Der Wetter-Thread


Wenn Dir das Handynetz zusammenbricht, nutzen die besten Apps nicht.

Die Warnungen müssen spezifiziert und mit Nachdruck versendet werden. Und selbst dann treffen die Warnungen auf eine Bevölkerung, die mit der ungewohnten Lage (das hat es doch noch nie gegeben) in keinster Weise vertraut sind.
Die Ahr hatte einen Hochwasserrekord vormals von 3 Meter irgendwas.
Bei der Katatstrophe wurden 8 Meter irgendwas gemessen. Das ist die Hochwassermarke des Rheins.

Das geht schon, wenn man nicht im digitalen Mittelalter hängen geblieben wäre:

"Cell Broadcast ist nicht gleichbedeutend mit einer Massen-SMS, auch wenn das immer wieder dahingesagt wird. Stattdessen schickt der Netzbetreiber eine bis zu 1395 Zeichen lange Push-Nachricht an alle Geräte, die sich in einer bestimmten Funkzelle befinden. Sie erscheint automatisch auf dem Display und kann sogar Links ins Internet enthalten. Cell Broadcasts werden weltweit im Katastrophenfall eingesetzt, weil sie oft auch dann noch funktionieren, wenn die Netze eigentlich überlastet sind, und weil jede Person, die ein angeschaltetes Handy besitzt (es muss kein Smartphone sein), gewarnt wird. "

 
Es gibt Menschen, die ins Katastrophengebiet fahren, um dort Sperrmüll abzulagern. Weiterhin bitten fast alle Organsisationen, von Sachspenden abzusehen. Unterschwelliger Tenor, es wird kaputter und verdreckter Mist verpackt und versendet.

Davon abgesehen, dass aggressive Touristen in vierstelliger Zahl pro Ort teilweise am Wochenende für Stress und Ärger sorgen.

Manchmal mag man nicht mehr. :wallbash:
 
Ich finde in schöner :skepsis: Parallelität mit dem Corona-Management die grottenschlechte Organisation der zuständigen Stellen ausgesprochen frustrierend. Erst vorhandene Informationen (v.a. Überflutungsprognosen!) nicht vernünftig weitergeben und dann beim vor Ort-Management versagen. Digitalisierung gibt es überhaupt noch nicht (man schafft es nicht einmal, ein einfaches Bild ins Netz zu stellen), alle anderen Kanäle (persönliche Präsenz, Aushänge, Durchsagen, Sirenen) gibt es alle nicht mehr.

Das einzige, das bei uns dank intensivster Unterstützung und Zusammensarbeit der Anwohner funktioniert hat, ist der Dammaufbau mit gelieferten Sandsäcken. Aber der war tatsächlich auch extrem wichtig. Er löst zwar nicht das Problem aber macht es doch wesentlich kleiner.
 
Auch ökologisch durch den ganzen rotz der von den Feldern den industriesnlagen etc eingespült wurde, eine totale Katastrophe!
 


Solche Bilder habe ich hierzulande noch nie gesehen...
16:40 - auf der b265 stand das Wasser zeitweise 12 Meter hoch. Alter...
 
Zuletzt bearbeitet:
In Belgien schon wieder die nächsten Überschwemmungen.. :(

...

Wenn ich höre, dass irgendwelche Arschlöcher allen Ernstes das THW anpöbeln, bin ich für mehr Präsenz von Polizei und BW im Krisengebiet. Gerne auch mit Schmackes das Gewaltmonopol umsetzen, das dämliche Schwurblerpack versteht eh nichts anderes.
 
Weiß nicht, wo ich es hinschreiben soll, aber der Wunsch auf Investitionen in Warneinrichtungen, der Vorwurf, irgendjemand beim Bund oder eine Institution auf Landesebene habe versagt, der geht mir immer mehr auf den Sack.

Die Menschen in den Gebieten kennen sich mit Hochwasser aus. Dieses Mal war es einfach viel zu viel. Die Ausmaße kann keine Sirene, kein besserer Innenminister und kein Zentralorgan rechtzeitig an die kurzfristig Betroffenen durchgeben.

