ATP 500 - Basel & Wien 2026


Wer gewinnt in Basel? Wer in Wien?

  • Alejandro Davidovich Fokina (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jiří Lehečka (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Stefanos Tsitsipas (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Hubert Hurkacz (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Frances Tiafoe (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tommy Paul (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jakub Menšík (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Learner Tien (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    7
  • Umfrage geschlossen .

Hans Meyer

Bankspieler
Beiträge
29.529
Punkte
113
In der 55. Ausgabe der Swiss Indoors Open verabschiedet sich Wawrinka vor heimischen Publikum. Wawrinka nimmt zum 19. Mal hier teil und wird damit mit Rekordhalter Federer gleichziehen. Die ganz große Liebe ist es in den letzten Jahren erst geworden, als er älter wurde. Er stand nur 2x im HF (2006 & 2011). Seine Bilanz ist mit 4-4 bei seinen letzten 4 Teilnahmen aber eigentlich ganz gut, dafür dass er sonst nicht mehr so viel gewonnen hat. In der Halle war er zuletzt noch am stärksten. Letztes Jahr verlor er in Runde 2 in zwei knappen Sätzen gegen Ruud.
Neben Wawrinka haben noch Kym, Stricker und Djokovic eine Wildcard bekommen, Djokovic nimmt hier teil, um seine Chancen auf Turin zu verbessern. Djokovic spielt erst zum 4. Mal in Basel, von 2009 bis 2011 war er jedes Jahr dabei, 2009 besiegte er Federer in 3 Sätzen, übrigens auch Wawrinka in 3 vorher im VF. Ein Jahr später revanchierte sich Federer im Finale in 3 Sätzen. In 2011 war Djokovic lange quasi unbesiegbar, zum Ende des Jahres ging ihm die Puste aus und Nishikori schoss ihn im 3. Satz ab mit 6-2, 6-7(4), 0-6.
Mal sehen welche Version wir von Djokovic bekommen, wenn er die ersten 1, 2 Runden gut übersteht, dann ist alles drin. Mit Auger-Aliassime (OP), Fonseca (Saisonaus) und Perricard (außerhalb der Top 100) fehlen alle Titelsammler nach Federer in diesem Jahr.
Shelton und Fils sind topgesetzt, mit Rune, Shapovalov und Tsitsipas sind interessante Namen ungestzt.
Das Turnier ist eng verbunden mit Federer. Die zweitmeisten Siege in Basel hat Edberg mit 31. Mit Nalbandian (24) und del Potro (22) waren zwei der zeitweisen Konkurrenten Argentinier, Wawrinka ist mit 17 Siegen 7.

Most Titles, Singles: Roger Federer (10)
Oldest Champion: Roger Federer, 38, in 2019
Youngest Champion: Jim Courier, 19, in 1989
Highest-Ranked Champion: No. 1 Pete Sampras in 1996 and No. 1 Roger Federer in 2006-07
Lowest-Ranked Champion: No. 50 Giovanni Mpetshi Perricard in 1975
Most Match Wins: Roger Federer (75)
Last Home Champion: Roger Federer in 2019


Basel hat Djokovic bekommen, Wien hat als Sinner-Ersatz Alcaraz bekommen, es sind ganze 6 Top 10 Spieler im Feld. Damit sie auf jeden Fall tiefer besetzt als Basel. Auch wenn es klangvollere Top 8 Spieler gibt als Cobolli oder de Minaur. Spieler wie Nakashima, Cerundolo, der frühere Sieger Rublev, Khachanov oder auch Musetti sind ungesetzt, da kann es interessante Duelle geben. In Wien und Basel haben die Spieler ihre vorletzte Chance sich für Turin zu qualifizieren.
Rein rechnerisch haben folgende Spieler noch Chancen:
5Flavio Cobolli3590
6Daniil Medvedev3460
7Frances Tiafoe3380
8Arthur Fils3375
9Rafael Jódar3159
10Alex de Minaur2880
11Novak Djoković2840
12Tommy Paul2625
13Taylor Fritz2580
14Alejandro Davidovich Fokina2510
15Jakub Menšík2495
16Félix Auger-Aliassime2465
17Brandon Nakashima2350
18Jiří Lehečka2250
19Francisco Cerúndolo2160
20Luciano Darderi2150
21Andrey Rublev2075
22Learner Tien2045
23Casper Ruud1985
24Karen Khachanov1930
25Alexander Bublik1835

