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„Voraussichtlich müsste ich mit einem Sieg theoretisch unter die Top 3 der WBA-Rangliste kommen. Deswegen ist dieser Kampf für mich auch so wichtig. Zunächst einmal geht es darum, mich bei der WBA extrem gut zu präsentieren und dementsprechend im Ranking aufzusteigen, um anschließend größere Kämpfe zu bekommen. Das ist das Ziel jedes Boxers, würde ich sagen. Natürlich ist es auch mein Ziel“, gab Ruhe gegenüber Boxen1 an, der sich mittlerweile bereits in Buenos Aires befindet.
„Er ist ungeschlagen: 18 Kämpfe, 18 Siege. Wir haben uns natürlich Material von ihm angesehen, aber er ist relativ unbekannt. Und genau das finde ich häufig besonders gefährlich“, so Ruhe über seinen kommenden Gegner.
„Er ist jung und hungrig. Und Leute, die aus solchen Ländern kommen, haben häufig nichts zu verlieren. Ich dagegen habe mehr zu verlieren als er. Das ist ein wichtiger Faktor.“
 
Die Debütveranstaltung von Primora Boxing wird immer besser und besser.

Den großen Durchbruch schaffte Spomer im Oktober 2023, als er mit einer furiosen Performance den Franzosen Milan Prat (30-1) in Oberhausen vorzeitig stoppte. Wie es der Zufall wollte, sollten sich beide Boxer nun erneut in einem IBO-Titelkampf im Superweltergewicht gegenüberstehen. Die Verträge waren bereits unterschrieben, doch stattdessen wird Prat überraschend gegen den Südafrikaner Brandon Thysse (20-4-1) antreten – sehr zum Leidwesen von Spomer.

„Im Hintergrund liefen die ganze Zeit Gespräche über einen Rückkampf mit Milan Prat. Wir hatten sogar den Vertrag für die IBO-Weltmeisterschaft bereits unterschrieben“, sagte Spomer zu Boxen1.
Er bereitete sich entsprechend bereits auf den Kampf im September vor, doch nach dessen Platzen drohte er erneut ohne Kampf zu bleiben. Umso erfreuter zeigt er sich nun darüber, so schnell eine hochklassige Alternative in Ludwigshafen erhalten zu haben.

„Das Einzige, was mir in der letzten Zeit wirklich gefehlt hat, war das Kämpfen. Kämpfen zu dürfen, im Ring zu stehen und mich einer Herausforderung stellen zu dürfen – das habe ich sehr gemisst. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt die Gelegenheit habe, das Main-Event zu geben“, so Spomer.
„Ich habe gesehen, dass er sehr unorthodox boxt und sogar einen besseren Rekord als ich hat. Deshalb gehe ich mit Respekt an die Sache heran. Aber auch mit dem Wissen, dort alles liegen zu lassen, was notwendig ist, um ihn vorzeitig wegzuhauen.“

 
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