Der Wetter-Thread


Und nun, Kalle? Sollen wir uns schon jetzt alle n Strick nehmen, weil es hoffnungslos ist? Die Natur macht, was sie will. Schon immer. Wir haben keinen Einfluss darauf. Es kann nur noch darum gehen, sich an die momentanen Bedingungen irgendwie anzupassen. Man muss aber nicht die Menschen damit verrückt machen.....
 
Und nun, Kalle? Sollen wir uns schon jetzt alle n Strick nehmen, weil es hoffnungslos ist? Die Natur macht, was sie will. Schon immer. Wir haben keinen Einfluss darauf. Es kann nur noch darum gehen, sich an die momentanen Bedingungen irgendwie anzupassen. Man muss aber nicht die Menschen damit verrückt machen.....
Doch, haben wir.
 
Und nun, Kalle? Sollen wir uns schon jetzt alle n Strick nehmen, weil es hoffnungslos ist? Die Natur macht, was sie will. Schon immer. Wir haben keinen Einfluss darauf. Es kann nur noch darum gehen, sich an die momentanen Bedingungen irgendwie anzupassen. Man muss aber nicht die Menschen damit verrückt machen.....

Die Natur macht was sie will?
Du meinst die Natur legt die ganzen Monokulturen an die der restlichen Vegetation und der Artenvielfalt das leben schwer bzw. den Garaus machen?
Die Natur hat das alles eigentlich mal ziemlich clever angelegt und entwickelt bis wir in Horden auftraten bzw. am elementaren rumzudoktern.

Der Mensch beeinflusst die Umwelt und damit auch die Natur massivst..im kleinen wie im Großen und damit auch das Klima.
GAnz simpel Parkfläche vorm HAus oder Wiese bzw. Baumbestand (aber macht ja zuviel ARbeit) macht nen Riesenunterschied was das klima ums Häuschen betrifft.
Den Strick muss man sich nicht nehmen aber vielleicht mal anfangen zu versuchen das Prinzip Ursache und wirkung zu verstehen und umzusetzen.
Und das nicht nur bei anderen sondern vor allem bei sich selbst und auch wenn es liebgewonnene Gewohnheiten betrifft.
 
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Nein. Das Wetter lässt sich nicht (mehr) ändern.

Würden wir von heute auf morgen verschwinden bräuchte es keine 20 Jahre bis die erde wieder klimaneutral unterwegs wäre
Natürlich könnte sie das bis dahin geschehene auch nicht rückgängig machen aber es würde absgesehen von unvorhersehbaren Katastrophen,
sich nicht mehr so rapide verschlechtern.
 
Das sind Karten für späte Hundstage.

In der Tat sind derartige Temperaturen eher Ende Juli bis Mitte August erwartbar und nicht Mitte Juni. Und dabei liegt der Fokus primär auf der Höchsttemperatur. Die Tiefsttemperaturen zeigen noch mal einen größeren Ausreißer nach oben.

Somit sind wir dann wärmer Ende Juni als der Juni 2003. Dem Rekordsommer bisher.

2003 gab es noch die Hitzewelle Anfang bis Mitte August, sodass der August im Schnitt noch wärmer als der Juni 2003 war. Aktuell liegt der Juni-Schnitt schon über dem damaligen August-Schnitt. Zudem war es im letzten Jahr im Sommer im Schnitt leicht wärmer als 2003, mit mehr Sonnenstunden und weniger Niederschlag. In der Spitze waren die Temperaturen 2003 zwar höher, aber ich würde aufgrund des Schnitts den Sommer 2018 als Rekordsommer bezeichnen.