Realistischerweise bräuchte jemand wie Mensik oder Davidovich Fokina den Paristitel oder Basel/Wien plus Parisfinale.
Zverev hat noch nicht abgesagt, das Trio Zverev, Alcaraz und Medvedev sind die klaren Favoriten. Wobei Zverev sagt, dass er müde ist, Alcaraz noch in der Findungsphase ist und Medvedev seit 5 Wochen quasi durchspielt.
Blockx musste neben Sinner absagen, bislang hat neben Alcaraz Rodionov eine Wildcard bekommen.
Sinner, Draper und Sinner sind die letzten 3 Sieger, beide sind wie auch die vergangenen Basel-Sieger nicht dabei. Zverev gewann hier "nur" 2021, dafür dass ihm das Turnier liegt und er oft in den Top 2 gesetzt war, sind zwei Halbfinals etwas wenig. Tsonga (2017) und Musetti (2024) besiegten ihn jeweils im Viertelfinale als Zverev an Nummer 1 gesetzt war. in 2021 besiegte er im Viertelfinale Auger-Aliassime, im Halbfinale Alcaraz und im Finale den Qualifikanten Tiafoe.


Most Titles, Singles: Brian Gottfried (4)
Last Home Champion, Singles: Dominic Thiem (2019)
Oldest Champion: Tommy Haas, 35, in 2013
Youngest Champion: Horst Skoff, 20, in 1988
Highest-Ranked Champion: No. 1 Pete Sampras in 1998
Lowest-Ranked Champion: No. 175 Anders Jarryd in 1990
Most Match Wins: Brian Gottfried (31)

 
Es ist schon eine leise Enttäuschung, dass Alcaraz in Wien spielt. Nachdem er nach seiner damals kurzfristigen Absage das Bekenntnis abgegeben hat, dass er in Basel spiele würde, sollte er in Zukunft in dieser Turnierwoche spielen (was ja eigentlich durch den Six Kings-Kram schon ziemlich torpediert wird), schlägt er jetzt diese Woche doch „bei euch“ auf. Ist zwar schade, aber immerhin hat man noch Djokovic bekommen.

Auf die Wildcards bin ich gespannt. Nebst Djokovic und Wawrinka hat auch Stricker eine erhalten. Dieser zerrt immer noch stark von seinen damaligen Leistungen und dem tollen Auftritt, welcher er danach auch in Basel abgelegt hat. Dazu hat auch Jérôme Kym eine erhalten. Diese war naheliegend, er kommt aus der Region, ist stark verbunden mit Basel und die Halle liegt ihm.
Für die Quali haben drei Schweizer eine Wildcard erhalten. Mika Brunold hat letztes Jahr gegen Opelka schon einen unglaublich starken Auftritt hingelegt und nach den vergangenen Wochen hätte ich persönlicz eher ihm statt Stricker die Hauptfeld-Wildcard gegeben. Dazu kommt auch er aus der direkten Region. Ebenfalls dabei sind Remy Bertola (welcher letztes Jahr die Quali überraschend überstand und sich erst diese Woche auch in Brüssel ins Hauptfeld spielte) und mit Henry Bernet ein weiterer Spieler aus der direkten Region. Dass es für ihn nur zur Quali reicht, geht für mich auch klar. Die Formkurve zeigt zwar nach oben, aber es war doch ein etwas harziges Jahr nach den kleineren Problemen durch den Wachstumsschub.

