Glaube daß Michael Grant mit dem Boxen angefangen hat,nachdem er Holyfield-Bowe gesehen hat,weil er davon so begeistert war.Wurde auf Premiere vor irgendeinem Kampf(Holyfield-Lewis?)behauptet.
Aber natürlich muß man schon berücksichtigen, welches Tempo und welche Intensität Holyfield und Bowe über die Mehrzahl der Runden in allen drei Kämpfen ablieferten. Für Schwergewichtler war das absolut am Limit. Wenn man bedenkt, was Bowe für eine gewaltige Masse bewegen mußte, kann man nicht umhin, ihn als großartigen Athleten einzustufen, auch wenn da gelegentlich ein paar Speckröllchen zu sehen waren. Wenn ich mich recht erinnere, war es Ralf Rocchigiani, der Co-Kommentator war und von Holyfield mehr Aktion am Mann forderte. Aber das sehe ich anders. Holyfield hätte gar nicht so viel am Mann bleiben sollen, da er sich aber dort befand, kämpfte er wie ein Terrier.
red shadow schrieb:Tyson war damals, laut einigen, unbesiegbar. Er hatte Bruno noch imposanter "zerlegt" als vor seinem Gefängnisaufenthalt.
Allerdings ist es auch nicht wahr, dass niemand Holyfield Chancen gegeben hat.
Im Übrigen war Holyfield gegen Tyson, entgegen der allgemeinen Annahme, nicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit. Ich behaupte, dass dies im zweiten Kampf gegen Bowe der Fall war.
Holyfield war taktisch immer schon einer der größten Trottel in der Weltspitze des Boxens. Er hätte alle seine Kämpfe bis 1999 gewinnen können, wenn er nicht so stur sein "Brawl-Prinzip" durchgezogen hätte.