Eishockey bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇮🇹


Max Power

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Schade.

Marner, Lehkonen, Hughes. Die "traded by a major Canadian market"-Trifecta der OT-Winner heute ... vielleicht hätten die Schweden Raz doch nicht scratchen sollen :saint:
 

Kalle6861

Regentänzer - Klares Rot!
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Das war zu passiv von Landeskog
3 vs 3 ist einfach Müll
Hughes bisher noch gar nix gerissen. Wollte gerade schreiben ein Conor Garland würde dem US-Team gut tun.
 

Tajiri

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Slowakei leider auch sehr machbar. Ist also zu befürchten das die Wurst am Sonntag aufläuft.

Was für ein unwürdiges Ende der Spiele.
 

Max Power

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Landeskog nach seiner Verletzung vielleicht auch nicht die ideale Wahl fürs 3-on-3. Markström hatte ein gutes Spiel, da kann man nicht meckern ... am Goaltending lags sicher nicht. Man hat sich gegen die Defense der USA einfach auch zu wenig Zwingendes herausspielen können.

War jetzt aber auch kein Statement der USA. Offensiv ist das doch eher mau ... das wird auch gegen die Slowakei kein Selbstläufer. Viele fiebern da vielleicht schon verfrüht dem logischen Finale entgegen, am Ende gibts Finnland-Slowakei :D
 

tennisfun

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Ich habe mir nur das Dänemark Spiel komplett angesehen, mangels Zeit. Die anderen Spiele im Re-live nur Sequenzen. Aufgrund der Gegner sind 2 Siege und 3 Niederlagen nicht nur enttäuschend, sondern auch in der Art und Weise. Ich hatte gehofft das Deutschland irgendwie noch rein findet ins Turnier. Und auch als Team kämpft. Aber das gab es nie. Niederlage gegen Lettland kann passieren, USA und Slowakei gab es auch schon bei WMs mitunter heftige Pleiten. Das gestern war das Spiegelbild für dieses Turnier. 1 Drittel einigermaßen mithalten. Im 2. Drittel schaltete die Slowakei einfach einen Gang hoch und wir ergaben uns regelrecht. 2:0, 3:0, 4:0, 5:1, 6:1, 6:2. Nur Ergebniskosmetik.
Während die anderen Spiele Viertelfinals alle Krimis waren und in der OT erst entschieden wurden ergab sich Deutschland einfach. Enttäuschend.
Hab auch die anderen Spiele mir nur in Sequenzen angesehen, war überrascht das die Finnen das gegen die Schweiz noch drehen konnten. Tschechien und Schweden mit großem Kampf gegen Kanada bzw. USA. Das war Leidenschaft pur was Tschechien da zeigte. Die taten mir leid. Schweiz und Schweden auch, OT ist nicht schön. Tschechien führte ja zweimal, sie hatten manchmal auch Glück, aber gegen Spielende dachte ich die könnten wirklich die Überraschung schaffen und Kanada aus dem Turnier werfen. Kanada etwas glücklich weiter mit dem späten Tor zum Ausgleich, bei den Finnen war es ja ähnlich.
Für mich hätte das Spiel Tschechien gegen Kanada auch ein Finale sein können. Das hatte was.
Es würde mich nun überraschen wenn es nicht zum Finale Kanada gegen USA kommt.
 
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Micha38

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https://www.sport1.de/news/olympia/olympia-eishockey/2026/02/nach-viertelfinal-aus-deb-will-alles-genau-anschauen

Ist halt die Frage wie INTENSIV die Analyse und Aufarbeitung erfolgt.

Viertelfinale als Erfolg zu werten ist absolut OK. Ich kenne noch Zeiten da ging es nur gegen den Abstieg oder Spiele bei einer B-WM. ABER und das ist ein großes ABER es geht auch um die Leistung welche man zeigt und da hat fast das komplette Team, aus unterschiedlichen Gründen, als Einzelspieler nicht die Leistung abgerufen wozu sie fähig sind. Von einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann überhaupt keine Rede sein. Letzteres ist unabdingbar wenn man Gegner bezwingen möchte, oder auf Augenhöhe mitspielen möchte, welche in der Breite einfach besser besetzt sind.

Das man auf dem Höhepunkt Olympia nicht das zeigen konnte, wozu man fähig ist, dies ist doch das Problem. Hätte eine bessere Leistung zwangsläufig zu einem besseren Abschneiden geführt? Natürlich nicht, man hätte gegen die Slowakei in einem engen Spiel trotzdem verlieren können. Dazu sind die Teams alle zu eng beieinander oder in der Breite halt auch besser individuell besetzt. ABER diese teilweise erschreckenden Leistungen, von den eigenen Fähigkeiten ausgehend, war doch sehr enttäuschend. Gerade weil es für alle ja ein Höhepunkt war.
Die wollten auch alle, aus unterschiedlichen Gründen konnten sie nicht und da muss man ganz klar, auch das Trainerteam mit in die Verantwortung ziehen. Die Eisverteilung ist nur ein Punkt den es anzusprechen gilt.

