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Der Diät-Club


Ok, Parasiten durchaus, aber welche sind da bei rohen Knochen prävalent? Das wäre ja eher etwas für rohes Fleisch, insbesondere vom Schwein und Rind, weniger vom Huhn, bei denen die Bakterien die größere Gefahr darstellen (mal von einer geringen Gefahr für Toxoplasmen abgesehen).

Wobei ich mich frage, warum man Hunden unbedingt rohes Fleisch geben muss.
 
Aus meiner Sicht ist der Schlüssel um Gewicht liegen zu lassen in erster Linie Bewegung.
Den ganzen Tag über soviel wie mögliche laufen, Treppen, kleine Wege. Wenig sitzen oder liegen. Bringt unterm Strich eine ganze Menge. Wenn dann noch jedwede Art von Sport dazu kommt und eine gesunde, ausgewogene Ernährung, dann purzeln die Pfunde von allein.
Chips, Schokolade und so'n Zeugs sind da tabu. Letzte Mahlzeit würde ich spätestens 4 Stunden vor dem Bett zu mir nehmen.
Zum Abnehmen am besten komplett Alkfrei oder maximal einen Tag in der Woche.
Ich finde das ist machbar und man muss sich somit gar nicht durch dicke Diäten quälen. Bisschen Disziplin und gut ist.
 
Letzte Mahlzeit würde ich spätestens 4 Stunden vor dem Bett zu mir nehmen.

Üblicherweise liegen bei mir 2 bis 3 Stunden dazwischen. Wobei das eher damit zusammenhängt, dass ich dann besser schlafen kann. Prinzipiell ist es aber ansonsten eher egal, wann die Nahrung zu sich genommen wird. Hauptsache eben in einer angemessenen Menge.
 
Wobei man vor allem auf den Teil der Bewegung achten muss, reduzierst du deine Kalorien wirst du dich unterbewusst auch weniger bewegen. Das sind häufig kleine Dinge, die fallen einem kaum auf. Sorgen aber über den Tag hinaus dafür, dass dein NEAT sich immer wieder deinen gesenkten Kalorien anpasst. Dann machst du zwar nach wie vor deinen Sport und du bist auch bei deinen Kalorien gut unterwegs, aber du verbrauchst auch wieder etwas weniger. In der Gesamtheit kann das dann dafür sorgen, dass du stagnierst. Was manche dann als „Stoffwechsel einschlafen“ bezeichnen ist in der Tat nur fehlende Bewegung.
 
Ok, Parasiten durchaus, aber welche sind da bei rohen Knochen prävalent? Das wäre ja eher etwas für rohes Fleisch, insbesondere vom Schwein und Rind, weniger vom Huhn, bei denen die Bakterien die größere Gefahr darstellen (mal von einer geringen Gefahr für Toxoplasmen abgesehen).

Oh, frag mich bitte nicht nach allen Details, da kennt sich meine Frau besser aus ;) Aber das prophylaktische Einfrieren bei Fleisch und Knochen ist eine der Grunddinge beim natürlichen Füttern. Wahrscheinlich wegen der immer vorhanden Fleischreste. Die Knochen werden ja nicht blitzeblank geputzt verfüttert. Lustigerweise sind Salmonellen übrigens für Hunde kein Problem und du kannst rohe Eier verfüttern.

Wobei ich mich frage, warum man Hunden unbedingt rohes Fleisch geben muss.

Weil es Carnivores sind und ihr ganzes Verdauungssystem daraus ausgelegt ist und nicht darauf ausgelegt ist zusammengepresste Getreidekacke zu fressen. Es gibt mittlerweile Langzeitstudien dass die verkürzte Lebensdauer und die Krebsepidemie unter Hunden mit der Entstehung des Industriefutters in den 60/70er Jahren zusammenhängt, z.B. diese: https://longlivingpets.com/
 
Lustigerweise sind Salmonellen übrigens für Hunde kein Problem und du kannst rohe Eier verfüttern.

Selbstverständlich können Hunde auch an Salmonellose erkranken (mit den bekannten Symptome wie Brechdurchfall und Fieber). Zwar sind Hunde und auch Katzen generell resistenter gegen Salmonellen (gibt halt keine hundespezifische Variation), aber es kommt auf die Kontaminationsrate an und darauf, ob der Hund mitunter prädisponiert ist. Zudem können symptomfreie Hunde auch von Salmonellen befallen sein und diese dann ausscheiden. Da sollte sicherlich nicht die Rede von "kein Problem" sein, insbesondere dann nicht, wenn noch Kinder oder ältere Menschen im Haushalt leben.

https://www.thieme.de/de/tiermedizin/salmonellose-beim-hund-92957.htm

Weil es Carnivores sind und ihr ganzes Verdauungssystem daraus ausgelegt ist und nicht darauf ausgelegt ist zusammengepresste Getreidekacke zu fressen.

