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Eishockey-WM 2026, in Schweiz!


Nebukadnezar

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Lt Rick Goldmann kann man die Situation gestern Abend nicht challengen ob der Handschuh auf dem Puck ist.
Das einzige das man überprüfen lassen hätte können ob eine Torwartbehinderung vorliegt.
Und das ist die Frage ob die durchgegangen wäre.
 

recklette

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Lt Rick Goldmann kann man die Situation gestern Abend nicht challengen ob der Handschuh auf dem Puck ist.
Das einzige das man überprüfen lassen hätte können ob eine Torwartbehinderung vorliegt.
Und das ist die Frage ob die durchgegangen wäre.

Meiner Meinung nach hätte man es dennoch versuchen müssen, denn dafür war der "Anfangsverdacht" viel zu offensichtlich. Und war es gegen Lettland (?) nicht auch schon so, dass man die Challenge bewusst nicht wählte? Unabhängig von der fragwürdigen Schirientscheidung kann ich da auch unsere Coaches nicht aus der Verantwortung nehmen. Kreis macht mir einfach zu häufig den Eindruck, als wäre das inzwischen viel zu schnell für ihn....
 

Sm0kE

The Magic Man
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Naja.. verlierst du die Challenge, gibts Überzahl für den Gegner (oder ist das international noch nicht so?). Und dann riskierst du, sogar in Regulation zu verlieren. :skepsis:
 

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Die WM gefällt bislang - jedenfalls als Fan, der das Eishockey nicht so intensiv verfolgt. Klar, unsere Eisgenossen tragen da schon ordentlich dazu bei, dass hier die WM so gut ankommt, aber ich finde das Turnier bislang grundsätzlich ziemlich spannend.

Der CH-Start war natürlich furios - und hat hier definitiv schon auch eine kleine Euphorie ausgelöst. Da kommt definitiv ein „Wenn nicht jetzt, wann dann“-Vibe auf und wenn man auf dieser Welle reiten kann, dann liegt in diesem Turnier definitiv vieles drin. Mit UK und Ungarn hat man jetzt die beiden Pflichtaufgaben der Gruppe vor sich und im letzten Spiel gegen Finnland dürfte es wohl um den Gruppensieg gehen. Die Finnen machen bislang einen ähnlich starken Eindruck.

Norwegen finde ich bislang sehr interessant in Gruppe B. Da liegt mittlerweile das erste Viertelfinale seit 2012 durchaus im Bereich des Möglichen. Gegen die Slowakei knapp verloren und Slowenien wie auch Italien souverän geschlagen. Heute gab es einen sicherlich nicht einkalkulierten Punkt gegen Kanada, nachdem man da auch an einem Sieg in regulärer Spielzeit geschnuppert hat. Entscheidend wird sicherlich das letzte Gruppenspiel gegen Dänemark, wo man gewinnen muss. Und wohl oder übel muss man irgendwie auch irgendwie den ein oder anderen Punkt aus den Spielen gegen Schweden und Tschechien mitnehmen. Dass man mit Kanada, Tschechien, Schweden und der Slowakei aber vier Schwergewichte in der Gruppe hat, hilft dem Team sicherlich auch nicht.

Übrigens hat die Ukraine in diesem Jahr den Aufstieg geschafft und steht damit im kommenden Jahr zum ersten Mal seit der WM 2007 wieder in der Top Division im Einsatz. (y) Von den klassischen Fahrstuhl-Teams hat man anfangs Mai Frankreich hinter sich gelassen.
 

recklette

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Naja.. verlierst du die Challenge, gibts Überzahl für den Gegner (oder ist das international noch nicht so?). Und dann riskierst du, sogar in Regulation zu verlieren. :skepsis:

Oder man revidiert das Ergebnis und es steht weiterhin 3:2. Für beide Varianten gibts gute Gründe, zumal die Amis alles andere als der Übergegner waren. Ich kann deine Argumentation vollkommen verstehen, kann mir aber auch gut vorstellen, dass du deine eigene Mannschaft massiv frustrierst.
 