Und ja, der Klimawandel zeigt sich hier dadurch, dass er derartige Wetterlagen wahrscheinlicher macht. Wobei wir bedenken sollten, dass das schon für die aktuelle globale Erwärmung um 0.9 K gilt. Wenn sich nichts signifikant ändert, sind wir in 20 Jahren bei +1.5 K, dann kann sich jeder selbst ausmalen, wie das dann aussieht. Ich betone das noch mal: Die Nachttemperaturen steigen stärker als die Höchsttemperaturen! Natürlich sind 30 °C am Tage gut ertragbar, wenn es dann gegen 6:00 Uhr am Morgen 15 °C hat. Aber wie sieht es aus, wenn da dann 18 °C stehen? In Wien war im Juni die durchschnittliche Höchsttemperatur von 1961 bis 1990 22.6 °C, damit lag sie heute mit 23 °C das erste Mal in diesem Juni in der Nähe des durchschnittlichen Wertes. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur betrug 13.8 °C, mit 17 °C für heute liegen wir da 3 K darüber. Seit 14 Tagen liegen die Tiefsttemperaturen für Wien über dem Juni-Schnitt von 1961 bis 1990, und diese Tiefsttemperaturen werden ja nur sehr kurz in den Morgenstunden erreicht. Da kann sich jeder vorstellen, dass da Lüften kaum eine Wirkung zeigt.

Und genau die weltweite Landwirtschaft ist Klimakiller nummer 1. Der Flugverkehr macht gerade mal 2 % aus vom Gesamtpaket.

Die Nummer 1 ist die Strom- und Wärmeproduktion. Im globalen Mittel streiten sich der Transport (inklusive Flugverkehr) und die Landwirtschaft um den zweiten Platz, in Deutschland geht das aber klar an den Transport und Landwirtschaft landet noch knapp hinter dem Baugewerbe (inklusive Zementproduktion, die ein Großteil davon ausmacht) erst auf Rang 4. Flugverkehr liegt bei den Emissionen zwar "nur" bei ca. 2%, aber im Bezug auf den Strahlungsantrieb sind das dann 5% (anno 2011) und steigend, da die Emissionen in der Höhe einen stärkeren Effekt haben (sowohl CO2 als auch H2O).
 
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Das idealste ist natürlich, wenn die Fenster Schallousien von außen haben, die man dann tagsüber runterlassen kann.

Du meinst wahrscheinlich Rollläden und nicht Jalousien. Es gibt auch Thermorollos, die man von außen in den Fensterrahmen stecken kann. Die müssen aber meist individuell angefertigt werden, haben aber auch eine gute Wirkung.

btw. der Tip mit den feuchten Tüchern im Raum funktioniert wohl nur so lange, wie die Tücher "kalt" sind, also nur kurzfristig, bzw. man müsste sie immer wieder neu anfeuchten, vielleicht bringt das zwei bis drei Grad im Raum.

Die Verdunstung ist Abhängigkeit von der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit (umso wärmer und umso trockener, desto mehr verdunstet das Wasser). Die Temperatur des Wassers ist quasi egal, denn die Umwandlungsenthalpie ist deutlich größer. Wenn Du die feuchte Luft aber nicht abtransportierst, dann hast Du das dann als latente Wärme in der Luft. Gefühlt macht das allein also meist keinen großen Unterschied, auch wenn das Thermometer dann im Optimalfall mal 1 bis 2 K weniger anzeigt. Ein Ventilator ist da bisweilen effektiver. Die sogenannten Luftkühler kombinieren dann die Verdunstung und den Ventilator. Bei hohen Temperaturen im Raum, wie beispielsweise in Dachgeschosswohnungen, kann das eine gute Lösung sein, wenn der Lärm nicht stört.

Wenn das alles nicht hilft, dann eben Klimaanlagen, wobei da Splitgeräte besser als die mobilen Geräte sind. Umweltfreundlich ist das natürlich selbst mit dem besten Kältemittel nicht. Wer die Möglichkeit hat, kann den notwendigen Strom ja via PV erzeugen, dann wird da die Bilanz besser.
 
Den Bayern gehts halt auch immer gut... Ehre wem Ehre gebührt! :)


Ich finde das heiße Wetter nicht schlimm, gefällt mir sogar. 35 Grad = super super Wetter. Nur beim Schlafen ist es etwas ätzend, wenn es nicht abkühlen will.

Ich schließe mich an. Endlich wird es richtig Sommer! Mir kann es ehrlich gesagt gar nicht warm genug sein. Um 7 in der Früh geht’s für mich zum Sport und anschließend ins Büro. Nach Feierabend dann direkt an die Isar oder in den Biergarten. Sonne genießen! Ich freue mich drauf, der April und der Mai waren ja leider sehr verregnet.
 