Wie bitte? Hunde sind doch keine Carnivoren, sondern Omnivoren. Es gibt dazu auch ein Nature-Paper, was den genetischen Unterschied zwischen Hunden und Wölfen aufzeigt.

https://www.researchgate.net/public...tion_reveals_adaptation_to_a_starch-rich_diet

Our results indicate that novel adaptations allowing the early ancestors of modern dogs to thrive on a diet rich in starch, relative to the carnivorous diet of wolves, constituted a crucial step in the early domestication of dogs.

Es gibt mittlerweile Langzeitstudien dass die verkürzte Lebensdauer und die Krebsepidemie unter Hunden mit der Entstehung des Industriefutters in den 60/70er Jahren zusammenhängt, z.B. diese: https://longlivingpets.com/

Das ist eine private Webseite und hat mit einer Langzeitstudie mal überhaupt nichts zu tun. Zumal die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden gestiegen ist. Wie kommst Du darauf, dass die gesunken ist?
Wenn Du kein "Industriefutter" geben möchtest, dann gibt halt etwas anderes, aber deswegen muss man doch nicht Hunde als etwas deklarieren, was sie nicht sind.
 
reduzierst du deine Kalorien wirst du dich unterbewusst auch weniger bewegen.
Also das halte ich doch für eine abenteuerliche These.
Zunächst mal, was heißt "unterbewusst" bewegen?
Entweder, man bewegt sich oder man bewegt sich nicht, und das ist immer "bewusst".

Und gerade mit "vollem Magen" bewegt es sich nach meiner Erfahrung nicht gerade gut. ;)
Natürlich ist man mental platt, wenn man zu lange fastet, aber das auch nur vorübergehend, weil das Gehirn keinen Zucker bekommt. Der Körper muss lernen, sich seine Engergie aus den Fettreserven zu holen, anstatt aus den Glykogenspeichern.
In der Gesamtheit kann das dann dafür sorgen, dass du stagnierst. Was manche dann als „Stoffwechsel einschlafen“ bezeichnen ist in der Tat nur fehlende Bewegung.
Auch hier verstehe ich nicht ganz, was Du meinst. Der Stoffwechsel stagniert eigentlich niemals, der ist rund um die Uhr 24 Std/Tag aktiv.
Was sich ändert, ist die Art der Verstoffwechselung. Nach einer gewissen Zeit des Fastens z.B. holt sich der Körper seine Energie aus den Fettreserven, anstatt aus den Glykogenspeichern, siehe oben.

Ich mache jetzt seit einiger Zeit Intervallfasten. Zwar hat sich das gewichtsmäßig noch nicht entscheidend bemerkbar gemacht, aber ich bin (mittlerweile) tagsüber einfach viel fitter als vorher. Obwohl ich mir vor 15 - 16 Uhr keinerlei Kalorien reinpfeife.
 
Warum findest du die abenteuerlich? Wenn du über eine längere Zeit auf einer Diät bist, wird dein Körper sich auch anpassen. Das sind minimale Dinge aber wo du zuvor die Treppen gelaufen bist nimmst du dann vielleicht doch mal die Rolltreppe und solche Dinge. Das sind keine 1000 Kalorien, aber das sind Kleinigkeiten. Sicherlich nicht wenn du am Anfang einer Diät bist, oder wenn du noch genügend Ballast mit Dir rumschleppst 😉

Und zum Stoffwechsel - dort gibt es eben den Glauben das der einschläft - was wie du ja schon richtig sagst, aber nicht passiert. Der ist nach wie vor aktiv, er hat sich nur je nach Ausgangslage geändert. Bei einer Diät muss einfach jeder seinen eigenen Rhytmus finden - Intervallfasten wäre für mich beispielsweise nichts, weil ich gerne esse und lieber meine Kalorien tracke und über den Tag verteile. Für andere funktioniert es ausgezeichnet.
 
Ist ja nicht mehr wirklich was los hier. Habe gerne in den Thread geschaut und gespannt verfolgt, welche Ansätze die verschiedenen User fahren, wie stark ihre Motivation ist und was letztendlich bei rumkommt.

