Der Wetter-Thread


Wie die Bremsen im Donautal, die stechen hartnäckig zu egal ob man nass oder trocken ist :cry1:
Jo im Osten Schottlands sind die weniger Nervig und generell übertragen die auch keine Krankheiten bis heute, sind aber gerade in den Highlands und im Westen supernervig!
Eigentlich sind das da vor allem abercauch eher kleine Beissfliegen!
Bremsen sind eh das Fieseste geschmeiss
 
Sehr gut, wolkenloser Himmel mit 30% Regenwahrscheinlichkeit heute Abend.
Das macht natürlich Sinn.
 
Gibt beginnend seit gestern morgen die ersten Modellzuckungen, die meiner Meinung ernster zu nehmen sind, zu sommerlichen bzw. hochsommerlichen Temperaturen beginnend ab dem 20. Juli in der Woche. Man hat, ja zu der nächsten Woche auch so manches gehört, was dann schnell in Luft aufgelöst hat. Insgesamt haben sich hochsommerliche Lösungen bisher in der Modellwelt ziemlich schnell pulverisiert.

Jedenfalls gibt es bei den Modellen, die die ersten möglichen Anzeichen zuerst deuten zumindest erste Läufe, die von einer kurzen Hitzewelle sprechen lassen würden, kommend aus Südwesten.
Wäre für mich auch wirklich nicht überraschend, sind es doch vier Wochen nach der sommerlichen Periode aus dem Juni. Sehr oft hatten wir das zuletzt.
Was aber auch zu sehen ist bisher, dass das nicht nach einer Phase wirkt, die dann wochenlang gehen würde. Status heute. Erwarte das nun die ersten Wetterseiten darauf anspringen.
Noch ist das aber in einem relativ unsicheren Bereich, bei dem noch Spielraum gibt.

Aber während diese Woche je weiter nördlicher, desto mehr unsommerlicher zu charakterisieren ist,(auch für den Süden eher dünne Kost), ist nächste Woche sicher mehr möglich.
Tippe das man bis Mittwoch warten muss, um das endgültig zu verifizieren, auch um bischen einordnen zu können, wie lang das gehen soll.
Auch aus dem Grund, da sich die Lage aus einem bei Island enstehenden Tief bildet, was bis heute noch nicht existiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man verzeihe es mir, ich mache einmal kleines Update, nach nun weiteren drei/zwei Modellrunden.

Auch deshalb, weil wetteronline zwei recht interessanten Artikel herausgebracht und wie zu erwarten war, nun auf die ersten Warm/Heissrechnungen angesprungen ist.

30 Grad und mehr - die Berechnungen der Wettermodelle lassen Wärmeliebhaber hoffen. Doch ob der eigensinnige Sommer da auch mitspielt, ist fraglich. Zu häufig wurden zuletzt genau solche Trends regelrecht weggeblasen.

Quelle WO

Interessant ist, dass sie nun selbst den Teil aufnehmen, dass die letzten 6-8 Wochen heiße Rechnungen in einer Art und Weise teilweise schon radikal gestutzt worden sind, vor allem in Dauer und Intensität. Völlig konträr zu den letzten Jahren, als sie eintrafen oder noch überboten wurden. Habe so etwas schon sehr lange nicht mehr, wenn überhaupt gesehen. Kennt man nur aus Wintern, wenn Schneebomben in Nieselregenepisoden enden.

In einem weiteren Artikel wird noch einmal speziell auf die Prognosegüte eingegangen.

Quelle WO II

Heute morgen gehen die Kontrollläufe des europäischen Modells nun wieder eher von einem Hohenrücken Anfang nächster Woche/Sonntag, beginnend vom Westen übergreifend auf Deutschland aus. Dies spricht dann schon für warmes/heißes Wetter, wenn ich auch bewusst das Wort Hitzewelle vermeide. Das sind dann schon 3 Tage +30 für mich. Es gibt übrigens keine einheitliche Definition dafür, aber ich halte diese Ansicht immer noch für die, die am meisten der Realität und dem menschlichen Empfinden entspricht. Ab +3 Tage wird es für Menschen, die nicht Hitze per se mögen, immer etwas schwieriger, weil auch die Nächte immer weniger abkühlen. Unabhängig ob es so kommt, eine dauerhafte Hitzewelle der Sorte 2018/2019 ist Status heute sicher nicht in Sicht.

Aber wir reden hier weiter über einen ziemlich weiten Zeitraum.
Ziemlich interessant ist, was ab Mittwoch nun in den Karten ist. Ähnlich wie sich dann Ende Juni ein Höhenei über Polen gebildet hat, soll nun ein Tief/Cutoff über Mitteleuropa entstehen, welches den Mittwoch für ganz Deutschland nass sieht. Gerade der Osten hat nun in manchem Modellauf hohe Mengen, weil das Ei sich eben wieder nach Polen zurückzieht und auch an den folgenden Tagen für Regen sorgt. Jedoch gilt hier zu bedenken. Niederschlagsprognosen sind für mich bis 48 Stunden immer noch wirklich unsicher. Aber das Potenzial war bis vor 2-3 Tagen überhaupt nicht vorhanden.

