur gratulieren. Ich hatte in einigen Spielen große Schwierigkeiten; es kam mir vor, als würde ich die ganze Zeit rennen. Es war sehr anstrengend.
Alcaraz sollte Medvedev schlagen, aber Medvedev - der schon so ein wenig gerade auf einer Welle reitet - hat Alcaraz auch schon überraschend geschlagen. Dazu muss er aber tatsächlich eine ziemlich fehlerlose Prime Leistung abrufen und bei Alcaraz muss es gleichzeitig etwas im Getriebe haken. Wenn bei Alcaraz alle Zahnräder ineinandergreifen, kann er sich gegen die Spielweise von Medvedev einfach super entfalten. Und wenn Alcaraz im Flow ist und Spaß hat, dann kannste als Gegner halt nur noch anerkennend nicken.
Ich wüsste jetzt nicht woran man festmachen könnte, dass Sinner gerade nicht in Topform ist? Das ist ja alles sehr fließend und ändert sich von Turnier zu Turnier. Vielleicht holt Sinner das double und Alcaraz fliegt auch nächste Woche vorm Finale. Kann alles passieren.
Das ist natürlich richtig, dass alles sehr fließend ist. Dennoch war er in Australien und Doha nicht ganz auf dem absurd hohen Niveau, das er die letzten zwei Jahre über große Strecken zeigte und das ist natürlich auch auch vollkommen menschlich und nachvollziehbar. Niemand ist eine Maschine, auch Alcaraz und Sinner nicht. Ich machte das primär an Sinners eigenen Aussagen nach Doha fest, wo er sich mit seinem Spiel und auch der Ausrichtung (etwas zu defensiv und passiv, zu sehr auf "Variation" bedacht) nicht ganz zufrieden zeigte:Für Zverev gabs nix zu erben im anderen Semi. Sinner sah sehr gut aus, Zverev konnte ihn kaum unter Druck setzen, Sinner stand perfekt zu den Bällen, beeindruckende Beinarbeit. Ich wüsste jetzt nicht woran man festmachen könnte, dass Sinner gerade nicht in Topform ist? Das ist ja alles sehr fließend und ändert sich von Turnier zu Turnier. Vielleicht holt Sinner das double und Alcaraz fliegt auch nächste Woche vorm Finale. Kann alles passieren.
"Nothing bad happened, we're serene," said Sinner in an Italian interview. "We'll try to get the confidence back. It's moments that can happen, every player went through it. I'm really calm, I'm sure the work will pay off, results will come. Maybe not at Indian Wells or Miami, but the work will pay off. It's okay."
Und selbstverständlich lobte er damals ja auch Mensik für seine starke Leistung:"Every player goes through ups and downs. I've had two incredible years. Having a small down, it's nothing that's going to worry me. I know that I can play a little bit better tennis."
Er hat sich jetzt in IW aber wieder super zurückgespielt und gerade dieser deutliche Sieg gegen den angriffigen (?) Zverev war ein starkes Ausrufezeichen von ihm. Bin aber auch aufs Endspiel gespannt, Medvedev mit dem Selbstvertrauen wird nicht einfach zu besiegen sein.Sinner complimented Mensik, "He served really well, so it was difficult to return. It's been a tough break in the third, a couple of mistakes. It can happen, obviously, but at the same time, I'm a bit disappointed in how I handled these moments.
Das ist natürlich richtig, dass alles sehr fließend ist. Dennoch war er in Australien und Doha nicht ganz auf dem absurd hohen Niveau, das er die letzten zwei Jahre über große Strecken zeigte und das ist natürlich auch auch vollkommen menschlich und nachvollziehbar. Niemand ist eine Maschine, auch Alcaraz und Sinner nicht. Ich machte das primär an Sinners eigenen Aussagen nach Doha fest, wo er sich mit seinem Spiel und auch der Ausrichtung (etwas zu defensiv und passiv, zu sehr auf "Variation" bedacht) nicht ganz zufrieden zeigte:
Und selbstverständlich lobte er damals ja auch Mensik für seine starke Leistung:
Er hat sich jetzt in IW aber wieder super zurückgespielt und gerade dieser deutliche Sieg gegen den angriffigen (?) Zverev war ein starkes Ausrufezeichen von ihm. Bin aber auch aufs Endspiel gespannt, Medvedev mit dem Selbstvertrauen wird nicht einfach zu besiegen sein.
genauso ist es, aber mit dem kommentar wollte der andere user wohl einfach zverev diskreditieren.Ich wüsste jetzt nicht woran man festmachen könnte, dass Sinner gerade nicht in Topform ist? Das ist ja alles sehr fließend und ändert sich von Turnier zu Turnier. Vielleicht holt Sinner das double und Alcaraz fliegt auch nächste Woche vorm Finale. Kann alles passieren.