Dass man in Wien nur einem Österreicher eine Wildcard für das Hauptfeld gibt, finde ich etwas bedauerlich (aber ich bin hier sowieso klarer Befürworter von nationaler Förderung). Nebst Alcaraz haben Dimitrov, Landaluce und Rodionov den direkten Zugang ins Hauptfeld erhalten. In der Quali starten Neumayer und Schwärzler.
 
Es ist schon eine leise Enttäuschung, dass Alcaraz in Wien spielt. Nachdem er nach seiner damals kurzfristigen Absage das Bekenntnis abgegeben hat, dass er in Basel spiele würde, sollte er in Zukunft in dieser Turnierwoche spielen (was ja eigentlich durch den Six Kings-Kram schon ziemlich torpediert wird), schlägt er jetzt diese Woche doch „bei euch“ auf. Ist zwar schade, aber immerhin hat man noch Djokovic bekommen.

Auf die Wildcards bin ich gespannt. Nebst Djokovic und Wawrinka hat auch Stricker eine erhalten. Dieser zerrt immer noch stark von seinen damaligen Leistungen und dem tollen Auftritt, welcher er danach auch in Basel abgelegt hat. Dazu hat auch Jérôme Kym eine erhalten. Diese war naheliegend, er kommt aus der Region, ist stark verbunden mit Basel und die Halle liegt ihm.
Für die Quali haben drei Schweizer eine Wildcard erhalten. Mika Brunold hat letztes Jahr gegen Opelka schon einen unglaublich starken Auftritt hingelegt und nach den vergangenen Wochen hätte ich persönlicz eher ihm statt Stricker die Hauptfeld-Wildcard gegeben. Dazu kommt auch er aus der direkten Region. Ebenfalls dabei sind Remy Bertola (welcher letztes Jahr die Quali überraschend überstand und sich erst diese Woche auch in Brüssel ins Hauptfeld spielte) und mit Henry Bernet ein weiterer Spieler aus der direkten Region. Dass es für ihn nur zur Quali reicht, geht für mich auch klar. Die Formkurve zeigt zwar nach oben, aber es war doch ein etwas harziges Jahr nach den kleineren Problemen durch den Wachstumsschub.

Dass man in Wien nur einem Österreicher eine Wildcard für das Hauptfeld gibt, finde ich etwas bedauerlich (aber ich bin hier sowieso klarer Befürworter von nationaler Förderung). Nebst Alcaraz haben Dimitrov, Landaluce und Rodionov den direkten Zugang ins Hauptfeld erhalten. In der Quali starten Neumayer und Schwärzler.
Im Falle der beiden und bei einer A+ Wildcard für Alcaraz als absoluten Topstar sowie Grigor auf seiner leisen Abschiedstour (und als Publikumsliebling) sowie Landaluce macht es mMn schon Sinn so, da Schwärzler und Neumayer in der Halle bei dem Feld relativ wenig zu bestellen haben werden - wohl auch schon in der Quali. Da muss man realistisch sein, zudem haben sie in der Vergangenheit ja durchaus schon ihre Förderungen von Turnierdirektor Straka bekommen und können sich dank WC in der Quali zeigen. Rodionov hat es mit seinen Auftritten beim Daviscup und den Grandslams verdient im Hauptfeld zu stehen und man kann von ihm an einem Sahnetag auch einen Erfolg erwarten, sofern er jetzt nicht direkt gegen Zverev, Alcaraz und Co antritt.
 
Im Falle der beiden und bei einer A+ Wildcard für Alcaraz als absoluten Topstar sowie Grigor auf seiner leisen Abschiedstour (und als Publikumsliebling) sowie Landaluce macht es mMn schon Sinn so, da Schwärzler und Neumayer in der Halle bei dem Feld relativ wenig zu bestellen haben werden - wohl auch schon in der Quali. Da muss man realistisch sein, zudem haben sie in der Vergangenheit ja durchaus schon ihre Förderungen von Turnierdirektor Straka bekommen und können sich dank WC in der Quali zeigen. Rodionov hat es mit seinen Auftritten beim Daviscup und den Grandslams verdient im Hauptfeld zu stehen und man kann von ihm an einem Sahnetag auch einen Erfolg erwarten, sofern er jetzt nicht direkt gegen Zverev, Alcaraz und Co antritt.

