Deutsche Nationalmannschaft

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Sportfan12

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Dann wäre Löw und Klinsmann ja mit Schuld am Gerumpel unter Ribbeck und Völler.

Wie gesagt, das "Grumpel" unter Völler hat uns in den 2000ern den größten Erfolg gebracht, immerhin mit der Vizeweltmeisterschaft. Das sollten wir mal festhalten.

Mit Klinsmann ist man bei der Heim-WM im Halbfinale verdient ausgeschieden, nachdem man schon eher schleichenhaft überhaupt ins Halbfinale gekommen war. Wahrlich keine überragende Glanzleistung.

Mit Löw war man immerhin im EM-Finale 2008. Aber auch da lohnt sich ein genauer Blick. In der Gruppenphase verdient gegen Kroatien verloren, gegen Österreich nur ein glückliches 1:0 gerettet durch einen Freistoß von Ballack. Mir Gruppenzweiter geworden. Im Halbfinale ein Harakiri-Spiel gegen den klaren Außenseiter Türkei, mit einem glücklichen Sieg erst in der 90. Minute. Im Finale gegen Spanien dann absolut chancenlos.

Also diese Verklärung nach dem Motto:"Unter Völler alles völlige Katastrophe, unter Klinsmann und Löw dann die große Erlösung und Offenbarung des deutschen Fußballs" ist ziemlicher Unsinn.
 

JL13

King Kong
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Also gegen grosse Namen unter den Nationen Grütze spielen > Spiele gegen weniger klangvolle Teams tatsächlich gewinnen? Weil 08 war gegen Österreich nur ein 1:0 und gegen Türkei Harakiri und 06 konnten die Gruppengegner alle nix, aber das 0:3 gegen Portugal C im Jahr 00 ist hoch anzurechnen, weil die haben sich schon auch angestrengt. :crazy:
 

LeZ

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Chancenlos? Ich finde es immer lustig, wenn jeder Erfolg einer deutschen Mannschaft Dusel, Glück und planlos durchgewurstelt war, während die Siege der Konkurrenz grundsätzlich verdiente, generalstabmäßig geplante Kommandoaktionen waren.

Die Trainer kann man kaum vergleichen, weil sie Produkte ihrer Zeit waren und nur mit den Spielern arbeiten konnten, die es gab. Sch... waren natürlich Trainer, die die besten Spieler zuhause gelassen haben, weil sie mit denen nicht konnten.
 

Sportfan12

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Die Gruppe bei der WM 2002 war schwerer als die 2006. Irland hatte in der Qualifikation Holland ausgeschaltet. Kamerun war frischer Afrikameister und galt damals sogar als ein "Geheimfavorit". Ich würde auch die US-Mannschaft von 2002 oder den WM-Gastgeber Südkorea damals als schwerere Gegner ansehen als Schweden 2006 im Achtelfinale

Also das ist auch so eine Mär, vonwegen 2002 haben wir nur gegen Flaschen gespielt und 2006 nicht? Das Gegenteil ist der Fall.
 

Solomo

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Der Weg ins Finale 2002: Saudi Arabien, Irland, Kamerun, Paraguay, USA, Südkorea. Gegen keines dieser Teams hat man souverän oder auch nur halbwegs souverän gewonnen, außer gegen die absolute Schießbude. Diese Glorifizierung nur auf Grund des Endergebnisses ist genau das, was im Fußball schief läuft... Gerade die Gegner in den KO-Runden waren im Vergleich zu anderen Jahren einfach gar nichts. Der gezeigte Fußball war damals eine absolute Katastrophe, aber zum Glück hatte man in Kahn und Ballack zwei absolute Weltklasse-Akteure. Kurioserweise, das mit Abstand beste Spiel hat man im Finale gemacht - wo dann aber der eine Weltklassemann gepatzt hat und der andere gesperrt war.

Wenn es je ein Turnier gab, wo bei Deutschland Leistung und Platzierung so gar nicht zusammen gepasst haben, war es 2002.

Das Brasilien-Spiel und die Energieleistung mit 10 Mann gegen Kamerun waren gut. Der Rest hatte mit Fußball wenig zu tun.

Gruß von jemand, der scheinbar reiner Eventfan ist.
 
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