Biathlon bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇮🇹


Dickbauch

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Bei den Schweden krachts doch bestimmt, keine Einzelmedaille bei den Damen. Bin gespannt ob Johannes Lukas in Schweden bleibt.
 

OPSler

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2 x Staffelsilber und 1x Einzelgold für Ponsi ist am Ende aber auch nicht so schlecht, wie es am Anfang schien.
 

LeZ

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Uschi Disl hat doch eine 19jährige Tochter mit Thomas Söderberg und lebt in Schweden, vielleicht geht da ja was. :)
 

Big d

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Die Bø Brüder sind der Meinung man sollte Hedegart zurück zum Biathlon locken in dem man ihm einen Nationalmannschafts Platz zusichert, ohne dass er diese Saison auch nur ein Rennen bestritten hat geschweige denn jemals Teil des Teams war. Hedegart sagt selbst, dass er in dem Fall wohl zurück kehren würde...
Die Nationalmannschaftsleitung gibt zu, zumindest darüber nachzudenken. Ich seh schon das mediale gekloppe im Team vor mir, sollte es so kommen :LOL:

Die Langlauf kommentatoren bei eurosport haben gesagt das hedegart da ziemlich stark seine Karten ausspielt und dahin geht wo er das beste angebot bekommt. Da war von Biathlon, langlauf und sogar einem wechsel nach Dänemark die rede.

Ist natürlich nicht einfach, so ein Talent ist selbst in Norwegen nicht alltäglich, aber einen Weltcup Platz zusichern wenn es reihenweise leute im ibu cup gibt die direkt top10 im Weltcup laufen können ist schwierig, zumal das wie gesagt auch sicher wieder beef gibt.
 

Big d

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Na die am wenigsten überraschende Lösung für Mazets Zukunft...
Mal sehen wer ihn in Norwegen ersetzt.
Die Hilfe beim schießen kann Frankreich auf jeden fall gebrauchen. Das ist nicht immer schlecht, aber doch unkonstant, fast keine Staffel läuft ohne strafrunde
 

Wurzelsepp

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Er wäre nicht der erste Norweger, der aus "Gründen" in die Schweiz flüchtet. Her damit. Bei uns darf er im Langlauf UND im Biathlon starten. Und auch in der NoKo.
 

Wurzelsepp

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Nicht Sportler, in letzter Zeit machen norwegische Superreiche hier Schlagzeilen, die vom extrem progressiven Steuersystem in Norwegen in die Schweiz flüchten... und hier je nachdem kaum besteuert werden.
 

torben74

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Ist natürlich für die Spannung innerhalb der Sportart bedenklich, wenn von 33 Medaillen 24 in 2 ländern landen.
Das ist natürlich Ansichtssache.
Mich stört sowas weniger bzw nehm ich das gar nicht so war.
Man muss ja auch ehrlich sagen, dass es trotzdem spannende und mehr als nur ansehnliche Wettbewerbe waren.
Außerdem:
Der große Erfolg Frankreichs bedeutet ja nichts schlechtes für den Biathlon Sport. Sehr große Begeisterung dafür dort, zahlungskräftige und willige Fernsehanstalten, viele potentielle Sponsoren und Förderer. Das kann ja nicht das schlechteste für die Zukunft des Sportes bedeuten.
Da sehe ich es eher mit Sorge, dass die Liebe der Deutschen erkalten wird, wenn auf lange Sicht da die Erfolge ausbleiben.
Die Hilfe beim schießen kann Frankreich auf jeden fall gebrauchen. Das ist nicht immer schlecht, aber doch unkonstant, fast keine Staffel läuft ohne strafrunde
Mein Gott, wo soll dss dann noch hinführen :eek:
Wenn die Damen und Herren dann auch noch schießen wie die Götter, dann bleibt endgültig nix mehr übrig für den Rest :LOL:
 

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Außerdem:
Der große Erfolg Frankreichs bedeutet ja nichts schlechtes für den Biathlon Sport. Sehr große Begeisterung dafür dort, zahlungskräftige und willige Fernsehanstalten, viele potentielle Sponsoren und Förderer. Das kann ja nicht das schlechteste für die Zukunft des Sportes bedeuten.
Da sehe ich es eher mit Sorge, dass die Liebe der Deutschen erkalten wird, wenn auf lange Sicht da die Erfolge ausbleiben.
Da hat sich tatsächlich einiges getan. Erst seit 10 Jahren werden trotz vorheriger Erfolge z.B. von Raphael Poiree, Sandrine Bailly oder Martin Fourcade überhaupt Biathlonweltcuprennen von einem französischen Sender übertragen. Was hierzulande mit der ARD und ZDF seit Jahrzehnten Standard ist, gibt es in Frankreich erst seit 2016. Vorher konnte man die Rennen nur bei Eurosport schauen.

Aktuell boomt der Sport zudem wie noch nie zuvor. Über 6,5 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 52% sahen am Samstag den Massenstart der Frauen im nationalen TV, ein Wert den man bislang nicht ansatzweise erreicht hatte. In Deutschland waren es zum Vergleich 5,75 Millionen Zuschauer in der ARD bei einem Marktanteil von 44,6%. So hohe Marktanteile kennt man sonst eig nur aus Skandinavien (bis zu 80%).