Vieles ist in diesem Thread ja schon angesprochen worden. Vielleicht mach ich da mal eine Zusammenfassung wenn ich emotionaler wieder etwas weiter weg bin von der Enttäuschung. Damit wir hier unsere eigene Analyse fair betreiben können.

Beim DEB hoffe ich vor allem, dass man nicht das nackte Ergebnis zieht (Viertelfinale), sondern wie es dazu kam und die Leistungen auf dem Eis. In einem anderen Modus würden wir hier über Klassenerhalt sprechen. UND was auch wichtig ist, schon bei der letzten WM lief nicht alles rund. Sportlich aber auch vom Teamspirit her und nicht weil man das Viertelfinale verpasst hat, sondern wie die Leistung auf dem Eis war. Es ist, zumindest gefühlt, die falsche Richtung momentan und da muss man schnell die richtigen Schlüsse und Lehren daraus ziehen, vor allem im Hinblick auf die Heim WM nächstes Jahr.

Kann dann auch sein, obwohl ich Kreis eigentlich mag, dass man auch neue Impulse an der Bande benötigt.
 

Chac

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Ich denke mal abgesehen davon das solche Quervergleiche Unsinn sind, haben doch gerade die Spiele der Kanadier und Finnen heute das nicht
bestätigt oder?
Wieviele Tschechen und wieviele Schweizer spielen in der NHL?
Und ein 1.-2. Reihe Stürmer aus einer europäischen Top liga ist nicht zwingend schlechter als ein 3. 4. Reihe stürmer der NHL.

Das würde ich nicht so behaupten. Rieder, Kühnhackl, Kahun, Noebels, Gawanke, Bokk, Wiesmann etc. sind nicht zurück gekommen, weil es ihnen nicht in Nordamerika gefällt, sondern weil sie aussortiert wurden. Und ich würde auch behaupten, dass die meisten Spieler in Europa in der NHL spielen würden, wenn sie die Chance bekommen würden.

Dann kann man auch nicht nur schauen wie viele NHLer Schweiz und Tschechien haben. Die Spieler aus der heimischen Liga sind da auch noch mal ne andere Klasse als die DEL. Gerade die Schweizer Liga hat enorm zugelegt und ist in Europa die Nummer zwei hinter Schweden.

Es ist jetzt auch nicht das erste Mal, dass Kanada sich in einem Turnier gegen einen Außenseiter schwer tut. 2014 wären sie auch fast an Lettland gescheitert.
 

Micha38

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Jein. Eingespielte Reihen schlagen oft auch individuelle Qualität. Hätte man eine eingespielte DEL Mannschaft genommen, die hätte unseren Olympia Kader in 7 von 10 Spielen vermutlich geschlagen.

Eine eingespielte mannschaftliche Geschlossenheit ist die einzige Möglichkeit individuelle Klasse auszugleichen. Die Klasse war dieses mal eigentlich höher, aber wir waren nicht eingespielt und keine Mannschaft.

Keine Mannschaft, leider.

Man kann da auch herauslesen, dass es mehr war als nur nicht "eingespielt" sein. Dies war nicht nur sportlich keine Mannschaft, sondern auch
vom "Teamgeist oder Teamspirit" wie immer man es auch nennen mag.

Und ich bleibe dabei, bringen alle ihre Leistungen innerhalb einer geschlossenen Mannschaftsleistung, dann hätte ich uns gegen die Slowaken leicht vorne gesehen.

Seider, Peterka und auch Sturm haben sich in den vergangenen Jahren bei den Weltmeisterschaften in ein vorhandenes Team "eingeordnet". Ein Team das schon eine gewisse Qualität hatte um ein Viertelfinale erreichen zu können (nicht müssen). Schon mit Stützle hatte es dann nicht so funktioniert und jetzt kam Draisaitl hinzu und alle sollten sich "unterordnen" bzgl. des Spielstils. Das konnte nicht eigentlich nicht gutgehen. Komische Eiszeiten sind ja nur die Folge daraus.

Ich mache da aber mehr dem Trainerteam einen Vorwurf als Draisaitl. Der hat sicher nicht gesagt "macht mich zum Kapitän" oder ich Spiel mind. 20 Minuten. Der hatte vom Trainerteam diese Aufgaben/Verantwortung übertragen bekommen und konnte sich dem nicht entziehen in dem er vielleicht gesagt hätte "Lasst den Mo doch Kapitän sein" oder "bei der Eisverteilung kommt dies nicht hin bei der engen Taktung" oder "ich spiel auch der dritten Reihe wenn es hilft".........