Ab Freitag entsteht dann ein Hochrücken westlich von uns, dessen weiteres Voranschreiten über uns, stationär liegend das weitere Wetter signifikant beeinflusst. Es sei mir aber verziehen, aber in Punkto Wettermodelle und Veränderungen, definitiv ein spannender Sommer. Wenn man auch sagen muss, 2018 war zwar immer wieder die gleiche Wetterlage, aber es war auch damals nicht so, dass Wettermodelle (aber sehr vereinzelt nur) nicht kühlere Rechnungen auf dem Schirm hatten, aber sie traten dann nie in der Realität ein. Es besteht dieses Jahr schon die Mutmaßung, dass die fehlenden Daten aus dem Flugverkehr doch eine Rolle gespielt haben.
 
Um die 20 Grad, ist doch okay. Wird irgendwann schon noch tagelang richtig heiß.... und dann jammern wieder alle. :LOL:
 
Man verzeihe es mir, ich mache einmal kleines Update, nach nun weiteren drei/zwei Modellrunden.

Auch deshalb, weil wetteronline zwei recht interessanten Artikel herausgebracht und wie zu erwarten war, nun auf die ersten Warm/Heissrechnungen angesprungen ist.



Quelle WO

Interessant ist, dass sie nun selbst den Teil aufnehmen, dass die letzten 6-8 Wochen heiße Rechnungen in einer Art und Weise teilweise schon radikal gestutzt worden sind, vor allem in Dauer und Intensität. Völlig konträr zu den letzten Jahren, als sie eintrafen oder noch überboten wurden. Habe so etwas schon sehr lange nicht mehr, wenn überhaupt gesehen. Kennt man nur aus Wintern, wenn Schneebomben in Nieselregenepisoden enden.

In einem weiteren Artikel wird noch einmal speziell auf die Prognosegüte eingegangen.

Quelle WO II

Heute morgen gehen die Kontrollläufe des europäischen Modells nun wieder eher von einem Hohenrücken Anfang nächster Woche/Sonntag, beginnend vom Westen übergreifend auf Deutschland aus. Dies spricht dann schon für warmes/heißes Wetter, wenn ich auch bewusst das Wort Hitzewelle vermeide. Das sind dann schon 3 Tage +30 für mich. Es gibt übrigens keine einheitliche Definition dafür, aber ich halte diese Ansicht immer noch für die, die am meisten der Realität und dem menschlichen Empfinden entspricht. Ab +3 Tage wird es für Menschen, die nicht Hitze per se mögen, immer etwas schwieriger, weil auch die Nächte immer weniger abkühlen. Unabhängig ob es so kommt, eine dauerhafte Hitzewelle der Sorte 2018/2019 ist Status heute sicher nicht in Sicht.

Aber wir reden hier weiter über einen ziemlich weiten Zeitraum.
Ziemlich interessant ist, was ab Mittwoch nun in den Karten ist. Ähnlich wie sich dann Ende Juni ein Höhenei über Polen gebildet hat, soll nun ein Tief/Cutoff über Mitteleuropa entstehen, welches den Mittwoch für ganz Deutschland nass sieht. Gerade der Osten hat nun in manchem Modellauf hohe Mengen, weil das Ei sich eben wieder nach Polen zurückzieht und auch an den folgenden Tagen für Regen sorgt. Jedoch gilt hier zu bedenken. Niederschlagsprognosen sind für mich bis 48 Stunden immer noch wirklich unsicher. Aber das Potenzial war bis vor 2-3 Tagen überhaupt nicht vorhanden.

Ab Freitag entsteht dann ein Hochrücken westlich von uns, dessen weiteres Voranschreiten über uns, stationär liegend das weitere Wetter signifikant beeinflusst. Es sei mir aber verziehen, aber in Punkto Wettermodelle und Veränderungen, definitiv ein spannender Sommer. Wenn man auch sagen muss, 2018 war zwar immer wieder die gleiche Wetterlage, aber es war auch damals nicht so, dass Wettermodelle (aber sehr vereinzelt nur) nicht kühlere Rechnungen auf dem Schirm hatten, aber sie traten dann nie in der Realität ein. Es besteht dieses Jahr schon die Mutmaßung, dass die fehlenden Daten aus dem Flugverkehr doch eine Rolle gespielt haben.


Solange keine großen Ostwindverhältnisse bestehen droht doch eh keine Hitzewelle oder?
 