Wir hätten als Folge möglicherweise viel zu viele Evakuierungen bei leichten Überschwemmungen, bei denen man eigentlich jede Hilfe aus der Bevölkerung gebrauchen könnte.

Am Ende passiert dann sowieso das Gleiche, wie dem Jungen der immer vor den Wölfen warnte, obwohl keine da waren.

Denn diese Überschwemmungen sind natürlich eine Katastrophe, aber es ist nicht so, als ob ganz Hagen, Köln oder die ganze Eifel überschwemmt wurde. Wetterbedingte Katastrophen sind sehr lokal eingeschränkt (abgesehen von Hitzewellen) und eine Katastrophe zwar präzise vorherzusagen, aber nicht, wo diese eintrifft.

Und dann müssen sowieso auch die Menschen mitmachen. Das ist das Wichtigste. Wenn wir nun noch eine Bund Länder Kommission einrichten, ist damit imho nichts gewonnen, außer ein neuer Wasserkopf.
 

Ich habe letztens irgendwo gelesen (oder gehört, im Radio? Ich weiß es nicht mehr..), dass man den ganzen Kram halt schon vor Jahren hätte einführen können. Wobei da nicht klar draus hervorging, was es letztlich verzögert hat. Wenn man sieht, wofür sonst so alles die Kohle rausgehauen wird, dürfte es daran schon mal nicht scheitern.
 
Geht hier grad voll die Gewitterzelle auf. :eek::eek:

Ey @Kalle6861 du Experte! Ist bei dir auch ein bisschen Regen? :p

Joa ganz ordentlich sogar
keine ahnung wo das plötzlich her kam.
War eigentlich schon so gut wie durch Richtung Nordost und plötzlich regnets Bindfäden seit 10 minuten.
Wind hat gredeht .. City und alles richtung bergisch Gladbach bekommen aber deutlichst das meiste ab wie es aussieht.
Ist gerade wieder vorbei hier.
 
Hat jemand zufällig im Regenradar verfolgt, was ich mit der Regenfront mit Kurs auf Amberg gemacht habe? :cool3:

Vielleicht sollte ich ein Geschäft draus machen - Touristik-Unternehmen werden mir Millionen zahlen, damit ich bei ihnen Urlaub mache. Und die Landwirte, damit ich dies nicht mache...:D
 
  • Like
Reaktionen: Who
Was für ein doofer Sommer... nur noch nass und kalt. 25 Grad wären ja mal schön, heute sind es 17... im August :crazy:
Kann ja gleich wieder einer lospalavern "17°C sind vollkommen normale Temperaturen im August in Mitteleuropa!!111elf!"
Die gefühlt 5 Sommertagen kann sich Petrus auch da hin schieben, wo keine Sonne mehr scheint... :knueppel:
 
Was für ein doofer Sommer... nur noch nass und kalt. 25 Grad wären ja mal schön, heute sind es 17... im August :crazy:
Kann ja gleich wieder einer lospalavern "17°C sind vollkommen normale Temperaturen im August in Mitteleuropa!!111elf!"
Die gefühlt 5 Sommertagen kann sich Petrus auch da hin schieben, wo keine Sonne mehr scheint... :knueppel:

Warum sollte auch jemand nicht lospalavern wenn es nunmal die Wahrheit ist?

An diesem Sommer ist wenig ungewöhnlich. Nur meckern ja leider immer wieder Leute gleich los wenn es mal eine zeit lang nicht tollstes Wetter ist. Hier war es zwar recht wechselhaft, aber wir hatten nur einen Tag an dem es nicht über 20 Grad wurden. Wir hatten nun wirklich schon jede Menge kühlere und nassere Sommer als den jetzigen.


Ich finde er hat sowohl den letzten Winter als auch diesen Sommer gut getroffen. In der winterprognose meinte er, dass Vorallem der Februar kalt und schneereich werden könnte (was genauso gekommen ist) und zum Sommer meinte er schon vor einem halben Jahr, dass es definitiv kein trockener hitzesommer wird wie die letzten Jahre (was ich ebenfalls bestätigen kann), während der Herr Jung einfach nur das Noah Modell mit seinen typischen 2-3 Grad zu warm Abweichungen vorgelesen hat was mal komplett in die Hose ging.