Landaluce würde ich einem Lokalmatadoren nicht vorziehen, vor allem wenn nur 1 von 4 aus Österreich kommen

Perricard könnte bei weiteren Absagen noch in die Qualifikation rutschen in Basel
 
also spielt zverev in wien?
Ja. Er trainiert sogar schon auf dem Center Court in der Wiener Stadthalle:

 
Sehr schöner Sieg. Der formstarke Brunold, welcher mit 14 Siegen aus den letzten 15 Partien „nach Hause“ kommt, schlägt Faria in zwei TBs. Gemessen am Ranking war dieser Erfolg gegen die Weltnummer 56 auch der grösster Sieg des frisch 22-jährigen. Und damit steht auch schon fest, dass sicherlich ein Schweizer die Qualifikation überstehen wird. Für Brunold geht es nun entweder gegen Bertola oder Paul, welcher als Alternate ins Tableau gerutscht ist.
 
Tsitsipas sagt ab, Fritz wird sich freuen
Shapovalov darf gegen Bertola ran
Aus den Top 16 des Races fehlen diese Woche nur Sinner, FAA und ADF.
 
Tsitsipas sagt ab, Fritz wird sich freuen
Shapovalov darf gegen Bertola ran
Aus den Top 16 des Races fehlen diese Woche nur Sinner, FAA und ADF.
Sehr schade, jetzt wo er besser drauf war. Vermutlich ist es die Schulter. Gegen Ende des Halbfinals sah es so aus, als wäre es ihm bei einer RH in die Schulter gefahren. Er faste sich anschließend oft an die Stelle.
 
Federer hat seinen 103. und letzten Titel vor genau 7 Jahren in Basel geholt, kann es ihm Djokovic gleichtun?

Heute spielt Rune gegen Halys, Rune führt mit 2-0, jedoch gewann er in Wimbledon 2024 und Roland Garros 2025 nur im 5. Satz, nach 0-2 bzw. 1-2 Satzrückstand. Rune stand 2022 im Finale.

Stricker und Ruud treffen zum 3. Mal aufeinander, zum 3. Mal in der Schweiz, in Basel vor 3 Jahren gewann Stricker knapp in 3. In Gstaad 2025 verlor er in 2 sehr engen Sätzen. Stricker ist mittlerweile wieder unter ferner liefen, er ist die 253 der Welt und hat eine 1-2 Jahresbilanz. In Basel hat er bislang bei allen 3 Teilnahmen die 2. Runde erreicht.

Altmaier verlor in der Quali gegen Cerundolo, darf später aber im Hauptfeld wieder gegen ihn ran. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der andere dann gewinnt, zuletzt gewannen Kovacevic (Gea in Hamburg 2026) und Sachko (Tabur in Metz 2025) nach einer Qualiniederlage gegen den selben Gegner im Hauptfeld.

Mika Brunold darf als Lucky Loser sein 1. ATP Match spielen und das in seiner Heimat

Zverev würde mit dem Viertelfinale hier die Nummer 1 der Welt werden nächsten Montag, dafür müsste er Landaluce und Griekspoor/Nakashima besiegen, kein Selbstläufer, aber er sollte ja eh langsam einen Titel gewinnen.