Wäre die klare Ansage gekommen vom Trainer Mo bleibt Kapitän, wir verteilen die NHLer auf die einzelnen Reihen wo es am besten zueinander passt und verteilen die Eiszeiten halbwegs gleichmäßig.....................glaube nicht das ein Draisaitl dem widersprochen hätte. Er konnte sich nur der ihm aufgetragenen Verantwortung dann nicht entziehen..........und dies war ein Fehler von Kreis und dem Trainerteam.

Für die "Teamhygiene" um auch den "Spirit" zu erzeugen wäre es wichtig gewesen einiges anders zu machen von Kreis und seinem Team:

1. Mo Müller bleibt Kapitän. Ob man ihn hätte nominieren sollen ist eine andere Frage, aber als Kapitän in der Führung einer Mannschaft hat er
immer überzeugt in den letzten Jahren. Dies wäre auch eine Ansage an die DEL Spieler gewesen, dass hier nicht einfach die gewachsene
Hierarchie über Bord geworfen wird.
2. Spieler wie Sturm welcher in den letzten Jahren auch maßgeblich verantwortlich war für den Erfolg muss man stärker einbinden, sowohl auf
dem Eis, als auch als "Führungsspieler". Nicht mit wenig Eiszeit in der 4. Reihe parken.
3. Die NHL Spieler auf die Reihen verteilen anstatt eine nicht eingespielte "Superreihe" zu kreieren um diese dann "platt" spielen zu lassen
aufgrund der Eiszeit.
4. Wissmann und Geibel. Ich möchte fair sein und ich habe mich gefreut, dass es Wissmann nach Verletzung noch packte für Olympia. Ich kann
verstehen warum man es versucht hat, weil fit und in Form hat er internationales Niveau. Da mache ich keinen Vorwurf, ich hätte es auch
versucht. ABER warum man mit Geibel dann noch einen Verteidiger mitgenommen hatte der lange verletzt war ist mir ein Rätsel. Dies hätte
ich nicht gemacht. Auch hier gilt, fit und in Form, ist Geibel sicher ein Kandidat. Man hätte sich hier entscheiden müssen für einen von beiden
und dafür einen gesunden fitten und sich in Form befindlichen Verteidiger aus der DEL mitnehmen müssen. Gab da durchaus Kandidaten. Dann
hätte man nach den ersten beiden Spielen auch tauchen können bzw. müssen weil das "Experiment" mit Wissmann halt nicht aufgegangen ist.
Im Gegenteil, hat er doch seinen IV-Partner J. Müller gleich mit verunsichert.
5. Die Taktik. Man hätte aus einer kompakteren Grundhaltung spielen müssen. Dann das PP. Abwarten, abwarten, behäbig bis sich eine Lücke
auftut welche die Gegner aber nicht anboten. Ich hätte gesagt, schießen wann immer es geht, Puck abfälschen usw. Scheibe immer zum Tor.
6. Reihenzusammenstellung. Klar wir sind beim Training nicht dabei, aber von außen betrachtet hätte ich folgendes gemacht:
Sturm hätte ich zu Draisaitl gestellt. Einfach weil er gut nach hinten arbeitet und somit hier Draisaitl unterstützt dessen Stärke, wenn auch
verbessert, nicht wirklich die Rückwärtsbewegung ist. Dann wäre die neutrale Zone nicht so offen gewesen.
Bei der WM 2023, aus meiner Erinnerung heraus, hatte sich doch Peterka eingespielt mit Kahun und Tiffels. Das hätte ich belassen nur um
mal 2 Änderungen zu nennen. Die Reihen halt generell ausgeglichener gestalten. Klar, hat da jeder vermutlich seine eigenen Ideen, aber dies
wären mal meine Überlegungen.
 

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Moderator Fußball, Tennis, Wintersport
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Das ist definitiv eine Medaille, welche ich vor Olympia nicht einkalkuliert habe. Klar, Kanada und die USA schwingen da oben aus und es geht sowieso lediglich um Bronze. Für mich waren die Finninnen und mittlerweile auch die Tschechinnen wesentlich höher einzustufen als unsere Eisgenossinnen. Und die Schwedinnen schliessen seit geraumer Zeit doch auch ordentlich zum „traditionellen Fünferpack an der Spitze“ auf. Umso erfreulicher, dass man das Ganze nun doch gewuppt hat. (y)
 

Kalle6861

Regentänzer - Klares Rot!
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Die Eisflächen sind für die Frauen definitiv zu groß.
Selbst die verkleinerten hier.
 
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