Schlüssel 1: Sei extrem offensiv und spiele innerhalb des Spielfelds. Wir alle kennen Medwedew als offensiven Spieler, zumindest meistens. Doch in den wichtigen Spielen war er das nie. Gegen Alcaraz gestern Abend entschied er sich jedoch, alles auf Angriff zu setzen. Er wusste, dass er Carlitos keine Hinweise geben konnte, und machte auf der Laufbahn mehrere Schritte vorwärts. Er attackierte in 30% der Fälle (Carlos nur 22 %) , und das ging einher mit einer für ihn völlig ungewöhnlichen Position auf der Bahn. Darüber hinaus traf Daniil den Ball in 39 % der Fälle innerhalb des Spielfelds. Das sind 11 % mehr als sein Durchschnitt. Er gab sein Grundlinienspiel auf, um Carlitos mit extrem offensivem Tennis zu überrumpeln und ihn permanent unter Druck zu setzen. Er spielte ähnlich wie Sinner, positionierte sich weit vorne auf dem Platz, ging aber nicht so viele Risiken mit Linienbällen ein; stattdessen spielte er tiefe, druckvolle Schläge, die Alcaraz zu Fehlern zwangen. Am Ende holte er mehr Punkte von der Grundlinie und war mit seiner Vorhand besser als Alcaraz (durchschnittlich 9,1 zu 8,9 Punkte). Unglaublich. Datenquelle:
@tennis_insights
Schlüssel 2: Meister zum Rest Im Halbfinale der US Open 2023 war Alcaraz frustriert, weil sein Aufschlag gegen Daniil wirkungslos blieb. Gestern Abend zeigte der Russe erneut eine Meisterleistung im Returnspiel und demonstrierte eindrucksvoll, warum er seit jeher zu den besten Returnspielern der Tour zählt. Er positionierte sich zwischen vier und sechs Metern hinter der Grundlinie, um den Aufschlag zu returnieren, und man sollte nicht meinen, dass er damit nach Bällen vor seinen Füßen oder Bällen an der Linie suchte, um Carlos' zweite Aufschläge unter Druck zu setzen, aber ALLE Bälle von Daniil landeten in einem sicheren Bereich des Platzes. So drängte er Carlos zurück und begann, sein Spinnennetz zu weben, indem er immer weiter vorwärts ging, um Druck auf ihn auszuüben. Äußerst intelligent.
Carlos konnte es bereuen, nicht rechtzeitig reagiert zu haben. Erst Mitte des zweiten Satzes wirkte er etwas besser, doch als er es schließlich versuchte, war es bereits zu spät. Er selbst sagte, er habe eine so aggressive Version von Medwedew nicht erwartet und sei davon überrascht gewesen. Beim nächsten Mal müssen wir im Umgang mit dem Russen besonders wachsam sein, denn egal wie schlimm die Lage auch sein mag, von ihm ist immer alles zu erwarten. Das hat er schon mehrfach bewiesen.
Letztendlich wird man wohl mal das Finale abwarten müssen. Ein Sinner in Gala Form wird gegen Medvedev nicht verlieren. Verliert er, gibts natürlich weiterhin Argumente, dass er nicht auf 100% ist.
Zu letzterem: Entweder wäre Sinner bei einer Niederlage dann plötzlich doch wieder in schwacher Form, oder es lag an einem "Zipperlein" - diese Variante ist natürlich auch möglich und sollte nicht unterschlagen werden!![]()
Wir wissen, dass du aus verschiedenen Gründen zu Sinner nicht so positiv stehst. Jetzt objektiv, findest du, dass Sinner gegen Djokovic bei den AO so gespielt hat, wie in den Vorjahren, wenn er in GS HFs stand? Sinner wird ja gerne mit einer Maschine verglichen, sein Spiel ist ja nicht so variabel, aber von links und rechts kommen seine Schläge konstant mit Tempo unf Länge, so war es quasi durchgehend 2024/25. Natürlich ist es auch immer ein Mix, Gegner spielt besser, du schwächer. Nimmt man Djokovic, dann war der zB 2012 auch nicht mehr auf dem Level von 2011. wir sprechen ja nicht von einem Leistungseinbruch. Es sind ein paar Prozente gewesen. Das kann sich wieder ändern, vielleicht wird er aber auch etwas schlagbarer. Ich hab doch auch immer gesagt, dass Sinner jetzt nicht 5 Jahre in Serie so spielen kann wie Federer 2005 oder Djokovic 2011 oder Nadal 2013
Man kann es Sinner doch auch abnehmen, wenn er sagt, dass er Umstellungen versucht hat. Was ja auch nachvollziehbar ist, da es für ihn nicht ausreicht das Feld zu dominieren, sondern er auch einen Weg finden muss besser gegen Alcaraz auszusehen.