Nebukadnezar

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Meiner Meinung nach hätte man es dennoch versuchen müssen, denn dafür war der "Anfangsverdacht" viel zu offensichtlich. Und war es gegen Lettland (?) nicht auch schon so, dass man die Challenge bewusst nicht wählte? Unabhängig von der fragwürdigen Schirientscheidung kann ich da auch unsere Coaches nicht aus der Verantwortung nehmen. Kreis macht mir einfach zu häufig den Eindruck, als wäre das inzwischen viel zu schnell für ihn....
Auch hier zum Teil verständlich. Du hast noch keinen Punkt und jetzt sagt der Ref dass er hier keine Torwartbehinderung.... Dann zählt nicht nur der Ausgleich sondern du hast 2 Minuten Unterzahl. Jetzt kassierst du in der Unterzahl das 3-4 und verlierst. Dann ist er auch wieder der Depp.
 

Micha38

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Ich freue mich über jeden Sieg von der deutschen NM. Aber im Hinterkopf ist dieses Jahr irgendwie eine Stimme, die mir sagt es wäre besser wir wursteln uns nicht ins Viertelfinale, weil man sonst unter Garantie mit Kreis und Künast weitermacht. Und ich glaube, egal wie es ausgeht, selbst wenn wir WM werden würden, es muss ein Cut her.

Die Themen wo wir hier diskutiert haben sind nicht plötzlich weg. Es bedarf einer Veränderung, dass kann fast jeder der es mit dem deutschen Eishockey hält spüren.
 

gentleman

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Guter Artikel mit Analyse von Peter Znenahlik (ORF-Experte der früher oft deutliche Kritik an Österreichs Eishockey-Team und dem Verband geübt hat), warum es fast schon ein Wunder sei, dass Österreich derzeit so gut in der Weltgruppe mitspiele und dass die Schweiz aus verschiedenen Gründen mittlerweile "Lichtjahre entfernt" sei, weshalb er beim 0:9 auch nicht all zu hart mit den Jungs umgegangen ist. Und natürlich blickt er auf das heutige Duell gegen Deutschland voraus:
Bei einem Sieg über die Deutschen stünde Österreich wohl im Viertelfinale. Das Match kommt zur Primetime live auf ORF1, das ist "fast historisch", sagt Znenahlik (62) dem STANDARD. Und er hält es für "gut möglich", dass auch das Team mit einem vierten WM-Sieg Geschichte schreibt. In der WM-Vorbereitung gab es zwei Duelle, einmal siegte Deutschland knapp, einmal deutlich, seither haben sich beide Teams verändert. Znenahlik: "Fakt ist: Österreich ist Außenseiter. Deutschland hat gegen die USA echt beeindruckt, eigentlich wurde ihnen da der Sieg gestohlen. Aber Fakt ist auch: Deutschland ist in unserer Reichweite. Wir müssen nur sehr gut spielen, um die Chance zu nützen."

Ähnlich gut wie beim 3:1 gegen Lettland, das seinerseits Deutschland 2:0 schlug. Deutschland sah dafür beim 1:6 gegen die Schweiz im ersten torlosen Drittel besser aus als Österreich, dessen 0:9 gegen die Gastgeber vom ansonsten oft kritischen Znenahlik recht gnädig beurteilt wurde. Warum? "Ich bin immer dann kritisch, wenn ich finde, dass das Team fahrlässig oder leichtsinnig agiert. Aber die Schweiz steht sooo weit über uns. Was hätte ich da kritisieren sollen?"

Znenahlik hat bei den Olympischen Spielen 1988 (Calgary) und vier B-Weltmeisterschaften für Österreich gespielt. In 33 Partien bei diesen fünf Turnieren verbuchte er sieben Tore und 21 Assists. Er sagt, beim Debakel gegen die Schweiz konnte er sich "gut in die Spieler hineinversetzen. Die Schweiz will Weltmeister werden, Österreich will nicht absteigen. Zu meiner Zeit war es so, wenn wir gegen die Russen oder die Tschechen gespielt haben. In solchen Partien bist du oft nur Passagier."

Allerdings kann sich Znenahlik auch noch gut an Duelle mit den Schweizern erinnern. "Zu meiner Zeit waren sie mit uns auf Augenhöhe." In den 1990er-Jahren hatte Österreich sogar die Nase vorn. Bei der A-WM 1995 setzte sich das ÖEHV-Team in zwei Abstiegsduellen (4:0, 4:4) gegen die Eidgenossen durch. Zwei Jahre später sicherte sich Österreich mit einem 2:0 über die Schweiz einen Platz bei den Olympischen Spielen 1998 (Nagano).

