ATP Challenger Tour


Ok, Christopher Thies (18) hatte sich bei den French Open der Junioren ähnlich wie Oliver Majdandzic ins Hauptfeld gespielt, schied aber in der ersten Runde aus. Der gebürtige Stuttgarter Yannik Nittmann (19) spielt für das Team aus Troisdorf und setzt damit wie Thies den lokalen Farbtupfer.
Thies + Nittmann sind schon erwig im TVM. denke das sind so lokale WCs. Die beiden sind aber glatt ausgeschieden
 
Ich finde die Viertelfinal-Paarungen in Bonn sehr spannend. Klar, natürlich ist da die Begegnung von Jamie Mackenzie gegen Jurij Rodionov, aber auch die Tatsache, dass die Schweden mit Olle Wallin und Max Dahlin gleich zwei Viertelfinalisten stellen.
Bislang ist es eigentlich nur Elias Ymer, der die Fahne hochhält und ab und an bei größeren Turnieren die schwedischen Farben vertritt. Ok, Viertelfinale beim Heimturnier in Stockholm und überstandene Quali bei den AO…
Max Dahlin ist daher eine interessante Personalie. Er spielt für das Team der University of Michigan und wurde kürzlich zum ITA National Rookie of the Year gekürt, was ihm die Teilnahme beispielsweise in Bonn ermöglicht. Beim Turnier in Båstad kürzlich erhielt er zudem eine WC für das Hauptfeld und konnte dabei im Erstrundenmatch gegen Báez einen Satz gewinnen. Diese Woche schlug er den Segovia-Finalisten Matteo Martineau und Tom Gentzsch, sein nächster Gegner Daniel Elahi Galan könnte ebenfalls durchaus machbar sein, musste der sich doch durch die Quali spielen.
Schau‘n mer mal… wäre halt schön, wenn sich perspektivisch im schwedischen Tennis wieder etwas tun würde 💪🏻
 
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Ok, mit einem Halbfinale der Youngsters Jamie Mackenzie vs Max Dahlin, also 18jährig vs 20jährig, war vor Turnierbeginn in Bonn nicht unbedingt zu rechnen.
Der Erfolg heute gegen Jurij Rodionov dürfte der bislang größte Erfolg für Mackenzie sein. Zumindest ist es die Revanche für die letztjährige Niederlage im Achtelfinale von Bonn 😉

Das zweite Halbfinale bestreiten der neu 30jährige Jan Choinski und der fast 30jährige Federico Agustín Gómez.
 
Jamie Mackenzie steht im Finale von Bonn und trifft auf Jan Choinski 👍🏻

Das war ein hartes Stück Arbeit gegen Max Dahlin. Aber hej, gleich beim Debüt im Halbfinale zu stehen, ist aller Ehren wert für den Schweden.
Die 2 werden sich sicher noch häufiger duellieren 💪🏻
 
Lasst uns einfach mal einen Blick nach Hagen werfen, wo heute ein weiteres Challenger auf deutschem Boden beginnt…

Titelverteidiger Yannick Hanfmann schlägt unterdessen in Montreal auf.
Und dennoch, das Feld ist namhaft besetzt und auch die deutschen Farben sind prominent vertreten. Tom Gentzsch und Diego Dedura warten auf einen Qualifikanten, Henry Squire (gegen Bonn-Halbfinalist Gómez), Niels McDonald (gegen Jérôme Kym) und Jamie Mackenzie (gegen Elmer Møller) haben fordernde Erstrundengegner zugelost bekommen.
Die größte Herausforderung hat aber Max Schönhaus mit Jan Choinski vor der Brust, aber hej… bleibt ja mit dem gebürtigen Koblenzer eh bei einem deutschen Farbakzent 😉
Die österreichischen Farben sind in Hagen nicht vertreten.
An #1 ist Alex Molčan gesetzt, der sich nach seiner verletzungsbedingten Pause längst wieder unter die Top 100 gespielt hat.

