Die 500 besten Songs/Alben ( laut Rolling Stone)


Die sind doch absolut nicht objektiv! :o :rolleyes: :D


Ein Verschwörung unter Führung von Bono, der nur auf Grund seiner öffentlich dargestellten Spendensammlungen viermal vertreten ist (beste Platzierung 26). Während wahre Helden, die im Stillen Gutes tun, z. B. die Arbeitsplätze in den Destillerien dieser Welt sichern, unbeachtet bleiben:belehr:

Spaß beiseite: Mir sind die Auflistungen zu alterslastig. Nach dem Motto "früher war alles besser" sind die 60er und 70er mMn überrepräsentiert.
 
richtig, der rolling stone ist ein amerikanisches magazin und kann deshalb getrost in die tonne gedrückt werden. :wavey:
 
naja, aber überlegt doch mal wen es in den 60ern alles gab:Beatles, Stones, Beach Boys, Elvis Presley, Frank Sinatra , Cliff Richard usw.

Und wen gibts heute?
 
So etwas wie die 500 besten Alben/Songs aller Zeiten gibt es nicht, denn im Prinzip kannst du so gut wie jede Plazierung auf dieser und auch jeder anderen Liste hinterfragen, indem du sie einer anderen Platzierung gegenüberstellst...

Album X ist aber besser als Album Y, steht aber 200 Plätze niedriger...

Dann kommt noch der Stil-Clash unterschiedlicher Musikrichtungen hinzu, und so weiter...Ist zwar nett das Leute so etwas immer wieder Versuchen...sei es bei Filmen, Sportlern oder vegetarischen Vorspeisen...aber im Endeffekt ist so etwas nicht repräsentativ und nur ein Versuch den Leser zu erziehen oder Diskussionsstoff zu liefern.
 
Das sowieso. Ist mir (und anderen wohl auch) klar. Immerhin stellt die Gewichtung auf deren subjektiv festgelegte Qualität ein zusätzliches Kriterium zu den reinen Verkaufszahlen fest - und somit relativiert sich in dieser Hinsicht auch die Langlebigkeit von einigen zwar mäßig erfolgreichen, aber dafür bahnbrechenden oder einflußreichen Alben.

Siehe:

128. Marquee Moon, Television
 
Spaß beiseite: Mir sind die Auflistungen zu alterslastig. Nach dem Motto "früher war alles besser" sind die 60er und 70er mMn überrepräsentiert.


Das ist beim Rolling Stone mMn sowieso zu beobachten. "Früher war alles besser, alles schon dagewesen und sowieso Mist." :gaehn:


Devil schrieb:
Und wen gibts heute?


theGegen schrieb:

Die die Stones, die Beach Boys, Elvis, Frank Sinatra, Cliff Richard&Co. mal locker an die Wand spielen und den Beatles (fast - also zu 99,9999999%) ebenbürtig sind.:belehr: :D
 
Na, ich finde die Zusammenstellung ganz lustig und gelungen. :saint:

Was mich allerdings extrem stört, ist die Tatsache, daß Zappa's beste Platzierung #243 ist :skepsis: .....

Und Queen "A Night at the Opera" ist auch zu weit hinten!

Wobei meine persönliche absolute #1 "Abbey Road" der Beatles wäre.
 
back in black auf 73 und master of puppets auf 167 :idiot:
wo ist die reign in blood von slayer?

völlig behinderte liste
 
Finde die lustig auch nicht so toll. Da sind echt ein paar songs weit vorne ,wo ich das überhaupt nicht hachvollziehen kann. Außerdem igbts solche listen ja öfter, aber eigentlich kann man sich das auch schenken. Gut würde ich das nur finden, wenn man da weltweite , repräsentative Umfragen machen würde, wo jede Zielgruppe zu Wort kommt.
 
Im Endeffekt geht's halt da um Sachen wie "Stilbildung", "Innovationskraft", "Musikalische Gewandtheit" u.ä. Dinge (die sehr wohl auch musikwissenschaftlich begründet werden können!) - und aus diesem Blickwinkel betrachtet finde ich die Liste (ich spreche wohlgemerkt ausschließlich von den ALBEN!!) ziemlich gut getroffen.

Wie gesagt, bis auf das Zappa-Malheur .... :wall:
 
Nö, die ist genau so *******e. Wenn ich ne Liste der besten Alben aller Zeiten aufstelle, dann muss ich zumindest mal versuchen, alle Musikstile adäquat abzudecken. Das da ist auch wieder nur ne "60es/70es Rock/Pop/Blubb-über-alles Liste".
 
Im Endeffekt geht's halt da um Sachen wie "Stilbildung", "Innovationskraft", "Musikalische Gewandtheit" u.ä. Dinge (die sehr wohl auch musikwissenschaftlich begründet werden können!) - und aus diesem Blickwinkel betrachtet finde ich die Liste (ich spreche wohlgemerkt ausschließlich von den ALBEN!!) ziemlich gut getroffen.

Genau das!
Aber dieser Blickwinkel ist möglicherweise für zuviele Leute schwer zu vermitteln. Natürlich lässt sich - vor allem geschmacklich - endlos darüber streiten, ob Album X so weit nach hinten oder nach vorne gehört.
Immerhin ist positiv anzumerken, dass manches Erwähnung findet, was von den reinen Verkaufszahlen gesehen niemals auch nur in eine Top 5000-Liste Einzug gefunden hätte.
Ob es nötig war, ganze zwei ähnlich rumplige Punkklassiker der Clash in den Top 100 aufzulisten oder gleich zwei erfolglose Alben von Nick Drake reinzunehmen, möchte ich auch bezweifeln.

Da hätte sogar ich eher noch "Be here now" von Oasis auf ca. Platz 450 noch reingenommen.
Wobei ich im Zweifelsfall "Get the Knack" von The Knack aus dem Jahr 1979 bevorzugt hätte.

Jedoch halte ich gerade die musikalische Vielfalt in der Auflistung für gegeben. Und so Aspekte wie "Stilbildung" und "Innovationskraft" werden dort maßlos überbewertet, was aber angesichts der üblichen reinen Verkaufslisten mal ein ordentliches Kontra gibt.

Denn was die (beiden) Hardcore-Oasis-Fans hier scheinbar nicht verstehen wollen (und der Grund für mein beharrliches Generve): Bezüglich der o.a. Kriterien haben die Gallaghers nichts und null musikhistorisch beigetragen.
Die haben stellvertretend für eine bestimmte Musikrichtung nur massige Verkaufszahlen geliefert und damit stellvertretend für viele innovativere Musiker den Rahm abgeschöpft. Was ihnen automatisch einen geschichtlichen Rang sichert (ähnlich Shakin' Stevens) und damit hätte es sich dann auch.
 

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Bezüglich der o.a. Kriterien haben die Gallaghers nichts und null musikhistorisch beigetragen.
Die haben stellvertretend für eine bestimmte Musikrichtung nur massige Verkaufszahlen geliefert und damit stellvertretend für viele innovativere Musiker den Rahm abgeschöpft. Was ihnen automatisch einen geschichtlichen Rang sichert (ähnlich Shakin' Stevens) und damit hätte es sich dann auch.

Nothing hurts like the truth ... :D :thumb:
 
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