"Und dann", sagt Znenahlik, "hat die Schweiz folgende Grundsatzentscheidung getroffen: Wir reformieren alles. Wir spielen in der Liga mit ganz wenigen Legionären, wir setzen voll auf den Nachwuchs." Der Stürmer war eine Zeit lang in der Schweizer Liga beim EV Zug engagiert und "beeindruckt, wie alle Vereine in den Nachwuchs investiert haben. Die besten Trainer kümmerten sich um die U10-Teams. Undenkbar wäre gewesen, dass irgendein netter Vater von irgendeinem lieben Zehnjährigen die U10 trainiert, weil sonst niemand da ist." So habe die Schweiz den Turnaround geschafft, mittlerweile sei sie "Lichtjahre entfernt".

Was hat Österreich gehindert, denselben Weg zu gehen oder später das Schweizer Modell zu kopieren? "Ach", sagt Znenahlik, "das scheitert an der österreichischen Mentalität. Wenn sich die Schweizer zusammensetzen, reden sie nicht wischiwaschi, sondern machen Nägel mit Köpfen. Bei uns gibt es zu viele Vereine, die dagegen sind, weil sie vom Start weg einfach gar keinen Nachwuchs hätten." Da setzen die Clubs lieber auf bis zu zehn Legionäre, die Liga erlaubt das. Znenahlik: "Und der Verband hat keinen Einfluss, weil die Liga autonom ist."
 

Max Power

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Ich möchte noch einmal Roger Bader und seinen Stab als entscheidenden Faktor anführen. Bader macht da seit mittlerweile einem Jahrzehnt wirklich großartige Arbeit, die Mannschaft tritt wirklich bei jedem Turnier als eingeschworene Einheit auf.

Strukturell werden wir nie mit Ländern mit der Schweiz mithalten können, dafür genießt Eishockey hierzulande leider nicht den Status, den es bräuchte, um die entsprechenden Mittel zu bekommen. Ich habs auch schon öfter gesagt, wenn ein junger Österreicher Ambitionen hat, muss er mit 16 oder 17 die Biege machen und in die Schweiz, nach Schweden oder nach Nordamerika gehen. Ich kann nur hoffen, dass Paul Sintschnig den Plan, den VSV diesen Sommer in Richtung Nordamerika zu verlassen, auch wirklich durchzieht, denn der Junge hat wirklich Talent.

0:9 hätte natürlich nicht sein müssen, aber ich lege das auch nicht zu sehr auf die Waagschale. Für mich hat man mit den Siegen gegen Ungarn und Großbritannien das Soll erfüllt und mit dem Sieg gegen Lettland einen dicken Bonus eingefahren, diese WM ist für mich schon ein absoluter Erfolg. Könnte man noch gegen Deutschland gewinnen und ins Viertelfinale einziehen, wäre das für mich der Wahnsinn, aber ich bin nicht enttäuscht, wenn es nicht klappt.
 

mojtra

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Letten führen gg. USA! Beide haben ähnlich leichtes Restprogramm wie Deutschland.
Also - hoffentlich gleichen US-Boys noch aus!

Arr, 3:1 für Lettland! Gudlevskis mit über 40 Saves!
 
Zuletzt bearbeitet:

Tajiri

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Also der Sieg der Letten gegen die USA hat die deutschen Chancen aufs Viertelfinale massiv verringert. Wenn ich mir die Restprogramme so ansehe, müsste schon ein Patzer der Letten gegen GB oder Ungarn her. Wenn die Letten beide Spiele gewinnen und die USA Ungarn schlägt ist es eigentlich vorbei. Letztes Spiel ist denn Österreich gegen USA und der Sieger würde immer vor uns bleiben.

Vllt ist es aber wirklich besser so, damit auch dem letzten klar wird das es hier vor der Heim WM nen Umbruch in der Coach/Management Ebene braucht.
 

Nebukadnezar

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Eigentlich sind wir jetzt raus. Auch dank dem Ref der den Amis fas irreguläre Tor hat zählen lassen, auch dank eines in Teilen schlechten Gameplan von Kreis.
 

gentleman

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Puh grade rübergeschalten und da war kurz vorm Schluss des 1. Drittels die Riesenchance für Österreich zum 1:0 da.
 
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