für fußgänger dann bitte die pflicht reflektierende kleidung zu tragen
Hätte es vor 50 Jahren das Internet gegeben hätte man diesen Beitrag so wahrscheinlich auch vor der Einführung der Anschnallpflicht gelesen.Helmpflicht für Minderjährige halte ich für sinnvoll, aber von erwachsenen Leuten erwarte ich dann schon, dass sie für sich selbst entscheiden können, ob sie das Risiko tragen wollen oder nicht. Da braucht man nicht wieder mit irgendwelchen Vorschriften und Verboten um die Ecke kommen. Man muss die Leute nicht erziehen oder wie Kleinkinder behandeln.
Hätte es vor 50 Jahren das Internet gegeben hätte man diesen Beitrag so wahrscheinlich auch vor der Einführung der Anschnallpflicht gelesen.![]()
Typisches Querdenker-Argument.Helmpflicht für Kinder halte ich für sinnvoll, von erwachsenen Leuten erwarte ich dann schon, dass sie für sich selbst entscheiden können, ob sie das Risiko tragen wollen oder nicht. Da braucht man nicht wieder mit irgendwelchen Vorschriften und Verboten um die Ecke kommen. Man muss die Leute nicht erziehen oder wie Kleinkinder behandeln.
Störend ist lediglich manchmal die Verwahrung beim Einkaufen etc.
für fußgänger dann bitte die pflicht reflektierende kleidung zu tragen
Das hat nichts mit Querdenken zu tun, sondern widerspricht sich nur mit deiner Meinung. Wenn du meine Meinung nicht akzeptieren kannst ist das dein Problem.Typisches Querdenker-Argument.
Am besten gar keine Verbote und Vorschriften, die Leute können doch schließlich selbst entscheiden, ob sie das Risiko, sich zu verletzen, selbst tragen wollen.
Aber warum dann eine Helmpflicht für Kinder? Deren Eltern können doch schließlich selbst entscheiden, ob sie das Beste für ihr Kind wollen... Hier soll der Staat auf einmal eingreifen?
Jau, toller Vergleich, es steigen ja auch so wahnsinnig viele Menschen auf 8000er oder fliegen mit Jumpsuit umher.Man könnte auch das Besteigen von 8000ern, Jumpsuit-Fliegen oder Reisen in Risikogebieten verbieten.
Dann zeige mir eine Statistik, wie das Gesundheitssystem durch Stürze vom Fahrrad überlastet wird…dann müsste man wirklich eher Süßigkeiten, Fast Food, Alkohol und Zigaretten verbietenJau, toller Vergleich, es steigen ja auch so wahnsinnig viele Menschen auf 8000er oder fliegen mit Jumpsuit umher.
Schon mal daran gedacht, dass es z.B. bei Verboten im Straßenverkehr auch darum geht, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten?
Wir können von mir aus alle Verbote und Vorschriften (für Erwachsene) einstampfen, wenn die Leute dann für ihre ärztliche Versorgung im Falle eines Unfalls selbst aufkommen.
www.basicthinking.de
Überlastung ist wahrscheinlich unglücklich gewählt.Dann zeige mir eine Statistik, wie das Gesundheitssystem durch Stürze vom Fahrrad überlastet wird…
Im Übrigen gibt es auch schon nicht unerfolgreiche Versuche In Innenstädten, ganz ohne Schilder auszukommen.
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Was wäre, wenn es keine Straßenschilder mehr gäbe?
Shared Space ist Chaos pur. Das scheint die logische Antwort auf diese Frage. Doch Modellprojekte zeigen: Je weniger Regeln es gibt und je mehr Teilnehmer sich die Straße teilen, desto sicherer wird der Verkehr.www.basicthinking.de
Verbote im Straßenverkehr dienen ja ohnehin meist auch dem Zweck, andere Leute zu schützen. Wer mit 100 durch den Ort rast oder mit einem nicht mehr verkehrstüchtigen Fahrzeug unterwegs ist, gefährdet andere, der Radfahrer ohne Helm nicht. Wenn Leute meinen, sich nicht anschnallen zu müssen sehe ich das hingegen wieder als deren Problem und nicht als meines. Mal abgesehen davon, dass ich keinen Mensch kenne, der sich nicht anschnallt und zwar gewiss nicht wegen einer Vorschrift, sondern wegen gesunden Menschenverstand.
Ansonsten habe ich kein Problem, wenn Leute selbst für ihre selbst verantworteten Unfälle auch selbst aufkommen müssen. Die Frage ist nur, wo fängt man an, wo hört man auf und was ist selbstverschuldet und was nicht
Überlastung ist wahrscheinlich unglücklich gewählt.
Praktisch ist die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts bei Unfall ohne Helm ungleich höher als bei Unfall mit Helm.
Folglich kostet ein Unfall ohne Helm die Allgemeinheit Geld.
Helmpflicht für Radfahrer genießt mit Sicherheit keine Priorität.
Allerdings kann das Problem in der Zukunft aufgrund der größeren Geschwindigkeiten und der ansteigenden Verbreitung weiter zu nehmen.
Mal abgesehen davon, dass ich keinen Mensch kenne, der sich nicht anschnallt und zwar gewiss nicht wegen einer Vorschrift, sondern wegen gesunden Menschenverstand.
Ja, mit dem Kopf. Soll sehr gesund sein.Wer mit dem Rad stürzt (z.B. weil einem die Vorfahrt genommen wird), der kann den eigenen Sturz eventuell mehr oder weniger "abfangen".
Hm nicht immer sind Verbote ursächlich…inzwischen tragen 80 Prozent der Skifahrer einen Helm, obwohl es nicht Pflicht in Deutschland ist. Als ich vor 20 Jahren das Skifahren gelernt habe, ist praktisch niemand mit Helm gefahren, selbst die Kinder nicht. Da hat der eine Unfall mit Althaus und der Dame, die ohne Helm, die dann gestorben ist, medienwirksam sicher für ein Umdenken gesorgt, genauso die Pflicht in Teilen Österreichs, aber das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung ist auch einfach höher geworden.Ich verstehe hier beide Seiten, aber das ist schlicht falsch und offenbart ein grundlegendes Missverständnis zum Zusammenwirken von rechtlichen Geboten und Freiwilligkeit.
Vor Einführung der Gurtpflicht haben sich zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer nicht angeschnallt und es gab erbitterte Diskussionen. Die Anlegequote stieg mit Einführung der Geldbuße im Jahr 1984 dann binnen weniger Monate von 58 auf 92 Prozent (Klick, unter “Anlegequoten”). Dass es inzwischen als “gesunder Menschenverstand” wahrgenommen wird, zeigt doch nur, dass Gesetze auf Dauer einen Kulturwandel bewirken können. Denn wenn man ehrlich ist, entspricht es in gleichem Maße dem gesunden Menschenverstand, beim Radfahren einen Helm zu tragen. Einen strukturellen Unterschied zur Gurtpflicht sehe ich nicht.
Vieles was heute als gesunder Menschenverstand gilt, musste gesetzlich durchgesetzt werden. Man denke nur an Rauchverbote in öffentlichen Räumen. So smart ist die breite Masse nicht.