Auch ohne Titelverteidiger Sinner stellt Italien mit 5 Spielern die meisten Teilnehmer.
Berrettini stand bislang immer im VF in Wien (4x), heute spielt er gegen Etcheverry
Machac spielt als Qualifikant gegen de Minaur.
Mensik spielt gegen den Qualifikanten Neumayer, die letzten österreichischen Qualifikanten waren Misolic (2023), Novak (2017), Miedler (2015), Haider-Maurer (2007) und Rainer Eltzinger (2005)

Arnaldi spielt wieder gegen einen Italiener in der 1. Runde, Darderi hat wie gesagt mit 1-9 eine gruselige Indoor-Bilanz, sein einziger Sieg war vor genau 2 Jahren gegen Thiem in Wien
 
Sehr schöner Sieg. Der formstarke Brunold, welcher mit 14 Siegen aus den letzten 15 Partien „nach Hause“ kommt, schlägt Faria in zwei TBs. Gemessen am Ranking war dieser Erfolg gegen die Weltnummer 56 auch der grösster Sieg des frisch 22-jährigen. Und damit steht auch schon fest, dass sicherlich ein Schweizer die Qualifikation überstehen wird. Für Brunold geht es nun entweder gegen Bertola oder Paul, welcher als Alternate ins Tableau gerutscht ist.
Mika Brunold hat gestern in der 2. Qualirunde gegen Remy Bertola 6:7, 4:6 verloren. Als Lucky Loser hat er trotzdem das Hauptfeld erreicht und trifft dort auf den Portugiesen Nuno Borges. Nach dem Abschied von Stan Wawrinka gehört er meiner Meinung nach zur nächsten Generation von jungen Talenten, die es nach vorne schaffen könnten. Hier einige Angaben zu seiner Person:

Auf Juniorenstufe sorgte Brunold international nicht für Furore. Mit seinen Challenger-Titeln in Tulln und Roanne katapultierte er sich in die Top 200 und ist inzwischen der bestklassierte Schweizer (ATP 191) hinter Wawrinka. Dass er für die Swiss Indoors keine Wildcard fürs Haupfeld erhielt, erstaunte viele.

Brundold sticht mit seinem variablen Spiel hervor. Anstatt monoton auf den Ball zu prügeln, streut er immer wieder Bälle mit unterschiedlichem Tempo oder Drall ein. Ein grosser Vorteil gegenüber den anderen Schweizern: Er war noch nie ernsthaft verletzt. Wohl auch, weil ihn seine Eltern in jungen Jahren nicht forcierten, er erst allmählich die Belastung erhöhte.

Mit seinem Coming-out im November wurde er einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Er fühle sich befreit, sagt er. Das spüre er auch auf dem Court. "Ich habe mehr Selbstvertrauen. weniger negative Gedanken. Und ich kann mehr Energie in mein Tennis stecken."
(Quelle: Sonntagszeitung.ch)
 
Mika Brunold hat gestern in der 2. Qualirunde gegen Remy Bertola 6:7, 4:6 verloren. Als Lucky Loser hat er trotzdem das Hauptfeld erreicht und trifft dort auf den Portugiesen Nuno Borges. Nach dem Abschied von Stan Wawrinka gehört er meiner Meinung nach zur nächsten Generation von jungen Talenten, die es nach vorne schaffen könnten. Hier einige Angaben zu seiner Person:

Auf Juniorenstufe sorgte Brunold international nicht für Furore. Mit seinen Challenger-Titeln in Tulln und Roanne katapultierte er sich in die Top 200 und ist inzwischen der bestklassierte Schweizer (ATP 191) hinter Wawrinka. Dass er für die Swiss Indoors keine Wildcard fürs Haupfeld erhielt, erstaunte viele.

Brundold sticht mit seinem variablen Spiel hervor. Anstatt monoton auf den Ball zu prügeln, streut er immer wieder Bälle mit unterschiedlichem Tempo oder Drall ein. Ein grosser Vorteil gegenüber den anderen Schweizern: Er war noch nie ernsthaft verletzt. Wohl auch, weil ihn seine Eltern in jungen Jahren nicht forcierten, er erst allmählich die Belastung erhöhte.