Aber zunächst einmal haben wir noch eine Quali anstehen 😉
Jannik Opitz (gegen Dodig) und Rudi Molleker (gegen Dali Blanch) können nur überraschen. Aber hej, why not, das Spiel beginnt bei null (5€ ins Phrasenschwein 😄).
Die größten Chancen aufs Erreichen des MD haben sicher Marko Topo und Mika Petkovic, der zunächst auf Nikolai Barsukov trifft. Für Tim Handel aber vor allem für die beiden Lokalmatadoren Nick Mertgens und Yannik Weißmann geht’s darum, sich bestmöglich zu verkaufen.

Schweizer und Österreicher sind in der Quali nicht vertreten.
 
Hier der nahezu tägliche Situationsbericht zu einem Challenger Turnier, dieses Mal zunächst wieder aus Hagen 😄

Die Quali verlief für die deutschen Starter halt so semi.
Last Man Standing ist am Ende Rudi Molleker, der mich tatsächlich überrascht hat und sich im Finalduell gegen Tim Handel durchsetzen kann.
Die Qualifinal-Niederlage von Marko Topo gegen den Tschechen Dominik Reček war eine negative Überraschung - es reicht aber dennoch fürs MD, da Jan Choinski seinen Start abgesagt hat. Sein Gegner ist Max Schönhaus. Tom Gentzsch trifft Thiago Monteiro, Diego Dedura erwartet Reček, Molleker trifft auf einen weiteren Qualifikanten aus Tschechien, Mrva.
Heute sind 8 deutsche Spieler sowie Jérôme Kym im Einsatz.

Joel Schwärzler schlägt bei den Polish Open in Grodzisk Mazowiecki auf und erwartet den Tschechen Jiří Čížek, der vor wenigen Wochen in der Quali des Challengers von Iași einen ersten Sieg feierte und sich darüber sehr glücklich zeigte. Hier kommt er aus der Quali und kann somit weitere persönliche Erfolge verbuchen. Für Schwärzler sollte es dennoch ein angenehmer Auftaktgegner sein…
In Plovdiv entschied Sebastian Sorger das Erstrundenduell gegen Sandro Kopp deutlich für sich.
 
Die bisherige Challenger Woche gestaltet sich ziemlich erfolgreich für Spieler der DACH-Staaten. Tom Gentzsch (viertes Challenger Finale 2026) und Jérôme Kym (2 Challenger Titel in 2024) bestreiten das Finale in Hagen, Joel Schwärzler greift in Grodzisk Mazowiecki nach seinem dritten Titel auf der Tour, dem zweiten in diesem Jahr. Sein Gegner ist Andrea Guerrieri/ITA.

Für Tom Gentzsch geht die Reise weiter nach Hamburg (#1 Piros). Dort wartet in der Auftaktpartie der Bosnier Nedić auf ihn (#4). Piros trifft auf Max Schönhaus. In deutsch-deutschen Duellen treffen Diego Dedura (#6) und Max Hans Rehberg sowie Mika Petkovic und Niels McDonald aufeinander. Rudi Molleker hat mit Møller (#3) eine große Aufgabe vor der Brust. Florian Broska greift wieder ins Geschehen ein, sein erster Gegner ist Pucinelli de Almeida. Marvin Möller fordert den Rumänen Crețu. Jamie Mackenzie und Dylan Dittrich, der die Schweizer Farben vertritt, warten auf einen Qualifikanten.

Diese Qualifikation wird ab heute ausgespielt. Gleich 8 deutsche Spieler versuchen ihr Glück. Tim Handel spielt gleich gegen den topgesetzten Tschechen Barton, im innerdeutschen Duell trifft Nicolai Barsukov auf Niklas Guttau, Jannik Opitz zudem auf Nijboer, Noel Larwig auf Yevseyev. Für Collegespieler Tom Zeuch (26), Mariano Dedura-Palomero und Lokalmatador Richard Antoni geht’s darum, sich bestmöglich zu verkaufen.

Ein Blick auf weitere Turniere mit Vertretern aus DACH-Staaten:
Beim Turnier in Todi/ITA (#1 Travaglia) ist Lukas Neumayer an #2 gesetzt und trifft zunächst auf einen Qualifikanten. Maximilian Homberg darf sich in eben dieser Quali gleich gegen den Argentinier Aboian beweisen.

Joel Schwärzler plant nach Brownsburg/Indiana (#1 Tomic) zu reisen. Sein Erstrundengegner ist dort der Ecuadorianer Andrade.
 