Ganz vergessen damals darauf zu antworten ;)

Ne, eigentlich lag er da vollkommen daneben. Und wie immer war er viel zu kalt. Der ganzer Winter über sollte gegenüber 61-90 zu kalt sein, er war immer das genaue Gegenteil.

September: nass und kühl
eingetreten: warm und trocken

Oktober: erste Hälfte warm und trocken, zweite dann kühler mit erstem Schnee in Hochlagen
eingetreten: erste Hälfte kühl und unbeständig, danach sonnig und wärmer

November: früher Wintereinbruch bis ins Flachland
eingetreten: viel zu warm, viel zu trocken, viel zu sonnig

Dezember: kühler als Vergleichszeitraum 61-90, gegen Ende dann eisig
eingetreten: über 2 Grad zu warm, einzig die Abkühlung zum Ende hin könnte man mit etwas phantasie als Treffer zählen

Januar: sehr kalter Anfang und Ende, mitte etwas wärmer, insgesamt kühler als Vergleichsperiode
eingetreten: milde Mitte stimmte, Anfang und Ende waren nicht sonderlich kalt, insgesamt über 1 Grad wärmer als Vergleichsperiode

Februar: kältester Wintermonat mit dem meisten Schnee, kühler als Vergleichsperiode
eingetreten: kurzzeitig in Teilen des Landes eisig kalt, teilweise viel zu warm, insgesamt wärmer als Vergleichswert. Immerhin das mit dem Schnee war richtig.

März: auch wieder kühler als Vergleichswert
eingetreten: knapp 1 Grad zu warm

Die letzten drei Sommer war er immer deutlich zu kühl. Dieses Jahr könnte zumindest mit der generellen Ansicht nicht vollkommen daneben liegen, aber seine Temperatur ist - wie immer eigentlich - viel zu kalt. Es bräuche einen der kältesten Augustmonate aller Zeiten um noch halbwegs in seinen Temperaturbereich zu kommen.
 
Also hier im Rheinland - das ist kein normaler Sommer, noch nie sowas erlebt.
Erst Starkregen mit Hochwasser und die letzten 3 Wochen am Dauerregnen mit Temperaturen um die 18-20°.
5-10 echte Sonnentage maximal würde ich sagen in diesem Sommer.
Das geht schon aufs Gemüt, Mücken ohne Ende auch.
 
Ich hätte auch geschätzt, es sind nicht mehr als 5-10 Sommertage gewesen. Ja, da waren im Juni die ganz heißen Tage, aber seit dem mehr oder weniger Fehlanzeige. ich würde sagen, seit Juli hab ich max. 1-2 Mal ne kurze Hose getragen...
Ob es tendentiell "zu kalt" ist, weiß ich nicht, ich hatte aber gestern gesehen, dass der Juli unter dem langjährigen Mittel lag. Das "Problem" ist ja nur, wenn es eben mehr oder weniger Dauerregen gibt, helfen mir halt auch keine vielleicht 25 Grad, um Sommergefühl zu haben. So lang es so viel regnet und grau ist, geht es wirklich auf's Gemüt... In meiner Wohnung sind es grade mal 20 Grad, ich sitze im home Office mit Strickjacke, ich sitze an vielen Tagen hier und muss Licht anmachen... Sommer ist definitiv was anderes....
 
Also hier im Rheinland - das ist kein normaler Sommer, noch nie sowas erlebt.
Erst Starkregen mit Hochwasser und die letzten 3 Wochen am Dauerregnen mit Temperaturen um die 18-20°.
5-10 echte Sonnentage maximal würde ich sagen in diesem Sommer.
Das geht schon aufs Gemüt, Mücken ohne Ende auch.

Dafür keine Wespen..Man kann nicht alles haben:D
ich finds klasse !
 
Oben