Mit seinem Coming-out im November wurde er einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Er fühle sich befreit, sagt er. Das spüre er auch auf dem Court. "Ich habe mehr Selbstvertrauen. weniger negative Gedanken. Und ich kann mehr Energie in mein Tennis stecken."
(Quelle: Sonntagszeitung.ch)

Von Borges gab es leider auf die Mütze, Berrettini gewann dafür glatt gegen Etcheverry in Wien, der Argentinier hat 500 seiner 1525 Punkte in diesem Jahr in Rio geholt

Djokovic beginnt erst am Mittwoch, falls er ins Finale kommt, dann spielt er dann jeden Tag, interessant, dass er das bevorzugt
 
rune mit dem ersten sieg seit seinem comeback. für nächstes jahr ist er wieder ein heißer tipp für die top10.

heute abend also der junge mr. basel gegen ruud. stricker bekommt zwar sonst nix gebacken auf der tour, aber ein überraschungssieg gegen ruud darf er gerne landen.
 
rune mit dem ersten sieg seit seinem comeback. für nächstes jahr ist er wieder ein heißer tipp für die top10.

heute abend also der junge mr. basel gegen ruud. stricker bekommt zwar sonst nix gebacken auf der tour, aber ein überraschungssieg gegen ruud darf er gerne landen.

In Basel hat Stricker immer sehr gut gespielt, aber bei Stricker war doch schon von Anfang an das Problem, dass er auf der ATP Tour deutlich besser gespielt hat als auf der Challengertour.

Er führt auch direkt mit Break

Bei Rune muss man schauen, so eine lange Pause ist schwer einzuschätzen
 
Ruud gestern mit einer sehr bescheidenden Returnleistung, 4,7 ist ungewöhnlich schlecht auf dem Niveau
Am Ende wurde es nochmal knapp, als Ruud ein 40-0 nicht nutzte und Stricker drei Matchbälle in Serie abwehren konnte
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Wawrinka vs Lehecka 0-0
2003 spielte Wawrinka zum 1. Mal in Basel, Lehecka ist aktuell noch 24 Jahre alt.
Für Wawrinka ist es das 390. Turnier in seiner Karriere, ein weiteres wird leider nicht mehr dazukommen.
Wawrinka hat mit 12 Siegen als Ü40 Spieler schon Karlovic (9) und Connors (8) hinter sich gelassen. Jedoch haben Connors, Karlovic und auch Feli Lopez in noch höherem Alter ein ATP Match gewonnen in den letzten 40 Jahren.
Wawrinka hat eine 1-11 Bilanz gegen Top 50 Spieler, es waren ein paar engere Matches dabei, aber der einzige Sieg wird wohl der über Rinderknech (27) beim United Cup bleiben. Leheckas Satzbilanz in Basel ist bislang: 2-6, 2-6, 2-6, 2-6. In 2024 besiegte ihn Martinez, letztes Jahr van de Zandschulp.

Perricard vs Fils 3-2
beide sind befreundet, auf der ATP Tour trafen sie noch nie aufeinander, die Duelle die ich hier notiert hab waren auf Challenger, Juniors und Future-Ebene.
Perricard ist nur noch die 148 und hat seit Stuttgart kein Match auf der Tour gewonnen. Hier hat er zumindest die Qualifikation geschafft. Perricard hat Dank seines Service eigentlich das Spiel um sich in den Top 20 halten zu können. Fils hat zuletzt etwas nachgelassen. Die Niederlagen gegen Tsitsipas, Vacherot, van de Zandschulp und Struff waren schmerzhaft.

Shelton vs Kovacevic 3-2
auch die beiden trafen nur außerhalb der ATP-Tour aufeinander. Zuletzt flog 2000 mit Kuerten eine Nummer 1 in Basel in der 1. Runde.

In Wien schlägt Zverev auf, der mit Abstand die meisten Matches in 2026 gewonnen hat, Medvedev auf der 2 hätte ich so nicht vermutet vor der Saison. Am Ende war es doch die Rückkehr der Big 3 mit Zverev und Medvedev, wie es Zverev 2021 vorhergesagt hatte.
SpielerW-L
Alexander Zverev62–16
Daniil Medvedev49–18
Tommy Paul44–20
Jannik Sinner44–3
Frances Tiafoe44–19
Rafael Jodar43–17
Alex de Minaur43–20
Ben Shelton40–17

Zverev fehlen genau 2 Siege um in 6 Tagen die 1 zu werden. Die letzte Nummer 1 des Turnier die in Wien in Runde 1 geflogen ist, war Wawrinka in 2008. Damals besiegte ihn Petzschner.