Irgendwann musste es nach dem Saisonverlauf einfach passieren und jetzt ist es tatsächlich geschehen - Tom Gentzsch holt sich seinen ersten Challenger Titel 🥳

Und das absolut nervenstark 💪🏻
Gentzsch führte 5:3 im ersten Satz, kassierte das Break und setzte das sofortige Re-Break zum Satzgewinn.
Im zweiten Satz gelang Jérôme Kym im ersten Spiel das Break, gegen Ende des Satzes glich Gentzsch aus.
Im Tiebreak führte Kym 3:0 und 4:2, aber Gentzsch sichert sich den Tiebreak mit 7:4.

Da kann man nur hoffen, dass Familie und Freunde die knappe Stunde Fahrtzeit von Ratingen aus nach Hagen auf sich genommen haben, um mit Gentzsch den bisher größten Erfolg seiner Karriere mitzuerleben und zu feiern 😄

Und auch Joel Schwärzler darf feiern… er schlägt in Grodzisk Mazowiecki Guerrieri in zwei Sätzen 👍🏻🥳
 
Da kann man nur hoffen, dass Familie und Freunde die knappe Stunde Fahrtzeit von Ratingen aus nach Hagen auf sich genommen haben, um mit Gentzsch den bisher größten Erfolg seiner Karriere mitzuerleben und zu feiern 😄
Da geh ich Mal stark von aus. Der Center Court war auch gut besucht, was ich so gesehen habe. Gentzsch spielt schon ordentliches Tempo und gefühlt hat sich auch die Rückhand diese Saison verbessert oder er traut ihr mehr.
Letztes Jahr bei den ersten tieferen Runs auf CH Ebene hat er noch wirklich jeden möglichen Ball umlaufen (wenn ich ihn gesehen habe). Sieht jetzt etwas ausgeglichener aus.
Hab mir auch seine Siegerinterviews nach VF und HF angesehen. Wirkt schon so, als ob er Zeit gebraucht hat, um sich an das CH Niveau zu gewöhnen und das mehrmals pro Woche auf den Court zu bringen. Gut, dass er jetzt das Selbstbewusstsein hat. Hamburg hat er ausgelassen. Macht wahrscheinlich auch Sinn jetzt die Vorbereitung auf die HC Saison zu starten. Die US Open Quali wartet ja.
 
Und auch Joel Schwärzler darf feiern… er schlägt in Grodzisk Mazowiecki Guerrieri in zwei Sätzen 👍🏻🥳
Nix gesehen, aber seine Ergebnisse habe ich diese Woche auch etwas mitverfolgt. Endlich mal wieder ein starkes Turnier von ihm.(y) Endlich hat er mal wieder sehr enge Matches gewonnen, gegen Dougaz in R2 schaffte er beispielsweise kein Break, aber konnte sich zwei TBs sichern. Im VF schlug er Ivashka, von dem ich ganz lange nichts mehr gehört habe. Im HF 3-6 7-6 6-4 gegen Erhard. Im Finale war es ein 7-6 6-1. Der Return ist noch eine Baustelle, aber in dieser Woche hat er laut Statistiken ganz ordentlich aufgeschlagen.

Seine Saison war bis Kigali ganz gut, danach war es lange Zeit mäßig bis schwach. Der Titel tut also richtig gut. Im Live-Ranking ist er damit auf #150 hoch. Zu Saisonende hin hat er wenig zu verteidigen. Vielleicht kann er in diesem Jahr noch etwas hochklettern, Richtung Top-120 oder so, Top-100 wären natürlich optimal, aber dafür bräuchte er noch weit mehr als ein gutes Turnier. Hoffentlich kann er auf dem Titel weiter aufbauen. Er ist mit 20 Jahren immer noch sehr jung und steht nun mit den Top-150 gut da, aber er muss weiter dranbleiben.
 
