Der Ballon d´Or Thread


Deine Hartnäckigkeit bei einem Thema, das am Ende auch eine persönliche Präferenz ist, verstehe ich auch nur bedingt.
Als könne es nur eine Sicht geben und die anderen wären die Geisterfahrer. :D

Das habe ich nicht gesagt. Ich versuche es doch nur zu verstehen. Wir können es auch bei „agree to disgree“ belassen. Geht ja länger nicht mehr um den Ballon d‘Or. Aber ich kann gewisse Punkte nicht ganz nachvollziehen und versuche das zu ändern :)
 
Dementsprechend werden Buli-Tore ja auch gewertet und es macht am Ende nicht viel Unterschied, ob Kane da jetzt 36 oder 30 Tore geschossen hat, wenn er gleichzeitig nicht auch in der CL und bei der WM liefert.
Aber bei Mbappé soll man wegen 4 WM-Törchen den ganzen Rest ausblenden, weil die ach so wichtig sind? Denn nur darum ging es bei dem Spiel um Platz 3-Argument und nichts anderes.

Dass Hoffenheim oder Leipzig sich bewusst auf den Rücken legen, weil sie keinen Bock mehr haben, halte ich auch für ein Gerücht.
Bayern gegen Leipzig in den letzten Jahren 1:6, 1:5, 0:6, 3:3, 1:5.
Hoffenheim 1:5, 1:4, 0:4, 0:5, 4:2.

Dass man bei Mbappe den ganzen Rest außer den 4 Toren ausblenden soll, ist ein Strohmann. Zumal ich gesagt habe, dass ich Kane besser als Mbappe und Jamal halte. Aber Kane spielt nun einmal bei einem Verein, der so überlegen ist, dass Tore in nationalen Wettbewerben nicht mehr als Argument für die Wahl zum besten Spieler zählen.
 
Der Ballon d'Or wird hier als Preis plötzlich sehr ernst genommen, teilweise sogar angehimmelt ("habemus ballondor" usw.), obwohl er hier sonst immer nur als Kirmespreis galt, der nichts taugt. Woran mag das nur liegen?

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Nen Kirmespreis ist es natürlich irgendwo (im Sinne von man hat nicht wirklich das davon worum es Fußball sonst geht also Siege und Titel mit einer Mannschaft) und das Vergabeverfahren ist in Teilen auch fragwürdig aber er hat innerhalb der Fußballwelt einfach einen riesigen Wert. Besonders offensichtlich auch für die Spieler selber. Wenn dann ein Spieler gewinnt den man mag und oder der bei seinem Lieblingsverein spielt freut man sich eben trotzdem mal auch wenn es einem prinzipiell am liebsten wäre es gebe diesen ganzen Zirkus nicht. Hoffe das ist verständlich
 
Der Ballon d'Or wird hier als Preis plötzlich sehr ernst genommen, teilweise sogar angehimmelt ("habemus ballondor" usw.), obwohl er hier sonst immer nur als Kirmespreis galt, der nichts taugt. Woran mag das nur liegen?

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???;)
Anderes Beispiel. Sollte 50+1 irgendwann mal gekippt werden und irgendjemand aus dem mittleren Osten würde einen deutschen Verein mit solider Fanbasis richtig groß machen, dann wäre dieser Geldgeber lt. einiger Medien und vieler Fans eingermaßen seriöes und es würde darauf hingewiesen werden, wie er die Infrastruktur in seinem Land verbessert und auf andere sinnvolle Investitionen.
 