Solange es nicht erst in den Biergarten und dann in die Isar geht. :nono:

Pfui! :LOL:

Freue mich einfach unglaublich auf das tolle Wetter. Warme Sommerabende auf dem Balkon, Grillen an der Isar und am Wochenende geht’s in die Berge. Das ist für mich pure Lebensqualität.
 
Tolles Wetter ist 28 Grad, Sonnenschein, ein bißchen Wind und Abends ein Gewitter. 35 Grad ist ***!
hier sind 35 grad wirklich nervig, weil man wortwörtlich klebt. in z.b. las vegas sind 35 grad irgendwie angenehmer. da ist es logischer weise auch schweineheiß, aber eben nicht im einklang mit der hohen luftfeuchtigkeit.
 
Ich weiß nicht, wo in Deutschland ihr wohnt, aber in München habe ich Temperaturen über 30 Grad schon immer als sehr angenehm empfunden. Ist halt auch (wie so vieles im Leben) Ansichtssache und jeder empfindet dies anders :)

Wenn ich jemals die Chance dazu hätte, würde ich umgehend in eine wärmere Gegend ziehen. In Deutschland ist es mir in über 80% des Jahres leider einfach viel zu kalt. Kalifornien wäre nett. Direkt am Strand in Malibu... Träumen darf man ja ;)
 
Alles über 25 ist in Deutschland meist schon unangenehm weils zu 80% mit hoher Luftfeuchtigkeit daher kommt.
Grade diese „Gewittertage“ die häufiger vor kommen (wann gibts schonmal 3-4 Tage am Stück Hitze ohne Unwettergefahr) sind eine absolute Zumutung.
Diese Woche dürfte tatsächlich eine Ausnahme dargestellten, da es scheinbar mindestens 10 Tage am Stück staubtrocken bleibt. Sagen die Modelle alle ziemlich einheitlich.
Luftfeuchtigkeit soll aber trotz der Trockenheit relativ hoch sein, grade am Mittwoch Taupunkt verbreitet über 16 was extrem unangenehm werden dürfte.
 
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Unsere Chefin hat schon angedeutet, dass wir Mittwoch schließen und Mittag nach Hause dürfen. Hatten wir letztes Jahr auch an zwei Tagen.
Ich mag ja Hitze auch lieber als Kälte, aber nicht unbedingt auf Arbeit :weghier:
 
Ich weiß nicht, wo in Deutschland ihr wohnt, aber in München habe ich Temperaturen über 30 Grad schon immer als sehr angenehm empfunden. Ist halt auch (wie so vieles im Leben) Ansichtssache und jeder empfindet dies anders :)

Wenn ich jemals die Chance dazu hätte, würde ich umgehend in eine wärmere Gegend ziehen. In Deutschland ist es mir in über 80% des Jahres leider einfach viel zu kalt. Kalifornien wäre nett. Direkt am Strand in Malibu... Träumen darf man ja ;)

Es ist logo das man an der see und an bzw in höheren gebirgslagen höhere temperaturen besser ertragen kann weil es abends rasch abkühlt.
Und californien kann ich mir auch sehr gut vorstellen dann allerdings eher der Norden.
San Francisco hat ein wunderbares klima.
In ballungszentren oder tiefebenen wie eben dem Rheinland isses ab 30 grad schlicht unerträglich vor allem
Weil es eben sehr oft inversionswetterlagen gibt und man sich wirklich wie im treibhaus vorkommt.
Südliches rheinland, Frankfurt, Mainz, Mannheimer ecke oder auch Karlsruhe furchtbar
 
Generell bin ich aber schon eher ein sehr wärmeempfindlicher mensch.
Deswegen ziehe ich auch so Johnson und co wollen in einigen Jahren an die südostschottische nordseeküste