Die Challenger in der 2. Cincinnati-Woche sind ziemlich interessant besetzt, zumindest jetzt noch, wo die Spieler noch nicht abgesagt haben.
In Cancun ist Darderi an 1 und Shapovalov an 2 gesetzt, Shapovalov spielt vorher in Cincinnati gegen Jodar, wenn er wie erwarten verliert, dann hoffe ich, dass er in Mexiko spielt. Interessant auch, dass er sich für Cancun und nicht Quebec gemeldet hat.
Das Turnier in Cancun bringt 125 Punkte, so stark ist es gar nicht besetzt: Darderi, Shapovalov, Tirante, Baez, JM Cerundolo, Burruchaga, Vallejo
Quebec ist da interessanter: Blockx, Bergs, Fery, van Assche, Halys, Atmane
 
Das Finale beim Challenger in Hamburg bestreiten übrigens der junge Tscheche Jan Kumstát und Marvin Möller. Der 19jährige Kumstát hat zuletzt ein paar starke Ergebnisse stehen… Halbfinale in Bunschoten (Niederlage gegen Gentzsch), gefolgt von seinem ersten Challenger Turniersieg in Liberec. Hier in Hamburg kommt er aus der Quali. Auch Möller ist zur Zeit stark unterwegs und auch er hat vergangenen Monat einen Challenger Erfolg verbuchen können (Troyes).

Kumstát ist in der kommenden Woche beim Turnier in Prag (#1 Sachko) gemeldet. Mit dabei auch Florian Broska (edit: trifft auf Guenin) und Max Hans Rehberg, der auf einen weiteren jungen Tschechen, Jacub Nicod, trifft. Rudi Molleker, der in Hamburg ja Elmer Møller schlug (ja, geht doch 😄) muss durch die Quali und erwartet dort zunächst einmal den Ukrainer Aleksandr Braynin.
Für Möller, also den Marvin 😉, ist als nächstes Sion (#1 Giustini) geplant. Dort trifft er (#5) im Auftaktmatch auf den Bulgaren Kuzmanov. Dominik Stricker ist an #6 gesetzt und spielt gegen den Franzosen Perrot. Mika Brunold und Patrick Zahraj treffen ebenso aufeinander wie Johan Nikles und Henry Bernet. Mit im Turnier sind neben den WC-Inhaber Jeffrey von der Schulenburg (vs Kravchenko), Luca Staeheli (vs Chepelev) auch Sandro Kopp (vs Qualifikant) und der junge Schwede Max Dahlin, der mich in Bonn so beeindruckt hat.
In der Quali treten gleich eine ganze Reihe Spieler aus den DACH-Staaten an… Flynn Thomas trifft auf Benjamin Hassan (#1), Maximilian Neuchrist auf Marti Pujolras (#2), Luca Wiedenmann (#3) auf den 20jährigen Schweizer Timeo Gaillard, der 18jährige Schweizer Noah Karma auf Kai Wehnelt. Ebenfalls dabei Nicolas Parrizia, Gian Luca Tanner, Adrien Barrut/alle CH sowie Nino Ehrenschneider.
Joel Schwärzler ist beim Turnier in Kingston (#1 Royer) an #3 gesetzt und trifft dort auf einen Qualifikanten. Royers Auftaktgegner ist der momentan beste Junior Guto Miguel/BRA, der sein erstes Challenger außerhalb Brasiliens spielt.
Ein weiteres Challenger findet im britischen Roehampton statt. Dort ist Møller an #1 gesetzt. Er trifft auf einen anderen starken Junior, Ivan Ivanov.
Aber ja, mutmaßlich finden die spektakuläreren Challenger in Cancún und Quebec statt 😉

Edit sagt… Jakub Paul ist in Prag kurzfristig in die Quali gerutscht und ist ebenso wie Rudi Molleker auf einem guten Weg, was die zweite Runde betrifft. Das Teilnehmerfeld ist noch ein wenig verändert worden, Florian Broska kennt seinen ersten Gegner jetzt doch schon 😄
 
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Shapovalov sagt leider in Cancun ab, er wäre an 1 gesetzt gewesen.
Stattdessen machen Wawrinka und Hurkacz mit. Ich bin überrascht, dass Wawrinka so kurz vor seinem Karriereende noch solche Challenger spielt, schön, dass er noch auch Lust dazu hat.
Mit Svrčina hat er keinen so leichten Auftakt, schön wäre, wenn Hurkacz den Titel gewinnen würde
 
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