Ich habe mir im November beim Fußball das Schultereckgelenk zerschossen, war dementsprechend anschließend für einige Wochen außer Gefecht und konnte weder ins Gym, geschweige denn Fußball spielen. Da ich mein Essverhalten aber nicht wirklich angepasst habe, hatte ich nach den Feiertagen zu Beginn des neuen Jahres dementsprechend einige Kilo zu viel auf den Rippen und fühlte mich gerade am Bauch ziemlich unwohl. Das war jetzt nicht im roten Bereich (84 kg bei 181 cm), aber ich war schon deutlich besser in Form und wollte endlich wieder was tun.

Am 14.01.2019 startete ich also mit meinem 12-Wochen-Programm, welches einen strikten Ernährungs- und Trainingsplan beinhaltet. Meine Schulter war zwar noch nicht bei 100% und schränkte mich besonders bei Brust- und Schulterübungen teilweise ordentlich ein, aber ich passte die Gewichte an und sah zu, dass ich die Übungen abspule. Die Schulter verbesserte sich, auch dank eines guten Chiropraktors, von Woche zu Woche.

Quasi jeden Tag 1 bis 1,5 Stunden zum Training zu gehen, stellten für mich keinerlei Problem dar. Der Ernährungsplan war allerdings heftig. Mit einem ständigen Kaloriendefizit von 500 bis 1000 kcal am Tag und nur einem "Ladetag" (kein Cheat-Day) in der Woche, kommt der Kopf irgendwann an seine Grenzen. Ich hab das ganze aber durchgezogen, ohne schwach zu werden. Schon nicht ganz ohne, wenn die ganze Mannschaft Pizza isst und du mit deinem Magerquark daneben sitzt und dir dumme Sprüche anhören musst. Oder wenn die Kumpels beim Fußball gucken Döner etc. bestellen und du dein Essen für den Tag schon weg hast.

Am Wochenende habe ich noch zwei Ladetage und bin dann soweit durch. Heute hat die Waage 72 kg angezeigt. Ich gehe mal davon aus, dass ich ca. 2 kg Wasser addieren kann, was dann 74 kg machen würde. Schon ganz ordentlich, wie ich finde. Zumal ich keinen Kraftverlust registrieren konnte (im Gegenteil). Ich habe mir jeden Tag das Gewicht und die Anzahl der Wiederholungen meiner Übungen aufgeschrieben, ebenso wie mein Essen. Das Fett am Bauch ist geschmolzen, die Muckis sind freigelegt. Jetzt gilt es, sauber aufzubauen und mit Bedacht zu essen. Klar freue ich mich schon auf einen Döner oder eine Pizza, aber ich habe in den letzten drei Monaten wirklich zu schätzen gelernt, wie glücklich "normale" Gerichte, wie Reis und Nudeln machen.
 
74kg auf 1,83 finde ich fast bisschen wenig. Da darf ruhig wieder was drauf. Bin gerade auch in so einem kleinen Dilemma. Bin jetzt bei 96kg bei 1,93m und hab schon einen leichten bauchansatz bekommen (16%kfa geschätzt). Meine Kraftwerte sind aber noch nicht auf dem Niveau, welches ich gerne hätte.

Jetzt ist die Frage, noch etwas mehr zunehmen oder erstmal runter mit dem Speck.
 
Ist doch der Klassiker, am Anfang des Jahres sind alle motiviert, dann merken Sie wie lange sich so eine Diät ziehen kann und Zack bröckeln die Motivierten mehr und mehr weg.

Bei 1.83 kannst du ja locker wieder 6-7 Kilo saubere Masse draufhauen. Wobei das bei den meisten Fußballern eben schwierig ist, weil der Kardiologie-Anteil dann häufig doch zu hoch ist und zu viel Muskelmasse ja sowieso hinderlich wäre.

@Gravitz
Wenn du wirklich um die 16% bist, dann würde ich mit einem leichten Überschuss aufbauen. Wenn es dir wichtiger ist jetzt für den Sommer vorbereitet zu sein, dann eben eine leichte Diät und 4-6% freilegen. Würde das immer am eigenen Wohlempfinden festmachen.
 
74kg auf 1,83 finde ich fast bisschen wenig. Da darf ruhig wieder was drauf.

Bei 1.83 kannst du ja locker wieder 6-7 Kilo saubere Masse draufhauen.