Naja der Ostwind ist nicht per se für absolute Hitzwellen zuständig. Eher beständiges warmes Sommerwetter, aber das stimmt, natürlich sehr trocken, wenn nicht wie im Juni ein Barosumpf einnistet. Wenn es nicht auf Südost dreht, ist es für die meisten relativ angenehm.
Südwest/Süden da kommt die Hitze her. Der spanische Stier oder der afrikanische Elefant.

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Hier das wohl beste Kartenmaterial, wenn man sich globale prognostizierte Temperaturanomlien sehen will für einen Zeitraum von einer Woche. Man sieht, dass Spanien normal heiß ist. Afrika bis auf Lybien grundsätzlich im Norden zu heiß. Die USA haben weitesgehend zu warme Temperaturen. Östlich von uns ist bis Weissrussland zu kalt. Auch weil eben das Tief über Polen entsteht. Während z.B. Siberien eine fast schon einzigartige Hitzewelle erlebt (hat).

Die Weltmeteorologiebehörde will ganz sicher gehen, ob die Meldung stimmt, die am Samstag, den 20. Juni, um kurz vor halb elf Uhr publik wurde: Im Norden Sibiriens wurden um 9 Uhr an jenem Morgen 38,0 Grad Celsius gemessen – in Werchojansk, das eigentlich einer der kältesten bewohnten Ort der Welt ist. Um diese Zeit haben die etwas mehr als tausend Einwohner stets viel Licht, die Sonne geht auch bei Nacht nicht ganz unter, aber dieses Jahr haben sie dreißig Grad mehr als üblich. In Yukon in Alaska, hundert Kilometer südlicher, aber auch immer noch nördlich des Polarkreises, hatte man 1915 einmal ähnlich hohe Temperaturen gemessen. Damals waren solche meteorologischen Störungen noch extreme Launen der Natur.

Link

Deswegen nicht immer trifft Klimawandel Deutschland. Da habe ich die Berichte auch für grob gefährlich gehalten, die hießen, wieder Hitzesommer in Deutschland. Da gab es viele Fragezeichen dahinter, so wie das Wetterjahr bisher lief. Damit fördert man natürlich dann auch den Satz"Naja kam ja alles nicht so schlimm, heiße Luftnummer." Deutschland ist nicht der Mittelpunkt des Klimawandels.

Ich bin gerade jemand, der nicht von Extremszenarien spricht. Auch weil mir die realistischen Anamolien als extrem schon reichen. Bitte auch beachten, die Abweichung wird zum Klimamittel gemessen, welches 81-2010 heißt. Vom deutschen Wetterdienst wird noch das 61-90 benutzt. Jeder weiß, was das bedeutet. Seitdem gab es einen heftigen Sprung.
 
Ich bin gerade jemand, der nicht von Extremszenarien spricht. Auch weil mir die realistischen Anamolien als extrem schon reichen. Bitte auch beachten, die Abweichung wird zum Klimamittel gemessen, welches 81-2010 heißt. Vom deutschen Wetterdienst wird noch das 61-90 benutzt. Jeder weiß, was das bedeutet.

jep
We're on the highway to hell :(
 
Okay für Herbst/Frühling :D

Außerdem ist mein "Gejammer" eher "Getrolle" als Reaktion auf die Untergangsszenarien, die ständig beschworen werden.

Die werden nicht beschworen.
Die sind in teilen der Welt bereits Realität...man muss nur hinschauen.
Behalte einfach mal im Hinterkopf das während der Eiszeit die Durchsschnittstemperatur um etwa 4 Grad niedriger lag als das Mittel im von Obmann
beschriebenen Zeitraum 81-2010.
Und wenn du weisst welchen Anstieg wir die letzten 30 Jahre im Mittel hatten und was selbst moderate prognosen für das Jahr 2050 berechnen, macht es das vielleicht etwas einfacher sich die Folgen auszumalen.
 
25 bis 28 Grad und Sonne, leichter Wind ist pornös. Will wieder Abend mit den Jungs am Fluss zwischen den Feldern hocken, geht seit Wochen nicht :panik:
 
Nach den schlimmen Hitzesommern 2018 und 2019 mit fast nordafrikanischen Klimabedingungen ist dieser Sommer mal eine Wohltat wie ich finde. Regen, Sonne, Regen, Sonne, milde Temperaturen um die 16 bis 20 Grad an der Küste, herrlich, so soll es sein.

Den ganzen Massenterroristen, äh ich meine Touristen, an der Ostsee, die da teilweise ganze Ortschaften überrennen und annektieren, sodass sich dort letztlich keiner mehr wohlfühlen kann (ähnlich Dubrovnik Kroatien), gönne ich den kalten Wind, die dunklen Wolken und den Regen sehr, das kann ich mir nicht verkneifen.
 
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