Und man darf auch nicht vergessen aus welchem tiefen Tal insbesondere die Frauen kommen. Hier mal die Staffelergebnisse seit Beginn der letzten Olympiade:
2019 8.
2020 14.
2021 8.
2022 6.
2023 4.
2024 1.
2025 1.
2026 1.

Quasi erst seit der Sache zwischen Simon und Braisaz hat sich im Schatten der beiden eine sehr starke Mannschaft entwickelt, die jetzt seit letztem Jahr so richtig durchschlägt. Auch Schwedens Frauen waren von 2012 bis 2018 quasi weg vom Fenster. Da hat es ein Wolfgang Pichler geschafft, ein starkes Team aufzubauen. Von daher sehe ich bei Deutschlands Frauen lange noch nicht schwarz für die Zukunft. Es bräuchte vielleicht nur einen neuen Trainingsreiz.

———————

Und auch wenn Frankreich und Norwegen prozentual sehr viele Medaillen gewonnen haben, haben Nationen wie Finnland, Tschechien und Bulgarien Einzelmedaillen gewonnen, dass ist lange nicht mehr der Fall gewesen. Nimmt man die Einzelmedaillen der USA der letzten WM (wo sich gerade im Herrenbereich die letzten Jahre viel entwickelt hat) dazu, muss man sich glaub ich aktuell im Biathlon aktuell nicht über eine mangelnde Nationenvielfalt beschweren. Spannend waren die Rennen allemal.
 

Big d

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Das ist natürlich Ansichtssache.
Mich stört sowas weniger bzw nehm ich das gar nicht so war.
Man muss ja auch ehrlich sagen, dass es trotzdem spannende und mehr als nur ansehnliche Wettbewerbe waren.
Außerdem:
Der große Erfolg Frankreichs bedeutet ja nichts schlechtes für den Biathlon Sport. Sehr große Begeisterung dafür dort, zahlungskräftige und willige Fernsehanstalten, viele potentielle Sponsoren und Förderer. Das kann ja nicht das schlechteste für die Zukunft des Sportes bedeuten.
Da sehe ich es eher mit Sorge, dass die Liebe der Deutschen erkalten wird, wenn auf lange Sicht da die Erfolge ausbleiben.

Mein Gott, wo soll dss dann noch hinführen :eek:
Wenn die Damen und Herren dann auch noch schießen wie die Götter, dann bleibt endgültig nix mehr übrig für den Rest :LOL:

Ja das wäre für den Rest (also alle außer Norwegen und Frankreich) keine guten Nachrichten. Wobei sie momentan ja auch schon sehr viel gewinnen weil sie halt 5 top leute haben die alle in 20 Sekunden durchfeuern und einer kommt halt durch.

Aber wenn da noch mehr Konstanz hinzukommt wird es echt schwer.


Wobei ich glaube hinsichtlich olympia in 4 jahren auch nicht ganz einfach wird. Bei den Männern wird von den derzeitigen leuten nur perrot im besten alter sein und vielleicht noch emilien claude im besten alter sein, Fabian, Jacquelin und qfm werden dann wohl zu alt sein.

Bei den frauen sieht es etwas besser aus, aber auch da wird braizas weg sein, Simon wäre 34, jeanmonot 31 und im besten alter wäre Michelon.

Ob bened, Richard und Co das Niveau der derzeitigen top3 erreichen muss man abwarten.

Glaube da ist Norwegen vom alter her besser aufgestellt
 

Biathlon-Fan

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Bei den frauen sieht es etwas besser aus, aber auch da wird braizas weg sein, Simon wäre 34, jeanmonot 31 und im besten alter wäre Michelon.

Ob bened, Richard und Co das Niveau der derzeitigen top3 erreichen muss man abwarten.
Simon macht wohl spätestens 2028 Schluss hat sie am Wochenende gesagt. Braisaz denke ich mal auch spätestens nächstes Jahr. Die letzten Jahre haben sie es aber immer geschafft, eine Dame hochzubringen, die sofort mit um Podestplätze laufen kann.
2023 Jeanmonnot
2024 Richard
2025 Michelon
2026 Bened

Nächste Woche kommt Sophie Chauveau in den Weltcup zurück, die ist auch erst 26 und hat zumindest läuferisch eine starke Basis. Galmace Paulin ist 20, Henaff und Mengin sind 21. Den dreien rechne ich allemal mehr Potenzial zu als einer Fichtner oder Kink.
 

Wurzelsepp

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In der Regel reicht es, sich den IBU-Cup anzuschauen, und da räumen die Französinnen ganz breit ab: In der Gesamtwertung sind vorne vier und sechs in den ersten sieben aus Frankreich, ich glaube, da muss man sich keine grossen Sorgen machen. Natürlich sind da nicht alle blutjung, aber im Alter zwischen 22 und 28.
Natürlich wird sich vielleicht eine Guigonnat, Chauveau und Botet irgendwann schon die Frage stellen, was will ich noch? Im IBU-Cup bin ich vorne dabei, für das Weltcup-Team reicht aus irgendwelchen Gründen nicht so ganz... will man es weiter probieren oder plant man doch eine "zivile" Karriere und auch die Sache mit der Familie wird aufkommen. Reich dürfte man im IBU-Cup wirklich nicht werden.

Edit: Auch bei den Männern sind 4 unter den ersten 5 aus Frankreich und bis auf Guigonnat sind alle noch relativ jung und dürften auf einen Weltcup-Einsatz drängen.
 
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