Ja, absolut. Mein Ziel war halt, das letzte hartnäckige Bauchfett wegzukriegen und eine Grundlage zu schaffen um sauber aufzubauen. Dabei will ich kein Tier werden, sondern einfach einen gut trainierten Körper ohne viel Körperfett haben. 78 Kilo dürfen es da schon sein. Wenn es mehr werden habe ich auch kein Problem, solange die Proportionen Muskeln zu Fett stimmen.

Wobei das bei den meisten Fußballern eben schwierig ist, weil der Kardiologie-Anteil dann häufig doch zu hoch ist und zu viel Muskelmasse ja sowieso hinderlich wäre

Das stimmt, wobei ich auch nur Bezirksliga kicke und durch mein Studium sowieso oft auch mal einige Saisonphasen nicht da bin. Von daher sollte das kein großes Hindernis darstellen.

@Gravitz Wenn du ein kleines Kaloriendefizit fährst und trotzdem regelmäßig ins Gym gehst, dürftest du bis zum Sommer deine Kraftwerte steigern und gleichzeitig deinen KFA reduzieren.
 
74kg auf 1,83 finde ich fast bisschen wenig. Da darf ruhig wieder was drauf. Bin gerade auch in so einem kleinen Dilemma. Bin jetzt bei 96kg bei 1,93m und hab schon einen leichten bauchansatz bekommen (16%kfa geschätzt). Meine Kraftwerte sind aber noch nicht auf dem Niveau, welches ich gerne hätte.

Jetzt ist die Frage, noch etwas mehr zunehmen oder erstmal runter mit dem Speck.


Was??? 74 kg sind auf 1.83 völlig in Ordnung. Die meisten Fußballer haben genau diese Maße.

Erst Muskeln zunehmen. Wer Muskeln hat, bei dem fällt das Fett nicht mehr so auf und es verbrennt besser.
 
Was??? 74 kg sind auf 1.83 völlig in Ordnung. Die meisten Fußballer haben genau diese Maße.

Erst Muskeln zunehmen. Wer Muskeln hat, bei dem fällt das Fett nicht mehr so auf und es verbrennt besser.

In Ordnung ja, aber mehr darf es doch trotzdem sein. Selbst ein recht dürrer reus wiegt 75kg auf 1,80m.
 
Semesterstart heißt wieder etwas auf die Ernährung zu achten. Zumindest unter der Woche :LOL:

Etwas, was ich wirklich sehr empfehlen kann, ist folgender Shake nach dem Aufstehen. Dann bin ich bis Abends meistens satt (stehe aber auch erst gegen 11 auf).

  • 250g Magerquark
  • Haferflocken (nach Gefühl bzw ich fülle nach dem Magerquark den Mixxer bis zur Hälfte auf)
  • geriebene Mandeln
  • Leinsamen
  • Erdbeeren
  • Milch
  • 30g Whey
  • etwas Wasser zum verdünnen
Da hat man alles. Kohlenhydrate, gesunde Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und vor allem: Es schmeckt wie der Milchshake von Mecces mit dem richtigen Whey :love:
 
Ich habe alle Diätpläne bis nach dem Urlaub aufschieben müssen... Hatte auch Intervallfasten gemacht aber dank einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter nehme ich jetzt regelmäßig Schmerzmittel und das möchte ich so ungern auf leeren Magen machen :rolleyes:
Donnerstag geht es für 1,5 Wochen nach Schottland und dann werde ich mir den Stand der Dinge mal anschauen, würde eigentlich auch gerne wieder Sport machen aber das geht gerade auch eher weniger...
 
Tja, die Praktikantin hat heute ihren letzten Tag und musste natürlich Kuchen backen.
Immerhin ist es ein kalorienarmer Möhrenkuchen, nicht zu süß. War ganz lecker :love:

Durch meine lange Erkältung habe ich in den letzten 2 Wochen leider wieder ein halbes Kilo zugenommen, aber nächste Woche geht es dann wieder planmäßig mit Sport weiter :)


1225
 
@Lena
Sieht lecker aus. :) Guten Appetit!
Aber der Kuchen hat das typische Problem feuchter Kuchen: er klebt am Blech fest.
Wenn man Backpapier dazwischen legt, pappt nix an und man spart sich sogar das Form-fetten.
 
@Lena
Sieht lecker aus. :) Guten Appetit!
Aber der Kuchen hat das typische Problem feuchter Kuchen: er klebt am Blech fest.
Wenn man Backpapier dazwischen legt, pappt nix an und man spart sich sogar das Form-fetten.

Ich leite es an die Praktikantin weiter :)
 
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