Herr Nullvier
Nachwuchsspieler
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Hi,
meiner Meinung gibt es inzwischen ein CD-Revival, aehnlich wie es schon seit Jahren ein Vinyl-Revival gibt. Dabei denke ich in erster Linie nicht an neue CDs aus dem Musikgeschaeft, sondern an das Kaufen von gebrauchten CDs. Ich kaufe hier in NZ seit etwa 2018 gebrauchte CDs in Charity-Shops (welche hier Op-Shops heissen), lange vorm Trend. Damals konnte man selbst die besten/coolsten CDs in den Op-Shops finden, weil CDs so out waren, wie etwas nur out sein konnte: Leute wechselten begeistert in die schoene neue Streaming-Welt und spendeten ihre CDs an wohltaetige Organisationen, und es gab wenig bis gar keine Kaeufer fuer die gespendeten CDs. Deshalb konnte ich da eben allerhand gutes Zeug finden, und alles zum Preis von 1$ (etwa 0,5 Eur) oder manchmal sogar noch weniger. So hab ich mir in wenigen Jahren etwa 1700 CDs zulegen koennen, und das fuer sehr wenig Geld.
Inzwischen scheint vielen Musikhoerern und -interessierten aufgefallen zu sein, dass die schoene neue Streamingwelt gar nicht so schoen ist, und dass es eben doch Vorteile hat, ein gekauftes Gut auch echt zu besitzen. Ein Streamingdienst versteht unter "kaufen" schliesslich etwas anderes als der Rest der Welt, naemlich: "Du kannst das Gut nutzen, solange wir existieren und die Rechte an diesem Gut haben. Trifft einer dieser Punkte nicht mehr zu, dann ist dein gekauftes Gut ohne Entschaedigung weg." Dazu kommt, dass gebrauchte CDs aktuell (immer noch) die billigste Moeglichkeit sind, um sich Musik dauerhaft zuzulegen.
Dass wir voll im Revival sind sehe ich daran, dass es immer schwieriger wird, gute CDs zu finden. Die Leute spenden weniger, aber gleichzeitig hat sich auch ein Geschaeftszweig von professionellen Weiterverkaeufern entwickelt. Zusaetzlich sind die Preise gestiegen, und es gibt hier inzwischen Op-Shops, die 3$ pro CD verlangen. Weiterverkaeufer auf Trademe (dem hiesigen Aequivalent von Ebay) verlangen in der Regel 5$ und (deutlich) mehr, je nach Beliebtheit und Coolness des Kuenstlers bzw. der Band. Es ist fast ausgeschlossen, heute noch CDs von z.B. The Prodigy, Faith No More, RHCP, Nirvana oder Pink Floyd fuer 1$ zu finden, wie ich es vor Jahren tun konnte.
Wie sieht die Sache bei Euch aus? Seid ihr auch beim CD-Revival dabei?
meiner Meinung gibt es inzwischen ein CD-Revival, aehnlich wie es schon seit Jahren ein Vinyl-Revival gibt. Dabei denke ich in erster Linie nicht an neue CDs aus dem Musikgeschaeft, sondern an das Kaufen von gebrauchten CDs. Ich kaufe hier in NZ seit etwa 2018 gebrauchte CDs in Charity-Shops (welche hier Op-Shops heissen), lange vorm Trend. Damals konnte man selbst die besten/coolsten CDs in den Op-Shops finden, weil CDs so out waren, wie etwas nur out sein konnte: Leute wechselten begeistert in die schoene neue Streaming-Welt und spendeten ihre CDs an wohltaetige Organisationen, und es gab wenig bis gar keine Kaeufer fuer die gespendeten CDs. Deshalb konnte ich da eben allerhand gutes Zeug finden, und alles zum Preis von 1$ (etwa 0,5 Eur) oder manchmal sogar noch weniger. So hab ich mir in wenigen Jahren etwa 1700 CDs zulegen koennen, und das fuer sehr wenig Geld.
Inzwischen scheint vielen Musikhoerern und -interessierten aufgefallen zu sein, dass die schoene neue Streamingwelt gar nicht so schoen ist, und dass es eben doch Vorteile hat, ein gekauftes Gut auch echt zu besitzen. Ein Streamingdienst versteht unter "kaufen" schliesslich etwas anderes als der Rest der Welt, naemlich: "Du kannst das Gut nutzen, solange wir existieren und die Rechte an diesem Gut haben. Trifft einer dieser Punkte nicht mehr zu, dann ist dein gekauftes Gut ohne Entschaedigung weg." Dazu kommt, dass gebrauchte CDs aktuell (immer noch) die billigste Moeglichkeit sind, um sich Musik dauerhaft zuzulegen.
Dass wir voll im Revival sind sehe ich daran, dass es immer schwieriger wird, gute CDs zu finden. Die Leute spenden weniger, aber gleichzeitig hat sich auch ein Geschaeftszweig von professionellen Weiterverkaeufern entwickelt. Zusaetzlich sind die Preise gestiegen, und es gibt hier inzwischen Op-Shops, die 3$ pro CD verlangen. Weiterverkaeufer auf Trademe (dem hiesigen Aequivalent von Ebay) verlangen in der Regel 5$ und (deutlich) mehr, je nach Beliebtheit und Coolness des Kuenstlers bzw. der Band. Es ist fast ausgeschlossen, heute noch CDs von z.B. The Prodigy, Faith No More, RHCP, Nirvana oder Pink Floyd fuer 1$ zu finden, wie ich es vor Jahren tun konnte.
Wie sieht die Sache bei Euch aus? Seid ihr auch beim CD-Revival dabei?
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) und ein liebevoll gestaltetes Cover und Booklet macht mir immer noch Spaß. Da ich meine Musik mittlerweile so gut wie ausschließlich über Spotify konsumiere, sind die CDs, die ich noch kaufe, aber eher dekorativ und des Sammeltriebs wegen. Bei kleineren Bands kaufe ich mir die dann auch öfter mal direkt über deren Store, aber die CDs selbst landen dann eigentlich kaum noch im Player.