Das ist mein wetter.. bis 20 grad fühle ich mich am wohlsten und fittesten
 
Alles über 25 ist in Deutschland meist schon unangenehm weils zu 80% mit hoher Luftfeuchtigkeit daher kommt.
Grade diese „Gewittertage“ die häufiger vor kommen (wann gibts schonmal 3-4 Tage am Stück Hitze ohne Unwettergefahr) sind eine absolute Zumutung.
Diese Woche dürfte tatsächlich eine Ausnahme dargestellten, da es scheinbar mindestens 10 Tage am Stück staubtrocken bleibt. Sagen die Modelle alle ziemlich einheitlich.
Luftfeuchtigkeit soll aber trotz der Trockenheit relativ hoch sein, grade am Mittwoch Taupunkt verbreitet über 16 was extrem unangenehm werden dürfte.
Ich glaube da bist du eher aus den letzten Jahren Berlin gebeutelt. Da hat es aber wirklich immer wieder ekliges Unwetter die letzten Jahre gegeben.
Bei mir gehts eher in die andere Richtung. Letztes Jahr waren es sogar Wochen ohne einen größeren Wetterschauer, zumindest in Frankfurt: https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp
Da wurden von Mai bis November kein einziges mal über 52% des Regennormalos erreicht. Im Sommer noch nicht mal über 36%. Ich erinnere mich daran, da ich an Regentagen Bahn statt Fahrrad fahre. Ich bin immer Rad gefahren. Bei meinen Eltern sind zwei 25 Jahre alte Birken verreckt, bzw. diesen Sommer nur im unteren Teil wieder Blätter geschlagen. Die Wiesen in Schwimmbädern haben sich wie Legosteine angefühlt... In Frankfurt waren nur die Vorwiesen von großen Gebäuden grün, auf restliche Wiesen brauchten die Gärtner ab Anfang Juni nicht mehr fahren (Tippe tatsächlich, dass das echt ein schweres Jahr für Gärtner war, die waren doch wirklich ab spätestens Juli nahezu ohne Aufträge, vermute ich). Also ich wäre wirklich froh, wenn es dieses Jahr wenigstens einmal die Woche ordentlich regnet (ein kleiner Schauer reicht da leider nicht), das macht es für die Natur viel erträglicher. Für Mai und Juni sieht es da bis zu dieser Woche ja sogar recht gut aus.
 
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Ich glaube da bist du eher aus den letzten Jahren Berlin gebeutelt. Da hat es aber wirklich immer wieder ekliges Unwetter die letzten Jahre gegeben.
Bei mir gehts eher in die andere Richtung. Letztes Jahr waren es sogar Wochen ohne einen größeren Wetterschauer, zumindest in Frankfurt: https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp
Da wurden von Mai bis November kein einziges mal über 52% des Regennormalos erreicht. Im Sommer noch nicht mal über 36%. Ich erinnere mich daran, da ich an Regentagen Bahn statt Fahrrad fahre. Ich bin immer Rad gefahren. Bei meinen Eltern sind zwei 25 Jahre alte Birken verreckt, bzw. diesen Sommer nur im unteren Teil wieder Blätter geschlagen. Die Wiesen in Schwimmbädern haben sich wie Legosteine angefühlt... In Frankfurt waren nur die Vorwiesen von großen Gebäuden grün, auf restliche Wiesen brauchten die Gärtner ab Anfang Juni nicht mehr fahren (Tippe tatsächlich, dass das echt ein schweres Jahr für Gärtner war, die waren doch wirklich ab spätestens Juli nahezu ohne Aufträge, vermute ich). Also ich wäre wirklich froh, wenn es dieses Jahr wenigstens einmal die Woche ordentlich regnet (ein kleiner Schauer reicht da leider nicht), das macht es für die Natur viel erträglicher. Für Mai und Juni sieht es da bis zu dieser Woche ja sogar recht gut aus.
Geht ja nicht zwingend um die Gewitter an sich sondern um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens. So häufig gabs hier auch keine Unwetter die letzten Jahre aber das Potential war immer vorhanden aufgrund unerträglicher schwüle am Ende von Hitzewellen. Dieses Jahr ist eine Ausnahme bisher, da tatsächlich in diesen Gewitterphasen konstant und täglich auch was runterkam. Die letzten Sommer war das anders.


Für den Süden und Südwesten sind die Aussichten echt schrecklich diese Woche. Die Region um Frankfurt, Karlsruhe und Mannheim wird es besonders heftig treffen. Teilweise sagen die Vorhersagen über 1 Woche am Stück mindestens 35 Grad und nachts nie unter 20.
Im Norden dagegen ab Donnerstag total angenehm mit Nachttemperaturen von verbreitet unter 15 Grad. Tagsüber erst ab Samstag (im Westen) und Sonntag (im Osten) wieder Hitze.
 
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