Ich verstehe hier die Logik einiger echt nicht. Als ob die Erwartungshaltung nichts mit den historischen Resultaten zu tun hat. Ich bin mir relativ sicher, dass je nach Nation die Ansprüche ungefähr so sind:

Weil in deinen Beispielen eine große Überschneidung zwischen zwischen historischem Status und aktueller Leistungsfähigkeit besteht. Ja, es gibt auch die Fälle in denen Fussballnationen ihre Chancen überschätzen weil sie sehr erfolgsverwöhnt sind... Aber allgemein gilt doch:

Italien ist mehrfacher Weltmeister und hat trotzdem aktuell eine niedrigere Erwartungshaltung als England weil sie im Umbruch sind und einen viel schlechteren Kader haben. Mal angenommen beide Teams kommen im nächsten Turnier ins Halbfinale und scheitern dort an Deutschland. Das würde man in Italien als wertvollen Schritt nach vorne sehen und sich über die neuen Talente freuen (ähnlich wie Deutschland 2006) bei England würde man schimpfen und poltern weil es wieder nicht zum Titel gereicht hat.

Ungarn und Uruguay haben vor Ewigkeiten die WM gewonnen... Trotzdem haben die aktuell niedrigere Ansprüche als die Niederlande oder Portugal.

--

Und im Gegensatz zu Olympia ist man beim Fussball einfach nicht gewohnt, dass es einen dritten Platz gibt. Das macht die CL nicht, das gibts nicht bei nationalen Pokalen... Demnach ist die Wertschätzung für ein Spiel um Platz 3 bei der WM eben auch nicht sehr groß und für viele Halbfinal Verlierer ist das Turnier damit "gefühlt" vorbei. Dieses Jahr wars ein unterhaltsamer Kick aber habe noch nie von jemandem gehört. dass es mehr dieser Spieler braucht. Und das obwohl FIFA und UEFA normalerweise wirklich in jedem Szenario versuchen die Anzahl der Spiele zwischen guten Teams zu erhöhen.
 
???;)
Anderes Beispiel. Sollte 50+1 irgendwann mal gekippt werden und irgendjemand aus dem mittleren Osten würde einen deutschen Verein mit solider Fanbasis richtig groß machen, dann wäre dieser Geldgeber lt. einiger Medien und vieler Fans eingermaßen seriöes und es würde darauf hingewiesen werden, wie er die Infrastruktur in seinem Land verbessert und auf andere sinnvolle Investitionen.
Das wäre der absolute Worst Case!
Keine englischen Verhältnisse in der Bundesliga!
 
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Weil in deinen Beispielen eine große Überschneidung zwischen zwischen historischem Status und aktueller Leistungsfähigkeit besteht. Ja, es gibt auch die Fälle in denen Fussballnationen ihre Chancen überschätzen weil sie sehr erfolgsverwöhnt sind... Aber allgemein gilt doch:

Italien ist mehrfacher Weltmeister und hat trotzdem aktuell eine niedrigere Erwartungshaltung als England weil sie im Umbruch sind und einen viel schlechteren Kader haben. Mal angenommen beide Teams kommen im nächsten Turnier ins Halbfinale und scheitern dort an Deutschland. Das würde man in Italien als wertvollen Schritt nach vorne sehen und sich über die neuen Talente freuen (ähnlich wie Deutschland 2006) bei England würde man schimpfen und poltern weil es wieder nicht zum Titel gereicht hat.

Ungarn und Uruguay haben vor Ewigkeiten die WM gewonnen... Trotzdem haben die aktuell niedrigere Ansprüche als die Niederlande oder Portugal.

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Und im Gegensatz zu Olympia ist man beim Fussball einfach nicht gewohnt, dass es einen dritten Platz gibt. Das macht die CL nicht, das gibts nicht bei nationalen Pokalen... Demnach ist die Wertschätzung für ein Spiel um Platz 3 bei der WM eben auch nicht sehr groß und für viele Halbfinal Verlierer ist das Turnier damit "gefühlt" vorbei. Dieses Jahr wars ein unterhaltsamer Kick aber habe noch nie von jemandem gehört. dass es mehr dieser Spieler braucht. Und das obwohl FIFA und UEFA normalerweise wirklich in jedem Szenario versuchen die Anzahl der Spiele zwischen guten Teams zu erhöhen.

Das habe ich doch aber so ähnlich geschrieben. Dort, wo ich die Erwartungshaltungen der Länder beschreibe.

EDIT: Wäre mir neu, dass Ungarn die WM gewonnen hat
 
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