Hier das Race:

RacePlayerPointsThis Week
1Alexander Zverev (GER)9,150Vienna – +50 for 1R win vs. Landaluce
2Jannik Sinner (ITA)7,950Out for the rest of 2026 season
3Carlos Alcaraz (ESP)4,600Vienna – +50 for 1R win vs. Khachanov
4Ben Shelton (USA)4,480Basel – +50 for 1R win vs. Kovacevic
5Daniil Medvedev3,660Vienna – +50 for 1R win vs. Merida
6Flavio Cobolli (ITA)3,640Vienna – +50 for 1R win vs. Dimitrov
7Arthur Fils (FRA)3,425Basel – +50 for 1R win vs. Mpetshi Perricard
8Frances Tiafoe (USA)3,380Vienna – +50 for 1R win vs. Musetti
9Rafael Jodar (ESP)3,159Basel – +50 for 1R win vs. Tabilo
10Alex de Minaur (AUS)2,930Vienna – +50 for 2R win vs. Tien
11Novak Djokovic (SRB)2,840Basel – +50 for 1R win vs. Humbert
12Taylor Fritz (USA)2,685Basel – +50 for 1R win vs. Hijikata
13Tommy Paul (USA)2,675Vienna – +50 for 1R win vs. Rublev
14Jakub Mensik (CZE)2,545Vienna – +50 for 2R win vs. Mannarino or Buse
15Felix Auger-Aliassime (CAN)2,465----

Paul vs Rublev 1-5
Paul gewann nur 2021 in Indian Wells, die letzten beiden Duelle waren in Gijon 2022 und Shanghai 2023. Von daher ist es nicht so aussagekräftig. Mittlerweile ist Paul im Ranking vorne. Paul hat aktuell 249 Siege auf der Tour

Khachanov vs Alcaraz 0-6
Die letzten beiden Duelle waren umkämpfter, die ersten 4 waren sehr glatt
Khachanov ist bei 3-24 gegen Top 3 Spieler. Seine Form war zuletzt besser. Alcaraz hat seine letzten vier 500er Turniere allesamt gewonnen.
7 Siege oder mehr hat Alcaraz bislang nur gegen Sinner, Zverev, Musetti und Paul geholt.

Cobolli vs Dimitrov 0-0
kann Dimitrov überraschen? Dimitrov hat seit den US Open 2024 keinen Top 10 Spieler mehr besiegt. IN Wien hat er eine 2-3 Top 10 Bilanz, mit Siegen über Tsitsipas und Rublev. Dimitrov hat nur eine 9-14 Bilanz in diesem Jahr.
 
de Minaur wäre gestern fast direkt geflogen

Image


Paul besiegt Rublev, Jodar gewinnt gleich gegen Tabilo
 
3 Stunden auf dem Platz gegen Landaluce und dabei 4 Matchbälle im Tiebreak des Entscheidungssatzes abgewehrt.
Zverev weiter mit dem Motto, warum einfach, wenn es auch schwer geht. Aber Spaß beiseite, das sieht alles nicht wirklich gut und rund aus.
Klar vielleicht findet er noch in das Turnier, aber würde mich wundern und drei Stunden sind halt auch einfach eine Hypothek. Aber klar Doppel muss er natürlich trotzdem auch in Wien spielen ;) Sonst wäre der Tag morgen ja zu entspannt gewesen.
 
Wobei ich Zverev heute nicht schlecht fand, sondern ziemlich gut. Der junge Spanier hat halt fast alles getroffen. Das passiert ihm erstmal so auch nicht wieder.
 
Die eins klar machen gegen Griekspoor wäre natürlich ganz witzig.
Landaluce hat ein sehr starkes Spiel gemacht.
 
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